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Bildung, Karriere und Schulungen

Neukundenakquise im digitalen Zeitalter

Wie aus Daten Kunden werden

Neukundenakquise im digitalen Zeitalter

Carsten Beyreuther im Interview

Für die Neukundenakquise gibt es mit der unaufhaltbar fortschreitenden Digitalisierung, die sich langsam aber sicher in allen Branchen niederlässt, neue aber auch bereits bewährte Möglichkeiten. Als erster Schritt wird heute von vielen Unternehmen die digitale Leadgenerierung genutzt. Bei einem Lead handelt es sich um einen Erstkontakt zwischen einem Unternehmen und einem möglichen Neukunden, wobei dieser seine Kontaktdaten freiwillig hinterlässt – zum Beispiel bei der Anmeldung zu einem Newsletter, der Teilnahme an einem Gewinnspiel oder einer Produktbezogenen Landingpage.

Viele Geschäftsführer und Vertriebsleiter erhoffen sich von diesen generierten Leads allerdings deutlich mehr konkrete Verkaufsabschlüsse, als die Realität ihnen erlaubt. Wie Unternehmen die Akquise via persönlichem Gespräch verbessern können und wie sich die Neukundenakquise im digitalen Zeitalter generell verändert hat, dazu ein Interview mit Herrn Carsten Beyreuther, Gründer und Geschäftsführer von beyreutherTRAINING.

Herr Beyreuther, hat sich die Neukundenakquise im Rahmen der Digitalisierung überhaupt verändert? Und wenn ja, wie?
Technisch mit Sicherheit. Das Internet bietet viele zusätzliche Optionen, wie man Kunden einwerben kann, ohne aktiv auf sie zuzugehen. Im Grunde genommen stellt man sich einfach an einen Fluss und legt sein Netz aus – eine Landingpage zum Beispiel. Jetzt braucht es keine ausschlaggebende Fischereierfahrung und nicht mal das Netz muss besonders gut sein. Es verfangen sich trotzdem immer wieder Fische darin. Je enger die Maschen des Netzes sind, also je besser zum Beispiel eine Landingpage aufgebaut, erreichbar und formuliert ist, desto mehr Fische bzw. Leads werden gefangen. Allerdings handelt es sich dabei um ein sehr grobmaschiges Netz, bei dem man mit großen Streuverlusten rechnen muss. So sehe ich die Neukundenakquise im digitalen Zeitalter.

Das heißt, hauptsächlich die Möglichkeiten der Leadgenerierung haben sich verändert?

Die Kanäle, ja. Denn auch wer auf einer Landingpage – im Vergleich zum Telefongespräch zum Beispiel – keine sachgemäßen Strategien anwendet, wird weniger Termine bekommen, bzw. weniger Menschen dazu bringen Ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

Wenn also Form und Inhalt der Ansprache nicht stimmen, ist der Kanal auch egal?

Ganz genau. Fangen wir mal bei der Zielgruppe an. Wenn ich bei der digitalen Ansprache auf einer Landingpage eine falsche Headline verwende, die keinen erkennbaren Nutzen für potenzielle Kunden enthält, kann ich das getrost mit einem Telefonakquisiteur vergleichen, der einfach irgendetwas erzählt, in der Hoffnung damit durchzukommen. Ergo kein Termin, keine Eintragung ins Formular. Punkt.

Die Ansprache sollte demnach immer bestmöglich auf die Zielgruppe abgestimmt sein und einen Mehrwert bieten, sodass man seine Kontaktdaten gerne hinterlässt. Wie lässt sich das erreichen?

In einem persönlichen Gespräch wie am Telefon, kann man mit feinen Nuancen wie Sprechgeschwindigkeit, Tonlage und Gesprächspausen eine verlockende Aura um ein Produkt oder ein Angebot bilden. Diese Feinabstimmungen wären bei einer Landingpage zum Beispiel die Farbe des Call to Action-Buttons oder verwendete Bilder und Videos. Das kann man mit einer stufenweise funktionierenden Feineinstellung in einem Gesprächsleitfaden vergleichen. Zum Beispiel Headline oben, dann Video, dann Text, dann Teilnehmerstimme etc. So gibt es auch im Digitalen bestimmte Erfahrungswerte, wann man auf welche Weise bestimmte Inhalte kommuniziert – wie bei unserem 12-stufigen Telefonskript. Man folgt bewährten Schritten. Schritt für Schritt.

Viele Entscheider scheinen sich ausschließlich auf digitale Methoden wie Landingpages zu beschränken. Woher kommt das?

Die digitalen Möglichkeiten waren so etwas wie eine Erlösung für eine breite Masse von Verkäufern. Zum einen erreicht man in kürzerer Zeit deutlich mehr Leute. Das ist ein großer Vorteil und der ökonomisch sinnvolle Aspekt der Digitalisierung. Man darf aber nicht den Fehler machen, sich ausschließlich darauf zu beschränken oder dies gar als vollständige Neukundenakquise zu betrachten. Zum anderen müssen Verkäufer nicht mehr über das Telefon akquirieren, sondern eher über Werbekampagnen im Internet. Der große Unterschied besteht darin, dass man sich am Telefon überwinden muss. Im Internet muss man niemanden „anbetteln“. Es fehlt der Druck, die Aufregung, man bekommt keine Absagen und niemand legt auf. Man ist also keinem Schmerz ausgeliefert. Es ist emotional viel einfacher und angenehmer. Das Problem dabei ist nur, dass man das Gespräch verlernt. Viele gehen der falschen Annahme nach, dass sich Menschen, die sich auf auf einer Landingpage eintragen und damit eigenständig ein Interesse bekunden auch kaufen wollen. Häufig wollen Menschen sich aber erst einmal informieren, also einfach mal gucken.

Können diese Leads dann überhaupt zu Kunden werden?

Selbstverständlich. Aber eben nicht mit einer unsachgemäßen Bearbeitung. Häufig wird festgestellt, dass digital generierte Leads zwar die Arbeit erleichtern, aber keinen wirtschaftlichen Wert besitzen. Wenn man am Telefon falsch mit dem Kunden umgeht, wird dieser irgendwann auflegen oder Einwände bringen, auf die man aber reagieren kann. Digital kann ich das so nicht, da ist der Lead dann einfach verlorengegangen – Neukundenakquise erfolglos beendet.

Gibt es eine Möglichkeit dem auch digital vorzubeugen?

Es braucht immer einen strukturierten, argumentativ und rhetorisch geeigneten Gesprächsleitfaden, um die tatsächlichen Bedürfnisse eines Kunden zu ergründen und das Angebot darauf abzustimmen. Diesen könnte man auch ins Digitale übersetzen und zum Beispiel mit einem regelmäßigen aber nicht penetranten E-Mail-Verkehr eine erste Beziehung aufbauen. Nur weil sich jemand auf einer Landingpage für eine Versicherung interessiert, heißt das noch lange nicht, dass er nicht weitere Bedürfnisse erfüllt haben möchte oder eine tatsächliche Kaufabsicht vorliegt. Egal, ob man herkömmlich akquiriert oder auf digitale Weise Kontakt herstellt, man wird es immer mit den gleichen Menschen zu tun haben. Mit ihren Mustern, Wahrnehmungsfiltern und Weltmodellen. Ab da spielt der Weg, wie der Kontakt zustande kommt, eigentlich keine Rolle mehr.

Die Daten sagen also erst einmal nichts über die Qualität des Kontaktes aus?

Absolut nicht. Und ich weiß auch lange nicht, ob er schon Vertrauen aufgebaut hat. Ob Inhalte, die für einen Vertrauensaufbau platziert wurden, überhaupt zur Entfaltung gekommen sind. Häufig wird auch vergessen, dass das Eintragen an sich schon eine Entscheidung ist, die man im besten Fall unterstützt.

Sie sprechen von Vertrauensaufbau, der für die Neukundenakquise wichtig ist. Wie macht beyreutherTRAINING das?

Wenn immer es geht, sprechen wir persönlich mit unseren Kunden oder Interessenten. Darüber hinaus bieten wir aber zum Beispiel bei YouTube komplette Gesprächstechniken an, die sofort verwendet werden können. Darüber hinaus bieten wir mit unserem Karrieresprungbrett vier komplette Trainingseinheiten gratis an. So lassen wir Interessenten nicht mit Cliffhangern zurück, sondern schenken Ihnen eine gesamte Technik. Und wenn eine Technik funktioniert, funktioniert höchstwahrscheinlich auch das Gesamtpaket. So bauen wir Vertrauen in unser Angebot auf.

