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Medizin, Gesundheit und Wellness

Klage gegen die Datenbank mit Arztadressen

Mit seinem Artikel vom 14.7.2016 berichtete der Spiegel zusammen mit der Firma Correctiv GmbH darüber, welche Zuwendungen Ärzte von der Pharmaindustrie erhalten haben sollen. Der Spiegel berichtete sehr tendenziös und schrieb z.B. wörtlich:

„In der Fachzeitschrift „Plos One“ hat Lieb eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass Ärzte, die häufig Pharmareferenten empfangen, auch mehr Medikamente verschreiben. „Dazu kommt, dass Ärzte, die auf pharmagesponserte Fortbildungen gehen, im Schnitt höherpreisige Präparate verordnen.“ Zudem betonten industrienahe Ärzte die Vorteile von Medikamenten und neigten dazu, Risiken herunterzuspielen. „Für all diese Erkenntnisse gibt es mittlerweile eine ganz gute Datenbasis“, sagt Lieb.“

Zusätzlich veröffentlichte der Spiegel eine Liste bzw. eine Datenbank von Ärzten, in der ausgeführt wurde, dass Ärzte Zuwendungen der Pharmaindustrie erhalten hätten; der Spiegel stellte es aber so dar, als wenn tatsächlich Beträge in Geld geflossen wären. Oft waren es aber z.B. lediglich rechtmäßige Vortragsteilnahmen zur Fortbildung der Ärzte. Diese tendenziöse Darstellung führte dazu, dass Ärzte, sofern man z.B. über Google die Begriffe „korrupte Ärzte und „eingibt, häufig auf der ersten Seite der Google-Link-Suche mit der exakten vermeintlichen Zahlung der Pharmaindustrie erscheinen. Diese Auswüchse sind geradezu skandalös und diffamieren sowohl den einzelnen Arzt als auch die gesamten Mediziner in Deutschland. Dagegen wehrt sich nun der Verein für Therapiefreiheit für Ärzte e.V. vehement.

An diesen Verein wandten sich bereits über 100-Klagewillige Ärzte, die um ihr Recht der medialen richtigen Darstellung kämpfen. Dipl. med. Berndt, der Vorsitzende des Vereines, ruft alle betroffenen Ärzte diese Initiative unter www.therapiefreiheit.org anzuschließen. Der Verein hat für alle Ärzte eine kostenschonende Strategie gegen die tendenziöse Berichterstattung entwickelt.

Kontakt:

Therapiefreiheit für Ärzte e.V.
Mariendorfer Damm 73
12109 Berlin

Dipl.-Med. Uwe Berndt
http://therapiefreiheit.org
E-Mail: info@therapiefreiheit.org

Ziel des Vereins ist es, die Therapiefreiheit im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zu erhalten und für das Wohl des Patienten eine zeitgemäße und effektive Versorgung zu sichern. Patienten und Ärzte sollen so im gleichen Maße profitieren: Therapiefreiheit für Ärzte zu schaffen ist gleichbedeutend mit Behandlungsvorteilen für den Patienten.

Kontakt
Therapiefreiheit für Ärzte e.V.
Dipl.-Med. Uwe Berndt
Mariendorfer Damm 73
12109 Berlin
030 70 03 15 59
info@therapiefreiheit.org
http://therapiefreiheit.org

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Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern und Schlaganfall: Therapietreue ist sehr wichtig

Die von Bayer initiierte Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ informiert über die Bedeutung der Therapietreue bei Vorhofflimmern
Neue Broschüre „Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern – Mit der Erkrankung leben“

Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern und Schlaganfall: Therapietreue ist sehr wichtig

(Bildquelle: Bayer Vital)

Leverkusen, 21. März 2017 – Ein gesundes Herz schlägt etwa 60 bis 100 Mal pro Minute. Der Rhythmus, in dem es arbeitet, wird Sinusrhythmus genannt. Bei Menschen mit Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung, zieht sich das Herz über bis zu 400 Mal in der Minute zusammen, weil der Taktgeber des Herzens (Sinusknoten) in seiner Funktion gestört ist.(1) Vorhofflimmern wird Experten zufolge in den nächsten Jahren immer mehr Menschen in Deutschland betreffen. Der Grund dafür liegt in der demografischen Entwicklung. Bleibt die Herzrhythmusstörung unbehandelt, kann der Schlaganfall eine verheerende Folge sein.

Um das Schlaganfallrisiko zu reduzieren, werden bei nicht valvulärem Vorhofflimmern (ein Vorhofflimmern, das nicht auf eine Fehlfunktion der Herzklappen zurückzuführen ist) gerinnungshemmende Medikamente eingesetzt. Sie bieten guten Schutz – wenn sie regelmäßig eingenommen werden. Wie eine Studie jedoch zeigte, ist Therapietreue der zu behandelnden Patienten mit Vorhofflimmern ein großes Problem: Bis zu 58 Prozent der Patienten nehmen ihre Medikamente unregelmäßig ein.(2) Ein guter Grund, die Therapietreue – passend zum Motto „Am Ball bleiben“ – in den Mittelpunkt der Jahrespressekonferenz* von „Rote Karte dem Schlaganfall“ zu stellen.

Volkskrankheit Vorhofflimmern
„Beim Vorhofflimmern werden circa 400 Impulse pro Minute in den Herzvorhöfen gebildet. So schnell kann kein menschliches Herz arbeiten. Es schafft maximal 180 bis 200 Schläge pro Minute“, erklärte PD Dr. Friedhelm Späh, HELIOS Klinikum Krefeld, anlässlich der Pressekonferenz. Durch die hohe Impulsrate können sich die Vorhöfe nicht mehr rhythmisch zusammenziehen. Das Blut wird nicht ausreichend gemischt, wodurch die Gefahr besteht, dass sich Blutgerinnsel bilden.
„Bereits ein Gerinnsel in der Größe eines Stecknadelkopfes kann dafür sorgen, dass eine Gehirnhälfte komplett ausfällt“, beschrieb der Kardiologe. Um die Gerinnselbildung zu vermeiden, ist die Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten meist unumgänglich. „Zur Therapie des nicht valvulären Vorhofflimmerns stehen neben den Vitamin-K-Antagonisten auch die Nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulantien, kurz NOAKs, zur Verfügung, die zunehmend den Vorzug bekommen“, so Späh.

Therapie(un)treue – eine Folge der Arzt-Patienten-Beziehung?
Wo könnten die Ursachen dafür liegen, dass über die Hälfte der Menschen mit Vorhofflimmern ihr blutverdünnendes Medikament nicht regelmäßig einnimmt? Dieser Frage ging PD Dr. Späh nach: „Ein ganz entscheidender Punkt ist das Gespräch von Mensch zu Mensch mit dem Patienten. Es ist wichtig, den Patienten in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und ihn über mögliche Vor- und Nachteile aufzuklären. Je besser der Patient informiert ist, desto größer ist die Chance, ihn bei der Therapie zu halten.“

Der Experte plädierte dafür, den Patienten immer wieder zur regelmäßigen Tabletteneinnahme zu ermutigen. Wichtig sei dabei auch, ihm Wertschätzung und Akzeptanz zu vermitteln. Daneben verwies Späh auf die Bedeutung einer einfachen Therapie: „Viele Untersuchungen zeigen, dass die Medikamenteneinnahme einfach sein muss. Es ist besser, eine Tablette täglich zu nehmen, als zwei. Die Chance, dass eine Tablette eingenommen wird, liegt bei über 76 Prozent. Die Chance für die tägliche Einnahme von zwei Tabletten nur noch knapp bei über 50 Prozent.“(3) Der Kardiologe resümierte, dass Therapietreue tatsächlich einen enormen Einfluss auf den Behandlungserfolg habe und das müsse den Patienten verdeutlicht werden.

