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Politik, Recht und Gesellschaft

Migrationsgenossenschaften – Jetzt können Migranten endlich auch Verantwortung für ihr Herkunftsland übernehmen

DEGP: One World Coops So werden aus Sozialkosten die neuen Zukunftsinvestitionen

Migrationsgenossenschaften -  Jetzt können Migranten endlich auch  Verantwortung für ihr Herkunftsland übernehmen

(NL/2253188212) Dass Migration und Entwicklung stets zwei Seiten der gleichen Münze sind, hat die UN längst erkannt. Die Diskussion, ob sich Migration und Entwicklung bedingen, wird seit Jahren geführt. Bereits in den 70er Jahren wurde über die Folgen von Migration in den Herkunftsländern diskutiert. Das damalige Resümee: Abwandern tun meist die Menschen, die in den Herkunftsländern dringend gebraucht werden. Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch auch, dass der Geldtransfer der Migranten in ihre Herkunftsländer auf über 440 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, was dem Dreifachen der offiziellen Entwicklungshilfe entspricht. Und zugleich prognostizieren Wissenschaftler, wie Prof. Sinn, dass die Kosten pro Flüchtling in Deutschland, sich tendenziell auf 450.000 (EU) bewegen könnten.
Angesichts solcher Widersprüche, die man eigentlich kaum der Bevölkerung in Deutschland wirklich vermitteln kann, ist die Frage erlaubt, ob mehr Staatshilfe oder eher mehr Selbsthilfe der geeignetere Weg zu einer sinnvollen Lösung sein könnte?

Der Fachausschuss CoopGo One World Coop des Deutsch-Europäischen Genossenschaftsverbandes (DEGP) hatte Migranten, Genossenschaftler, Politiker, Wissenschaftler, Künstler und Journalisten zusammengeführt, um nach (ganzheitlich kooperativen) Selbstverantwortungslösungen zu suchen. Daraus entstand das Konzept Migrationsgenossenschaften.

Zu Beginn der Konferenz erinnerte der DEGP Vorstand, Gerd K. Schaumann daran, dass bereits das CoopGo-Konzept Integrationsgenossenschaften durchaus erfolgreich Diskussion und Perspektive auf mehr Hilfe zur Selbsthilfe seitens der Migranten gelenkt hat.
Um nicht missverstanden zu werden, Migrationsgenossenschaften sollen weder das Integrationsgenossenschaften weiterentwickeln, oder gar überflüssig machen. Ansatz, Konzept und Adressaten für Migrationsgenossenschaften sind erheblich anders.

Die Kernpunkte des Konzeptes Migrationsgenossenschaften – kurz zusammengefasst lauten:

1. Das Thema Migrationsgenossenschaften wendet sich besonders an alle Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Ihre Migrationshintergründe mögen wahrscheinlich andere sein, wie die der Migranten, die ab 2015 in Deutschland eintrafen. Dennoch haben sie nachhaltig eigene Erfahrungen gesammelt, wie es ist, fremd in einem anderen Land zu sein. Sie kennen Migration aus eigenem Erleben. Es ist für Migranten wichtig, das zu wessen, denn es schafft mehr Perspektive.
2. Inzwischen sind Migranten in Deutschland besonders die seit langem in Deutschland wohnen – in viele wichtige Funktionen und Positionen emporgestiegen. In der Zeitschrift The Huffington Post wird das so zusammengefasst: Sie machen Politik, schießen Tore, stürmen die Charts und holen Nobelpreise. Flüchtlinge und Migranten haben Deutschland schon immer geprägt. Sie haben geholfen unser Land zu dem zu machen, was es heute ist: Ein innovatives, weltoffenes, HighTech-Land, das in Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft global Maßstäbe setzt.
3. Deshalb sind die etablierten Migranten besonders auf- und herausgefordert. Sie können sich je nach ihren Fähigkeiten – jetzt aktiv für Migration engagieren. Ihre Erfahrungen sind wichtig und Ihre Ausstrahlung und ihr Einfluss soll helfen, solche Projekte zu initiieren und zeitnah zu realisieren. Wenn die ersten Migrationsgenossenschaften ins Leben gerufen sind, ergeben sich die individuellen Besonderheiten von selbst. Es muss der erste Schritt zeitnah gegangen werden
4. Migrationsgenossenschaften sollen helfen, einen dringend notwendigen Einstieg zu einen Perspektivenwechsel in der Migrationspolitik vorzubereiten. Bisher stand die soziale Integration der Migranten im Vordergrund. Das hatte auch Folgen: Nachvollziehbar, dass dies verstärkt Zweifel in der Bevölkerung aufkommen ließ, weil man nicht erkannte, dass zugleich auch Lösungen entwickelt wurden, die an den Ursachen ansetzen: Den problematischen ökonomischen Entwicklung der Herkunftsländer.
5. Migrationsgenossenschaften haben stets in Deutschland ihre Start-Basis. Sie sind jedoch von Anfang an darauf ausgerichtet, Migranten so zu qualifizieren, dass sie in der Lage sind, in ihren Herkunftsländern ökonomische Impulse auszulösen. Eine der Umsetzungsformen ist z.B. die Gründung von Töchtern oder Niederlassungen der Migrationsgenossenschaften in den Herkunftsländern
6. Migrationsgenossenschaften wenden sich zunächst an Neu-Migranten, die bereits in ihren Herkunftsländern selbständig waren oder die sich jetzt in Deutschland unternehmerisch betätigen wollen. Einseitig Migranten in abhängige Beschäftigungsfelder zu verpflichten, ist auf Dauer nicht unproblematisch. Also nutzt man freiwillig optional einen Weg in die kooperative Eigenständigkeit.