Abschließend noch eine Frage: Was empfehlen Sie, was ist der richtige Weg?

Ich sehe das persönliche Gespräch zwar nach wie vor als das wichtigste Verkaufstool an, aber im Digitalen kommt es auf die Kombination altbewährter Techniken zur Ergründung der Kundenbedürfnisse sowie einer guten Gesprächsstruktur und den technischen Möglichkeiten an. Im Prinzip können unsere Erfahrungswerte aus der klassischen Telefonakquise auch in die neuen Medien und Instrumente übersetzt werden. Auch zukünftig braucht es Verkäufer, die gelernt haben das Potenzial von Interessenten einzuschätzen und wie man verkauft – unabhängig von den bevorzugten Kanälen für den Kontaktaufbau. So wird beyreutherTRAINING mit seinem wissenschaftlich fundierten und ökonomisch bewährten Lehrsystem zur Schnittmenge zwischen damals und heute.

Seit mehr als 10 Jahren steht Carsten Beyreuther für kybernetisches Verkaufstraining. Legendär ist seine 12-Stufen-Technik zur Verkaufsgesprächsführung, mit der zehntausende Verkäufer einfacher und schneller mehr verkaufen. Sein Institut für kybernetisches Verkaufstraining bietet mit Blended Learning Plus eine integrierte Verkaufsausbildung, die wissenschaftlich fundiert und staatlich anerkannt ist. Interessenten haben die Möglichkeit die ZFU-zertifizierte Online-Akademie 30 Tage GRATIS zu testen.

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Bildung, Karriere und Schulungen

Die Rechte und Pflichten der Azubis

ARAG Experten über das, was jeder Auszubildende wissen sollte

Die Rechte und Pflichten der Azubis

Derzeit beginnt für zehntausende junger Menschen ein neuer Lebensabschnitt: der Start in das Berufsleben. Wer nach dem Schulabschluss kein Studium beginnt, hat wahrscheinlich einen Ausbildungsvertrag geschlossen und ist damit jetzt Azubi in einem Betrieb. ARAG Experten schaffen aus diesem Anlass einen Überblick über die Rechte der Auszubildenden – und ihre Pflichten.

Arbeitszeit und Art der Arbeit
Im Ausbildungsvertrag wird die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit festgelegt. Was darüber hinaus geht, sind Überstunden, die nur in besonderen Ausnahmefällen anfallen dürfen. Für die Arbeitszeit gelten für Jugendliche unter 18 Jahre Einschränkungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Sie dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden. Am Samstag ist die Beschäftigung nur in bestimmten Wirtschaftsbereichen erlaubt. Mindestens zwei Samstage im Monat sollen beschäftigungsfrei bleiben. Nur in wenigen Wirtschaftsbereichen ist eine Beschäftigung am Sonntag zulässig. Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden. Jugendliche unter 16 Jahre dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden; ab dem 16. Geburtstag können je nach Branche Ausnahmen gelten. Azubis haben darüber hinaus ein Recht auf eine ordentliche Ausbildung, mit der sie den Lehrberuf später ausüben können. Erlaubt sind daher nur dem Ausbildungszweck dienende Aufgaben, die die körperlichen Kräfte nicht übersteigen. Der Einsatz als Ersatz für andere Arbeitnehmer ist nach strenger Auslegung dieser Regelung nicht gestattet.

Probezeit
In der Probezeit können Ausbildungsbetrieb und Azubi prüfen, ob sich die Ausbildungsziele gemeinsam erreichen lassen. Auszubildende finden heraus, ob der Beruf ihren Vorstellungen entspricht und wie gut er sich im gewählten Betrieb erlernen lässt. Arbeitgeber erfahren, ob der Azubi die beruflichen Grundanforderungen erfüllt. In der Probezeit darf der Ausbildungsbetrieb jederzeit und grundlos kündigen. Die Kündigung muss der Auszubildende aber spätestens am letzten Tag der Probezeit erhalten. Sonst kommt sie zu spät und der Betrieb kann nur noch aus wichtigem Grund kündigen. Laut dem Berufsbildungsgesetz muss die Probezeit zwischen einem und vier Monaten betragen. Innerhalb dieses Rahmens kann die Probezeit individuell festgelegt werden. Grundsätzlich erlaubt es das Berufsbildungsgesetz nicht, die Probezeit über die maximalen vier Monate hinaus zu verlängern. Ausnahmen sind laut ARAG Experten jedoch zulässig, wenn die Ausbildung zu mehr als einem Drittel der vereinbarten Probezeit ruht, beispielsweise krankheitsbedingt.

Vergütung
Der Ausbildungsbetrieb muss den Auszubildenden angemessen bezahlen. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen fallen je nach Branche und Ausbildungsjahr jedoch sehr unterschiedlich aus. Die Ausbildungsvergütung muss aber jährlich ansteigen. Die Höhe der Ausbildungsvergütung wird für die unterschiedlichen Ausbildungsjahre im Ausbildungsvertrag ausgewiesen. Außerdem wird geregelt, wann die Ausbildungsvergütung gezahlt wird, also zum Beispiel, ob am Ende oder in der Mitte des Monats. Alle Materialien, die ein Azubi für die Ausbildung braucht – also alle Arbeit- bzw. Ausbildungsmittel – muss der Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung stellen. Dazu gehören zum Beispiel Werkzeuge, Werkstoffe, Fach- und Tabellenbücher, Berichtshefte, Zeichen- oder Schreibmaterial.

Urlaub
Jeder braucht mal eine Pause und auch Auszubildende haben Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Das Jugendarbeitsschutzgesetz unterscheidet den Urlaubsanspruch nach Alter. Ist der Auszubildende zu Beginn des Kalenderjahres…
-jünger als 16 Jahre, gibt es mindestens 30 Werktage Urlaub
-jünger als 17 Jahre, gibt es mindestens 27 Werktage Urlaub
-jünger als 18 Jahre, gibt es mindestens 25 Werktage Urlaub

Ist der Auszubildende volljährig, gilt für ihn das Bundesurlaubsgesetz. Er zählt dann als normaler Arbeitnehmer und bekommt bei einer Sechs-Tage-Woche 24 Werktage – also mindestens vier Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr.

Zeugnisse und Ende der Ausbildung
Nach bestandener Abschlussprüfung und allerspätestens am letzten Tag der Ausbildung bekommt der Azubi ein Ausbildungs- bzw. Abschlusszeugnis. Es dokumentiert die erlernten Fähigkeiten, bewertet die Leistungen und ist somit wesentlich für den weiteren Berufsweg. Darum soll dieses Zeugnis so ausführlich wie möglich sein! Sämtliche Angaben zu Krankheitsausfällen, Schwerbehinderteneigenschaften, dem Privatleben des Auszubildenden oder zu Straftaten, die nicht unmittelbar mit der Ausbildung in Verbindung stehen, sind unzulässig. Ein Recht auf Übernahme gibt es nach der Beendigung der Lehrzeit leider nicht. Mitglieder einer Auszubildendenvertretung haben laut ARAG Experten allerdings ein Recht, dass sie der Betrieb bei offenen Stellen berücksichtigt.

Azubis haben auch Pflichten
Auch die Pflichten der Auszubildenden sind laut ARAG Experten klar geregelt. Diese sind …
-Lernpflicht: Zu den allgemeinen Pflichten des Azubis gehört zuallererst die Lernpflicht. Das bedeutet, dass sich der Auszubildende darum bemühen muss, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
-Die Sorgfaltspflicht schreibt vor, dass alle Tätigkeiten in Betrieb und Berufsschule immer ordentlich und zuverlässig erfüllt werden müssen, dazu gehört auch das Führen des Berichtsheftes.
-Die Teilnahmepflicht schreibt den Besuch der Berufsschule für den Auszubildenden vor.
-Anweisungen: Auch muss der Azubi die Anweisungen des Ausbilders befolgen und die angeordneten Aufgaben erledigen.
-Die Bewahrungspflicht bestimmt, dass der Azubi sorgsam und vorsichtig mit den Arbeitsmaterialien, also Werkzeugen, Maschinen usw. umgehen muss.
-Die Schweigepflicht verbietet es dem Azubi, Betriebsgeheimnisse auszuplaudern.