Therapietreue durch klassische Konditionierung?
Das Konzept der klassischen Konditionierung nach Pawlow zeigt, wie ein Ton (zum Beispiel einer Stimmgabel oder eines Glöckchens) mit der Futtergabe so kombiniert wird, dass jedes Mal, wenn der Ton erklingt, bei dem Hund der Speichelfluss einsetzt – unabhängig davon, ob der Hund Futter erhält oder nicht. Um herauszufinden, ob dieses Prinzip auch auf die regelmäßige Medikamenteneinnahme übertragen werden kann, ließ Bayer eine FORSA-Umfrage durchführen. Vom 6. bis 14. Februar 2017 wurden 1.002 Menschen in der Altersklasse 60+ dazu befragt, ob und was sie jeden Morgen zum Frühstück trinken.

Die Umfrage zeigte, dass 98 Prozent der befragten Männer und Frauen jeden Morgen ein Getränk zu sich nehmen. 75 Prozent trinken Kaffee, während weitere 20 Prozent Tee bevorzugen. Auf Basis dieser Ergebnisse ermutigte Späh dazu, mit dem morgendlichen Kaffee- oder Teetrinken die klassische Konditionierung zu üben: „Der Kaffee ist, wie der Klingelton im Pawlow-Experiment, das Schlüsselsignal. In dem Moment, in dem der Geruch in die Nase steigt, erinnert sich der Patient an seine Tablette, die er einnehmen muss. Wenn dieser Prozess trainiert und selbstverständlich wird, kann die Tabletteneinnahme am Morgen eigentlich nicht mehr vergessen werden.“

Aufklärung als Chance
„Das größte Problem in der Medizin ist wohl der Patient selbst. Es ist der Patient, der vielleicht nicht weiß oder versteht, warum der Arzt eine bestimmte Therapie verordnet hat“, legte Erhard Hackler, Rechtsanwalt und geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga e.V., dar. „Mangelnde Persistenz und Adhärenz sind die größten Verschwender im Gesundheitssystem. 19 Milliarden Euro könnten in Deutschland eingespart werden, würden alle Patienten ihre Medikamente ordnungsgemäß einnehmen“, verdeutlichte Hackler.(4) Aus diesem Grund ist „der emanzipierte und gut informierte Patient eines der Hauptziele der Deutschen Seniorenliga e.V. Wir möchten Lebensqualität im Sinne des Mottos „Gesünder länger leben“ oder „Gesünder länger zuhause leben“ erhalten und weiterentwickeln“, so Hackler. Dem Experten zufolge betreibt die Deutsche Seniorenliga e.V. über Broschüren und ein umfangreiches Online-Angebot Patientenempowerment, um Adhärenz (Therapietreue) – unter anderem durch Information – zu steigern. Aufklärungsarbeit soll den Patienten auch motivieren, rechtzeitig zum Arzt zu gehen, damit zeitnah eine Diagnose gestellt werden kann. Denn, so Hackler: „Durch Verbesserung der primären Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern könnten etwa 9.400 Schlaganfälle pro Jahr verhindert werden“.(5)

Informationen zu Schlaganfall und Vorhofflimmern
Die von Bayer initiierte Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ bietet
gemeinsam mit den Partnern Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und Deutsche
Sporthochschule Köln zahlreiche Infomaterialien rund um die Erkrankungen.
Die Therapietreue wird insbesondere in der Broschüre „Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern – Mit der Erkrankung leben“ thematisiert. Sie kann kostenfrei bestellt werden:
-infomaterial@rote-karte-dem-schlaganfall.de
-Rote Karte dem Schlaganfall/ Bayer
Postfach 10 03 61
47703 Krefeld

Ihr Ansprechpartner:
Helmut Schäfers, Tel. +49 214 30-58308, Fax: +49 214 30-58270
E-Mail: helmut.schaefers@bayer.com

Mehr Informationen unter presse.bayer.de
hs (2017-0074)

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Quellen:
* Pressekonferenz „Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern mit „Rote Karte dem Schlaganfall“ – die von Bayer initiierte Aufklärungskampagne startet ins sechste Jahr“, 8. März 2017, BayArena, Leverkusen

(1) Kip et al., Weißbuch „Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern“, Thieme Verlag, 2015
(2) Rodriguez et al., J Thromb Heamost 2013; 11:390-394
(3) Coleman et al., Curr Med Res Opin. 2012; 28:669-80
(4) IMS Institue for Healthcare Informatics 2013
(5) Versorgungsreport Schlaganfall. Chancen für mehr Gesundheit, DAK Gesundheit 2014

Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

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Entzündungen im Mund mit polarisiertem Licht bekämpfen

Entzündungen im Mund mit polarisiertem Licht bekämpfen

Mit polarisiertem Licht gegen Entzündungen im Mund – schmerzfreie Lichttherapie mit BIOPTRON ORAL

Regeneration statt Degeneration: Studie der Universität Helsinki belegt: Schmerzfreie BIOPTRON Lichttherapie auch oral anwendbar – Bekämpfung von Parodontitis im Frühstadium und Beschleunigung der Zellregeneration durch Lichttherapie wissenschaftlich nachgewiesen.

Licht ist nicht nur die Quelle allen Lebens, Licht kann auch heilen. Seit vielen Jahren wird Lichttherapie mit Erfolg als begleitende therapeutische Maßnahme in der Dermatologie, Diabetologie, Sportmedizin und Orthopädie genutzt. Neu ist ihr Einsatz in der Zahnheilkunde. BIOPTRON ORAL, eine weltweit führende Technologie, kann durch Bestrahlung des Mundraums mit polarisiertem Licht positive Effekte auf entzündliche Erkrankungen nehmen. Im Rahmen der Internationen Dental-Schau (IDS) vom 21. März bis 25. März in Köln wird BIOPTRON ORAL erstmals der Fachwelt vorgestellt (IDS Halle 2.1, Position B090, Dentognostics / Bioptron).

Eine aktuelle Studie der Universität Helsinki, Abt. Prof. Timo Sorsa, die Ende März zeitgleich zur IDS bei der Generalkonferenz der International Association für Dental Research (IADR) in San Francisco vorgestellt wird, belegt die Wirksamkeit der Lichttherapie. Bereits nach fünfmaliger Bestrahlung mit BIOPTRON ORAL verringern sich die oralen und klinischen Entzündungsparameter im Mund signifikant, so die Wissenschaftler. Das Plaque-Wachstum nimmt ab. Gleichzeitig fördert die Lichttherapie die Produktion von ATP (Adenosintriphospat), beschleunigt die Kollagen- und Elastinsynthese und stimuliert darüber hinaus die Proteinabgabe der Mastozyten. Die mitochondriale Zellfunktion wird deutlich erhöht, die Mikrozirkulation gefördert. Insgesamt steigt die Regenerationsgeschwindigkeit.

Kostengünstig in Praxisablauf integrierbar

Eine Bestrahlung mit BIOPTRON ORAL ist völlig schmerzfrei. Sie lässt sich am Behandlungsstuhl (chairside) delegiert durchführen und kostengünstig in den Praxisablauf integrieren, zum Beispiel im Anschluss an eine Behandlung. Die Bestrahlung dauert in der Regel zehn Minuten. Sie sollte – je nach Indikation – ein- bis fünfmal wiederholt werden.

