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Umwelt und Energie

Was bedeutet die neue Norm ISO 50003 für die Unternehmen?

Was bringt diese Unternorm der ISO 50001 den Unternehmen?

Was bedeutet die neue Norm ISO 50003 für die Unternehmen?

energy+punkt

Die Norm ISO 50003 ist im September 2017 in Kraft getreten. Diese richtet sich im ersten Stepp an die Auditoren und Zertifizierer, doch sie hat unmittelbare Auswirkungen auf alle Unternehmen bezüglich der Erst- und Re-Zertifizierung nach ISO 50001.
Sie enthält die Aussage, dass „die Verbesserung der energiebezogenen Leistung“ nachgewiesen werden muss!
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
Dies bedeutet, dass Sie einen plausiblen Nachweis erbringen müssen, dass sich Ihr Unternehmen energetisch verbessert hat. Diese Bestätigung kann beispielsweise durch die Energieverbräuche oder Kennzahlen (z.B. Energieeinsatz pro produzierten Teil) erfolgen. Firmen müssen somit die Fertigungsmengen mit den benötigten Energiemengen in Zusammenhang bringen können. Es wird in Zukunft auch der Energieeinsatz an den einzelnen Maschinen erfasst werden müssen. Der Vorteil für Unternehmen ist, dass Fehler in der Produktion im Umgang mit der Energie sehr schnell erkannt und abgestellt werden können.
Des Weiteren wurde die ISO 50015 „Messen und Verifizieren“ als deutsche Fassung im April 2018 veröffentlicht. Ein Schwerpunkt in der Norm liegt in der Datenqualität (Angemessenheit, Genauigkeit, Validierung, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit) und Identifikation, Anordnung von Ausreißern oder Lücken.
Um diese beiden Punkte zu erfüllen, benötigen Unternehmen entsprechende Messtechnik und Software zur Erfassung aller relevanten Energiedaten um geeignete Nachweise zum Beispiel durch Energieleistungskennzahlen (EnPI“s) oder Verbrauchswerte erbringen zu können.
Hier bietet die vom TÜV SÜD für die ISO 50001 zertifizierte Energiedatenmanagementsoftware visual energy aus dem Hause KBR die Möglichkeit zu Messen, Analysieren und Optimieren in ganz neuer Qualität: lückenlos und auf Basis 100 Prozent plausibler Daten.
Dieses Energiedatenmanagement System bietet verschiedenste Möglichkeiten diese Nachweise zu erbringen z.B. durch das erstellen individueller Dashboards oder das Excel Add-In.
Die KBR GmbH bietet Ihnen mit dem energy+punkt zusätzliche Unterstützung in Form von individuellen Schulungen zu den Themen: Erkennen von Energieeinsparpotenzialen, Bilden von unternehmensrelevante Kennzahlen (EnPI“s ), Erstellen von Auswerteberichten, uvm.

Mission Energie: www.visualenergy.de

Mehr Effizienz: Vorhandene Energien so effizient wie möglich zu nutzen gewinnt für Unternehmen immer größere Bedeutung. Es gilt Energienetze gleichmäßig auszulasten, teure Lastspitzen zu vermeiden und unnötige Energiekosten zu verhindern. Gebot der Stunde ist es exakte Prognosen zu treffen, Einsparpotenziale zu erkennen und richtige Strategien zu entwickeln. Das System von KBR hilft dem Energieverantwortlichen diese Aufgaben zu erfüllen.

Kontakt
KBR GmbH
Christian Wiedemann
Am Kiefernschlag 7
91126 Schwabach
09122/63730
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Goldener Apfel 2018: Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer gesucht

Jetzt Kandidaten für die Auszeichnung vorschlagen / Feierliche Verleihung auf dem Frankfurter Apfelweinfestival am Rossmarkt / 1.000 Euro Preisgeld

Goldener Apfel 2018: Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer gesucht