Prominente Migranten, sollen das Konzept beflügeln. Politiker wie z.B. Volker Kauder (CDU Fraktions- Vorsitzender), Horst Köhler (Bundespräsident a,D., Fußballprofis wie Neven Subotic, Mehmet Öszil oder Mahmoud Dahoud, Schlagerstare, wie Helene Fischer, usw., sie alle könnten große Wirkung erzielen. Man muss sie jedoch nicht nur ansprechen, sondern sie auch für einen sinnvollen Weg begeistern.
Fast 19 Millionen Menschen haben in Deutschland einen Migrationshintergrund eine gewaltige Schubkraft für ein Konzept Migrationsgenossenschaften …

Der vorläufige Arbeitstitel diese Migranten-Selbstverantwortungs-Konzeptes lautet zielorientiert – CoopGo – Coop der Migranten. Damit sind etwa 22% der Gesamtbevölkerung anzusprechen, die nunmehr aufgerufen sind, Verantwortung zu übernehmen, um in Verbindung mit den Herkunftsländern – eine partnerschaftliche Entwicklungshilfe zu initiieren.

Nur wenn es gelingt, eine Give Together Situation bei Migranten zu erzeugen, wird es auch gelingen, die Bevölkerung in Deutschland zu mehr Akzeptanz in Sachen Integration zu bewegen so die Feststellung des DEGP Ausschusses. Integrations- bzw. Migrationspolitik wird dann verbunden mit dem Aspekt Gesamtverantwortung. Den 22% Migranten in Deutschland kann und darf es nicht einerlei sein, wie sich ihre Herkunftsländer entwickeln. Und allen Parteien, Organisationen und Menschen, sollte es nicht einerlei sein, dass die Migration ihren Herkunftsländern wertvolle Ressourcen entziehen, weil meist diejenigen flüchten, die in ihren Ländern dringend benötigt werden, um die Migrationsursachen längerfristig zu beheben.

Migrationsgenossenschaften oder kurz Migranten Coops genannt also sind stets darauf ausgerichtet, perspektivisch in den Herkunftsländern wirtschaftliche und gesellschaftliche Grundlagen zu schaffen, die zur Re-Vitalisierung dieser Länder führen.

Das Konzept Migrationsgenossenschaften könnte beispielhaft mit einer Bundesstiftung starten.
Das gesamte Konzept des DEGP ist auf 7 Stufe ausgelegt, um auch Gemeinden und Städte direkt einbeziehen zu können.

Solchermaßen Selbsthilfe-Konzepte können nicht hoch genug eingeschätzt werden, weil sie genau die Signale auslösen, auf die viele Menschen in unserem Land warten: Migranten übernehmen Verantwortung für ihr Herkunftsland.

Es lohnt sich wirklich, jetzt das zu praktizieren, was die UN als Grenzenlose Verantwortung bezeichnete, was Willy Brandt hat schon vor Jahren mit dem den Begriff Interdependenz (wechselseitige Abhängigkeit) angemahnt: Gesamtverantwortung. Unter kooperativen Gesichtspunkten man das heute als One World Coop bezeichnen können. Das Prinzip ist einfach und gilt für alle Menschen, gleich in welcher Funktion und Situation sie sich befinden. Es lautet schlichtweg: Give Together sei dir deiner weltweiten Verantwortung bewusst.
Wer als Land diese Regel ignoriert, zahlt viel Geld für Integrationsmaßnahmen, von deren Funktionieren die Menschen in Deutschland erst noch überzeugt werden müssen. Wer diese Regel jedoch berücksichtigt und zusätzlich möglichst viele Alt-Migranten anspricht, kann Deutschland zu einem Musterland für migrative Selbstverantwortung und Selbstorganisation entwickeln.
Im Jahre 2018 feiern wir 200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Grund genug, um im Geburtsland seine Ideen zur Selbsthilfe, Selbstorganisation und Selbstverantwortung für neuzeitliche Problemlösungen auszuprobieren.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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Approbationschancen für Mediziner

aus Ländern außerhalb der Europäischen Union

Approbationschancen für Mediziner

VG Frankfurt

Approbationschancen für Mediziner aus Ländern außerhalb der Europäischen Union

Der Weg zur ärztlichen Approbation in Deutschland nach dem Studium in einem Nicht-EU-Land kann mit unserer anwaltlichen Unterstützung erleichtert werden und erfolgreich zur Anerkennung führen.

Wer in einem Mitgliedsstaat der EU bzw. dem EWR („Europäischer Wirtschaftsraum“ = Europäische Union + Island + Liechtenstein + Norwegen) sein Studium und die praktische Ausbildung als Medizinerin oder Mediziner erfolgreich abschließt, hat normalerweise keine Probleme, in Deutschland als Ärztin bzw. Arzt approbiert zu werden. Diese Wirtschaftsräume passen die Qualität ihrer Ausbildung auf sehr vergleichbare, wenn nicht einheitliche Standards an.