Einsatz zur Prävention der Parodontitis

Besondere Bedeutung kommt dem Einsatz von BIOPTRON ORAL bei der Behandlung entzündlicher Erkrankungen wie Parodontitis zu. 43,8 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind laut Bundeszahnärztekammer (BZÄK) von parodontalen Erkrankungen betroffen. In der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie fordert die BZÄK deshalb dringend neue Konzepte für die Prävention der Parodontitis. Diese müsse in ihrem Frühstadium erkannt und mit sekundär-präventiven Maßnahmen bekämpft werden. Hier sehen Wissenschaftler eine Chance für den Einsatz einer oralen Bestrahlungstherapie mit polarisiertem Licht.

Immunsystem zur Regeneration anregen

Neben den notwendigen manuellen und dentalen Therapie- und Hygienemaßnahmen kann BIOPTRON ORAL den Behandler bei der Bekämpfung von oralen Entzündungen im Frühstadium wirkungsvoll unterstützen, indem die Lichttherapie das Immunsystem zur Geweberegeneration und zur Reduktion von Plaque und Entzündungen anregt. Weitere Einsatzbereiche sind die Verringerung von postoperativen Schwellungen und Schmerzen, die Beschleunigung der Wundheilung sowie die Reduktion von Schmerzen bei cranio-mandibulärer Dysfunktion (CMD) oder in der Kieferorthopädie.

Kick-off-Kongress für Anwender am 29. April in Köln

Hersteller der BIOPTRON Lichttherapiesysteme ist die Zepter Medical GmbH in Solingen, die deutsche Tochterfirma der internationalen Zepter-Gruppe mit Sitz in Monaco. In Deutschland werden Vertrieb, Schulung und Beratung des BIOPTRON ORAL durch die IMOD GmbH in Solingen organisiert. Informationen zum Konzept, zur Therapie und Anwendung der Technologie in der zahnärztlichen Praxis erhalten interessierte Mediziner durch die IMOD im Rahmen eines Kick-off-Kongresses am 29. April in Köln.

Mehr Informationen:
www.bioptron-oral.de

Die IMOD GmbH – Institute for Molecular Diagnostics hat ihren Sitz in Solingen.In Deutschland organisiert das Unternehmen u.a. Vertrieb, Schulung und Beratung des BIOPTRON ORAL.

Kontakt
IMOD GMBH – Institute für Molecular Diagnostics
Nicole Brandhoff
Bonner Straße 84
42697 Solingen
0212 – 6457490
info@imod.de
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19. BVL-Kongress Legasthenie und Dyskalkulie: Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Pädagogik, Psychologie und Medizin kann erfolgreich gelingen

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) hat mit seinem 19. BVL-Kongress in Würzburg gezeigt, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Entwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren bei Legasthenie oder Dyskalkulie ist.

19. BVL-Kongress Legasthenie und Dyskalkulie: Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Pädagogik, Psychologie und Medizin kann erfolgreich gelingen

Logo Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL)

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. hat in Kooperation mit der Universität Würzburg vom 17. – 19. März 2017 seinen 19. Bundeskongress Legasthenie und Dyskalkulie durchgeführt. Über 800 Teilnehmer/innen sind der Einladung gefolgt und haben Informationen zu den Themen „Erkennen, Fördern und Fordern“ mitgenommen.

„Der Kongress hat eindrucksvoll gezeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit der Pädagogik, Psychologie und Medizin erfolgreich gelingen kann, um wirksame und zuverlässige diagnostische und therapeutische Verfahren bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung sowie der Rechenstörung zu entwickeln“, sagt Prof. Gerd Schulte-Körne, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses. „Mit der Veröffentlichung der S3-Leitlinien zur Diagnostik und Förderung bei der Lese-und/oder Rechtschreibstörung und der Rechenstörung sind neue Maßstäbe für eine zielgerichtete und nachhaltige Diagnostik und Förderung gelegt worden“, betont Schulte-Körne. Viele Eltern und Betroffene erleben es im Alltag leidvoll, dass sie mit ihren Problemen in der Schule, Ausbildung oder Studium allein gelassen werden. Insbesondere die Diagnostik erfolgt zu spät und in manchen Fällen leider gar nicht. Für den BVL ist es daher eine große Herausforderung, alle Verantwortlichen umfassend über die Diagnostik und Förderung bei einer Legasthenie oder Dyskalkulie aufzuklären. „Wir sind ganz begeistert, dass wir so viele Lehrerinnen und Lehrer sowie wichtige Vertreter der Bildungspolitik in Würzburg begrüßen durften, um unsere Anliegen weiter zu geben“, sagt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL.

Der BVL hat auf dem Kongress zum 6. Mal junge Forscherinnen und Forscher mit dem „Wissenschaftspreis des BVL“ ausgezeichnet. Damit soll die wissenschaftliche Forschung in den Bereichen Grundlagenforschung, Diagnostik, Prävention und Therapie gefördert werden. Die Preisträger sind

Dr. Irene M. Corvacho del Toro, Institut für Psycholinguistik und Didaktik der deutschen Sprache, Universität Frankfurt mit ihrer Arbeit: Zur qualitativen Rechtschreibfehleranalyse und einer schriftsystematischen lernförderlichen Behandlung der Rechtschreibstörung,
Dr. Bettina Multhauf, Erfurt, mit ihrer Promotionsarbeit an der Universität Hildesheim mit dem Thema: Elternberatung in der Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen sowie
Dr. Ursula Fischer, Regensburg, mit ihrer empirischen Arbeit am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen mit dem Thema: Erkennen von Rechenschwäche durch LehrerInnen und Testungen im Klassenverband.

„Wie wichtig es ist, die Lese- und/oder Rechtschreibstörung sowie Rechenstörung nicht nur als eine Störung des Grundschulalters, sondern der gesamten Lebensspanne, zu verstehen, hat der Kongress eindrücklich dargelegt“, sagt Schulte-Körne. Der BVL vertritt nicht nur die Interessen von Schulkindern, sondern auch von Erwachsenen.

Der nächste BVL-Kongress findet wieder in drei Jahren statt. Nähere Informationen zum Kongress sind auf der BVL-Startseite http://www.bvl-legasthenie.de oder unter http://www.bvl-legasthenie.de/bundesverband/bundeskongress.html abrufbar.

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Über den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.:

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 30 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Betroffenen und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer betroffenen Kinder besser verstehen lernen.

Der BVL fördert durch wissenschaftliche Kongresse und Veröffentlichungen die Forschung und den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen. Durch Informationen und Zusammenarbeit mit den Medien macht der BVL die Probleme der Legastheniker und Dyskalkuliker bekannt.

Weitere Informationen: http://www.bvl-legasthenie.de

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Veranstaltung: „Dein bester Heiler bist du selbst“

YiXue Seminar mit Großmeister Wei Ling Yi in Heidelberg

Veranstaltung: "Dein bester Heiler bist du selbst"

YiXue Bildungszentrum gemeinnützige GmbH (Bildquelle: YiXue Bildungszentrum gemeinnützige GmbH)

Am Samstag, den 25. März 2017 findet in Heidelberg das nächste „Dein bester Heiler bist du selbst“ YiXue Seminar mit Großmeister Wei Ling Yi statt.