Für Hessens Nationalgetränk, den Apfelwein, braucht es vor allem eins: eine gesunde Streuobstwiese. Auf ihr stehen die Bäume, die die benötigten Apfelsorten für das Stöffche und für Apfelsaft liefern. Darüber hinaus ist die Streuobstwiese bedeutender Lebensraum für zahlreiche, teils seltene Tiere und Pflanzen. Umso wichtiger ist es, die hessischen Streuobstwiesen zu schützen und zu bewirtschaften – und das verlangt Engagement und Zeit. Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. möchte auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Naturschutz-Akademie Hessen und der MGH Gutes aus Hessen GmbH den besten Streuobstwiesenschützer aus Hessen für sein Engagement ehren und belohnen, indem er ihn mit dem „Goldenen Apfel“ und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro auszeichnet. Kandidaten für den Preis können sich bis 15. Juli 2018 bewerben oder andere Personen oder Vereinigungen vorschlagen. Die feierliche Preisverleihung erfolgt auf dem Frankfurter Apfelweinfestival, das vom 10. bis 19. August 2018 auf dem Rossmarkt stattfindet.

„Ohne engagierte Privatpersonen, aber auch Unternehmen, Schulklassen oder Vereine, Institutionen oder Initiativen hätte die Streuobstwiese als wichtiger Lebensraum oder Obstlieferant keine Zukunft. Wir wollen daher diejenige Person oder Personengruppe auszeichnen, die sich um die Pflege der hiesigen Streuobstwiesen besonders verdient gemacht hat – sei es, indem sie eigene Wiesen pflegt, die ansässigen Tiere und Pflanzen schützt oder zur Aufklärung über den Lebensraum Streuobstwiese beiträgt“, sagt Martin Heil, Vorsitzender des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. Bis Mitte Juli nimmt der Verband Vorschläge und Bewerbungen entgegen, eine achtköpfige Jury aus Mitgliedern des Apfelweinverbandes, der Naturschutz-Akademie Hessen und der MGH Gutes aus Hessen ermittelt dann den/die Preisträger/in. Zusätzlich zur Auszeichnung gibt es ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, das idealerweise wieder in die Projektarbeit fließt.

„Wer Streuobstwiesen schützt, der sorgt auch für den Fortbestand von mehr als 1.000 Tier- und Pflanzenarten, die auf den Lebensraum Streuobstwiese angewiesen sind. So können in jedem einzelnen alten Obstbaum bis zu 300 verschiedene Tierarten siedeln“, erläutert Albert Langsdorf, Leiter der Naturschutz-Akademie Hessen. Steinkauz, Fledermaus, viele Vögel und Nagetiere sowie Klein- und Kleinstlebewesen und bestimmte Orchideenarten finden in den Streuobstwiesen ideale Lebensbedingungen vor. Die Mischvegetation aus alten Obstbaumsorten und ursprünglichen Wiesen wird von Wissenschaftlern inzwischen sogar als Gen-Reservoir angesehen. Neben Naturschützern und traditionsbewussten Landwirten setzen sich daher seit Jahren auch viele Privatpersonen, Schulklassen, Gemeindeverwaltungen oder Vereine für den Erhalt der Obstwiesen ein.

„Preisträger kann werden, wer diese wichtige Aufgabe unterstützt, ob mit der besonderen Pflege einer Streuobstwiese, durch das Pflanzen neuer Bäume, die Vergrößerung vorhandener Flächen, den Schutz von Tierarten oder Veranstaltungen wie Pflücktage oder Aufklärungsarbeit“, erläutert Peter Klingmann, Geschäftsführer der MGH Gutes aus Hessen GmbH.

Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis können sich bis 15. Juli 2018 bewerben oder vorgeschlagen werden – per E-Mail an apfelwein@apfelwein.de. Wichtig: Der Vorschlag muss eine aussagekräftige Begründung (maximal 2 DIN A4 Seiten sowie max. 3 Fotos), und die Kontaktdaten beinhalten.

Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. wurde 1946 mit dem Ziel gegründet, die Interessen der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien gegenüber der Öffentlichkeit geschlossen vertreten zu können. Außerdem gehört es zu den Aufgaben des Verbandes, seine Mitglieder über alle Entwicklungen und Veränderungen der Branche zu informieren.

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Wie kommt bei Windströöm der Strom in die Steckdose?

Wie kommt bei Windströöm der Strom in die Steckdose?