Ausgebildete Mediziner aus Staaten außerhalb des EWR, die in Deutschland einen Approbationsantrag stellen, trifft allerdings die „volle Härte“ der Überprüfung von Quantität und Qualität ihrer Ausbildung durch die deutschen Verwaltung. Dieses kann ohne qualifizierte Beratung ein steiniger Weg werden.

Rechtsgrundlage sind die jeweiligen Landesgesetze zur Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen. Je nach Bundesland kann die Beurteilung durchaus unterschiedlich ausfallen. Qualifizierte Mediziner werden – auch angesichts des hohen Numerus Clausus und den damit eingeschränkten Studienmöglichkeiten – in Deutschland gesucht. Zuständige Ämter sind aber durchaus nicht automatisch überzeugt, dass man auch außerhalb der EU (des EWR) eine qualifizierte Ausbildung erwerben kann.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, eine Approbation zu erreichen. Entweder das zuständige Amt (z.B. in Hessen das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen) offeriert den Antragsteller/in/en die Möglichkeit, einen – beitragspflichtigen – Kursus zur Anpassung ihrer im Ausland erworbenen medizinischen Kenntnisse an den Standard in Deutschland zu besuchen und anschließend eine Prüfung zu absolvieren oder Antragsteller können entscheiden, dass ihre bisherige Qualifikation anhand von Zeugnissen, Bescheinigungen und diversen Unterlagen einer – inzwischen zentralisierten – Begutachtung unterzogen wird.

Wir raten dazu, keine vorschnelle Festlegung auf Kurse und neue Prüfungen einzugehen, denn Absolventinnen und Absolventen berichten durchaus von nicht bestandenen Prüfungen selbst in Bereichen, die meist schon auch Gegenstand ihres absolvierten Studiums gewesen waren. Wer sich mit Prüfungsrecht befasst, weiß welche Hürden bestehen können und wie schwer die Überprüfung medizinischer Prüfungsergebnisse ist.

Rechtsanwalt Joachim Drinhaus hat in letzter Zeit Approbationsverfahren von Ärzten anwaltlich betreut, die in Serbien (Universität Belgrad) ihre Berufsqualifikation erfolgreich abgeschlossen, auch Weiterbildungen absolviert und in Deutschland schon – aufgrund vorläufiger Arbeitserlaubnis – Berufserfahrungen gesammelt hatten. Auch hier war das zuständige Amt zunächst nicht davon überzeugt, es mit ausreichend ausgebildeten Medizinern zu tun zu haben. Die Antragsteller haben nach unserer Dokumentation ihrer Leistungen gleichwohl die beantragte Approbation erhalten. Das setzte allerdings voraus, dass Rechtsanwalt Drinhaus eine Analyse des bisherigen Qualifikationsbildes erarbeitete und in einer notwendigen intensiven Zusammenarbeit mit den Mandanten die Nachweise strukturiert präsentieren konnte.

Wir raten dazu, schon vor einem Approbationsantrag oder unmittelbar nach einer eventuell schon erfolgten Antragstellung die Chancen für eine Anerkennung zunächst anwaltlich überprüfen zu lassen. Wir arbeiten auf, welches Ergebnis bei einem amtlichen Gutachten erwartet werden und wie im Falle von tatsächlichen Defiziten im Curriculum einer ausländischen Hochschule ein Ausgleich geschaffen werden kann, der zur Approbation führen sollte. So lohnt sich der Aufwand durch eventuell ersparte Lehrgangs- und Prüfungskosten, jedenfalls aber und durch einen schnelleren Berufsbeginn als anerkannte Ärztin bzw. anerkannter Arzt. Rechtsanwalt Drinhaus führt gerne auch vor einer umfassenden Betreuung des Approbationsverfahren eine Erstberatung durch.

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Mirko Silz ist neues Mitglied im Präsidium des BdS

Mirko Silz ist neues Mitglied im Präsidium des BdS

(Mynewsdesk) In seiner Sitzung vom 8. Februar 2018 hat das Präsidium des BdS Mirko Silz zum neuen Präsidiumsmitglied gewählt. Der CEO der L`Osteria GmbH ist seit 1991 in der Systemgastronomie im Management tätig und zählt große Marken wie McDonald’s, Vapiano sowie Coa zu seinen Karrierestationen. Ein besonderes Anliegen ist Silz das abteilungsübergreifende Miteinander sowie die Weiterführung einer starken, wertebasierten Unternehmenskultur.

