Category Archives: Umwelt und Energie

Umwelt und Energie

Elektroauto bequem zuhause aufladen

ZAPF bietet innovative E-Garage mit Ladestation an

Elektroauto bequem zuhause aufladen

Die E-Garage von ZAPF mit Stromtankstelle

Der Diesel-Skandal hat Bewegung in die Diskussion um alternative Antriebe gebracht. Immer mehr Menschen können sich vorstellen, auf ein Elektroauto umzusteigen. Dagegen sprechen allerdings für viele die Probleme mit dem Aufladen der Batterie. Um die Entscheidung fürs umweltfreundliche E-Auto zu erleichtern, bietet die ZAPF GmbH nun eine innovative E-Garage mit integrierter Ladestation an.

Elektroautos stoßen keine Schadstoffe aus und tragen daher zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten bei. Insbesondere reduzieren sie die Belastung mit Feinstaub und sie sind nahezu geräuschlos unterwegs. Zudem fahren strombetriebene Fahrzeuge klimaneutral, sofern sie mit Ökostrom geladen werden. Gründe genug also, um etwas für den Durchbruch dieser zukunftsfähigen Art der Mobilität zu tun, findet Emmanuel Thomas, Geschäftsführer von ZAPF. Der Marktführer im Bereich der Betonfertiggaragen hat deshalb ein „Privat-Parkhaus“ entwickelt, das die Wende im Verkehrssektor perfekt unterstützt. Mit der E-Garage kann jeder sein Elektroauto bequem über Nacht zu Hause aufladen.

ZAPF denkt mit dieser Neuentwicklung voraus und erfüllt den Wunsch der Autofahrer, nicht extra Zeit mit dem „Tanken“ zu verlieren. Schließlich stehe so gut wie jedes Auto die meiste Zeit in der eigenen Garage, so Thomas. „Wenn man es dort auflädt, muss man nicht mehr nach einer öffentlichen E-Tankstelle suchen und vor allem entfällt die Wartezeit.“ Ein großer Vorteil, denn zum einen sei die Dichte an Stromtankstellen immer noch viel zu gering, zum anderen fehlten vor allem Schnellladesäulen mit hoher Leistung. In Kombination mit der bisher im Vergleich zu Benzinern und Diesel-Modellen geringen Reichweite ist das für Thomas der wesentliche Hemmschuh für die Ausbreitung der E-Mobilität. „Mit unserer Ladestation machen wir vieles leichter, was in manchen Fällen durchaus den Ausschlag pro E-Auto geben könnte.“
Aufladung mit 3,7 oder 11 kW Leistung

Die ZAPF- E-Garage besitzt eine Wallbox, an der neben strombetriebenen Autos auch E-Bikes Strom zapfen können. Die „ZAPF-Säule“ wird im Inneren an der Garagenrückwand montiert, ist für einen gängigen Hausstromanschluss mit 3,7 kW oder 11 kW Leistung ausgelegt und kompatibel mit Ladesteckern des Typs 2. Die Batterie eines Kleinwagens lässt sich mit 3,7 kW in sechs bis acht Stunden, also über Nacht aufladen. Mit 11 kW geht es wesentlich schneller bzw. reicht diese Leistung auch für größere E-Fahrzeuge. Thomas rät Kunden dazu, den Strommehrbedarf vorab mit ihrem Netzbetreiber zu klären. Eine weitere Option ist die Kopplung der Wallbox mit einer bereits vorhandenen Photovoltaikanlage inklusive Stromspeicher, die das Laden mit regenerativer Energie – und das auch in der Nacht oder bei bedecktem Himmel – erlaubt. Zudem bietet das Garagendach Aufstellfläche für Photovoltaik-Module.

Ladestation ist nachrüstbar

ZAPF-Kunden, die beim Garagenkauf noch keinen Bedarf an der E-Tankstelle haben, jedoch mittelfristig über die Anschaffung eines strombetriebenen Fahrzeugs nachdenken, können das neue Privatparkhaus auch mit der passenden Elektroinstallation bestellen. So kann die ZAPF-Wallbox bei Bedarf problemlos nachgerüstet werden. Ebenso kann diese bei Bestandsgaragen in vielen Fällen nachträglich installiert werden.
Einen genauen Eindruck der E-Garage kann man sich übrigens im neuen Garagenmusterpark der ZAPF GmbH machen, der kürzlich auf dem Firmengelände in der Nürnberger Straße in Bayreuth eröffnet wurde.

Die Zapf GmbH mit Hauptsitz im oberfränkischen Bayreuth ist Marktführer im Bereich Betonfertiggaragen in Deutschland und Europa. 1904 als Baugeschäft gegründet, weist das Unternehmen bei der Fertigung von Garagen aus Beton bereits über 50 Jahre Erfahrung auf und hat sich mittlerweile ganz auf diesen Bereich spezialisiert. Bundesweit wird aktuell jede dritte Betonfertiggarage von Zapf geliefert – Tendenz steigend. Zapf produziert an vier Standorten in Deutschland: in Weidenberg und Baar-Ebenhausen in Bayern, in Neuenburg in Baden-Württemberg sowie in Dülmen in Nordrhein-Westfalen.

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Umwelt und Energie

Der Wechsel zu Biogas zahlt sich aus

naturwerke gehören zu den TOP-Versorgern mit Biogas in den 100 größten Städten

Erlenbach. Die naturwerke gehören zu den Gasanbietern, zu denen sich ein Wechsel vom bisherigen Anbieter auszahlt. Sie sind unter den günstigsten Anbietern fairer Biogastarife ohne Bonus in den 100 größten Städten. Das hat ein exklusives Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche ergeben. Berechnet wurden die Kosten für eine 50-Quadratmeter- Wohnung und einen Verbrauch von 5.000 Kilowattstunden im Jahr. Der naturwerke-Tarif BioGas10 Fix12 + erreichte mit 97 TOP-Platzierungen Rang drei in der Kategorie der Biogastarife ohne Bonus.