Ob Kühlschrank, Waschmaschine, Computer, Handy, Tablet, Wärme oder sogar Mobilität: Strom ist aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Er kommt bekanntlich aus der Steckdose. Doch viel mehr sollte interessieren, wie er da hineinkommt und warum regional produzierter Strom von Windströöm die Umwelt wirklich entlastet.

Egal, an welche Steckdose wir unsere Geräte anschließen, sie bekommen physikalisch gesehen immer das Gleiche: fließende elektrische Ladungsträger. Doch welche Kraft die Elektronen in Bewegung setzt, da gibt es riesige Unterschiede.

Die Steckdosen ziehen den Strom aus dem sogenannten Stromsee, den konventionelle und regenerative Kraftwerke speisen. Die Verbraucher in Deutschland erhalten einen Strommix, der zurzeit zu 61,5 Prozent aus Atomkraft und fossilen Energiequellen und zu 38,5 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Jeder Verbraucher, der sich für Ökostrom entscheidet, sorgt dafür, dass mehr Ökostrom eingespeist wird, wodurch der Stromsee sauberer wird.

Der Gesetzgeber regelt, was Ökostrom ist. Um Ökostrom-Tarife anzubieten, müssen die Stromversorger Zertifikate mit einem Herkunftsnachweis beim Umweltbundesamt oder bei verschiedenen TÜVs kaufen und erhalten die Garantie, dass irgendwo in Europa die vom Kunden bezogenen Jahresstrommenge in kWh regenerativ hergestellt wird, häufig in skandinavischen Wasserkraftwerken. Doch dieser in Schweden oder Finnland produzierte Strom kann physikalisch nie im deutschen Stromsee ankommen. Denn: Es gibt keine Trassen, die diesen Strom nach Deutschland führen könnten, und selbst wenn es sie gäbe, wären die Leitungsverluste immens.

Mit dem klaren Bekenntnis zur Regionalität bringt Windströöm frischen Wind in den deutschen Strommarkt. Der unabhängige Stromversorger aus Norderstedt kauft den Strom bei Schleswig-Holsteinischen Produzenten vor Ort ein und vermarktet ihn direkt an seine Kunden. Damit fließt reiner Ökostrom in den Stromsee, die Energiewende kommt mit jedem Kunden einen wichtigen Schritt voran.

„Bei Kartoffeln, Eiern, Äpfeln oder Fleisch nutzen wir die Vorteile des regionalen Einkaufs: Kurze Wege und Vertrauen zu den Landwirten. Das ist beim Strom nicht anders“, sagt Bernhard Mike Petrovic, Leiter Energiewirtschaft bei Windströöm. „Wir kennen unsere Partner, die Strom aus Windkraft, Sonnenenergie und Biogas herstellen: Landwirte und Bürgervereine in Norddeutschland. Unser Strom ist frisch und sauber, ohne Verbrennung fossiler Rohstoffe und ohne Atomkraft sicher und nachhaltig produziert.“

Regional produzieren – regional verbrauchen: Regionalität gibt es auch bei Strom

Weil der direkte Einkauf vor Ort häufig preiswerter ist, sollten sich Privathaushalte und Gewerbekunden unverbindlich ein Tarifangebot auf www.windströöm.de machen lassen. Und weil Windströöm nur 100% Ökostrom vertreibt, werden auch energieintensive Nachtspeicherheizungen umweltfreundlich betrieben. Eigene Tarif gibt es ebenfalls für Wärmepumpen und für Ladesäulen.

Zudem sind die Vertragskonditionen bei Windströöm klar und fair. Ohne eine Vertragslaufzeit beträgt die Kündigungsfrist lediglich zwei Wochen. Mit Windenergie aus Schleswig-Holstein versorgt Windströöm seine Kunden in ganz Deutschland und übernimmt auch die mit einem Wechsel verbundenen Formalitäten.

Windströöm – klare Sache!

Windströöm liefert dir überwiegend reine, umweltfreundliche Windenergie direkt von schleswig-holsteinischen Windenergie-Erzeugern. Zu 100 Prozent frei von Kohle, Atom oder sonstiger Graustromproduktion.
Für eine nachhaltige Energiewende!