Wo?
Edith Stein Haus
Neckarstaden 32 . 69117 Heidelberg
Samstag, 13.00 h – 18.00 h
Beitrag: 36 Euro
(20 Euro mit Ermäßigung )

Hinweis zu Parkmöglichkeiten in Heidelberg: Parkhaus P8 „Kongresshaus“ oder P6 „Kraus“

Ganzheitliche Gesundheit, das Öffnen des Herzens und die Entwicklung der Seelenkraft sind bedeutsame Inhalte in den Vorträgen und Seminaren von
Weisheits- und Bewusstseinslehrer Wei Ling Yi. Als Großmeister seiner spirituellen Tradition hat er die Gabe, Menschen auf höchst humorvolle, stets
liebevolle und mitfühlende Weise zu berühren. Seine zeitlose und zugleich hoch aktuelle Lehre der Einheit von Himmel, Erde und Mensch (YiXue Lehre) und die daraus abgeleiteten praktischen Übungen ermöglichen es, die eigene Lebenskraft auf ein hohes Niveau anzuheben. So kann man sein eigener Heiler werden und das eigene Potential ganzheitlich entfalten.

Die Seminare finden in regelmäßigen Abständen auch in anderen Orten in Deutschland und der Schweiz statt.

Vertiefende Informationen zur Arbeit von Großmeister Wei Ling Yi gibt es auf auf www.yixue.de

Informationen & Anmeldung
Ursula Rihovsky Tel: 06221.268 16
E-Mail: ursula-rihovsky@hotmail.de
Marion Katharina Lux Mobil: 0178.131 02 06

Getreu dem Motto „Dein bester Heiler bist Du selbst“ gibt es verschiedene Übungsgruppen:

YIXUE Übungsgruppe Heidelberg
4 x die Woche in Heidelberg: Mo, Di, Mi und Do
Weitere Infos auf Anfrage:
Ursula Rihovsky
Tel: 06221.26816 E-Mail: ursula-rihovsky@hotmail.de

Weitere Termine mit Großmeister Wei Ling Yi:
Freitag, 24. März Vortrag
Basel 18:30 – 21:00 Uhr
Amanda Seifert E-Mail: amasei@sunrise.ch

Sonntag, 26. März YiXue Seminar
Metzingen 11:00 – 16:00 Uhr
Kornelia Rauscher E-Mail: lotus-kristall@web.de

Es geht in der YiXue Kultur um die Wiedergewinnung des Einklangs von Himmel, Erde und Mensch. Die aus der Balance geratene Welt soll über den einzelnen Menschen ins Gleichgewicht zurückfinden. Dazu bedarf es der Rückkehr in die harmonischen kosmischen und irdischen Kreisläufe sowohl körperlich als seelisch und geistig. Die Übungen zur Erlangung dieses Gleichgewichts sind von Natürlichkeit und Einfachheit geprägt.

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YiXue-Büro
Marion Katharina
Postfach 302.143 1
10752 Berlin
06221-6 18 39 39
luxmary@hotmail.de
http://www.yixue.de

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Christiane Haase
Christiane Haase
Uzèsring 45
69198 Schriesheim
06203 954609
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Heimtückisches Gelenk imitiert Rückenschmerzen

Iliosakralgelenk häufig Verursacher von Beschwerden

Heimtückisches Gelenk imitiert Rückenschmerzen

Becken mit iFuse-Implantaten (Bildquelle: SI-BONE Deutschland GmbH)

Ob an Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule: Rückenbeschwerden gelten heutzutage als Volkskrankheit Nummer eins. Vor allem der untere Rücken gilt als Schwachstelle der Wirbelsäule. Hier klagen die meisten Betroffenen über Beschwerden. Entgegen der allgemeinen Annahme und momentanen Behandlungspraxis liegt die Ursache für Schmerzen an dieser Stelle jedoch häufig nicht in den Bandscheiben, sondern im Iliosakralgelenk, kurz ISG. „Nachweislich wird jeder fünfte Patient fälschlicherweise auf einen Bandscheibenvorfall hin behandelt, obwohl eigentlich das ISG die Probleme verursacht. Daraufhin folgt meist ein langer Leidensweg mit unterschiedlichsten Behandlungsansätzen, die allesamt erfolglos bleiben, da der eigentliche Auslöser unentdeckt bleibt“, weiß Prof. Dr. Jürgen Harms, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Experte für Wirbelsäulenchirurgie in Heidelberg und betont: „Dieses mystifizierend behandelte Problem mit dem ISG sollte daher einen höheren Stellenwert in der Behandlung von Rückenschmerzpatienten einnehmen und die Gesellschaft sollte sich intensiver damit auseinandersetzen.“

Mit einfachen Tests langen Leidensweg ersparen
Patienten, die unter dem sogenannten ISG-Syndrom leiden, lassen sich meist bereits an der Krankengeschichte und der Schmerzlokalisation erkennen. „Um die Diagnose zu bestätigen, empfiehlt es sich, fünf einfache Untersuchungen durchzuführen, die den Schmerz im ISG-Bereich provozieren“, erklärt der Experte. „Weisen drei dieser als Provokationstests bekannten Maßnahmen auf eine krankhafte Veränderung hin, bei der konservative Maßnahmen keine Linderung mehr versprechen, gibt es spezielle Dreiecksimplantate, die das ISG wieder stabilisieren. Die Kosten dieser schonenden minimalinvasiven Methode mittels sogenannter iFuse-Implantate werden sogar von der Krankenkasse übernommen.“ Allerdings untersuchen immer noch zu wenige Ärzte ihre Patienten auf das ISG-Syndrom. Grund: Es ähnelt sehr stark dem Krankheitsverlauf bei einem Bandscheibenvorfall oder einer Wirbelkanalverengung. Prof. Harms stellt jedoch klar: „Betroffenen bleiben ein langer Leidensweg und sicherlich viele unnötige Operationen erspart, wenn Haus- und Fachärzte bei Schmerzen im unteren Rücken immer auch das ISG als Auslöser in Betracht ziehen. Auch die Psyche leidet unter erfolglosen und teilweise schmerzhaften Therapien, sodass das Vertrauen in weitere medizinische Behandlungen stetig sinkt.“
Weitere Informationen unter www.si-bone.de

SI-BONE wurde im April 2008 in San José, Kalifornien, USA, gegründet. Im November 2010 folgte das Tochterunternehmen in Italien und 2014 das in Deutschland mit Sitz in Mannheim. Seinen Fokus legt das technologiebestimmte Unternehmen auf einen stark unterbehandelten Bereich der Orthopädie, das Iliosakralgelenk (ISG). Laut mehreren orthopädischen Studien und wissenschaftlichen Publikationen gehen zwischen 15 und 25 Prozent aller Beschwerden im unteren Rückenbereich auf Probleme dieses Gelenks zurück. Viele Patienten werden aufgrund nahezu gleicher Symptomatik wie bei Bandscheibenschmerzen falsch behandelt und erhalten eine lumbale Spondylodese statt einer Stabilisierung des Iliosakralgelenks. Hierfür entwickelte SI-BONE ein innovatives, patentiertes Verfahren, das iFuse Implant System®. Dabei stellt das porös titanbeschichtete Implantat eine weniger invasive Alternative zur herkömmlichen Fixierung mittels Schrauben dar. Schonend fusionieren die dreieckigen riegelförmigen Implantate mit dem umliegenden Knochengewebe und sorgen somit für eine stabile Verbindung. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Firmenkontakt
SI-BONE Deutschland GmbH
Daniel Seifert
Soldnerstr. 11
68219 Mannheim
0621 976860 00
0621 976860 99
DSeifert@si-bone.com
http://www.SI-BONE.com