„Der Wechsel des Gasanbieters lohnt sich auch mit Bio- oder Klimagastarifen. Gegenüber dem lokalen Versorger können Haushalte oft über 300 Euro im Jahr sparen“, erklärt Olaf Ruppe von naturwerke. Rund 24 Prozent der Haushalte beziehen ihr Gas noch über einen besonders teuren Grundversorgungstarif.

Biogas um bis zu 10 Prozent günstiger

Die naturwerke bieten den Gaskunden günstige naturwerke-Biogastarife an, bei denen der Kunde wählen kann, ob er 5, 10, 20 oder 100 Prozent Biogasanteil möchte. Beispielsweise ist der Tarif mit 5 Prozent Beimischung von Biogas bei einem Verbrauch von 25.000 Kilowattstunden ca. 150 bis 180 Euro günstiger als ein Grundversorgungstarif des jeweiligen lokalen Anbieters. Im Vergleich entspricht das einer Ersparnis zwischen acht und zehn Prozent.

„Wir können das Gas durch eine flexible Einkaufspolitik günstig beschaffen und sehen uns in der Pflicht, davon auch die Kunden profitieren zu lassen. In der Vergangenheit mussten steigende Beschaffungspreise ja auch eingepreist werden. Für uns gehört das zu einer fairen und transparenten Preispolitik“, so Gasexperte Olaf Ruppe.

Das Biogas stammt aus Biogasanlagen in Großbritannien und besteht aus 100 Prozent organischen und nachwachsenden Einsatzstoffen. Es werden Ernteerträge aus Fruchtfolgen und Reststoffe verwendet, es werden also keine Energiepflanzen in Monokultur extra dafür angebaut.

Das Biogas wird gleich nach der Erzeugung in das europäische Gasnetz eingespeist. Die Erzeugung des Biogases ist grundsätzlich klimaneutral, da bei der Herstellung nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie beim Anbau der Pflanzen zuvor aus der Luft gebunden worden ist.

naturwerke Biogas ist hundertprozentig klimaneutral und wird aus nachwachsenden Energieträgern hergestellt. Mit jeder Kilowattstunde von naturwerke Biogas tragen naturwerke-Kunden so zur Bekämpfung des Klimawandels und dessen teils gravierenden Auswirkungen bei.

naturwerke ist eine Marke der DEG Deutsche Energie GmbH. Die DEG beliefert Privat- und Geschäftskunden bundesweit mit günstigem Gas, Strom und Heizstrom.

Dabei setzt das Unternehmen im Bereich Kundenservice, Abrechnungswesen und Wechselservice auf bewährtes, externes Know-how eines großen deutschen Stadtwerkes. Durch schlanke interne Strukturen ist die DEG Deutsche Energie zu jeder Zeit am Puls der Zeit und kann Gas und Strom zu günstigen Konditionen liefern.

Durch intelligente Kostenstrukturen und ausgereifte Prozesse gibt die DEG ihre Kostenersparnisse an die Kunden in Form von günstigen Preisen und erstklassigem Service weiter. DEG bietet faire Tarife und Tarifkonditionen, erstklassigen 24/7-Service und innovative Produkte.

DEG Deutsche Energie GmbH ist Mitglied der Schlichtungsstelle Energie e. V.

Deutsche Energie GmbH, Sitz der Gesellschaft: Erlenbach, Handelsregister Stuttgart: HRB 737963, Geschäftsführer: Tillmann Raith.

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Umwelt und Energie

WUN Energie bringt Energiewende vor Ort voran

Grundsteinlegung für Pelletwerk mit angeschlossenem hocheffizienten BHKW

Für die Energiewende brauche es erneuerbare regionale Erzeugung, aber auch Vernetzung und Flexibilität, so Karl-Willi Beck, Erster Bürgermeister von Wunsiedel. All das berücksichtige das Konzept des Pelletwerks mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk (BHKW), das die WUN Energie GmbH am Energiepark im Wunsiedel-Holenbrunn baut und voraussichtlich in 2018 fertigstellen wird. Dort wird für die Erzeugung eines ökologischen Brennstoffs die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme verwendet. „Eine innovative Kombination, die zu hoher Effizienz führt und uns einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region erneut einen Schritt näher bringt“, betont Beck anlässlich der Grundsteinlegung am 16. Oktober 2017.

Bereits seit sechs Jahren produziert die WUN Bioenergie GmbH, einer der Gesellschafter der WUN Energie, Pellets in einem Werk in Holenbrunn. Hierfür werden Späne mit der Wärme aus dem Biomasseheizkraftwerk am selben Ort getrocknet. Um nun noch mehr Haushalte mit einem nachhaltigen Brennmaterial beliefern zu können, wurde die Ausweitung der Pelletierung beschlossen. Wunsiedel sei der ideale Standort für ein zweites Pelletwerk, sagt Marco Krasser, Geschäftsführer der WUN Bioenergie. „Wir haben auf den bereits gemachten Erfahrungen aufgebaut und ein Konzept entwickelt, mit dem wir gerüstet sind für die Energiewelt der Zukunft.“

Beck und Krasser freuen sich, dass sie für die WUN Energie neben der WUN Bioenergie und der Gasversorgung Wunsiedel GmbH – beide Töchter der kommunalen SWW Wunsiedel GmbH – weitere kompetente Gesellschafter gewinnen konnten: die Bayernwerk-AG-Tochter GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG und die BayWa AG, welche die Pellets abnehmen wird.

„Als Bayernwerk möchten wir mit unserer besonderen Stärke in flexibler Erzeugung auch künftig den erfolgreichen WUNsiedler Weg Energie mitgehen. Die Mitgründung der WUN Energie GmbH ist für uns als regional verwurzeltes Unternehmen die Fortsetzung und Weiterentwicklung unseres vielfältigen Beteiligungsengagements“, sagt Werner Dehmel, Geschäftsführer der Bayernwerk Natur GmbH. Das Bayernwerk ist den verschiedenen WUNsiedler Energieprojekten mehrfach verbunden. Zum einen besteht seit langer Zeit eine Beteiligung der Bayernwerk AG an der Gasversorgung Wunsiedel. Zum anderen bringt sich die Bayernwerk Natur-Tochter GHD in die neue Energie-Gesellschaft in Wunsiedel ein. „Die Stärken des Projekts liegen in der regionalen Ausrichtung und in der Kombination aus Holzpelletproduktion und Kraftwerk. Das passt technologisch und ökologisch hervorragend zum Bayernwerk“, so Dehmel weiter.