Mirko Silz zu seinem Ehrenamt: „Die Systemgastronomie ist eine der erfolgreichsten Branchen der Zukunft. Mein Bestreben ist es, diese Branche mit Know-How und Leidenschaft noch erfolgreicher zu machen. Der BdS versteht sich als Wertegemeinschaft, was meine persönliche Motivation ist, das Präsidium des BdS und damit die Systemgastronomie als Ganzes zu unterstützen. Restaurant-Business ist People-Business. Jeder Mitarbeiter – egal, auf welcher Position – formt das Ansehen der Branche. Dieses Bild positiv zu stärken, ist mein Motor. Eine zwingende Tarifbindung ist dafür Voraussetzung. Der BdS ist nicht nur die Stimme der Systemgastronomie, sondern auch die meine.“

L`Osteria zählt derzeit 85 Restaurants in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England. Bis 2021 ist die Eröffnung weiterer 200 Restaurants geplant. Sandra Mühlhause, Präsidentin des BdS, heißt die Marke L`Osteria sowie Mirko Silz in der Werte- und Tarifgemeinschaft des BdS herzlich willkommen und sieht einer guten Zusammenarbeit entgegen: „Ich freue mich sehr, dass das Präsidium des BdS nun vollständig besetzt ist und mit tatkräftiger Unterstützung von Mirko Silz weiter erfolgreich die Belange der Systemgastronomie vorantreiben kann. Mit L`Osteria und Mirko Silz haben wir nun eine weitere starke Marke und ein weiteres Präsidiumsmitglied mit umfangreicher Erfahrung an Bord.“

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Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Der BdS vereint die relevanten Player der Systemgastronomie, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonalds, Nordsee, Pizza Hut, Starbucks, Vapiano, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise GinYuu oder Meatery zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken erwirtschafteten 2016 mit über 100.000 Beschäftigten rund fünf Milliarden Euro in über 2.700 Standorten. Der BdS ist ein Verband mit zwingender Tarifbindung für seine Mitgliedsrestaurants.

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BPI-Ratgeber: Salben & Co: Richtig gecremt ist halb genesen

BPI-Ratgeber: Salben & Co: Richtig gecremt ist halb genesen

(Mynewsdesk) Tipp 1: Viel hilft nicht immer viel

Arzneimittel aus der Tube ziehen abhängig von ihrer Zusammensetzung schnell oder langsam ein. Fettige Präparate sollten in der Regel dünn aufgetragen und leicht einmassiert werden, wässrige ziehen in der Regel schnell von selbst ein. Hinweise zur genauen Dosierung und zur richtigen Anwendung finden Sie in der Packungsbeilage. Oder Sie fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Tipp 2: Duschen, cremen, Hände waschen

Bevor man Salben anwendet, lohnt es sich kurz nachzudenken, was man in den nächsten 15 Minuten danach tun möchte. „Stehen Duschen oder Baden auf dem Plan, sollten Sie lieber kurz warten und erst danach cremen“, rät der Apotheker. „Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Präparat noch nicht vollständig eingezogen ist und der Wirkstoff abgewaschen wird. Und natürlich gilt: Nach dem Cremen Hände waschen, damit der Wirkstoff nicht dahin gerät, wo er nicht hin soll, zum Beispiel ins Auge.“

Tipp 3: Auf die Haltbarkeit achten

Ist ein Arzneimittel abgelaufen, ist die sichere Anwendung und die Wirksamkeit nicht mehr gewährleistet. Das Haltbarkeitsdatum auf Salben und Cremes bezieht sich auf das ungeöffnete Medikament; im geöffneten Zustand ist es in der Regel noch etwa drei Monate haltbar. Hat sich das Arzneimittel verfärbt, seine Konsistenz geändert oder riecht es schlecht, sollte es nicht mehr angewandt, sondern wie alle abgelaufenen Arzneimittel über den Hausmüll entsorgt werden.

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.

Hinweis: Die Verwendung des Fotos ist unter der Quellenangabe Shutterstock/triocean und in Verbindung mit der Pressemeldung honorarfrei.

Ihr Ansprechpartner: Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de

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200 Jahre Bürgerrechtsikone: Maryland ruft 2018 zum Frederick-Douglass-Jahr aus

US-Bundesstaat ehrt den einflussreichsten Afroamerikaner des 19. Jahrhunderts – Zahlreiche Sonderveranstaltungen sowie eine neu geschaffene Driving Tour bringen Douglass“ Vermächtnis in die Gegenwart

200 Jahre Bürgerrechtsikone: Maryland ruft 2018 zum Frederick-Douglass-Jahr aus

Denkmal von Frederick Douglass in Easton / Maryland

Aus Anlass des 200. Geburtstags der Bürgerrechtsikone Frederick Douglass am 14. Februar 2018 hat Marylands Gouverneur im Maryland State House, dem Parlament des US-Bundesstaates, das Jahr 2018 zum „Year of Frederick Douglass“ ausgerufen. In dessen Rahmen finden im gesamten Bundesstaat zahlreiche Veranstaltungen statt, die das Vermächtnis der Bürgerrechtsikone in die heutige Zeit transportieren. Neben Konzerten und Veranstaltungen wie einem Gospel Brunch gehören auch zahlreiche Ausstellungen, Filmreihen und Living-History-Darstellungen zu dem Jubiläumsprogramm.

Eine Sonderausstellung im Chesapeake Bay Maritime Museum in St. Michaels beispielsweise widmet sich vom 28. März bis zum 25. April 2018 den Parallelen in den Lebensläufen von Frederick Douglass und Abraham Lincoln. Im Banneker-Douglass-Museum in Annapolis sind bis zum 19. Mai 2018 unter dem Titel „Bent but not broken“ Arbeiten des Künstlers Ulysses Marshall zu sehen, der den Geist von Douglass“ Überzeugungen und Taten in ausdrucksstarken, vielschichtigen Collagen festhält.