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Borgmeier Media Gruppe GmbH
Miriam Muñoz
Lange Straße 112
27749 Delmenhorst
04221 9345-334
04221 152050
munoz@borgmeier.de
http://www.borgmeier.de

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Raubkopien made in Germany

Horst Boss. Das Land, das für seine Wertarbeit in der ganzen Welt einmal geschätzt und hoch gelobt wurde, ist längst nicht mehr das Land das es einmal war. Früher konnte man sich auf deutsche Produktaussagen und Qualitätsversprechen verlassen. Das ist heute nicht mehr so. Schon lange mutiert Deutschland immer schneller zur Bananenrepublik. Selbst im Pharmabereich macht dieser Zug nicht Halt. Heute werden Medikamente auf den Markt geworfen, deren Neben- und Wechselwirkungen noch gar nicht bekannt sind. Bereits bekannte Nebenwirkungen werden einfach heruntergespielt und in Kauf genommen. Das Wohl des Patienten spielt bei diesem Wettlauf oft nur noch eine untergeordnete Rolle. Unternehmen finanzieren sich mit öffentlichen Mitteln, um dann anschließend mit Raubkopien ihr Geld zu verdienen. Diese bittere Erfahrung mussten in früheren Jahren schon jene Hersteller machen, die zum Beispiel Johanniskraut, Umckaloabo, Aloe Vera usw. marktfähig machten. Bitterstoffe wurden im Laufe der Zeit 1000-fach kopiert. Auch ein immer größer werdender Haufen von Laien schreckt vor dem Trittbrettfahren nicht mehr zurück. Gerade im naturheilkundlichen Bereich ist das der Fall. Aktuell ist #Cystus der Liebling der Raubkopierer. Blickt man von Weitem auf das schwammige Geschehen, so könnte man glatt meinen, diese Machenschaften kämen dem Gesetzgeber gerade recht. Nach dem Motto: Viele Kleinere verkaufen mehr als ein Originalanbieter. Und ein Mehrverkauf bringt letztendlich mehr Steuereinnahmen. Dies wäre aber zu kurz gedacht. Mittlerweile gibt es dabei nämlich noch ganz andere Probleme.

Was bei Konzernen hinter verschlossenen Türen vor sich geht, kriegt der Bürger natürlich nicht mit. Wer denkt schon beim Kauf eines Erkältungsmittels darüber nach, mit welchen Methoden sich die Hersteller untereinander bekämpfen. Das könnte uns als Verbraucher ja auch egal sein, wenn es dabei letztendlich nicht gerade um unsere Gesundheit ginge. Die meisten Menschen kennen das Erkältungsmittel Grippostad C. Stada als Hersteller hat jetzt doch tatsächlich versucht, seinen Klassiker als Mittel für Asthmatiker zu bewerben. Das ließ sich der Konkurrent Boehringer Ingelheim aber nicht gefallen und klagte. Die in Grippostad C enthaltene Wirkstoff-Viererkombination ist in Fachkreisen nämlich nicht unumstritten. Ab 2014 bewarb Stada sein Grippostad C in Fachkreisen als Alternativpräparat für Asthmatiker. Mit der Argumentation, dass weder Acetylsalicylsäure (ASS) noch Ibuprofen enthalten sei. Die Boehringer Ingelheim Klage zeigte Wirkung. Das Oberlandesgericht Hamburg gab der Klägerin Recht und Stada unterschrieb eine Unterlassungserklärung. Begründung des Gerichts: Es werde für Verordner und Verbraucher der Eindruck erweckt, dass Grippostad C für Asthmatiker als unbedenklich und ohne Einschränkung empfohlen werden könne. Jedoch vermindere das Coffein in Grippostad C die Ausscheidung des Asthmatherapeutikums Theophyllin und das Antihistaminikum sei bei einem akuten Asthmaanfall geradezu kontraindiziert. Das muss man sich auf der Zunge einmal zergehen lassen, mit welcher Gleichgültigkeit und Profitgier Menschen mit dem Leben ihrer Mitmenschen spielen. Es geht gar nicht um den Patienten, sondern in allererster Linie um Futterneid bzw. Umsatz und Gewinne. Zudem, einem kleineren oder mittelständischen Unternehmen wäre dieser Brocken doch schon von Gesetzes wegen sofort auf die Füße gefallen.

Aber auch beim Mittelstand gibt es zwei Lager. Diejenigen, denen es an Ideen nicht mangelt und die im Laufe der Zeit viel eigenes Geld in die Forschung pumpen. Um einerseits die Wirkung eines Stoffes nachzuweisen und andererseits eventuelle Neben- und Wechselwirkungen auszuschließen. Das sind die wirklichen Unternehmer. Und die anderen, die einfach nur auf einen fahrenden Zug aufspringen, um sich möglichst schnell ein Stück vom großen Kuchen abzuschneiden. Das sind die sogenannten Trittbrettfahrer. Doch die sind nicht ungefährlich. Schlimm wird es dann, wenn deren Produkte dem Käufer schaden, direkt oder indirekt. Zurzeit geht es wieder einmal um die Graubehaarte Zistrose (Cistus incanus). Bereits 2004/2005, beim ersten Vogelgrippefall, kam dem Unternehmer Dr. Pandalis der Gedanke, dass der Extrakt einer ganz bestimmten Unterart – von wirklich vielen Unterarten der Zistrose – gegen Viren wirksam sein könnte. Pandalis nahm reichlich Geld in die Hand und beauftragte renommierte Wissenschaftler, unter anderem am Friedrich-Löffler-Institut und an den Universitäten Tübingen und Münster. Er landete mit seiner Idee einen Volltreffer. Sein Extrakt Cystus 052® ist seit Jahren rezeptfrei in Apotheken erhältlich, wirkt gegen alle Arten von Viren, völlig ohne Nebenwirkungen. Mittlerweile lieferte das renommierte Helmholtz-Zentrum, München, ebenfalls den Beweis, dass der Extrakt „Cystus 052®“ gegen alle Arten von Viren wirksam ist. Soweit so gut. Doch jetzt kommen die Trittbrettfahrer ins Spiel. Das ist ja nichts Neues und rechtlich zulässig. Nur, wenn dann Nachahmer-Produkte auf den Markt kommen, die gar nicht wirken bzw. durch Nichtwirken Schaden anrichten können, dann bekommt die Sache plötzlich einen ganz anderen Charakter.

Vom Tellerwäscher zum Millionär? Ach was, viel europäischer. Vom Kellner zum Zistrosen-Verkäufer. So jedenfalls der Werdegang des oberschlauen Griechen Michail Raptis, der in Wiesbaden lebt. Während er, nach unseren Informationen, bis vor kurzem noch als Kellner auftrat, griechischen Wein servierte und nebenbei das gleichnamige Lied von Udo Jürgens trällerte, verspricht er heute auf dem Etikett seines Produkts eine ganz spezielle griechische Varietät der Graubehaarten Zistrose „Cistus incanus“. Auf der Verpackung verwendet er aber genau dasselbe Etikett wie das Unternehmen Dr. Pandalis. Auch die Farbgestaltung auf der Verpackung ist identisch. Das sollte er nicht machen. In Fachkreisen spricht man bereits von einer Raubkopie und arglistiger Täuschung. Der Verbraucher wird damit nämlich vorsätzlich getäuscht. Zudem sind sich Fachkreise und Wissenschaftler darüber einig, dass es sich hierbei sicher um eine nicht wirksame Unterart der Zistrose handelt. Der Beweis für die Wirksamkeit steht aus und wird von Raptis wohl auch nicht erbracht werden können. Durchaus geschickt umgeht der Plagatier aber einige wissenschaftliche Formulierungen in der Art, dass er wenigstens patentrechtlich nicht kollidiert. Auf Grund der nicht nachgewiesenen Wirksamkeit raten wir als Redaktion vom Kauf dieser Produkte strikt ab und verweisen auf den Rat am Schluss dieses Artikels.