Im neuen Pelletwerk sollen über 100.000 Tonnen Pellets pro Jahr produziert werden. Eine Menge, die für Raumheizung und Warmwasser von ca. 25.000 Einfamilienhäusern reicht. Dank großer Lagerflächen ist es möglich, im Sommer einen Vorrat anzulegen, der Versorgungssicherheit auch in extrem kalten Wintern garantiert. Rohmaterial sind Späne, die als Nebenprodukt in Holzsägewerken und holzverarbeitenden Industrien der Region anfallen. Für ihre Trocknung wird die Wärme aus dem BHKW verwendet, das aus drei Gasmotoren mit je 6.200 PS besteht. Die gesamte maximale elektrische Leistung beträgt 13.500 Kilowatt und entspricht etwa der Gesamtleistung im Netzgebiet der SWW Wunsiedel GmbH. Mit dem im BHKW erzeugten Strom können ca. 40.000 Haushalte versorgt werden.

Emissionsarmes Erdgas als Brücke
Brennstoff für die BHKWs ist Erdgas, das Krasser als unverzichtbaren Brückenenergieträger bezeichnet: „Wir werden den emissionsarmen, umwelt- und klimaschonenden Energieträger noch lange brauchen.“ Bisher nämlich reiche die Energieerzeugung aus regenerativen Quellen nicht aus und vor allem fehle es noch an Möglichkeiten zur Speicherung von Sonnen- und Windstrom. Gleichzeitig müsse rasch sehr viel CO2 eingespart werden. Mehr Erdgas zu nutzen, sei dafür die kostengünstigste Strategie. Mit dem sehr langen Erdgas-Leitungssystem habe man bereits sowohl ein Transport- als auch ein Speichersystem für Energie, während Überland-Stromtrassen nur dem Transport dienen. Zudem besitze das Erdgasnetz freie Kapazitäten und könne künftig mit regenerativem Strom hergestelltes Methan aufnehmen, das sich wie Erdgas einsetzen lässt.

Natürlich gilt es, aus dem Erdgas sehr viel herauszuholen und genau das leistet die neue Anlage. Zu ihrem Gesamtwirkungsgrad von 95 Prozent trägt auch die intelligente Anbindung an das Pelletwerk bei, denn: Die in die Trocknung der Späne gesteckte Wärme aus dem Kraftwerk entspricht in etwa der Erhöhung des Heizwerts im Vergleich zu an der Luft getrocknetem Scheitholz. Man habe also eine Verbindung des saubersten fossilen Brennstoffs mit extrem hoher Effizienz und Herstellung eines klimaneutralen Energieträgers, fasst Krasser zusammen. „Eine der in meinen Augen besten Strategien für schnell und bezahlbar realisierbaren Klimaschutz.“

Mehr Netzstabilität
Die beeindruckende Effizienz und die Einbindung eines nachwachsenden Rohstoffs Holz sind aber nicht alles, was das neue Pelletwerk-Kraftwerk-Duo auszeichnet. Vielmehr sei es damit möglich, besser auf Schwankungen im Stromangebot und Stromverbrauch zu reagieren, ohne wertvolle Energie zu verschenken, erläutert Krasser. Das Stichwort lautet Flexibilität. So wird die im Kraftwerk erzeugte elektrische Energie ins Netz abgegeben, wenn dieses aufnahmefähig ist. Und wenn zu viel Strom im Netz vorhanden ist, was künftig wegen des Ausbaus von erneuerbaren Energien noch öfter vorkommen dürfte? Dann will die WUN Energie das Netz entlasten, indem sie Strom entnimmt.

Letztendlich ist das schnell an- und abschaltbare BHKW also ein Regelenergie-Kraftwerk. Es dient sowohl bei einem Unter- als auch bei einem Überangebot an Strom der Stabilisierung des Netzes. Und Pelletwerk plus Kraftwerk sorgen laut Krasser für mehr Dezentralität, die unabdingbar sei, solle die Energiewende funktionieren. Bei den Pellets ist das dezentrale Element sofort einsichtig, doch auch das BHKW ist typisch dezentral. Denn: Die Wärme wird vor Ort abgenommen und das Kraftwerk hat durch die zwei Betriebsphasen die Fähigkeit, das Netz vor Ort stabiler zu machen. Letztlich dient die Trägheit der Wärme der Stützung der Frequenz im Stromnetz. Bislang werde allerdings die Bereitstellung derartiger Flexibilitäten nicht angemessen vergütet, bedauert Krasser. Er richtet daher einen Appell an den Gesetzgeber: „Es ist nötig, der Flexibilität einen Preis zu geben, damit es sich lohnt, in diese zu investieren.“

Zudem sollten die Verantwortung und damit auch die nötigen finanziellen Mittel für das Thema Netzstabilität an die Verteilnetzbetreiber gegeben werden, was letztlich unserem föderalen System entspreche. „Bottom-up statt Top-down“, bringt Krasser seine Forderung auf eine griffige Formel. Da bis zum Jahr 2022 alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden und wir gleichzeitig aus Klimaschutzgründen weniger Kohle- und mehr erneuerbaren Strom bräuchten, seien mehr regionale schnell reagierende Kraftwerkskapazitäten unumgänglich.

Und in Wunsiedel denkt man noch weiter. Beispielsweise wird dort im nächsten Jahr der bayernweit größte Batteriespeicher in Betrieb gehen. Der gemeinsam mit der Gruppe Dezentrale Energiesysteme der Siemens AG konzipierte Mega-Akku kann Strom liefern und aufnehmen – ein weiterer Beitrag zur Netzstabilität. „Nur mit solchen Ideen ist die Energiewende schnell umsetzbar und bezahlbar“, ist Krasser überzeugt. „Wir sollten von dem profitieren, was die Digitalisierung erlaubt, also Energieerzeuger und -verbraucher intelligent vernetzen.“ Viele hundert Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Trassen, die Windstrom von Nord nach Süd bringen, würden dagegen zu teuer sein, Landschaft zerstören und auf den Widerstand der Bürger stoßen.