Damit geht dein Geld unmittelbar an Grünstrom-Erzeuger.
Zu 100 Prozent. Ohne Umwege.

Die Windparkbetreiber können dadurch den Aus- und Neubau ihrer Produktionsanlagen für erneuerbare Energie schneller vorantreiben.

Strom ist gleich Strom? Nicht ganz.

Strom aus regenerativen und konventionellen Kraftwerken wird in den sogenannten Stromsee eingespeist. Aus diesem fließt der Strom physikalisch in die Steckdose. Derzeit gibt es in Deutschland einen Strommix, der zu 67 Prozent aus Atomkraft sowie fossilen Energiequellen und nur zu 33 Prozent aus erneuerbarer Energie gewonnen wird. Jeder Verbraucher, der sich für Ökostrom entscheidet, sorgt dafür, dass mehr Ökostrom eingespeist wird, wodurch der Stromsee sauberer wird.

Durch den Wechsel zu Windströöm gestaltest du also die Energiewende mit.

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Windkraftmining GmbH
Bernhard Mike Petrovic
Südportal 1
22848 Norderstedt
+49 40 3688 142 -0
+49 40 3688 142 -99
info@windstroom.de
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Umwelt und Energie

Die falsche Palmöl-Diskussion:

Biosprit oder Schokolade?

sup.- Ökologische Verantwortung ist richtig und gut. Sowohl in der Praxis als auch in der Diskussion läuft sie jedoch oft in eine falsche Richtung. Ein prominentes Beispiel: Palmöl in der Schokolade, das dem Produkt eine besondere Konsistenz gibt, steht in der Kritik. Zahlreiche Verbraucher glauben, aus ökologischer Verantwortung, konkret zum Schutz der Regenwälder, auf solche Produkte verzichten zu sollen. In den Supermarkt sind sie allerdings mit dem Auto gefahren, in dem Palmöl als Biokraftstoff verbrannt wird. Ein eindrucksvoller Widerspruch.

Derzeit werden rund 46 Prozent des von der EU eingeführten Palmöls zur Herstellung von Biodiesel genutzt. Im Tank des Autos glauben viele Menschen mit Biosprit etwas Gutes zu tun. Hier ist es „Bio“. So werden dann auch hydrierter Sprit aus Raps, Soja und Sonnenblumen sowie Ethanol aus Mais, Weizen oder Zuckerrüben in den Zylindern verbrannt. In den Nahrungsmitteln, für die solche Pflanzen eigentlich vorgesehen sind, gelten die Öle daraus dann allerdings nicht mehr als „Bio“, sondern als Problem.

Tatsache ist dagegen, dass die Nahrungsmittelwirtschaft bei der Umsetzung ökologischer Verantwortung beispielhaft ist. Im Jahr 2004 ist auf Initiative des WWF der „Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) gegründet worden. Hier wurden Standards und Prinzipien festgelegt, um eine sozialere und umweltverträglichere Palmöl-Produktion zu fördern. Rund ein Fünftel des weltweit hergestellten Palmöls ist mittlerweile über den RSPO zertifiziert. Deutschland ist mit einem Anteil von über 70 Prozent bei der Verwendung von zertifiziertem Palmöl im Vergleich zu anderen europäischen Ländern vorbildlich. Seit 2009 untersucht der WWF im zweijährigen Rhythmus die Nutzung des zertifizierten Rohstoffes. 44 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland setzen vollständig oder teilweise zertifiziertes Palmöl ein. 88 Unternehmen von ihnen verwenden sogar zu hundert Prozent zertifizierte Ware. Verbraucher können den deutschen Palmöl-Check unter www.wwf.de einsehen. Hier sind die rein deutschen Unternehmen erfasst. Bei den internationalen Herstellern, die nachhaltiges Palmöl verwenden, sind Unternehmen wie Danone, Ferrero oder Kellogg“s in der beispielhaften Spitzengruppe. Auch hier lassen sich die Daten unter wwf.panda.org einsehen.