Auf den Eintrittskarten zur Weltpremiere von LR Health & Beauty stand folgender Fake: LR kaufte weltweit alle Zistrosen-Plantagen. Prompt kamen Lieschen Müller und Anton massenweise und staunten nicht schlecht. Geschickt und inmitten von diversen exklusiven Düften, kreiert von Stars wie Guido Maria Kretschmer, Cristina Ferreira, Karolina Kurkova, Bruce Willis, Emma Heming-Willis und Swarovski, hat die Firma LR ihre Zistrosen-Produkte etabliert. Mit dem Qualitätsversprechen, dass nur der Feinschnitt der hochwertigen, reichhaltigen Blätter verarbeitet wird. LR bietet nicht nur einen Zistrosen-Tee, sondern auch ein Zistrosen-Spray und zudem Zistrosen-Kapseln an. Doch bis jetzt hat das Unternehmen LR den Beweis für die Wirksamkeit seines Zistrosen-Teekrauts nicht erbracht. Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt: Die Leute werden für dumm verkauft. Renommierte Wissenschaftler und Virologen wie Prof. Oliver Planz (Uni Tübingen) und Stephan Ludwig (Uni Münster) distanzieren sich verärgert von Zistrosen-Produkten, die nicht, wie Cystus 052®, auf ihre Wirksamkeit hin untersucht wurden. „Cistus ist nicht gleich Cistus. Es kommt auf den Extrakt der Subspezies an. Wir können nicht sagen, ob das LR-Produkt überhaupt irgendwelche antivirale Wirkung zeigt“, so die Wissenschaftler. Bei einem Mineralwasser reicht es vielleicht aus, wenn man lediglich auf Giftstoffe, Bakterien, sonstige Rückstände und den Mineralgehalt überprüft. Wenn es aber darum geht, die Wirksamkeit eines ganz speziellen Extrakts nachzuweisen, dann genügt das halt nicht. Schließlich geht es bei der einzigen als wirksam bekannten Unterart der Zistrose um den überaus effizienten Schutz gegen alle möglichen Viren. Das ist doch eine ganz andere Liga als Wellness und Beauty. Aber es kommt noch schlimmer. Selbst wenn in den Kapseln der wirksame Originalextrakt Cystus 052® enthalten wäre, dann würde das dem Anwender trotzdem nichts nützen. In Kapselform ist der Extrakt nämlich nicht wirksam. Man muss den Extrakt ausschließlich als Pastille lutschen, damit er den gewünschten Schutz bietet. Der Extrakt wirkt rein physikalisch. Das heißt, er bindet die Viren bereits im Mund-/Rachenraum, sodass diese gar nicht erst in den Körper eindringen können. Hier wird ein Produkt buchstäblich verkloppt, dessen werbewirksamen Aussagen alles andere als zutreffen. Fatal für Patienten, die meinen sie hätten den Schutz von Cystus 052® erworben. Es gibt sehr viele chronisch Kranke und immungeschwächte Patienten, für die es lebenswichtig ist, dass kein neuer Infekt zu den bereits bestehenden Erkrankungen hinzu kommt. Diese Menschen werden arglistig getäuscht und merken es erst, wenn es bereits zu spät ist. LR zahlt an hunderttausende Vertriebler Provisionen, die diese LR-Zistrosen-Produkte auch an kranke Familienmitglieder und Freunde über den Küchentisch verkaufen. Produkte, die ggf. in zweifacher Hinsicht nicht wirken können. Fatal! Man kann für die vielen wirklich kranken Verbraucher (Asthmatiker, Immungeschwächte, Patienten mit Krebs usw.) nur hoffen, dass firmenintern schnellstens Konsequenzen gezogen und die Produkte mit sofortiger Wirkung aus dem Verkauf genommen werden. Alles andere wäre grob fahrlässig und klarer Betrug, mit ggf. bösen Folgen für Patienten. Kranken, getäuschten Patienten bleibt der Gang zur Staatsanwaltschaft. Das kostet keinen Cent. Zudem ist, gegen solche Machenschaften, auch eine ebenfalls kostenfreie AVAAZ-Petition erfolgversprechend, die dann den zuständigen Stellen vorgelegt wird.

Horst Boss ist Medizinjournalist. Er berichtet über die neuesten Erkenntnisse in Wissenschaft und Forschung, Medizin und Naturheilkunde. Eine sauber recherchierte, neutrale und gut verständliche Berichterstattung ist dem Autor wichtig. Dazu steht er auch in direktem Kontakt mit namhaften Wissenschaftlern Parallel ist Boss Inhaber einer Praxis für Naturheilverfahren.

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BONEHELIX® revolutioniert die Behandlung von Schaftfrakturen

BONEHELIX® revolutioniert die Behandlung von Schaftfrakturen

Lennestadt. H&R Medizintechnik hat mit der BONEHELIX® ein revolutionäres Implantat zur Behandlung von Knochenbrüchen entwickelt. Nach der erfolgreichen Einführung hat sich der Hersteller für 2017 die Ausweitung in neue Anwendungsspektren des Implantats vorgenommen.

Die BONEHELIX® ist eine gemeinsame Entwicklung des angesehenen Chirurgen Prof. Dr. Reiner Labitzke und H&R Medizintechnik. Das Besondere an dem Implantat sind seine zahlreichen Vorteile gegenüber dem steifen Marknagel, der gewöhnlich bei Schaftfrakturen eingesetzt wird. Dazu gehören geringere Belastung der Weichteile, geringerer Bedarf an Röntgenbildern sowie eine schnellere Heilung des Bruchs. Das Knochenmark bleibt intakt und die Fraktur kann schonend stabilisiert werden.

Bislang wurde die BONEHELIX® bei über 150 Patienten erfolgreich eingesetzt und führte in 92 % der Fälle zu guten und sehr guten Ergebnissen. Einer der ersten Chirurgen, der das Potential der einzigartigen Knochenfeder erkannt hat, ist Prof. Dr. Zeichen, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, spezielle Unfallchirurgie des Johannes Wesling Klinikum aus Minden. Er ist von dem Implantat überzeugt und setzt dieses bei Schaftfrakturen langer Röhrenknochen erfolgreich ein: „Querfrakturen lassen sich selbst bei schwierigen Weichteilverletzungen durch die einfache Handhabung schnellstens und minimal Invasiv mit der BONEHELIX behandeln“, erläutert der Direktor. Die Patienten profitieren unter anderem von deutlich kürzeren Operationen – auch aufgrund des Verzichtes auf Verriegelungen. Darüber hinaus erzeugt die Helix Mikrobewegungen in der Frakturzone, die die Kallusbildung anregen und so die Heilung unterstützen.