Daneben ist der Auszubildende verpflichtet, die Betriebsordnung einzuhalten und beispielsweise bestimmte Schutzkleidung zu tragen, falls dies vorgeschrieben ist. Und zuletzt ist der Azubi zur Krankmeldung und Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verpflichtet, wenn er nicht zur Arbeit kommen kann.

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Bildung, Karriere und Schulungen

21 Jahre pferdegestützte Seminare für Führungskräfte und Teams

15. August: Jahrestag der HorseDream Gründung am Bodensee. Heute in Nordhessen, mitten in Deutschland.

21 Jahre pferdegestützte Seminare für Führungskräfte und Teams

Jackson, das jüngste der sieben HorseDream Seminarpferde.

1996 trat mit der Gründung der G&K HorseDream GmbH ein ungewöhnliches betriebliches und persönliches Weiterbildungskonzept erstmalig in Erscheinung: Pferde wurden als Trainer in Führungsseminaren und Teambildungsmaßnahmen eingesetzt. Das Angebot setzte sich langsam aber stetig durch und wird heute als interessante Ergänzung zu den üblichen Präsenzseminaren im Management gesehen.

2004 wurde die European Association for Horse Assisted Education EAHAE gegründet. Sie organisierte alle, die mit Pferden in der Weiterbildung arbeiteten oder arbeiten wollten. Seit 2008 kann nur noch Mitglied werden, wer ein zwei- oder mehrtägiges autorisiertes Train the Trainer Seminar besucht hat. 2015 wurde aus „European Association“ „International Association“, denn inzwischen vereinigt die EAHAE mehr als 300 Trainerinnen und Trainer aus über 35 Ländern auf vier Kontinenten.

EAHAE Mitglieder arbeiten auf Basis des von HorseDream entwickelten Tagesseminars „Die Kunst der Führung“. Dabei gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch vier Lern- bzw. Erlebnisphasen, die aufeinander aufbauen: Beobachten und beurteilen, Führen und geführt werden, Distanz und Nähe, Zielorientierung. Jeder Abschnitt besteht aus Theorie, Praxis und Reflexion.

Im Praxisteil des Seminars hält sich der menschliche Trainer zurück. Er überlässt dem Pferd die Aktion und dem Teilnehmer die Interpretation. Wenn Fragen seitens eines Teilnehmers auftauchen, werden die in der Regel von der Gruppe beantwortet. Im Einzelcoaching sieht es anders aus, da keine Gruppe für die Reflexion zur Verfügung steht, ist der Coach in die Diskussion des Erlebten einbezogen.

Die Zahl der Seminaranbieter für pferdegestützte Führungsseminare und Teamtrainings ist in den vergangenen Jahren angestiegen. Dadurch ist die Auswahl des geeigneten Veranstalters schwieriger geworden. Die Referenzen können ein Anhaltspunkt für die Seriosität eines Angebots sein, ebenso die Erfahrung, die sich an der Dauer der Marktpräsenz festmachen lässt, die Verbandszugehörigkeit und die Preisgestaltung. Die Anforderung eines Angebots reicht nicht aus. Ein Vorgespräch, telefonisch oder persönlich, ist zu empfehlen.

HorseDream ist der Pionier der pferdegestützten Aus- und Weiterbildung. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen auf Führungstrainings und Teamentwicklung mit Pferden als Medium spezialisiert. Auf der Basis dieses Konzepts arbeiten inzwischen weltweit über 150 lizenzierte HorseDream Partner. Gut 400 TrainerInnen sind durch die HorseDream Train the Trainer Seminare gegangen und bieten pferdegestützte Seminare haupt- oder nebenberuflich an. Mehr als 300 Mitglieder hat die von HorseDream 2004 gegründete EAHAE International (früher European) Association for Horse Assisted Education.

Kontakt
G&K HorseDream GmbH
Gerhard Krebs
Lichtenhagener Straße 8
34593 Knüllwald
056859224233
gjk@horsedream.com
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Bildung, Karriere und Schulungen

Fußballer bereiten sich zu wenig auf das Leben nach der Karriere vor

Spielergewerkschaft nimmt Vereine in die Pflicht – Bildungsmöglichkeiten reichlich vorhanden

Fußballer bereiten sich zu wenig auf das Leben nach der Karriere vor

Für die Karriere nach der Sportkarriere vorsorgen

Wie das Magazin SPIEGEL jüngst in einem Artikel berichtete, beschäftigen sich Fußballer zu selten mit dem Leben nach der Sportkarriere. Auch die Vereine kämen dabei ihrer Fürsorgepflicht der Spieler gegenüber nicht genug nach. Dabei berief sich der SPIEGEL auf Untersuchungen, an denen die Spielergewerkschaft VdV maßgeblich beteiligt war.

Vereine sind gefordert
Im Rahmen des SPIEGEL-Artikels nahm die Spielergewerkschaft VdV vor allem die Vereine als Arbeitgeber in die Pflicht. So fordert die Gewerkschaft von den Profiklubs, ihrer Fürsorgepflicht stärker nachzukommen. Nach einer Untersuchung, bei der die Fußballergewerkschaft VdV maßgeblich beteiligt war, bereiten sich zwei Drittel der Spieler nicht zielgerichtet auf einen Job nach der Karriere vor. Dabei können nur die wenigsten von dem Geld leben, was sie im Laufe ihrer Karriere verdient haben.

Probleme beim Start „in das Leben danach“
Wer zehn Jahre in der Ersten Bundesliga gespielt hat, dürfte mindestens einen mittleren einstelligen Millionenbetrag verdient haben, schätzen Experten. Doch das Karriereende ist auch für Menschen, die ausgesorgt haben, nicht immer leicht zu verkraften. Es bedeutet einen Bruch in der Biografie, wie andere ihn kennen nach einer Krankheit, einem Unfall oder bei plötzlicher Arbeitslosigkeit. VdV-Vizepräsident und Ex-Nationalspieler Carsten Ramelow vergleicht es mit einem Kinobesuch, bei dem nach Filmende keiner mehr an die Schauspieler denkt. Auch sie brauchen sinnvolle neue Aufgaben und Herausforderungen.

Existenz kann auf dem Spiel stehen
Es sind allerdings nur bedingt große Probleme gegenüber den Fußballern, die nicht ausgesorgt haben. Sie stehen ohne Ausbildung oder Studium oft vor den Scherben ihrer Existenz, sobald keine Vertragsangebote mehr eintreffen oder eine schwere Verletzung das prompte Karriereende bedeutet.

Qualifikationsmöglichkeiten in der Zukunftsbranche
Als Leistungssportler ist es oft eine Herausforderung, die eigene Sportkarriere und eine berufliche Qualifikation zu koordinieren. Mit berufsbegleitenden Lehrgängen der BSA-Akademie und dualen Bachelor-Studiengängen an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG, beides Bildungspartner der Spielergewerkschaft, ist die Verbindung von Sport und Qualifikation möglich. Die Fußballer können sich mit staatlich geprüften und zugelassenen BSA-Lehrgängen aus dem eigenen Interessenfeld wie z. B. der „Fitnesstrainer-B-Lizenz“, dem „Trainer für Sportrehabilitation“, dem „Athletiktrainer“, dem „Berater für Sporternährung“ oder dem „Mental Coach“ weiterbilden, und in der Branche beruflich Fuß fassen, die ihnen sowieso schon am Herzen liegt.

Wer einen Studienabschluss anstrebt, der kann dies mit dualen Studiengängen an der DHfPG erreichen. Alle Studiengänge, unter anderem der „Bachelor of Arts“ Sportökonomie, verbinden ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen sowie eine betriebliche Ausbildung, die sie beispielsweise in ihrem Verein oder bei einem Verband absolvieren können.

Alle Infos unter www.dhfpg.de/fussball

Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit

Die staatlich anerkannte private Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG qualifiziert mittlerweile über 7.500 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnesstraining, Sportökonomie, Fitnessökonomie, Ernährungsberatung sowie Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement, zum „Master of Business Administration“ MBA Sport-/Gesundheitsmanagement sowie zum „Master of Arts“ Sportökonomie. Mehr als 4.000 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Themenführer im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Damit gehört die Deutsche Hochschule zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der staatlich anerkannten Hochschule sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Das spezielle Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Düsseldorf, Osnabrück, Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Die Studierenden werden durch Fernlehrer und E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihre erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.