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Online-Recherche nach Energiehändlern

Kostenloses Verbraucherschutzinstrument

sup.- Anbieter-Check, Preis- und Qualitätsvergleiche, Kundenbewertungen und Testberichte: Es ist heute üblich, sich vor größeren Investitionen gründlich im Internet über die verschiedenen Angebote und Alternativen zu informieren. Verbraucher können sich so vor Fehlkäufen und Mehrkosten schützen. Nur beim Kauf der Wärmeenergie, einem der größten Ausgabenposten in den meisten Haushalten, geschieht dies viel zu selten. Selbst erfahrene Eigenheimbesitzer mit einer Öl- oder Flüssiggasheizung können selten etwas über die Warenbeschaffenheit ihres Brennstoffs oder über die Liefer- und Sicherheitsstandards ihres Händlers sagen. Dabei ist auch hier mit wenigen Maus-Klicks eine aussagekräftige Online-Recherche möglich. Unter www.guetezeichen-energiehandel.de sind alle deutschen Brennstoff-Anbieter aufgelistet, denen ein RAL-Gütezeichen besondere Seriosität attestiert. Wer Wert auf Preistransparenz, Beratungskompetenz sowie eine zuverlässige Erfassung der Liefermenge legt, der sollte dieses kostenlose Verbraucherschutzinstrument nutzen.

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An der Heizkostenschraube drehen!

Welche Preisfaktoren sind beeinflussbar?

An der Heizkostenschraube drehen!

Foto: Fotolia / akf (No. 6035)

sup.- Die jährlichen Heizkosten eines Privathaushalts werden von vielen Faktoren bestimmt, auf die der Verbraucher keinen Einfluss hat. Dazu zählen beispielsweise die Preisentwicklungen an den internationalen Energiemärkten, die politischen Manöver der erdölfördernden Länder und nicht zuletzt das Wetter. Hinzu kommen staatliche Steuern auf Brennstoffe, die in Deutschland bereits einen Großteil des Endverbraucherpreises ausmachen. Trotzdem sind die Kosten für Heizung und warmes Wasser in Wohngebäuden kein unabänderliches Schicksal. Sowohl beim Verbrauch als auch beim Einkauf der Wärmeenergien gibt es eine Reihe von Einspar-Optionen, die sich deutlich auf die Wohnnebenkosten auswirken können. So ist nicht selten ein beträchtlicher Teil des Energiebedarfs auf schlecht gewartete Heizkessel oder eine ungleichmäßige Wärmeverteilung zwischen den einzelnen Heizkörpern zurückzuführen. Auch unzureichend isolierte oder zur Dauerlüftung in Kippstellung geöffnete Fenster sind folgenschwere Kostenfallen. Und manchmal entspricht die Programmierung der Heizungsregelung längst nicht mehr dem Bedarf und dem Rhythmus der Bewohner.

Die meisten dieser Probleme lassen sich relativ einfach lösen, wenn sie erst einmal erkannt sind. Aber manchmal liegt der Grund für hohe Heizkosten auch außerhalb der eigenen vier Wände. Deshalb ist es in Mehrfamilienhäusern wichtig, auf eine möglichst vollständig separate Verbrauchserfassung der einzelnen Wohneinheiten zu achten. Wer möchte schon für die in Abwesenheit beheizten Räume oder die Dusch-Marathons der Nachbarn bezahlen? Von diesen Problemen fühlen sich Eigenheimbesitzer befreit, aber auch deren Finanzaufwand fürs Heizen hängt vom Fairplay und von der zuverlässigen Technik anderer ab. Sofern sie beispielsweise eine transportable Wärmeenergie wie Heizöl, Flüssiggas oder Holzpellets nutzen, müssen die Heizungsbetreiber bei jeder Neubefüllung ihres Tanks bzw. Silos auf die Seriosität des Brennstoff-Lieferanten vertrauen. Denn die Zähler zur Mengenerfassung und damit die Basis der Abrechnung befinden sich am Lieferfahrzeug. Ob diese Messgeräte möglicherweise fehlerhaft funktionieren oder sogar manipuliert wurden, kann der Kunde nicht überprüfen. Auch hier gibt es jedoch eine einfache Maßnahme, um diesen Risiken vorzubeugen und die Heizkostenschraube im Griff zu halten: Wenn ein Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ausgezeichnet wurde, werden die Lieferfahrzeuge, die Zähleranlagen, die Lagereinrichtungen und die gesamten Betriebsabläufe des Unternehmens strenger und häufiger überprüft als vom Gesetz vorgeschrieben (www.guetezeichen-energiehandel.de). Abweichungen von einer korrekten Mengenerfassung oder Fehler bei der Rechnungsstellung würden bei diesen Kontrollen durch neutrale Gutachter nicht verborgen bleiben.