Mehr Informationen zum Frederick-Douglass-Jahr in Maryland gibt es unter visitmaryland.org/article/frederick-douglass-tours. Eine Liste aller damit verbundenen Veranstaltungen findet sich unter visitmaryland.org/article/year-frederick-douglass.

Auf Douglass Spuren mit neuer Auto-Rundreise
Unter dem Motto „Following in His Footsteps“ wurde ein Reiseplan für eine individuelle Auto-Rundreise entwickelt. Auf rund 210 Kilometern führt der Weg zu zahlreichen Stätten Douglass“ Wirkens, darunter auch mehreren Orten in Baltimore und Annapolis. Die erste Station der Route ist der „Frederick Douglass Park on the Tuckahoe“ in Queen Anne an Marylands Eastern Shore nahe der Farm, auf der Douglass geboren wurde. Der erste Spatenstich für den Park erfolgt am heutigen 14. Februar 2018 durch Marylands Lieutenant Governor Boyd Rutherford gemeinsam mit Nachkommen von Frederick Douglass.

Der Reiseplan der Frederick Douglass Driving Tour „Following in His Footsteps“ ist unter visitmaryland.org/driving-tours/following-his-footsteps-marylands-frederick-douglass-driving-tour abrufbar.

Eine Ikone der Gleichstellung
Frederick Douglass, 1818 im Talbot County in Maryland in die Sklaverei geboren, gilt heute als einflussreichster Afroamerikaner des 19. Jahrhunderts. Während er die ersten Lebensjahre an verschiedenen Orten in Maryland verbrachte, gelang ihm mit rund 20 Jahren die Flucht nach New York. Als Redner und Schriftsteller setzte er sich ab dann für die Abschaffung der Sklaverei ein und wurde zu einer nationalen Führungsfigur der Abolitionisten, der Gegner der Sklaverei. Zutiefst überzeugt von der Gleichheit aller Menschen kämpfte er in späteren Jahren zudem auch für die Gleichberechtigung von Frauen.

Capital Region USA – Washington DC, Maryland und Virginia. Von den monumentalen Denkmälern in Washington DC über die beeindruckenden Berglandschaften Virginias bis hin zu den malerischen Wasserwegen Marylands – die Hauptstadtregion der USA ist das historische Herz der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Stadtbild der lebendigen Metropole Washington DC wird geprägt durch eindrucksvolle Monumente und bemerkenswerte Museen, von denen die meisten kostenlos besichtigt werden können. Virginia beeindruckt mit seinen historischen Stätten über die Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges, seiner einzigartigen Natur im Shenandoah National Park und den langen Stränden in Virginia Beach. Entlang der Chesapeake Bay erstreckt sich auch der Bundesstaat Maryland mit seiner Segelhauptstadt Annapolis und Baltimore als Anlaufpunkt für große Kreuzfahrtschiffe. Insgesamt 13 Ferienstraßen, sogenannte Scenic Drives, verbinden Teile der Region miteinander und laden zu einer ereignisreichen Rundreise mit dem Mietwagen ein. Jährlich besuchen rund 178.000 Deutsche die Capital Region USA.

Der aktuelle Reiseplaner der Capital Region USA kann per E-Mail an crusa@claasen.de oder unter der Rufnummer 00800 – 96 53 42 64 (gebührenfrei) bestellt werden.

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Wo bleibt die zündende Idee für eine neue Politik?

Über 128.000 Klicks zur Videoserie rund um das Thema Bildung und Arbeit

Wo bleibt die zündende Idee für eine neue Politik?

Dipl.-Ing. Hans-Diedrich Kreft

Essen, 16. Februar 2018****** Das Netz innovativer Bürger und Bürgerinnen NiBB hat ihr sechsundzwanzigstes YouTube-Video als Ideenwettbewerb mit der Politik um kreative Lösungen unter https://youtu.be/2s5EjXrX15k eingestellt. Im diesem Video wird die grundlegende Frage gestellt, wie in Deutschland eine neue Politik zustande kommen soll, wenn die zündende Idee fehlt. Mit der fairen Marktwirtschaft liegt inzwischen eine solche Idee vor, die von zigtausend Menschen bereits durch diese Video-Serie zur Kenntnis genommen wurde. Die faire Marktwirtschaft wird im Buch „Der befreite Mensch, Lau-Verlag, Reinbek“ im Detail dargestellt.

Die YouTube-Videos des „Netz innovativer Bürger, NiBB“ sind inzwischen mehr als 128.000 mal angeklickt worden. Sie gehen auf aktuelle politische Themen ein. Im neuesten Video mit dem Titel „Ohne zündende Idee keine neue Politik!“ wird gefragt, wie eine neue deutsche Politik zustande kommen soll, wenn nirgendwo eine neue Idee zur Neugestaltung der Politik sichtbar ist.