Die BSA-Akademie ist mit ca.180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 60 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die nebenberufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Teilnehmer profitieren dabei vom modularen Lehrgangssystem der BSA-Akademie. Der Einstieg in einen Fachbereich erfolgt mit einer Basisqualifikation, die mit Aufbaulehrgängen über Profiabschlüsse bis hin zu Fachwirtqualifikationen, wie „Fitnessfachwirt/in“ oder „Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung“, erweitert werden kann. Diese Abschlüsse bereiten optimal auf die öffentlich-rechtlichen Fachwirtprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor, die zu Berufsabschlüssen auf Meister-Niveau führen. In Zusammenarbeit mit der IHK wurden mit dem „Fitnessfachwirt IHK“ (1997) sowie dem „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung IHK“ (2006) bereits zwei öffentlich-rechtliche Berufsprüfungen entwickelt. 2010 kam mit der Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK) ein IHK-Zertifikatslehrgang hinzu.

Kontakt
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
Sebastian Feß
Hermann Neuberger Sportschule 3
66123 Saarbrücken
0681/6855-220
presse@dhfpg.de
http://www.dhfpg-bsa.de

Bildung, Karriere und Schulungen

Termine 2018 Praxis-Betriebswirt/in für die Arztpraxis

Fortbildun für MFA und Arzt von der Deutschen Fortbildungsakademie Heilwesen

Termine 2018 Praxis-Betriebswirt/in für die Arztpraxis

Termine 2018 Praxis-Betriebswirt/in für die Arztpraxis

Zielgruppe
Der Fachkurs „Praxis-Betriebswirt/in“ richtet sich an Ärzte/innen, Assistenten/innen, Praxismanager/innen, ausgebildetes Praxispersonal mit zweijähriger Berufserfahrung und mitarbeitende Ehepartner/innen.

Lernziel
Der/die Praxis-Betriebswirt/in übernimmt in Arztpraxen Fach- und Führungsaufgaben, die eine höhere kaufmännische Qualifikation erfordern, um den Praxisinhaber bei der Verwirklichung seiner Praxisziele zu unterstützen.

In dem praxisnahen und intensiven Fachkurs werden fundierte Fachkompetenzen für die betriebswirtschaftliche und organisatorische Unternehmensführung einer Arztpraxis in unserer Fortbildungsakademie vermittelt. Sie erwerben ein Höchstmaß an Fachwissen für den kaufmännischen Praxisbetrieb, den Sie direkt im Praxisalltag umsetzen können.

Mit dem erworbenen Wissen dieser Fachkursausbildung, Ihrem Können und Wollen, eröffnen sich neue Perspektiven in Ihrer täglichen Arbeit.

Lerninhalte
Der Fachkurs umfasst 140 Unterrichtsstunden, verteilt auf 15 Fortbildungstage. Die umfangreichen Seminarinhalte werden in fünf Modulen in einem Zeitraum von 10 Monaten vermittelt.

Die Fortbildungstage wurden so gewählt, dass Sie mit wenigen Fehltagen in der Praxis an dem Fachkurs teilnehmen können und dennoch genügend Zeit finden die praxisnahen Inhalte zu vertiefen. Der Fachkurs ist ein Präsenzkurs und kein Fernlehrgang.

Die Seminarinhalte unterteilen sich in nachfolgende Themenschwerpunkte:

– Betriebswirtschaftliche Praxisführung
– Praxismanagement und Organisation
– Persönlichkeitsentwicklung und Personalführung
– Qualitätsmanagement
– Kommunikation
– Praxis-Marketing
– Recht

Die ausführliche Seminarbroschüre können Sie hier öffnen:
https://www.dfa-heilwesen.de/arztpraxis/praxis-betriebswirt-in-dfa-/

Bitte entnehmen Sie die Termine 2018, die Seminargebühr und weiteren Informationen unserer Homepage https://www.dfa-heilwesen.de/arztpraxis/praxis-betriebswirt-in-dfa-/ Gerne beraten wir Sie ausführlich u.a. auch zu Ihren staatlichen Fördermöglichkeiten.

Die Deutsche Fortbildungsakademie Heilwesen® bietet Praxisinhabern/innen, Assistenten/innen und Praxismitarbeitern/innen aus Arzt- und Zahnarztpraxen hochwertige Fachkurse mit IHK Lehrgangszertifikat und praxisnahe Workshops mit erfahrenen Referenten/innen in den Bereichen Abrechnung, Organisation, Betriebswirtschaft, Kommunikation, u.v.m.. Die Fortbildungen sind von der MWSt. befreit.

Kontakt
Deutsche Fortbildungsakademie Heilwesen® GmbH & Co. KG
Frederic Feldmann
Ludwig-Erhard-Allee 24
76131 Karlsruhe
0721-627100-0
0721-627100-20
ff@dfa-heilwesen.de
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Bildung, Karriere und Schulungen

Was gehört in einen Ausbildungsvertrag?

ARAG Experten sagen, worauf angehende Azubis achten sollten

Was gehört in einen Ausbildungsvertrag?

Derzeit beginnt für zehntausende junger Menschen ein neuer Lebensabschnitt: der Start in das Berufsleben. Wer nach dem Schulabschluss kein Studium beginnt, hat wahrscheinlich einen Ausbildungsvertrag geschlossen und ist damit jetzt Azubi in einem Betrieb. ARAG Experten schaffen aus diesem Anlass einen Überblick darüber, was unbedingt in so einem Ausbildungsvertrag geregelt werden sollte.

Ausbildungsdauer
Für jeden Ausbildungsberuf gibt es eine vorgeschriebene Ausbildungsdauer. Diese dauert bei der Ausbildung zum Bankkaufmann zum Beispiel für Bewerber mit Abitur zweieinhalb Jahre, für Bewerber mit Realschulabschluss drei Jahre. Die Ausbildungsdauer kann unter Umständen, wenn die Auszubildenden besonders gute Leistungen bringen, auf Antrag verkürzt werden.

Arbeitszeit
Im Ausbildungsvertrag wird die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit festgelegt. Dabei gelten für Jugendliche unter 18 Jahre Einschränkungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Sie dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden. Am Samstag ist die Beschäftigung nur in bestimmten Wirtschaftsbereichen erlaubt. Mindestens zwei Samstage im Monat sollen beschäftigungsfrei bleiben. Nur in wenigen Wirtschaftsbereichen ist eine Beschäftigung am Sonntag zulässig. Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden. Jugendliche unter 16 Jahre dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr, über 16-Jährige dürfen z.B. in Betrieben mit Mehrschichtbetrieb bis 23 Uhr beschäftigt werden.

Probezeit
Eine Probezeit kann zwischen einem und vier Monaten dauern. In dieser Zeit können beide
Seiten prüfen, ob sie zueinander passen. Für das Unternehmen ist das die Zeit, in der geschaut werden kann, ob die Azubis die Ausbildung voraussichtlich erfolgreich absolvieren werden. Während der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis ohne Einhaltung von Fristen und Angabe von Gründen vom Arbeitgeber oder vom Auszubildenden gekündigt werden.

Ausbildungsvergütung
Die Höhe der Ausbildungsvergütung wird für die unterschiedlichen Ausbildungsjahre im Ausbildungsvertrag ausgewiesen. Außerdem wird geregelt, wann die Ausbildungsvergütung gezahlt wird, also zum Beispiel ob am Ende oder in der Mitte des Monats.

Pflichten des Ausbildungsbetriebes und des Azubis
Das Unternehmen verpflichtet sich, alles dafür zu tun, dass der Auszubildende sein
Ausbildungsziel, also den Berufsabschluss erreicht. Dazu werden detaillierte Regelungen zum Ablauf, zu den Ausbildungsmitteln, zur Berufskleidung und zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Ausbildung (Anmeldung des Ausbildungsverhältnisses und zu Prüfungen) getroffen. Das Unternehmen verpflichtet sich auch, die Auszubildenden zum Besuch der Berufsschule und zu erforderlichen Prüfungen
freizustellen. Am Ende der Ausbildung ist das Unternehmen verpflichtet, ein detailliertes Zeugnis über die Ausbildungszeit auszustellen. Die Pflichten der Auszubildenden bestehen in erster Linie darin, alles zu tun, um die für den Beruf erforderlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben. Ziel ist ein erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung. Die Auszubildenden verpflichten sich, am Berufsschulunterricht und an erforderlichen Prüfungen teilzunehmen. Bei Erkrankung muss dem Unternehmen unverzüglich Mitteilung gemacht werden.