Schritt auf dem Wunsiedler Weg
Die Kombination aus Pelletwerk und Blockheizkraftwerk ist für den Ersten Bürgermeister Beck ein weiterer Baustein des WUNsiedler Wegs Energie, den die Stadt und ihr Energieversorger seit 2010 verfolgen. Ziel sei eine nachhaltige, umwelt- und klimaschonende Energieversorgung, bei der man alle erneuerbaren Quellen der Region nutze, aber auch Erdgas als sauberste fossile Energie. Die WUN Energie und ihr erstes Projekt fügten sich optimal in die geplante Energielandschaft ein, was auch am Input der sehr renommierten und kompetenten Mitstreiter liege. Auch künftig werde man nur erfolgreich sein, wenn das Fachwissen, das Engagement und die Visionskraft zahlreicher Partner gebündelt würden, glaubt Beck.

So geht sein Dank außer an die Gesellschafter der WUN Energie an die vielen am neuen Kraftwerk Beteiligten – etwa Berater und Planer wie Sterr-Kölln & Partner und die eta Umweltberatung, die Umweltbank AG als Kreditgeber und ausführende Firmen wie die in der Region ansässige Baufirma Roth. Dank gebühre zudem der regionalen Politik und den Behörden, ergänzt Krasser. Seitens der lokalen Politik brauche es Mut und Durchhaltevermögen den eingeschlagenen Weg auch konsequent umzusetzen. „Mit den Aufsichtsräten, allen voran Bürgermeister Karl-Willi Beck als Vorsitzender, haben wir immer die nötige Unterstützung erhalten.“ Das Landratsamt Wunsiedel als genehmigende Behörde habe das Projekt von Anfang an unterstützt. Auch das sei typisch für den WUNsiedler Weg, der nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern zugutekomme, denn: „Mehr Energieerzeugung vor Ort bedeutet mehr Wertschöpfung und die nun in Holenbrunn investierten rund 28 Millionen Euro werden wieder qualifizierter Arbeitsplätze schaffen.“

Die Gesellschafter der WUN Energie GmbH sind die WUN Bioenergie GmbH, die Gasversorgung Wunsiedel GmbH, die BayWa AG und die GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG. Gegründet wurde die WUN Energie GmbH im Jahr 2017 und ihr erstes Projekt ist der Bau eines Regelenergie-Kraftwerks mit drei Gasmotoren sowie eines Pelletwerks am Energiepark in Wunsiedel-Holenbrunn.

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Umwelt und Energie

Enges Zeitfenster zur Umsetzung der (IT-) Prozesse

Beginn des Interimsmodells

Mit dem Inkrafttreten des Interimsmodells hat für die deutsche Energiewirtschaft am 1. Oktober 2017 eine neue Phase auf dem Weg zum intelligenten Messwesen begonnen. Zeitgleich läuft die flächendeckende Einführung von Identifikationsnummern (ID) für die Markt- und Messlokationen. Energieversorger stehen vor der Herausforderung, diese tiefgreifenden Veränderungen organisations- und softwareseitig in den Marktrollen umzusetzen. Die Schleupen AG hat die neuen Anforderungen fristgerecht in der eigenen Software realisiert und bereits Mitte September die Erweiterungen von Schleupen.CS ausgeliefert. Darüber hinaus unterstützt die Schleupen AG Markteilnehmer aller Rollen bei der Implementierung der neuen Prozesse mit weiterführenden Beratungsleistungen, die über die Softwareeinführung hinausreichen.

Zeitgleich zum Start des GeDiEw-Interimsmodells erfolgt die flächendeckende Einführung von drei neuen Stammdaten im deutschen Energiemarkt: Marktlokation, Messlokation sowie dem Lokationsbündel. Sowohl die Markt- als auch die Messlokationen müssen, um Verwechslungen vorzubeugen, zukünftig über eine eindeutige ID identifizierbar sein. IT-seitig geht bei der Aufsplittung des Zählpunktes die existierende Zählpunktbezeichnung gemäß Metering Code auf die Messlokation über. Die Marktlokation wird in einem zweiten Schritt mit einer neuen, eigenständigen ID ausgestattet. Die Generierung und Ausgabe der Marktlokations-ID erfolgt dabei durch eine zentrale Codevergabestelle. Die betroffenen Netzbetreiber müssen bis zum 1. Februar 2018 alle Marktlokationen mittels einer Marktlokations-ID identifizieren können. Die Transformation der Zählpunkt-ID zur Marktlokations-ID erfolgt in den Softwaresystemen tabellenbasiert. Der gesamte Prozess der Datenmodellumstellung muss dabei vollständig dokumentiert und revisionssicher archiviert werden, um den rechtlichen Nachweispflichten nachzukommen.
Die Energielieferanten sollten bei der Planung der Umstellung berücksichtigen, dass sie von allen Netzbetreibern, mit denen sie in einer Geschäftsbeziehung stehen, die neuen IDs für die Transformation anfordern müssen. Der Gesamtaufwand für die ID-Umstellung ist ähnlich aufwändig wie die kürzlich erfolgte SEPA-Umstellung und sollte nicht unterschätzt werden.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Zeit bis zur allgemeinen Marktverfügbarkeit von iMSys und dem Start der Rolloutverpflichtung zu nutzen, um die unternehmensinterne Umstellung auf die neuen Prozesse des Interimsmodells (Marktkommunikation) und die FNN-Prozesse zur Beschaffung, Installation und dem Betrieb von iMSys umzusetzen und dabei auch die Schnittstelle zum gewählten SMGWA-System zu prüfen.