In diesem Jahr werden zahlreiche weitere Kliniken mit dem System ausgestattet. Sämtliche Werkzeuge und die Erstausstattung mit neun unterschiedlich starken BONEHELIX®-Ausführungen werden in einer kompakten sterilisierbaren Box ausgeliefert. So ist es möglich, mit geringem Initialaufwand dieses innovative System in den Krankenhäusern zu platzieren. Gleichzeitig stellen die Entwickler bei H&R Medizintechnik fest, dass die BONEHELIX® für weitere Indikationen ideal geeignet ist. „Zurzeit prüfen wir, ob die Knochenfeder als Prophylaxe und auch zur Behandlung von Osteoporose-bedingten Brüchen geeignet ist. Aktuell bereiten wir eine Studie vor, um den erfolgreichen Einsatz bei Osteoporose nachzuweisen“, verrät der Erfinder und Chirurg Prof. Dr. Labitzke.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bonehelix.com

Als Hersteller von technischen Federn und sportlichen Fahrwerkskomponenten genießt H&R Spezialfedern seit mehr als 35 Jahren weltweit höchstes Ansehen. Modernste Fertigungsmethoden, innovative Entwicklungen und eine zu 100 Prozent in Deutschland basierende Fertigung sorgen für kompromisslose Qualität. Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie vertrauen seit langem auf das Know-how des Lennestädter Unternehmens.

Mit der H&R Medizintechnik GmbH & Co. KG betritt das Sauerländer Familienunternehmen jetzt ein weiteres Terrain. In jahrelanger Entwicklung wurde zusammen mit dem bekannten Unfallchirurgen und Knochenspezialisten Prof. Dr. Labitzke mit der BONEHELIX® eine neuartige Knochenfeder zur Stabilisierung von Knochenbrüchen entwickelt, die diverse Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Verriegelungsnägeln und Platten aufweist.

Im Stammwerk Lennestadt wurde ein spezieller Reinraum eingerichtet, in dem die Implantate unter größter Sorgfalt hergestellt werden. Das H&R Qualitätsmanagementsystem wurde gemäß dem Medizinproduktegesetz erweitert und im März 2014 nach DIN EN ISO 13485:2012 zertifiziert. Der Geltungsbereich umfasst sowohl die Entwicklung, die Fertigung, den Vertrieb sowie den Handel mit chirurgischen Medizinprodukten und Implantaten.

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Neues Webseite für Kinder – die Zahnbande im Internet

proDente veröffentliche mit zahnbande.de neue Webseite für Kinder zur IDS 2017

Das Bilderbuch „Zahnbande“ begeistert schon seit Herbst 2016 Kinder und Erwachsene. Jetzt kommen Abenteuer, Spiele und spannende Infos über gesunde Zähne mit allen Mitgliedern der Zahnbande pünktlich zum Start der Messe IDS 2017 ins Internet. Auf „zahnbande.de“ präsentiert proDente kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder. Alle Bestandteile der Seite informieren unterhaltsam über gesunde Zähne. „Kein erhobener Zeigefinger, nirgends“, kommentiert schmunzelnd Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente, das Ziel.

Den bekannten Figuren aus dem Bilderbuch wurde neues Leben eingehaucht: Tom, der Morgenmuffel und seine quirlige Schwester Lena. Zusammen mit dem blauhaarigen Monster „Bono“ und seinem Freund, dem tollpatschigen „Matti“, tauchen die Mitglieder der Zahnbande an vielen Stellen der Webseite auf. Da fehlen aber noch ein paar Mitglieder. Der Tennisball „Boing“, die Würfel „Zwei“ und „Vier“, die Spielfiguren „Winnie und „Gamie“, die kleinen Teddy „Gummi“ und „Bär“, die Bauklötze „Timid Träumchen“ und „Sorgi Angst“, Die Schraube „Karl Kreuzchen und die Spielkarte „Uno activo“. Die Bande hat natürlich allerlei Unfug im Kopf.

Für Kinder von fünf bis zwölf

Zielgruppe sind Kinder von fünf bis zwölf Jahre. Die Seite führt zwar mit einem übersichtlichen, „erwachsenen“ Menü durch die Themen. Doch der Zugang erfolgt für kleinere Nutzer über Bilder und Symbole. Kinder müssen nicht lesen können, um sich auf der Seite zu bewegen. Die Kinder bewegen sich intuitiv durch die Themen. Doch auch ältere Kinder kommen nicht zu kurz. Kurze Texte mit einfachen Sätzen informieren mit Charme.

Ideal für das Smartphone

Da auch Kinder überdurchschnittlich oft über mobile Geräte das Internet nutzen, ist die Seite responsiv aufgebaut. Die Entwickler haben zahnbande.de zuerst als Anwendung für das Smartphone programmiert.

Figuren und Geschichten wecken Emotionen

Natürlich geht es um Zähne und was die Beißerchen so alles leisten. Also Essen, Trinken und beim Sprechen helfen. Auch Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt dürfen nicht fehlen. Doch wichtiger als Belehrungen sind Geschichten und Figuren, die Kinder und deren Phantasie ansprechen. Auch ein Menüpunkt mit Spielen, Geschichten und Ausmalbildern darf nicht fehlen. Und wie herrlich schrill ein Bohrer klingt hören die Kids auch.

www.zahnbande.de
www.fuerkinder.prodente.de

proDente hat sich zum Ziel gesetzt, fundiertes Fachwissen aus den Bereichen Zahnmedizin und Zahntechnik zu vermitteln. Die Initiative will zur Unterstützung der Zahnärzte und Zahntechniker engagierte Aufklärung für den Patienten bieten.

proDente will den Wert gesunder und schöner Zähne darstellen. Vor allem die Aufklärungsarbeit von der Prophylaxe bis zur Prothetik steht dabei im Mittelpunkt. Für Zahnärzte und Zahntechniker präsentiert proDente ein umfangreiches Service-Angebot, um die Kommunikation mit den Patienten zu erleichtern.

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Zu Dick oder zu dünn? Krank oder gesund?

Was bringt uns in diesem Zusammenhang die Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA)?

Zu Dick oder zu dünn? Krank oder gesund?

(NL/2687294559) Interview mit der Biologin Frau Dr. rer. Nat. Dagmar Mayer

Wenn wir annehmen es sei einfach, einen gesunden oder kranken, einen mangelernährten oder adipösen Menschen augenscheinlich erkennen zu können, liegen wir falsch. Um Rückschlüsse auf das Körperfett zu ziehen, reicht es nicht aus, sich auf die Waage zu stellen, um das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße zu betrachten. Zudem belegen neueste Erkenntnisse in Medizin, Wissenschaft und Forschung, dass der Body Maß Index BMI, keine zuverlässige Aussage zum Körperfettanteil liefern kann und zu 25 Prozent falsch liegt.

Die individuellen Werte von zwei gleichgroßen und gleichschweren Menschen können sehr unterschiedlich sein. Ein Sportler mit 90 Kilogramm hat meist einen sehr viel höheren Anteil schwerer Muskelmasse als sein inaktives Gegenüber mit ebenfalls 90 Kilo. Kein Wunder also, dass die Medizin sich anderer Diagnoseinstrumente bedient: Die Bioelektrische Impedanz-Analyse, kurz BIA, zeigt was im Körper los ist und liefert exakte Kontrollergebnisse. Sie misst neben den Parametern Körpergröße und Gewicht den Anteil an Körperfett und fettfreier Masse im Organismus, analysiert die Zellqualität und die Skelettmuskelmasse und setzt die Fett- und Muskelmasse ins Verhältnis zueinander. Diese Messedaten ermöglichen eine tiefgehende Gesundheitsanalyse.