Ausbildungsorte
Hier steht der Arbeitsort, an dem hauptsächlich ausgebildet wird. Wenn die Ausbildung in mehreren Ausbildungsstätten des gleichen Unternehmens vorgenommen wird, werden die unterschiedlichen
Ausbildungsstätten angegeben.

Urlaub
Im Vertrag wird der Urlaub für das Kalenderjahr (nicht Ausbildungsjahr) eingetragen. Die Dauer des Urlaubs richtet sich u.a. nach dem Alter des Auszubildenden zu Beginn eines jeden Kalenderjahres. Für Jugendliche finden sich die Regelungen im Jugendarbeitsschutzgesetz, ab dem 18. Geburtstag gilt das Bundesurlaubsgesetz. Meist wird festgelegt, dass der Urlaub in der Zeit der Berufsschulferien genommen werden muss. Diese vertragliche Einschränkung ist nach Auskunft der ARAG Experten rechtens und soll verhindern, dass der Auszubildende während seines Urlaubs wichtige Lehrinhalte verpasst und so das Ausbildungsziel gefährdet wird.

Unterschriften
Der Vertrag wird von einem Vertreter oder einer Vertreterin des Ausbildungsbetriebes und vom
Auszubildenden oder, wenn dieser noch keine 18 Jahre alt ist, von den Eltern oder einem anderen gesetzlichen Vertreter unterschrieben.

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Bildung, Karriere und Schulungen

Akademie Aktuell – Abdichtungen gegen Luft & Wasser

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Akademie der Ingenieure – AkadIng

Bei 36 °C Außentemperatur – wo jede Zugluft und jeder Wasserstrahl willkommen ist – möchte die Akademie der Ingenieure Sie gerne von Luftdichtheit und Abdichtung gegen Wasser überzeugen.

Daher wurden wieder einige aktuelle Informationen zusammengestellt, die Ihnen wichtiges know-how, Effizienz, Rechtssicherheit und Zeitgewinn sowie wirtschaftlichen Erfolg bringen sollen.

Neue Roadshows:
– Das neue Bauvertragsrecht
– Die neuen Normenreihen zur Bauwerksabdichtung
– Die neue WU-Richtlinie
– Der neue individuelle Sanierungsfahrplan für Wohngebäude

Am 01.01.2018 tritt das von Bundestag und Bundesrat beschlossene neue Bauvertragsrecht mit teils erheblichen Auswirkungen für Architekten und Ingenieure in Kraft. Über die wichtigsten Änderungen sowie Tips für Ihre Vertragsgestaltung informiert Sie die AkadIng gerne ab 27.09.2017 an insgesamt 35 Standorten bundesweit.

Des Weiteren wurden die Normen für Abdichtungen von Bauwerken und Bauteilen gegen Wasser als auch die Planungs- und Ausführungsgrundlage für wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton umfassend überarbeitet und aktualisiert. Mit dem Erscheinen der Normenreihe (August 2017) und der WU-Richtlinie (voraussichtlich Ende 2017) sind diese unmittelbar ohne Übergangsfrist anzuwenden und greifen bei dann anstehenden Bauabnahmen. Somit empfiehlt sich eine rechtzeitige Beschäftigung dieser Neuerungen, um deren Regelungen möglichst frühzeitig in der Planungs- und Ausführungsphase zu berücksichtigen! An insgesamt 11 Standorten in Deutschland finden die eintägigen Seminare statt.

Die Seminare zu den neuen Normenreihen für Bauwerksabdichtung finden Sie hier.

In einer weiteren Seminarrunde wendet sich die AkadIng an Planer und Energieberater, die bereits energetische Bewertungen von Gebäuden durchgeführt haben und mit dem neuen Instrument der individuellen Sanierungsfahrpläne (iSFP) zielgerichtete, fundierte und effektive Energieberatungen konform zu den Förderrichtlinien durchführen möchten. Im Workshop lernen Sie von erfahrener Seite, wie mit diesem neuen Werkzeug zufriedene Kunden entstehen, Sie aber auch auskömmlich arbeiten können. Im Workshop werden für konkrete Projekte softwaregestützt Gebäude analysiert, Sanierungsmaßnahmen angelegt, Sanierungsfahrpläne erstellt und zum Abschluss des Workshops diese präsentiert und besprochen – Praxis pur. Die Teilnehmer können geeignete eigene Projekte in den Workshop einbringen, die dann jeweils in kleinen Gruppen bearbeitet werden.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Seminarreihe ab 21.10.2017.

Lehrgang
Energieberater/-in für Baudenkmale
ab 21.09.2017 in Donaueschingen

Ein zentraler Punkt der Energieeffizienz liegt bei der energetischen Sanierung des Gebäudebestands. Der Denkmalschutz hat in diesem Zusammenhang ein hohes Interesse an einer denkmalverträglichen energetischen Verbesserung von Baudenkmalen, um sie für Eigentümer durch eine Senkung der Nebenkosten für Heizung und Warmwasserversorgung attraktiv zu halten.

Die bautechnische wie kulturhistorische Komplexität eines Baudenkmals erfordert bei allen am Bau Beteiligten im Zuge der Planung und der energieeffizienten Instandsetzung ein hohes Maß an fachlicher Qualifizierung. Diese Forderung geht in der Regel über die Beratungsmöglichkeiten vieler Energieberater hinaus und verlangt große Unabhängigkeit und interdisziplinäre Fachkunde. Mit dem KfW-Fördersegment „Effizienzhaus Denkmal“, mit dem die energetische Instandsetzung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne des §24 EnEV gefördert wird, sind viele Argumente und gute Chancen für Energieberater geschaffen worden, sich hier ein weiteres Geschäftsfeld zu erschließen. Für das Programm ist der „Energieberater für Baudenkmale“ verpflichtender Partner einer jeden Förderung. Mit diesem Lehrgang werden Sie sowohl inhaltlich-thematisch als auch für das KfW-Programm optimal vorbereitet.

Lehrgang
Fachplaner/-in Barrierefreies Bauen
ab 12.09.2017 in Köln

Der Anteil der Menschen, die sowohl in ihrer Mobilität als auch in ihrer sensorischen und kognitiven Wahrnehmung eingeschränkt sind, nimmt stetig zu. Vor dem Hintergrund, dass 97% der älteren Menschen sich wünschen, in ihrer Wohnung bleiben zu können, wird Wohnungsanpassung einen wichtigen Stellenwert bei Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen einnehmen.
Hinzu kommen die steigenden Ansprüche an Wohnform, Wohnungsgröße und Ausstattung sowie die stetig zunehmende Nachfrage nach Immobilien, die auch im Alter selbstständig nutzbar sind. Für Ihre Baupraxis bedeutet dies, dass sowohl in der Bauberatung als auch in der Planungs- und Ausführungsphase ein hoher Grad an Fachwissen und Kompetenz nötig ist, um den zahlreichen Normen und Festlegungen zu genügen und den Anforderungen an barrierefreie Gebäude, Einrichtungen und Verkehrswege gerecht zu werden.
Unser Lehrgang führt in das umfassende Themenfeld der Normengruppe DIN 18040 Barrierefreies Bauen ein und vermittelt die Kernkompetenzen zum Barrierefreien Bauen – die technischen, normativen und gesetzlichen Grundlagen. Er zeigt neben den relevanten Änderungen der Landesbauordnung die bautechnischen und -konstruktiven Details des „Barrierefreies Bauens“ sowie die dazu notwendigen Kosten und Förderungsmöglichkeiten.