Die Schleupen AG, gegründet 1970, erwirtschaftete im Jahr 2016 mit rund 440 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 62 Millionen Euro. Der größte Geschäftsbereich „Utilities“ zählt mehr als 300 Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft zu seinen Kunden. Im Segment der Energiewirtschaft ist Schleupen einer der wenigen Softwareanbieter, der über eine durchgängige Komplettlösung verfügt, die von der Abrechnung über die Marktkommunikation, die Energielogistik oder das Finanzwesen bis hin zur betriebswirtschaftlichen Planung aller Ressourcen im Netzbetrieb reicht. Mehr als 15.500 Anwender arbeiten mit dieser Lösung. Das Softwareangebot wird durch weitreichende IT-Services ergänzt, die von Servicedienstleistungen vor Ort über die Abwicklung einzelner Geschäftsprozesse bis zur Gesamtübernahme der kompletten IT-Infrastruktur in die Schleupen.Cloud reichen.

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Umwelt und Energie

EVN Nordwest – Automatisch fristgerecht und tarif-optimiert den Energieanbieter wechseln

Neutraler Energie-Service bietet Verbrauchern Tarif-Transparenz

EVN Nordwest - Automatisch fristgerecht und tarif-optimiert den Energieanbieter wechseln

EVN Nordwest

Die EVN Nordwest betreut als Service- und Vergleichsportal private wie auch gewerbliche Strom- und Gasverbraucher. Der Spezialist optimiert Verträge auf marktaktuell günstige Tarife mit paralleler Überwachung der Kündigungsoptionen und -fristen. Bei notwendigem Anbieterwechsel übernimmt EVN automatisch die komplette Abwicklung der Vertragskündigung, neuen Antragstellung und des Vertragsabschlusses bis hin zur Plausibilitätsüberprüfung der Jahresrechnung. Dabei positioniert sich der Energievermittler unabhängig von Energiekonzernen und -Versorgern mit gleichzeitigem Fokus auf faire Vertragsbedingungen, Preisstabilität und Versorgungssicherheit. Alle Informationen zum für Unternehmen und Verbraucher kostenlosen Service unter www.evn-nordwest.de

Aufgrund steigender Rohstoffpreise, der Anhebung von Umlagen und Netzentgelten sowie Wechsel von Neukunden in teure Bestandstarife stehen für viele Privat- und Geschäftskunden regelmäßig Preiserhöhungen an, die zu fristgerechten Kündigungen berechtigen. Stefan Zimmermeyer, Inhaber von EVN Nordwest: „Verbraucher stehen dabei vor einem intransparenten Dschungel aus versteckten Kalkulationsfaktoren und AGB-Klauseln der Energieanbieter.“ Für Privatpersonen, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen, so Zimmermeyer, bedeutet dies zeitraubenden Vergleichsaufwand zu hunderten möglichen Strom- und Gastarifen, versteckten Preiserhöhungen sowie Kündigungsoptionen und -fristen.

Die EVN Nordwest bietet zu diesem Zweck einen Rundum-Service mit automatischer Tarifoptimierung an: Der Energiemarkt wird dazu kontinuierlich analysiert, die Verträge dauerhaft überwacht und bei Preiserhöhungen, besseren Tarifen oder startender Kündigungsfrist automatisch gewechselt. Für den Vergleichsstatus werden unter anderem Marktpreise, Markttendenzen, Prognosen und Sicherheits-Checks herangezogen. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ prüft der Spezialist darüber hinaus, ob der regional betreute Verbrauch zur Erzielung besserer Energiepreise gebündelt werden kann. Dadurch können zusätzliche Preisargumente gegenüber den Energieanbietern zum weiteren Vorteil der EVN Nordwest Kunden entstehen.

Die EVN Nordwest bietet als neutraler Energievermittler seinen Kunden volle Energiepreis-Transparenz und verzichtet dazu auf Vertriebspartnerverträge und sonstige kollidierenden Konstrukte mit Energieversorgern. Im Gegensatz zu üblichen Energievermittlern und -maklern bestehen dadurch keine provisionsbedingten Interessenüberschneidungen. Das Angebot von EVN Nordwest ist für Verbraucher grundsätzlich kostenlos.

Zum Service-Angebot: www.evn-nordwest.de/angebot.php

Als unabhängiger Dienstleister sondiert EVN Nordwest die wirtschaftlichsten Gas- und Stromanbieter am Markt und optimiert auf dieser Basis die Energiekosten von privaten und gewerblichen Endverbrauchern. Das spezialisierte Unternehmen steht für zielführende Beratung bei maximaler Transparenz. Verbraucher werden so unterstützt, durch jährliche Anbieterwechsel die größtmöglichen Vorteile aus dem Energiewettbewerb zu ziehen. EVN Nordwest bietet seine Dienstleistungen bundesweit an – hauptsächlich betreut werden bisher Privathaushalte, Selbstständige und Unternehmen aus dem Norden und Westen Deutschlands.

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Umwelt und Energie

Ist eine Grundlastenergieversorgung ohne fossile Energieträger und Atomkraft möglich?

Ja, in Zukunft mit Neutrino Energy!

Ist eine Grundlastenergieversorgung ohne fossile Energieträger und Atomkraft möglich?

Neutrino Deutschland GmbH

Von Prof. Dr. Ing.-habil Günther Krause, Bundesverkehrsminister a. D.
Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Neutrino Group