Hans-Diedrich Kreft, der Initiator zum neuesten Video: „Bei vielen Menschen kommt das Gefühl auf, dass der deutschen Politik die Luft ausgeht. Nirgendwo im Koalitionspapier ist eine Idee sichtbar, aus der hervorgeht, wie der zunehmende Abstand zwischen Arm und Reich zu reduzieren ist, wie Einkommen für die Menschen dort zu schaffen ist, wo die Flüchtlingsströme entstehen, wie bei uns Armenküchen überflüssig werden. Das seit Jahrzehnten geübte Umverteilen von Haushaltsmitteln, die Um- und Neubesetzung von Ministerposten zeigt die Ideenlosigkeit der Politik. Wie Arbeit für alle in einer Welt der digitalen Automatisierung zu schaffen sein soll, bleibt ein Rätsel. Die Politiker müssten nur das Buch „Der befreite Mensch“ zur Hand nehmen, um daraus neue, machbare Ideen zu entnehmen.“

Die gesamte FW-C Videoserie ist unter dem Link https://goo.gl/dwGN5E zu finden.

Hans-Diedrich Kreft, geb. 1943 in Hamburg, Dipl. Ing., ist erfolgreicher Erfinderunternehmer (u.a. Erfinder der SmartCard), Träger des Bundesverdienstkreuzes, der Rudolf-Diesel-Medaille in Gold und des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft sowie weiterer Auszeichnungen.

prtogo ist der Name für eine Kommunikationsberatung, die kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Selbständigen schnell und preiswert hilft, ihre Produkte und Dienstleistungen in der für sie relevanten Zielgruppe bekannt zu machen.

Kontakt
prtogo
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Am Ruhrstein 37c
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LAG Hamm: Abgrenzung des Handelsvertreters vom Arbeitnehmer

LAG Hamm: Abgrenzung des Handelsvertreters vom Arbeitnehmer

LAG Hamm: Abgrenzung des Handelsvertreters vom Arbeitnehmer

Die Abgrenzung zwischen einem selbstständigen Handelsvertreter und einem Arbeitnehmer ist u.U. schwierig. Ein entscheidender Aspekt ist die Zeithoheit des Handelsvertreters.

Kennzeichnend für die Tätigkeit eines Handelsvertreters ist, dass er im fremden Namen Geschäfte und Verträge für ein Unternehmen abschließt und dafür eine Provision erhält. Obwohl er ein eigenständiges Gewerbe betreibt, kann die Abgrenzung zu einer abhängigen Beschäftigung mitunter schwierig sein. Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm vom 7. Juni 2016 ist die Zeithoheit ein entscheidendes Merkmal für die Tätigkeit eines Handelsvertreters (Az.: 14 Sa 936/17), erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte.

Tätigkeiten im Außendienst können sowohl in einem Arbeitsverhältnis als auch in einem Handelsvertreterverhältnis ausgeübt werden. Für die Abgrenzung zwischen einem selbstständigen Handelsvertreter und einem abhängig Beschäftigten ist nicht nur entscheidend, ob ein Arbeitsvertrag oder ein Handelsvertretervertrag abgeschlossen wurde, sondern auch wie dieser „gelebt“ wird, bekräftigte das LAG Hamm.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Ein Unternehmen hatte mit einer Mitarbeiterin einen Handelsvertretervertrag abgeschlossen. Zur Terminvereinbarung betrieb das Unternehmen ein Callcenter, an dem die Vertreter teilnehmen konnten. Dabei mussten sie sich strikt an den vorgegebenen Terminplan halten.

Die Klägerin nahm an diesem System teil. Als sie Termine für den 3. Oktober, einem gesetzlichen Feiertag, erhielt, wies sie darauf hin, dass sie an Feiertagen nicht arbeite. Das Unternehmen teilte ihr mit, dass außer an Sonntagen an allen Tagen Termine vergeben würden. Um solche Terminabsagen zu vermeiden, sollte die Mitarbeiterin ihre Zeit bis zum Jahresende planen. Wenig später erhielt die Frau die Kündigung. Dagegen klagte sie und begehrte die Feststellung, dass zwischen den Parteien ein Arbeitsverhältnis bestanden habe.

Das LAG gab ihr recht. Zwischen den Parteien habe ein Arbeitsverhältnis bestanden, dass durch die Kündigung nicht beendet wurde. Für ein Handelsvertreterverhältnis fehle es an einer im Wesentlichen freien Zeiteinteilung. Unter Berücksichtigung aller Umstände stand für das LAG fest, dass zwischen den Parteien trotz abgeschlossenen Handelsvertretervertrags ein Arbeitsverhältnis bestand.

Unternehmen und Handelsvertreter sollten darauf achten, dass sie sich bei der Gestaltung des Handelsvertretervertrags klar von einer abhängigen Beschäftigung abgrenzen und diese Abgrenzung auch in der Praxis gegeben ist. Im Handelsrecht erfahrene Rechtsanwälte können beraten.

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/handelsrecht/handelsvertreterrecht.html

GRP Rainer Rechtsanwälte ist eine internationale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht sowie im Kapitalmarktrecht und Bankrecht. Zu den Mandanten gehören nationale und internationale Unternehmen und Gesellschaften, institutionelle Anleger und Privatpersonen.