Veranstaltungsvorschau

BAU-, VERGABE- UND VERTRAGSRECHT
am 21.09.2017 | Urheberrecht bei Ingenieur- und Planungsleistungen – Grundlagen, Ansprüche und Rechtsschutz | Mainz
ab 22.09.2017 | Behandlung von Nachträgen der ausführenden Firmen und von Nachträgen zum Ingenieur- und Architektenvertrag | in Ravensburg und Stuttgart
ab 27.09.2017 | Kompaktseminarreihe – Das neue Bauvertragsrecht für Architekten, Ingenieure und Energieberater | Saarbrücken, Landau, Köln, Koblenz, Mainz, Mosbach, Karlsruhe, Freiburg, Ulm, Stuttgart, Freudenstadt, Ravensburg, Kempten, Augsburg, München, Regensburg, Nürnberg, Dresden, Leipzig, Erfurt, Schw. Gmünd, Schw. Hall, Tauberbischofsheim, Würzburg, Fulda, Kassel, Dortmund, Osnabrück, Bremen, Hamburg, Kiel, Schwerin, Berlin, Magdeburg und Braunschweig
BRANDSCHUTZ
am 14.09.2017 | Brandschutzanforderungen, bauliche Umsetzung und Mängelschwerpunkte für Dächer und Dachaufbauten | Ostfildern
am 26.09.2017 | Brandschutztechnische Grundlagen für die Haustechnik | Ostfildern
am 27.09.2017 | Brandschutz in Verkaufs- und Versammlungsstätten | Karlsruhe
am 12.10.2017 | Basiswissen für Brandschutzfachplaner/-innen | Mainz
am 25.10.2017 | Blitzschutz für bauliche Anlagen: Baurecht contra Risikoanalyse | Ostfildern
ab 10.11.2017 | Fachplaner/-in Vorbeugender Brandschutz | Ostfildern
ab 09.03.2018 | Sachverständige/-r Abwehrender Brandschutz | Ostfildern
Bauen 4.0
am 20.09.2017 | BIMpraxis – Infrastruktur- und Verkehrsbauwerke | Ostfildern
ENERGIE / BAUPHYSIK
ab 14.08.2017 | Die neue DIN 18599 als öffentlich-rechtliche Nachweisregel – Schwerpunkt Wohnungsbau | in Mainz, Gießen, Bremen, Saarbrücken, Erfurt, Nürnberg, Ravensburg, Stuttgart, Freiburg, Rosenheim, Regensburg und Augsburg
ab 15.09.2017 | Energetische Bewertung von Nicht-Wohngebäuden gemäß DIN V 18599 – Anlagentechnik | in Balingen
ab 19.09.2017 | Praxisseminar Wohnungslüftung: Grundlagen, Systeme, technische Regeln, Erfahrungen | Mosbach und Tübingen
ab 21.09.2017 | Energieberater/-in für Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Bausubstanz | Donaueschingen
am 21.09.2017 | Innendämmung im Bestand | Ulm
ab 21.09.2017 | Energieeffiziente Gebäudeplanung, energetische Gebäudesanierung und KfW-Effizienzhausplanung | Ostfildern
am 10.10.2017 | Effiziente Gebäude im Fokus – in Kooperation mit ZEBAU | Hamburg
ab 20.10.2017 | Wärmebrücken-Workshop – erkennen, analysieren, berechnen | Ostfildern
am 20.10.2017 | Schäden an Gebäuden durch energetische Sanierungsmaßnahmen | Ostfildern
ab 20.10.2017 | Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg und Energieeffizienz in KMU | Ostfildern
am 21.10.2017 | Planungsfehler bei Schallschutz und Raumakustik | Ostfildern
ab 21.10.2017 | Intensivworkshop: Erstellung der neuen individuellen Sanierungsfahrpläne für Wohngebäude | in Ostfildern, Mainz, Koblenz, Nürnberg, München, Tübingen, Donaueschingen und Ravensburg
am 25.10.2017 | Energieeffizientes Bauen mit thermisch-aktivierten Bauteilsystemen | Ostfildern
am 15.11.2017 | Holzbauforum – in Kooperation mit ZEBAU | Hamburg
am 14.12.2017 | Expertenwissen für KfW-Sachverständige | Mosbach
SACHVERSTÄNDIGENWESEN
am 22.09.2017 | Schäden an Untergeschossen | Ostfildern
ab 25.09.2017 | Die 10 häufigsten Schadensfälle aus technischer und juristischer Sicht | in Freiburg und Ravensburg
ab 29.09.2017 | Sachverständige/-r für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten | Ostfildern
ab 20.10.2017 | Sachverständige/-r für die Analyse und Sanierung von Schimmelpilzschäden | Ostfildern
ab 10.11.2017 | Schäden an Steil- und Flachdächern | Ostfildern
ab 23.02.2018 | Sachverständige/-r für Schäden an Gebäuden | Ostfildern
BARRIEREFREIES BAUEN
ab 12.09.2017 | Fachplaner/-in Barrierefreies Bauen | Köln
am 20.09.2017 | Barrierefreiheit in der Straßen- und Verkehrsplanung | Ostfildern
am 12.10.2017 | Basiswissen Barrierefreiheit für Brandschutzplaner/-innen | Mainz
am 08.12.2017 | Planerwerkstatt Barrierefreies Bauen | Ostfildern
KONSTRUKTIVER INGENIEURBAU | TRAGWERKSPLANUNG
ab 11.09.2017 | Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton nach der WU-Richtlinie | in Saarbrücken, Koblenz, Hamburg, Berlin, Freiburg, Ostfildern, Karlsruhe, Ulm, Ravensburg, München, Mosbach
ab 12.09.2017 | Die neuen Normen für Abdichtungen gegen Wasser DIN 18531 – 18535 als Ersatz für DIN 18195 T. 1-10 | in Saarbrücken, Koblenz, Hamburg, Berlin, Freiburg, Ostfildern, Karlsruhe, Ulm, Ravensburg, München, Mosbach
am 15.09.2017 | Aktuelle Informationen und Erläuterungen zur Brandbemessung | Ostfildern
ab 20.10.2017 | Bauen im Bestand in Theorie und Praxis- Wiederkehrende Bauwerksprüfung, Bestandsaufnahme und -bewertung | Ostfildern und Mainz
am 08.11.2017 | Kranbahnen aktuell: Bemessung bei Neubau, Ertüchtigung, Umbau und Sanierung | Leipzig
SIGEKO
ab 16.11.2017 | Lehrgang SiGeKo gemäß RAB 30 Anlage C – spezielle Koordinatorenkenntnisse | Ostfildern
ab 19.01.2018 | Lehrgang SiGeKo gemäß RAB 30 Anlage B – arbeitsschutzfachliche Kenntnisse | Ostfildern
PROJEKTSTEUERUNG
am 08.09.2017 | Projektmanagement für Projektleiter und Projektingenieure | Trier
am 17.11.2017 | Projektmanagement für Projektleiter und Projektingenieure | Mosbach
PERSÖNLICHKEIT
am 13.10.2017 | Modernes Zeit- und Arbeitsmanagement | Landau
am 13.10.2017 | Besprechungen und Meetings straff und effizient führen | Landau
am 17.11.2017 | KLARTEXT – schreibstark und vortragssicher als Gutachter kommunizieren | Ostfildern
am 29.11.2017 | Die Projektpräsentation – rhetorisch und psychologisch geschickt präsentieren und argumentieren | Landau
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
20.10.2017 | Neu in der Rolle als Führungskraft | Ostfildern

Akademie der Ingenieure – AkadIng

Die Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH ist Ihr starker Partner in allen Bereichen der Fort- und Weiterbildung, organisatorischen Aufgaben, Veranstaltungsmanagement und visionärer Zielverfolgung und garantiert höchste Standards in den Bereichen Service, Kundenorientierung und Dienstleistung.

Unser Bildungsangebot richtet sich primär an alle mit dem Bauwesen in Verbindung stehenden Akteure. Dies sind insbesondere Ingenieure, Architekten, kommunale Verwaltungen, Bauunternehmen und das Baufachhandwerk. Für diese Berufsgruppen im Speziellen – aber auch für andere – bieten wir alle gegenwärtig aktuellen und zukunftsorientierten Themen an.

Die Lernziele sind dabei stets vom größtmöglichen Praxisnutzen geprägt.

Da alle unsere Referenten über langjährige Erfahrung als „Wissensvermittler“ verfügen, sind alle Bildungsmaßnahmen didaktisch und pädagogisch hochwertig aufgebaut.

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Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH
Reinhold Theimel
Gerhard-Koch-Straße 2
73760 Ostfildern
0711 79 48 22 21
info@akademie-der-ingenieure.de
http://www.akademie-der-ingenieure.de

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Bildung, Karriere und Schulungen

NEU: Ausbildung zum MODERATIO® BusinessCoach (MBC)

3×3 Tage Kompakttraining für Einzel- und Zweier-Coaching

NEU: Ausbildung zum MODERATIO® BusinessCoach (MBC)

Der Ausbilder: Josef W. Seifert

Die auf Businessmoderation spezialisierte Unternehmensberatung MODERATIO bietet ab 2018 eine Ausbildung zum BusinessCoach an.