Mit der Entwicklung großer zentraler Dampfkraftwerke mit Kohlefeuerung war der Grundstein der „modernen“ Elektroenergiewirtschaft gelegt.
Heute wissen wir, dass was damals ein Fortschritt war, ist nun zum „Klimakiller“ mit gravierenden Problemen für den Fortbestand unseres Planeten geworden.
Das Team der Neutrino Group entwickelt gegenwärtig mit Partnern einen Automaten, mit dem es möglich wird, industriell Folien zu beschichten, auf deren Oberflächen elektrischer Strom entsteht. Die „Geisterteilchen“ – Neutrinos – geben dabei einen Teil ihrer Bewegungsenergie (Impulse) ab und – in nanotechnologisch verändertem Graphen und Silizium – fließt Strom, permanent, kontinuierlich, im Dunkeln, über der Erde, unter der Erde und sogar unter Wasser usw. Das klingt wie eine Utopie – ist aber ein realistisches Entwicklungsziel.
Da Licht, wie bei der Photovoltaik, keine Rolle mehr spielt, wo sichtbare Strahlen der Sonne gewandelt werden, werden diese Folien bei der Neutrino-Technologie übereinandergestapelt und verpresst, z. B. ein A4 Neutrino-Energie-Modul mit einer geschätzten Leistung von ca. 150 Wh, also am Tag 3600 W (3,6 KW). Mit 35 bis 40 solcher Neutrino-Energie-Module, die in Schaltung verbunden werden, sind dann z. B. Kleinstkraftwerke von mind. 5 KWh möglich, die als kontinuierliche, permanente Hausversorgung Grundlastenergie bereitstellen. Alles, was im Haushalt von dieser Energie nicht benötigt wird, kann ins bestehende Netz eingespeist werden – als Grundlast und steht anderen Verbrauchern zur Verfügung.
Auf diesem Weg wird die „zentrale“ Versorgung von dezentralen Nutzern durch das Netz „auf den Kopf“ gestellt. Dezentral liegen diese Neutrino-Kleinst-Grundlastkraftwerke, die das Netz versorgen und somit Großverbraucher keine Großkraftwerke mehr brauchen. Am Ende ist es eine Frage der Mathematik. Heutige Elektrogeräte kommen auch mit immer weniger Energie aus. Die erneuerbaren Energien, wie Solar und Wind, werden durch Neutrino-Grundlastkraftwerke ergänzt und schrittweise kann der Gesamtkomplex der Erneuerbaren Energien über die nächsten Dekaden zu 100 % den Energiegesamtbedarf abdecken.
Die neuen Technologien haben einen grundlegend anderen Ansatz. Keine Utopie, sondern schon ab 2020 schrittweise möglich.

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Heiko Schulze
Haus der Bundespressekonferenz 0413
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FAX +49 30 726262701
E-Mail: heiko.schulze.bpk@gmail.com

NEUTRINO Deutschland GmbH ist ein Deutsch-US-Amerikanisches Forschungs-und Entwicklungsunternehmen unter Führung des Mathematikers Holger Thorsten Schubart. Dieses, mit Hauptsitz in Berlin, steht in Kooperation mit einem weltweiten Team an Wissenschaftlern und verschiedensten internationalen Forschungsstätten, welche sich mit der Anwendungsforschung, der Wandlung nichtsichtbarer Strahlenspektren der Sonne, unter anderem den Neutrinos (hochenergetischen Teilchen, die unaufhörlich die Erde erreichen) in elektrischen Strom beschäftigt.

Besonderer Schwerpunkt stellt dabei die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen im Bereich der Grundlagenforschung dar sowie die Bildung eines internationalen Forschungsnetzwerkes für alternative Energietechnologien.

Das wirtschaftliche Ziel der NEUTRINO ENERGY Gruppe ist, aus den Erkenntnissen der Grundlagen-forschungen, technische Anwendungslösungen für den täglichen Gebrauch zu entwickeln und diese zu vermarkten.

Die US-Amerikanische Muttergesellschaft NEUTRINO INC., gegründet 2008, plant in den nächsten Jahren den Börsengang an der US Technologiebörse NASDAQ. Der Werbeslogan des Unternehmens lautet: „NEUTRINO ENERGY, THE ENERGY OF THE FUTURE.“

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Die vollständige stoffliche Verwertung von Klärschlamm wird Realität

Neues Verfahren von iGas energy verwertet alle organischen Abfälle, die in Kommunen entstehen.

Die vollständige stoffliche Verwertung von Klärschlamm wird Realität

Mit dem HyGas-Verfahren wird Klärschlamm vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

Die iGas energy GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Klärschlamm vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt wird. Die Endprodukte sind vermarktbare Wertstoffe, unter anderem pflanzenverfügbarer Phosphor, sowie das Synthesegas „HyGas“, das verstromt werden kann. Das Unternehmen aus Stolberg plant, eine Pilotanlage zu bauen, die Faulschlamm aus Kläranlagen verarbeitet und zusätzlich alle anderen in Kommunen anfallenden organischen Abfälle aufnimmt.

Bei der Aufbereitung organischer Abfälle macht iGas energy alle im Schlamm enthaltenen Stoffe restlos verwertbar. Es entstehen keinerlei Abfallstoffe, sondern nur Wertstoffe, die dem Stoffkreislauf zugeführt werden. Das neue HyGas-Verfahren eignet sich nicht nur für Klärschlamm: In derselben Anlage können auch andere organische Abfälle verarbeitet werden, so zum Beispiel Bio-Abfall wie Grünschnitt oder Trester, Gärreste aus Biogas-Anlagen und Gülle, aber auch Abfälle aus der Lebensmittelindustrie.

Mit dem neuen Verfahren löst iGas energy ein schon jetzt bestehendes Problem, das sich mit Inkrafttreten der neuen Klärschlammverordnung deutlich verschärfen wird: Klärschlamm darf in Zukunft in Müll- und Mitverbrennungsanlagen nur noch dann verbrannt noch in großen Mengen in der Landwirtschaft ausgebracht werden, wenn der im Schlamm enthaltene Phosphor zurückgewonnen wird. Hierfür existierte bisher keine Lösung.

Karl-Heinz Lentz, der Gründer und Geschäftsführer von iGas energy, sieht hohen Bedarf für neue Lösungen: „Die Klärschlammverordnung ist verabschiedet und wird umgesetzt. In Zukunft müssen in Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen t Klärschlamm-Trockensubstanz anders entsorgt werden. Mit der dem HyGas-Verfahren machen wir aus organischem Abfall Wertstoffe und senken gleichzeitig die Entsorgungskosten drastisch. Unser HyGas-Verfahren ist das einzige, mit dem Betreiber von Kläranlagen die neue Klärschlammverordnung erfüllen können.“

Darüber hinaus hat HyGas hohes Potenzial, die Abhängigkeit Deutschlands vom Phosphorimport zu mindern: Würden alle deutschen Kläranlagen nach dem Verfahren arbeiten, könnten jährlich etwa 55.000 t Phosphor zurückgewonnen werden – das entspricht rund 60 Prozent des Bedarfes an Phosphor.