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Kohl und Walter Rechtsanwälte: die Kanzlei im Portrait

Familienrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht

Seit 1999 kümmern sich Kohl und Walter Rechtsanwälte in Aschaffenburg um ihre Mandanten und stehen in diversen Rechtsgebieten, zum Beispiel dem Arbeits- und Sozialrecht, dem Familienrecht sowie dem Erbrecht als Berater unterstützend zur Seite. Dabei setzen Herr Rechtsanwalt Christian Kohl und Herr Rechtsanwalt Christof Walter auf eine thematische Trennung, aber zugleich auf einen regen interdisziplinären Austausch und daraus resultierende Synergieeffekte. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit spiegelt sich auch im Verhältnis von Fachanwalt und Mandant wieder.

Tätigkeitsfelder von Rechtsanwalt Kohl

Zu den Beratungsfeldern von Rechtsanwalt Christian Kohl zählen das Arbeitsrecht, beispielsweise bei Kündigungsschutzklagen, Mobbing am Arbeitsplatz oder Fragen der Entgeltzahlung, das Sozialrecht – etwa Rentenangelegenheiten – sowie eine versicherungsrechtliche Beratung. Darunter fällt unter anderem die Vertretung gegenüber Berufsunfähigkeits-, Kranken- und Haftpflichtversicherungen.

Beratung durch Rechtsanwalt Walter

Herr Rechtsanwalt Walter hat sich auf das Erbrecht spezialisiert, berät seine Mandanten aber auch in familienrechtlichen Angelegenheiten wie Scheidungen oder Unterhaltsansprüchen und ähnlichen Fällen. Zudem vertritt er als Anwalt Mieter und Vermieter im Bereich des Miet- und Wohnungseigentumsrechts. Zivilrechtliche Angelegenheiten, etwa kauf- oder werkvertragliche Angelegenheiten in Form von Schadensersatzansprüchen, sowie Angelegenheiten des Verkehrsrechts zählen ebenfalls zu seinem Tätigkeitsbereich.

Weiterführende Informationen zur Kanzlei und Kontaktdaten für eine Terminvereinbarung oder Beratung finden Interessierte auf der Website der Rechtsanwälte.

Weitere Informationen und persönliche Beratung erhalten Interessenten bei der Kohl & Walter Rechtsanwälte GbR, 63739 Aschaffenburg, Telefon: +49 06021 / 929110, http://www.kohl-walter.de/

Die Kanzlei Kohl und Walter wurde 1999 gegründet. Die Rechtsanwälte in Aschaffenburg beraten ihre Mandanten in diversen Rechtsgebieten und praktizieren eine thematische Trennung. Rechtsanwalt Christian Kohl berät die Mandanten in den Gebieten Arbeitsrecht, Sozialrecht, Versicherungsrecht und Verkehrsrecht. Rechtsanwalt Walter hat sich auf Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Zivilrecht spezialisiert.

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Politik, Recht und Gesellschaft

Fristlose Kündigung wegen Anrufen bei Gewinnspielhotline?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 16.09.2015 – 12 Sa 630/15.

Fristlose Kündigung wegen Anrufen bei Gewinnspielhotline?

Fachanwalt Bredereck

In den meisten Betrieben gibt es Regelungen oder Ansprachen dazu, ob Arbeitnehmern die Nutzung des Telefons am Arbeitsplatz für private Gespräche erlaubt ist. Ist das nicht der Fall, sollten sich Arbeitnehmer auch unbedingt daran halten, andernfalls droht die Kündigung. Doch auch im Fall einer Erlaubnis gibt es Grenzen.

Teilnahme an kostenpflichtigem Telefongewinnspiel: Nicht gedeckt von einer Erlaubnis ist die Teilnahme an kostenpflichtigen Telefongewinnspielen. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf in einem Urteil vom 16.09.2015 (Az. 12 Sa 630/15) entschieden. In dem konkreten Fall hatte eine Arbeitnehmerin mehrfach die Gewinnspielhotline eines Radiosenders angerufen für insgesamt 18,50€. Das LAG dazu: Gestattet ein Arbeitgeber den Arbeitnehmern auf seine Kosten privat zu telefonieren, bezieht sich diese Erlaubnis auch ohne ausdrückliche Einschränkung nicht darauf, auf Kosten des Arbeitgebers bei einer Gewinnspielhotline (hier: „Das geheimnisvolle Geräusch“) anzurufen (Landesarbeitsgerichts Düsseldorf, Urteil vom 16.09.2015 – 12 Sa 630/15).

Fristlose Kündigung aufgrund der Anrufe unwirksam: In Folge dieser Anrufe wurde die Arbeitnehmerin, die in einem Kleinbetrieb tätig war, fristlos, hilfsweise ordentlich gekündigt. Gegen die ordentliche Kündigung hatte sie sich gar nicht mehr gewehrt, den Job hat sie somit verloren. Problematisch war dagegen die fristlose Kündigung. Der Arbeitgeber warf der Arbeitnehmerin eine schwerwiegende Pflichtverletzung vor, die auch die außerordentliche Kündigung rechtfertige. Dem folgte das LAG Düsseldorf nicht. Zugunsten der Arbeitnehmerin sprach insbesondere, dass es keine konkrete Regelung zu Anrufen bei kostenpflichtigen Nummern gab und sie die Anrufe während der Pausenzeit getätigt hatte.