Ziel der Ausbildung ist es, dass Sie nach dem ersten Modul grundlegende Coaching-Techniken beherrschen und Coaching-Gespräche führen können. Nach Abschluss des zweiten Moduls haben Sie Ihre Coaching-Kompetenz ausgebaut und zusätzliche Coaching-Tools für Einzelcoachings zur Verfügung. Nach dem dritten Modul können Sie kompetent auch Coaching-Gespräche mit zwei Coachees leiten/moderieren und auch konfliktäre Situationen sicher klären.

Das Besondere an dieser Ausbildung ist das kompakte Ausbildungsdesign mit der Konzentration auf das How-to-do. Die Ausbildung beinhaltet die Coaching-Perspektiven „Selbstcoaching“, „Einzelcoaching“ und „Zweiercoaching“. Sie stellt zudem eine Verbindung von Moderation und Business Coaching her. Dies bezieht sich sowohl auf das Selbstverständnis von Moderatoren und Coaches, als auch auf zentrale Arbeitstechniken für Moderation und Coaching. Die Ausbildung legt großen Wert auf das „Können statt nur Kennen!“. Ziel ist es, den TeilnehmerInnen in kurzer Zeit, die Tätigkeit als professioneller Coach zu ermöglichen. Inhalt und Ziel der Ausbildung ist Theorie- und Methodensicherheit für systematisches Einzel- und Zweier-Coaching.

Die Eckdaten:
– Ausbildung bei Josef W. Seifert und Eva Seifert.
– 3×3 Tage Intensivtraining. Gesamtdauer ca. 6 Monate.
– Verbindung von Moderation und Business Coaching: Selbstverständnis, zentrale Kommunikationstechniken …
– Die drei Bausteine der Ausbildung vermitteln das Know-how für dyadisches Coaching (Coaching mit einer Person) und triadisches Coaching (Coaching mit zwei Personen) inkl. Konfliktklärung!
– Die drei Bausteine der Ausbildung greifen nahtlos ineinander zu einem Ganzen.
– Coach the Coach: Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch, begleitend zu den Trainings, Einzelberatung.
– Unterstützung zum Praxistransfer nach jedem Training durch kostenfreies Online-Coaching!
– Gezielte, ergänzende Literaturempfehlungen zu den inhaltlichen Themenschwerpunkten.
– Auf Wunsch: telefonisches Orientierungsgespräch zur Aufnahme in die Ausbildungsgruppe.
– Zertifizierung nach den Richtlinien für MODERATIO® Ausbildungen.
– Abschluss als MODERATIO® BusinessCoach (MBC).
– Start: 1. Februar 2018

Mehr dazu im Internet unter www.MBC.moderatio.com

MODERATIO® ist ein 1987 von Josef W. Seifert gegründetes Beratungsunternehmen für systemische Organisationsberatung und Businessmoderation, mit den Standorten Frankfurt, Ingolstadt, Kiel, Lissabon, Magdeburg, München, Passau und Wien.

Unsere Profession ist die Unterstützung von Menschen, die Verantwortung für das Gelingen von Veränderungsprojekten übernommen haben oder übernehmen werden. Wir unterstützen in der Konzeption, übernehmen die erforderlichen Moderationen und begleiten bedarfsorientiert durch Training, Coaching und Sparring. Die Unterstützung kann auch punktuell sein, in dem wir gezielt nur einen bestimmten Workshop oder eine Großgruppenveranstaltung, ein Event oder eine Expertenrunde für Sie moderieren oder Sie bei Ihrer Moderation unterstützen. Entscheidend für unseren Einsatz ist Ihr konkreter Bedarf, im Rahmen der angestrebten Gesamt-Zielsetzung. Die inhaltliche Expertise des MODERATIO Teams sind die sogenannten „weichen Faktoren“ der Organisation; sie reicht von Prozessberatung für Change Projekte und Kulturentwicklung für Organisationen und Teams über Teamcoaching bis hin zur Konfliktklärung und Konfliktmoderation.

Darüber hinaus qualifizieren wir Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis, über die MODERATIO AKADEMIE in offenen Veranstaltungen und INHOUSE Trainings, zu allen Bereichen der Businessmoderation.

Kontakt
MODERATIO
Josef Seifert
Langenbrucker Straße 4
85309 Pörnbach
+49 8446-92030
josef.seifert@moderatio.com
http://www.moderatio.com

Bildung, Karriere und Schulungen

Wie ein Oberfranke das (Sprachen)Lernen revolutioniert

Lernexperte Josua Kohberg entwickelt hirngerechtes Sprachlernsystem

Wie ein Oberfranke das (Sprachen)Lernen revolutioniert

Mit dem neoos® mini lassen sich Fremdsprachen schnell und einfach erlernen.

„Ich habe ein Vision“, sagt Josua Kohberg. „Ich möchte, dass die Menschen weltweit miteinander sprechen können. Denn Kommunikation ist in meinen Augen die wichtigste Grundlage für gegenseitiges Interesse, mehr Menschlichkeit und weniger Konflikte.“
Josua Kohberg arbeitet seit 20 Jahren daran, dass sich Menschen schnell und einfach eine neue Sprache aneignen können. Er hat in seiner Wahlheimat Coburg die KOSYS GmbH gegründet und ein revolutionäres System entwickelt, mit dem sich innerhalb von zwei bis drei Monaten eine Fremdsprache erwerben lässt und das nahezu ohne Anstrengung und ganz nebenbei.

Grundlage sind Sprachlektionen, deren Konzeption es dem Hirn leicht macht, sich Sätze zu merken und sie zu verstehen. Dazu kommt ein Hightech-Gerät namens neoos®. Es erinnert zunächst an ein Smartphone, im Inneren verbirgt sich jedoch eine Technik, mit der Lerninhalte via Ultraschall vermittelt werden können. Das menschliche Ohr kann Botschaften in diesem Frequenzbereich nicht hören, sie jedoch über die Haut aufnehmen. Auf diese Weise „füttert“ der neoos® über zwei mit der Haut verbundene Kontakte fast unhörbar die unbewusste Ebene täglich acht bis zehn Stunden mit der neuen Sprache. Und zwar mit ausschließlich von Muttersprachlern gesprochenen Dialogen. Diese werden mit den Sprachlektionen kombiniert, denen man sich täglich etwa eine halbe Stunde widmet. Dank Wort-für-Wort-Übersetzung versteht der Lernende sofort, was die Sätze bedeuten, ohne Grammatik pauken zu müssen. „An dem System haben nicht zur zahlreiche Ingenieure gearbeitet, wir kooperieren auch mit mehreren Universitäten und Fachhochschulen“, erklärt Kohberg. Studien zeigen: Innerhalb von acht bis zwölf Minuten kommt der Nutzer mit dem neoos® in einen entspannten Zustand, in dem seine Hirnphysiologie optimale Voraussetzungen für die Aufnahme von Lerninhalten bietet.
Seit 2013 konzentriert sich Josua Kohberg mit KOSYS nahezu komplett auf das Angebot der Sprachkurse und setzt beim Vertrieb auf eine besondere Form des Onlinemarketings. Die Resultate sprechen für sich: „Unser Team ist in dieser Zeit von vier auf 16 Mitarbeiter angewachsen. Im vorletzten Jahr konnten wir den Umsatz verdoppeln und im letzten Jahr sogar verdreifachen“, sagt Kohberg. „Bei unseren Sprachkursen braucht man kein Sprachgenie zu sein. Der Zeitaufwand ist überschaubar und da schnell Erfolge sichtbar werden, bleibt die Motivation hoch“, erklärt Kohberg den Erfolg. Mehr als 20.000 Menschen haben das System bereits genutzt und es werden immer mehr. Noch beschränkt sich das Angebot der KOSYS-Kurse auf Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch. Weitere Kurse, darunter auch Chinesisch sowie Deutsch für Ausländer, sind in der Entwicklung.