Wie kann man sich die Messung vorstellen?

Frau Dr. Mayer: Die Bio-Impedanz-Analyse ist eine von Wissenschaftlern weltweit anerkannte Messmethode. Die Messung findet im Liegen statt, damit sich die Körperflüssigkeiten gleichmäßig und reproduzierbar verteilen können. Zum Einsatz kommt ein für die medizinische Anwendung validiertes Gerät, das die elektrische Leitfähigkeit des Körpergewebes misst. Acht Elektroden werden an Händen und Füßen beider Körperhälften angebracht. Grundlage dieser Messung ist die Einteilung des Körpers in ein Dreikompartimentmodell: Wasser, Zellmasse und Fettmasse. Für die Messung wird ein schwacher Wechselstrom mit hoher Frequenzzahl durch den Körper geleitet. Das ist vollkommen schmerz- und nebenwirkungsfrei und dauert nur wenige Sekunden. Aus dem Widerstand, den der Körper dem Strom entgegensetzt, werden unterschiedliche Messwerte gewonnen. Man macht sich also die Eigenschaft zu Nutze, dass der Strom beispielsweise durch Fettmasse langsamer als durch Muskelmasse fließt. In weniger als zwanzig Sekunden werden folgende Parameter gemessen: Fettmasse / fettfreie Masse, Skelettmuskelmasse, Körperwasser, das Verhältnis von Fett- zu Muskelmasse, Wasserhaushalt, Zellqualität und Bauchfett. Die Messergebnisse werden sofort auf dem Bildschirm dargestellt und können mit dem Patienten besprochen werden.

Wofür ist das gut?

Frau Dr. Mayer: Die BIA ist eine rasches, zuverlässiges und nicht-invasives Diagnoseinstrument, das auch zur Verlaufskontrolle bei unterschiedlichen Behandlungen eingesetzt werden kann. Die Körperzusammensetzung entscheidet grundlegend über die Gesundheit und physiologische Fitness. Von großem Interesse ist das Bauchfett, das nicht nur eine stete, geringgradige Entzündung im Körper hervorruft.

Darüber hinaus gibt die BIA Auskunft über die Integrität der Zellmembranen und damit über die Zellfitness. Nur bei gutem Ernährungszustand kann eine hohe Zellvitalität erreicht werden. Wenn das aber nicht der Fall ist, müssen ernährungstherapeutische Maßnahmen ergriffen werden, um dem Zellstress entgegen zu wirken.

Was kann erhöhtes Bauchfett bewirken?

Frau Dr. Mayer: Wer zu viel Fett im Bauchraum angesammelt hat, trägt ein erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom. Hierzu rechnet man Kombinationen aus Übergewichtigkeit und Fettsucht, sowie Bluthochdruck, erhöhter Cholesterin- und/oder Triglyceridspiegel und Diabetes Typ II – auch das tödliche Quartett genannt. Nicht so bekannt sind in diesem Zusammenhang Gesundheitsbeeinträchtigungen wie: Erhöhter Harnsäurespiegel, niedriggradige Entzündungen, verstärkte Blutgerinnung, nicht-alkoholische Leberverfettung sowie die endotheliale Dysfunktion, also die defekte innere Gefäßauskleidung. Es ist schon beachtlich, was zu hohes Körperfett alles auslösen und bewirken kann. Eine Ernährungstherapie schafft Abhilfe.

Welche Bedeutung hat die BIA, wenn man abnehmen will?

Frau Dr. Mayer: Was beim Abnehmen häufig zum Problem wird, ist die Abnahme von Muskelmasse und ein ausschließlicher Verlust von Körperwasser. Liegt beispielsweise eine Insulinresistenz vor, ist der Stoffwechsel so gestört, dass der Körper zunächst nur Wasser verliert. So geht anfangs schnell das Gewicht zurück, stagniert dann aber oft. Damit solch eine ungesunde Gewichtsabnahme gleich festgestellt und ihr entgegengewirkt werden kann, ist es sinnvoll, regelmäßig die Körperzusammensetzung zu checken.

Sie arbeiten mit dem Kardiologen Dr. Kai Ruffmannn in Baden-Baden zusammen. Warum interessiert sich ein Herzspezialist für die BIA?

Frau Dr. Mayer: Lebenswichtig für das Herz ist eine optimale Ernährungstherapie. Ein unzureichender Ernährungszustand ist eng mit einer ungünstigen Prognose bei Herzerkrankungen verknüpft. Etwa fünfzehn bis zwanzig Prozent der Herzinsuffizienzpatienten leiden an kardialer Kachexie (Auszehrung). Damit verbunden ist die Zunahme extrazellulären Körperwassers. Wasseransammlungen, bei gleichzeitigem Verlust von Fett- und Muskelmasse, können durch die Kontrolle des Gewichts allein nicht festgestellt werden. Mit der BIA-Messung werden Störungen des Elektrolyt- bzw. Wasserhaushaltes aber sehr gut erkannt. Dr. Ruffmann schätzt diese wichtige Diagnosemethode und rät betroffenen Patienten zur Ernährungstherapie.
Weitere Informationen: http://www.dr-ruffmann.de/
*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Kurzvita der Autorin Dr. rer. nat. Dagmar Mayer

Die Diplom-Biologin und Ernährungsberaterin (BTB) Dr. rer. nat. Dagmar Mayer hat im Fachbereich Mikrobiologie/Genetik promoviert und arbeitet seit vielen Jahren als Geschäftsführerin und Laborleiterin eines medizindiagnostischen Labors für Humangenetik. Aus dieser Tätigkeit heraus erkannte sie bald, wie wichtig Änderungen im Lebensstil sein können, um Gesundheitsschäden abzuwenden und spezialisierte sich auf den Bereich Ernährung.

Heute ist sie Dozentin und Fachtutorin für Ernährung und Ernährungsmedizin am Bildungswerk für therapeutische Berufe BTB, berät aber auch gerne Ernährungsinteressierte, u. a. im Auftrag der Betriebskrankenkasse Pronova BKK. Als Mitglied der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention e.V. ist sie stets auf dem neusten Stand.

Ihre Vorträge an der VHS, in REHA-Gruppen und Sportvereinen sind gefragt.

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Kurzprofil – Vita Dr. Ruffmann

Dr. med. Kai Ruffmann, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, wurde am 21. Juli 1949 in Hamburg geboren.

Der junge Ruffmann hatte ganz eigene Träume. Er wollte etwas erleben und ging im Alter von 17 Jahren mit der Marine auf hohe See. Als Marineoffizier begann er dann 4 Jahre später das Studium der Elektrotechnik und kam darüber an die Medizin. Nach dem Grundstudium der Medizin in Heidelberg entschied er sich für seine Ausbildung zum Kardiologen, die er an den Universitätskliniken Heidelberg und Zürich absolvierte.

Sein Weg führte ihn anschließend ins Städtische Klinikum Karlsruhe, als Leitender Oberarzt der Kardiologie, bis er sich schließlich 1992 mit anderen Kollegen und eigenem Herzkatheterlabor in Karlsruhe niederließ. Seit seinem Ausscheiden 2008 führt er eine Praxis in Baden-Baden, die für schonende nicht-invasive Kardiologie steht. Sein Motto nach Ursula Lehr: Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.

Mit über 30 Jahren Erfahrung und Expertenwissen vertritt der Mediziner einen ganzheitlichen Ansatz in der Inneren Medizin und Kardiologie unter dem Motto: Prävention statt Operation

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