Mehr Einnahmen, niedrigere Kosten

Alle im Klärschlamm enthaltenen festen Stoffe, Mineralstoffe, Schwermetallsalze und pflanzenverfügbare Nährstoffsalze vermarktet werden. Potenzielle Abnehmer dieser Wertstoffe sind die Baustoff-, Dünger- und die Metallindustrie. Das Synthesegas und der damit erzeugte Strom können in den Kläranlagen genutzt werden, was zusätzlich eine Einsparung von CO2 mit sich bringt.

Auch die Kostenseite sieht positiv aus: Klärschlamm braucht in Zukunft weder transportiert, noch verbrannt oder deponiert zu werden. Insgesamt ergeben sich äußerst geringe, langfristig stabile Entsorgungskosten, was den Zielen der Kommunen sehr entgegenkommt. Berechnungen zeigen, dass die Entsorgungskosten einschließlich der Rückgewinnung des Phosphors pro Einwohner und Jahr langfristig stabil auf etwa vier Euro gehalten werden können. Dabei sind die Erlöse aus dem Verkauf der Wertstoffe noch nicht berücksichtigt.

Die Technik

Die im Klärschlamm enthaltene, nasse organische Masse wird in überkritischem Wasser – bei einen Druck von mehr als 250 bar und einer Temperatur über 600 °C – in Synthesegas aufgespalten, das gespeichert und später auch verstromt werden kann. Es besteht aus Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff, ferner aus Propan und Ethen. Da das Gas unter hohem Druck steht, kann es leicht gespeichert werden.

Auch alle festen Inhaltsstoffe des Klärschlamms – Mineralstoffe und Salze – werden verwertet: Es entstehen keinerlei Abfallprodukte, die entsorgt werden müssen. Die im Prozess anfallenden Nährstoffsalze – unter anderem Phosphor – sind hoch pflanzenverfügbar und eignen sich deshalb ideal als Rohstoff für die Herstellung von Dünger.

Ein willkommener Nebeneffekt ist auch, dass der Schlamm bei den hohen Temperaturen im Prozess quasi „en passant“ hygienisiert wird. Medikamentenrückstände, die im Klärschlamm enthalten sind, geraten so nicht zurück in die Nahrungskette.

Kläranlagen werden zu Kraftwerken

Auch die Energiebilanz des Prozesses ist positiv. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass im Gegensatz zu traditionellen Verfahren keine Vortrocknung des nassen Schlamms erforderlich ist und keine Verdampfungsverluste entstehen.

Lentz will Kläranlagen zu Stromerzeugern machen: „Das Abwasser, das in die Kläranlagen kommt, enthält so viel chemisch gebundene Energie, dass die Anlagen eigentlich mit Energieüberschuss arbeiten müssten. Heute sind sie jedoch fast ausnahmslos Energieverbraucher. Die etwa 10.000 kommunalen und industriellen Kläranlagen in Deutschland benötigen jährlich etwa 4.400 GWh Strom – nur für die Reinigung des Abwassers! Bei der Überkritischen Gaserzeugung dahingegen ist die elektrische Energiebilanz positiv: So können die Betreiber den Strom, den sie in ihrer Kläranlage erzeugen, selbst nutzen oder verkaufen. Und bei der Verstromung entsteht kein Kohlendioxid.“

Die Pilotanlage

iGas energy plant, eine erste marktgerechte Anlage im industriellen Maßstab zu bauen, die entwässerten Faulschlamm verarbeiten soll. Mit einer Kapazität von 200.000 Einwohnerwerten soll sie die weltweit größte Anlage zur vollständigen stofflichen Verwertung von Klärschlamm sein.

Hintergrund: Überkritisches Wasser

Überkritisches (auch „superkritisch“ genanntes) Wasser entsteht jenseits des „kritischen Punktes“ bei einer Temperatur von mindestens 374 °C und einem Druck von mindestens 221 bar. Es ist dicht wie eine Flüssigkeit, hat aber dieselbe Viskosität wie ein Gas.

In diesem „vierten Aggregatzustand“ gehen organische Stoffe vollständig in Lösung. Oberhalb von 500 °C ist das überkritische Wasser nicht nur Lösungs-, sondern auch Reaktionsmittel: Es ermöglicht die Oxidationsreaktion, bei der die organischen Verbindungen in das Synthesegas „HyGas“ aufgespalten werden.

Über iGas energy

Die iGas energy GmbH wurde im Jahr 2016 von Karl-Heinz Lentz mit der Idee gegründet, mit innovativer Technik einen Beitrag zum Wandel unserer heutigen Rohstoffverbrauchswirtschaft zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Heute ist iGas energy in drei Bereichen aktiv:

– Ressourcen schonende Kreislaufwirtschaft
Restlose Rückführung von Wertstoffen und Energie aus wässrigen organischen Abfällen in die Stoffkreisläufe

– Wasserstoff aus erneuerbaren Energien
Power-to-X-Anlagen für die Speicherung von erneuerbarer Energie durch Umwandlung in Wasserstoff mittels Hochdruck-PEM-Elektrolyse

– Innovative Gasetechnik
Anlagentechnik für die Versorgung industrieller Prozesse mit Gasen

Der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Lentz, hat an der Fachhochschule Aachen Chemieingenieurwesen mit dem Schwerpunkt chemische Verfahrenstechnik studiert und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Anlagenbau.

iGas energy ist in die SK Gruppe eingebunden und nutzt in der Zusammenarbeit mit den Konzernschwestern vielfältige Synergien, zum Beispiel in der Automatisierungs-, Gleichrichter- und Hochdrucktechnik.