Von der Krise zur Erfolgsgeschichte

KOSYS ist eine Erfolgsgeschichte, die aus einer Krise geboren wurde. Anfang der 90er Jahre war Josua Kohberg selbst als Inhaber einer Multimedia-Agentur an die Grenzen seiner Sprachkenntnisse gestoßen. „Immer wenn es galt, Englisch zu sprechen, musste ich das einem Mitarbeiter überlassen. Trotz Englisch-Unterricht in der Schule war mein Wortschatz rudimentär und selbst die wenigen Wörter fielen mir meist nicht ein“, erinnert er sich. Dann gab es die Initialzündung: Auf einem Seminar Ende der 90er lernte Kohberg eine bekannte Management- und Motivationstrainerin kennen, die die These vertrat: Wer seine Muttersprache einigermaßen gut beherrscht, ist auch in der Lage, eine Fremdsprache gut zu lernen. Von da ab befasste er sich intensiv mit den Befunden der Lernforschung, der Neurowissenschaft und der Psychologie. Er wertete über 800 Patente aus und lernte, dass man mit Ultraschall auch über die Haut hören kann. Das war die entscheidende Erkenntnis, die ihn zur Entwicklung seines eigenen Ultraschallhörgeräts neoos® führte.

Das enorme Know-how hat Kohberg zum Experten auf dem Gebiet des Lernens gemacht, der sein Wissen auch in Seminaren und Vorträgen weitergibt. Seine Thesen: Man muss kein Sprachgenie sein, um eine neue Sprache zu lernen. Aber ein Großteil der klassischen Lehr- und Lernmethoden, wie zum Beispiel Vokabeln und Grammatikregeln pauken, wird vielen Menschen nicht gerecht. „Am effizientesten erlangen wir neue Fähigkeiten, indem wir uns etwas ansehen oder anhören und dann selbst ausprobieren – so wie Kleinkinder, die ihre Muttersprache lernen“, erklärt Kohberg. Der Lernexperte selbst ist heute dreisprachig und macht aktuell seinen Master in Neuroscience. Die dafür nötigen Inhalte erwirbt er in einem Bruchteil der erforderlichen Zeit. Er fasse lediglich vor den Prüfungen den Stoff zusammen und höre ihn mit dem neoos® ganz nebenbei noch einmal an.

Mehr über Kosys erfahren Sie unter www.kosys.de

Firmenkontakt
Kosys GmbH
Josua Kohberg
Cortendorfer Straße 37
96450 Coburg
09561-79299-0
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0921 7593559
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http://www.froehlich-pr.de/

Bildung, Karriere und Schulungen

Mittelstand und Azubis reden häufig eine andere Sprache

Jugendliche wollen nach wie vor ihre Ausbildung im Mittelstand machen. Aber die Betriebe selbst kommunizieren oft an den jungen Menschen vorbei

Mittelstand und Azubis reden häufig eine andere Sprache

(Foto: hl-studios, Erlangen) – Moderne Architektur für kreative Köpfe: hl-studios GmbH, Erlangen

(Erlangen) – Im Juli veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit (BA) die aktuellen Zahlen zum Ausbildungsstellenmarkt in Deutschland. Im Berichtsjahr ab Oktober 2016 bis jetzt suchten über 500.000 junge Menschen einen Ausbildungsplatz über die BA. Den Auszubildenden in spe standen im selben Zeitraum bundesweit in gleichem Umfang gemeldete Berufsausbildungsstellen gegenüber. Also doch alles in Ordnung – oder nicht?

Mittelstand als Motor für Arbeitsplätze
Der Mittelstand, gerade Betriebe mit 50 bis 500 Mitarbeitern, gilt als Beschäftigungsmotor für die deutsche Wirtschaft. Haben diese Unternehmen verstanden, was sie ganz besonders in den Bereichen Ausbildung und Weiterbildung tun müssen? Denn hier können sie punkten.

„Wir Mittelständler sollten nicht über den vermeintlichen Fachkräftemangel klagen, sondern Jugendliche als eine wichtige Zielgruppe begreifen und kreativ auf sie zugehen“, so Hans-Jürgen Krieg, Sprecher hl-studios GmbH aus Erlangen. „Die Herausforderung ist natürlich der demografische Wandel und der anhaltende Trend zur Akademisierung“, so Krieg weiter. Fakt ist: Je kleiner der Betrieb, desto schwieriger die Suche nach jungen Menschen. Vielen Mittelständlern fehlen – im Gegensatz zu großen Konzernen – zwar oft die finanziellen Mittel, um offensiv und breit für ihre freien Stellen zu werben. Dafür können sie oft kreativer und beweglicher agieren, und Dank flacher Hierarchien auch schneller als die Großen sein.

Qualifikation: Ausbildung als Einstieg zum Aufstieg.
Ein Baustein zur Qualifizierung wird die konsequente Aus- und Weiterbildung der künftigen Fach- und Führungskräfte sein. „Erst Azubi, dann Karriere – Ausbildung als Einstieg zum Aufstieg“ – unter diesem Motto bietet der Mittelstand Auszubildenden gezielte Förderung als eine interessante Perspektive. Die IHKs, freie Bildungsträger und Hochschulen unterstützen diese Qualifikationen in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben.

Erwartungen gezielt bedienen und Bindung fördern

Bindung fördern trotz unterschiedlicher Motive
„In den Gesprächen hören wir immer wieder, dass es für die jungen Menschen viele Gründe gibt, nach der Schule zunächst eine berufliche Ausbildung zu absolvieren“, so Hans-Jürgen Krieg. Manche wollen zunächst einmal schnuppern, andere sind sich nicht sicher, schon das Richtige gefunden zu haben, wieder andere wollen erst einmal etwas „Sicheres“ lernen und eine nächste Gruppe will früh finanziell unabhängig sein.

Betriebsklima, Wertschätzung und Abwechslung
Moderne Unternehmen gehen auf diese Motivlagen ein und bedienen sie von Anfang an. Sie lassen die Auszubildenden das Unternehmen durchlaufen, bieten viel Abwechslung und nehmen die Jungen, ihre Ideen und Impulse sehr ernst. Sie lassen sie mitgestalten. So eröffnen sich für diese Unternehmen plötzlich ganz neue Möglichkeiten der Mitarbeiterbindung. Die Betriebe profitieren langfristig davon, dass die jungen Menschen das komplette Unternehmen und seine Prozesse von Anfang an richtig kennen.

Zukunft: kreativer und flexibler Umgang mit jungen Menschen
Der Dienstleister hl-studios aus Erlangen lebt diesen Wandel seit einigen Jahren vor. Denn für die inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation war es immer wieder eine Herausforderung, den richtigen Nachwuchs für diese sehr spezielle technische Unternehmensausrichtung zu finden. „Wir sind ein gesunder Mittelständler der Kultur- und Kreativwirtschaft im Herzen der Metropolregion Nürnberg, wollen natürlich am Standort weiter wachsen und suchen dazu die kreativen Köpfe“, so Unternehmenssprecher Krieg.

Die Sprache der Jugend verstehen lernen
Entsprechend hat man die Suche nach Nachwuchs schon vor einigen Jahren quasi feinjustiert: Neben der umfangreichen Kommunikation in Online-Portalen geht hl-studios gezielt in die Netzwerke sowie auf Jobbörsen in Schulen und Universitäten, um dort detaillierte Informationen zu Ausbildung und Jobs zu platzieren und Kontakte zu knüpfen. „Wir wollen die Sprache der Jugend verstehen, sonst kommunizieren wir an der Zielgruppe vorbei, und das können wir uns als Mittelständler auf Dauer nicht leisten“, sagt HL-Unternehmenssprecher Hans-Jürgen Krieg. Und hl-studios setzt alles daran, den Nachwuchs immer besser zu verstehen – und versucht dann, ganz gezielt die Erwartungen der Auszubildenden zu bedienen. „Wir sind neugierig auf alle jungen und kreativen Köpfe, denn gerade im Moment suchen wir wieder einige“, so Krieg.
Weiterte Informationen und Jobs: hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation

https://www.hl-studios.de ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Rund 100 Mitarbeiter engagieren sich seit über 25 Jahren in Erlangen und Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Public Relations, Interactive online und offline, interaktive Messemodelle, AR-/VR-Techniken, Apps, OLED Displays, Touch-Applikationen, interaktive Messemodelle, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

Kontakt
hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
Hans-Jürgen Krieg
Reutleser Weg 6
91058 Erlangen
09131 – 75780
hans-juergen.krieg@hl-studios.de
https://www.hl-studios.de