Kündigung im Kleinbetrieb: Auch wenn die fristlose Kündigung letztlich nicht erfolgreich war, hatten die Anrufe doch den Jobverlust für die Arbeitnehmerin zur Folge. Beschäftigt der Arbeitgeber nämlich, so wie im konkreten Fall, regelmäßig weniger als zehn Mitarbeiter, greift kein Kündigungsschutz. Eine Kündigung ist für den Arbeitgeber dann leicht. Dementsprechend gab es auch keinen Streit um die Wirksamkeit der ordentlichen Kündigung. Wer also in einem sog. Kleinbetrieb beschäftigt ist, sollte dem Arbeitgeber durch private, kostenpflichtige Telefonate über das Betriebstelefon keinen Grund liefern, zu kündigen.

Fristlose Kündigung angreifbar: Eine fristlose Kündigung ist dagegen, selbst im Kleinbetrieb, für Arbeitgeber ungleich schwerer. Hier ist stets eine umfassende Interessenabwägung erforderlich. Oft schießen Arbeitgeber über das Ziel hinaus, wenn sie fristlos kündigen, da z.B. eine vorherige Abmahnung erforderlich gewesen wäre. Hier eröffnen sich also für Arbeitnehmer gute Angriffsmöglichkeiten im Rahmen einer Kündigungsschutzklage.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

15.02.2018

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Politik, Recht und Gesellschaft

Stromdiebstahl des Arbeitnehmers – fristlose Kündigung wegen Aufladens von Elektroroller

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm vom 02.09.2010 – 16 Sa 260/10.

Stromdiebstahl des Arbeitnehmers - fristlose Kündigung wegen Aufladens von Elektroroller

Fachanwalt Bredereck

Straftaten zulasten des Arbeitgebers, insbesondere Diebstahl, Unterschlagung oder Betrug, sind grundsätzlich ein tauglicher Kündigungsgrund. Arbeitnehmer müssen in Fällen, in denen sie auf solche Weise das Vermögen des Arbeitgebers schädigen, immer damit rechnen, ihren Job zu verlieren. Oftmals geht es dabei allerdings um Sachen bzw. Schädigungen von nur geringem Wert. Liegt der Schaden des Arbeitgebers nur im Cent-Bereich, stellt sich die Frage, ob eine Kündigung dennoch zulässig ist. Ein anschauliches Beispiel für einen entsprechenden Fall liefert das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm vom 02.09.2010 (Az.: 6 Sa 260/10).

Elektroroller aufgeladen: Der Arbeitnehmer hatte in dem konkreten Fall bei der Arbeit seinen Elektroroller aufgeladen. Kosten für den Arbeitgeber aufgrund des Stromverbrauchs: 1,8 Cent. Der machte geltend, der Arbeitnehmer habe ein Vermögensdelikt zu seinen Lasten begangen, und kündigte fristlos, hilfsweise ordentlich das Arbeitsverhältnis.

Kündigung auch bei geringen Werten: Das LAG stellte zunächst klar, dass eine Kündigung auch dann in Betracht komme, wenn die Verletzung des Arbeitnehmers nur Sachen von geringem Wert betreffe. Das LAG: Selbst, wenn die rechtswidrige Verletzungshandlung nur Sachen von geringem Wert betrifft, ist die Verletzung des Eigentums oder Vermögens des Arbeitgebers als wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung an sich geeignet (Landesarbeitsgericht Hamm, Urteil vom 02.09.2010 – 16 Sa 260/10).

Interessenabwägung im Einzelfall: Dennoch bleibt es dabei, dass eine fristlose Kündigung des Arbeitgebers nur dann zulässig ist, wenn eine Abwägung der Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ergibt, dass ersterem die Fortbeschäftigung des Arbeitnehmers bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist nicht zuzumuten ist. Dann muss der Verstoß des Arbeitnehmers insbesondere so schwer sehr sein, dass eine vorherige Abmahnung entbehrlich ist.

Abmahnung für Arbeitgeber zumutbar: Das LAG kam zu dem Ergebnis, dass dem Arbeitgeber eine Abmahnung angesichts der langen Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers von 19 Jahren und des geringen Schadens zumutbar gewesen wäre. Entscheidend sei zudem insbesondere gewesen, dass der Arbeitgeber das Aufladen von Handys und anderen elektronischen Geräten auf der Arbeit geduldet habe. Das LAG dazu: „Es ist unstreitig, dass im Betrieb der Beklagten zahlreiche privat mitgeführte elektronische Gegenstände betrieben wurden, wie Kaffeemaschinen, Radios und Mikrowelle. Darüber hinaus wurden aber auch Handys aufgeladen. Zwar mag die Duldung der Stromentnahme in diesen Zusammenhängen nicht dazu führen, die Rechtswidrigkeit des Verhaltens des Klägers zu verneinen, wie das Arbeitsgericht auf S. 13 des Urteils ausgeführt hat. Im Rahmen der Interessenabwägung ist diese Praxis jedoch zugunsten des Klägers zu berücksichtigen.“ (Landesarbeitsgericht Hamm, Urteil vom 02.09.2010 – 16 Sa 260/10)

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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15.02.2018

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