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Umwelt und Energie

Nachhaltig angebauter Kakao schützt vor Kinderarbeit

Stärkung der afrikanischen Frauen im Fokus

Nachhaltig angebauter Kakao schützt vor Kinderarbeit

Foto: Fotolia / karelnoppe (No. 5906)

sup.- Armut ist die hauptsächliche Ursache für gefährliche und missbräuchliche Kinderarbeit im Kakaoanbau. Im Mittelpunkt der Aktivitäten des „Forum Nachhaltiger Kakao“ stehen deshalb nicht nur die Schonung sowie Erhaltung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität in den Anbauregionen, sondern vor allem auch die Verbesserung der Lebensumstände der Kakaobauern. Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt dabei die Stärkung der Frauen ein, denen eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen missbräuchliche Kinderarbeit zukommt.

Nach Informationen des „Forum Nachhaltiger Kakao“, das von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 ausgezeichnet worden ist, leisten Kakaobäuerinnen fast 50 Prozent der Arbeit im Kakaoanbau, erhalten jedoch nur einen geringen Teil des Einkommens dafür. Ihr Verdienst kommt aber nahezu vollständig der Familie zugute, vor allem für Ausgaben in Ernährung und Bildung der Kinder, während dies bei Männern nur für ca. 30 Prozent ihres Einkommens gilt.

„Um den Kindern helfen zu können, ist es notwendig, auch die Lebensbedingungen der Mütter zu verbessern“, bestätigt Dominique Ouattara, die Frau des ivorischen Staatspräsidenten und Präsidentin der Organisation Children of Africa. Als größtes und für deutsche Importe wichtigstes Kakaoanbauland steht die Cote d“Ivoire (ehemals Elfenbeinküste, Westafrika) im internationalen Fokus. Die Abschaffung der missbräuchlichen Kinderarbeit ist ein wesentliches Anliegen der ivorischen Regierung, die hierzu die Einführung der Schulpflicht für Kinder ab sechs bis 16 Jahren verabschiedet hat, außerdem die strafrechtliche Verfolgung solcher Kinderarbeit forciert.

Mit dem Projekt „PRO-PLANTEURS“, das von dem „Forum Nachhaltiger Kakao“ gemeinsam mit der Bundesregierung sowie der ivorischen Regierung ins Leben gerufen wurde, werden rund 20.000 Kakaobauernfamilien der Cote d“Ivoire effektiv unterstützt, damit sie durch nachhaltige Anbaumethoden die Erträge und damit auch ihre wirtschaftliche Situation verbessern können.

Dank des umfassenden Engagements des im Jahr 2012 gegründeten Forums stammen mittlerweile 57 Prozent des von den Mitgliedern verwendeten Kakaos aus nachhaltig zertifizierten Anbaugebieten. Zum Vergleich: Noch im Jahr 2011 lag dieser Anteil lediglich bei drei Prozent. Bis zum Jahr 2020 strebt die Gemeinschaftsinitiative aus Vertretern der Süßwarenindustrie, des deutschen Lebensmittelhandels, standardsetzenden Vereinigungen (Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified) sowie den Bundesministerien für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), einen Marktanteil von 70 Prozent an. Mitglieder mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis spätestens zu diesem Zeitpunkt bereits ausschließlich nachhaltig zertifizierten Kakao verwenden. Weitere Infos gibt es unter www.kakaoforum.de.

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Umwelt und Energie

Tankschutz-Gütezeichen erst nach Prüfprozedur

Fachbetriebe müssen ihre Kompetenz nachweisen

sup.- Heizölverbraucher sollten die Wartung ihres Tanks nur einem kompetenten Fachbetrieb anvertrauen. Als Orientierungshilfe bei der Anbieterauswahl hat sich das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik bewährt. Fachbetriebe, die dieses Prädikat führen dürfen, müssen ihre Kenntnisse und ihre Kompetenz in einem aufwändigen Prüfverfahren unter Beweis stellen. Um in den Kreis der gütezeichenführenden Betriebe aufgenommen zu werden, muss zunächst einmal eine strenge Erstüberprüfung nach den Vorgaben des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. (RAL) absolviert werden. Dabei untersuchen neutrale Prüfinstitute bzw. vereidigte Sachverständige unter anderem den Schulungsstand der Mitarbeiter zu Maßnahmen an Tanks und Leitungssystemen sowie die Kenntnisse zum Arbeitsschutz. Anschließend werden Qualität und Zuverlässigkeit kontinuierlich durch eine transparente Eigenüberwachung sowie durch teilweise unangemeldete Kontrollbesuche externer Gutachter gesichert. Alle Fachbetriebe, die diese Prüfprozedur ohne Beanstandungen bestehen, lassen sich bundesweit unter www.bbs-gt.de auflisten.

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Umwelt und Energie

Viele Wege führen zum effizienten Heizen

Einsparpotenzial steigt mit der Klimaverträglichkeit

sup.- „Darf“s die Bio-Variante sein?“ Immer wieder machen Verbraucher die Erfahrung, dass sie für ökologisch vorbildliche Produkte oder Dienstleistungen tiefer in die Tasche greifen müssen. Eine Ausnahme ist die häusliche Wärmeerzeugung: Mit der Klimaverträglichkeit von Heizenergie und Gebäudetechnik steigt auch das Einsparpotenzial. Denn verminderte Emissionen und der geringere Verbrauch wertvoller Energie-Ressourcen gehen hier Hand in Hand mit niedrigeren Brennstoffkosten. Der finanzielle Aufwand für eine Modernisierung der Heizungsanlage macht sich deshalb im Laufe der Zeit von selbst bezahlt. Die Spielräume für solche Sanierungen sind heute größer denn je. Ob es ein Umstieg auf sparsame Brennwerttechnik ist oder die Integration erneuerbarer Energien wie z. B. Sonnenstrahlung oder Umgebungswärme: Viele Wege führen zu einer Lösung für Raumwärme und warmes Wasser, die die Haushaltskasse entlastet. Der Systemspezialist Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) hat unter www.wolf.eu eine anschauliche Übersicht effizienter Konzepte zur Wärmeerzeugung zusammengestellt. Hausbesitzer können sich hier informieren, mit welchen Produkten bzw. Kombinationen das Ausbalancieren von Heizkomfort und Energieeinsparung am besten gelingt.

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