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Kampf dem Plastikmüll: Weltumwelttag 2018

http://www.lrqa.de/news/2018/world-environment-day-2018.aspx

Kampf dem Plastikmüll: Weltumwelttag 2018

http://www.lrqa.de/news/2018/world-environment-day-2018.aspx

Kampf dem Plastikmüll: Weltumwelttag 2018

Entdecken Sie anlässlich des Weltumwelttags am Dienstag, den 5. Juni, Möglichkeiten, wie Sie und Ihre Organisation den Kampf gegen Plastikmüll unterstützen können.
Mit dem Weltumwelttag lenken die Vereinten Nationen die öffentliche Aufmerksamkeit auf ökologische Themen und regen zu Aktionen zum Schutz der Umwelt an. Dabei werden Privatpersonen wie Organisationen und die breite Öffentlichkeit aufgerufen, die Auswirkungen des Plastikmülls auf die Natur, die Tier- und Pflanzenwelt und unsere eigene Gesundheit einzudämmen.

Laut UNO-Statistiken werden jedes Jahr 500 Milliarden Plastiktüten verwendet und 90 % des Trinkwassers in Flaschen enthält Plastikpartikel. Besorgniserregend ist, dass sich die Plastikherstellung weltweit in den nächsten 10 bis 15 Jahren voraussichtlich beinahe verdoppeln wird. Ein Verbot von Plastiktüten in knapp 100 Ländern ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, aber auf Entwicklungsebene muss noch viel geleistet werden, um die weltweite Abhängigkeit von Plastik zu verringern.

Die Norm ISO 14001:2015, der internationale Standard für Umweltmanagementsysteme, unterstützt diese Bemühungen mit der Betrachtung des Lebenswegs. Für diese Anforderung erwägen Organisationen, wie sich ihre Produkte und Dienstleistungen auf die Umwelt auswirken, und zwar von der Planung, Beschaffung und Verwendung der Rohmaterialien bis hin zur Behandlung der Produkte am Ende ihrer Lebensdauer. Weniger oder kein Plastik zu verwenden ist eine offensichtliche Chance für viele Organisationen, Müllberge zu verhindern und ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern.

Mitarbeiter von Lloyd’s Register auf der ganzen Welt organisieren Veranstaltungen und sagen dem Plastikmüll den Kampf an, um die Verwendung von Einweg-Plastikartikeln zu reduzieren. Was tragen Sie heute dazu bei, um Ihren persönlichen Plastikkonsum zu verringern? Was können Sie als Organisation tun? Teilen Sie uns unter dem Hashtag #BeatPlasticPollution mit, wie Sie dem Plastikmüll dem Kampf ansagen.

Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter http://www.worldenvironmentday.global

#WorldEnvironmentDay
@unenvironment

Über Lloyd´s Register

Wir haben 1760 als Schiffsklassifizierungsgesellschaft begonnen. Heutzutage sind wir ein weltweit führender Anbieter technischer Unternehmensdienstleistungen und Technologien und verbessern die Sicherheit und Leistung kritischer Infrastrukturen unserer Kunden in über 75 Ländern, weltweit. Mit unseren Gewinnen finanzieren wir die Lloyds Register Foundation, eine wohltätige Stiftung, die die Wissenschafts- und Technik-bezogene Forschung, Ausbildung und unser öffentliches Engagement unterstützt. All das unterstützt uns bei unserem Ziel, das uns tagtäglich antreibt: Zusammen für eine sichere Welt zu arbeiten.
Wir wissen, dass in einer immer komplexeren Welt, die mit Daten und Meinungsäußerungen überfrachtet ist, Technologie allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Unsere Kunden benötigen einen erfahrenen Partner. Einen Partner, der genau zuhört, sich nicht ablenken lässt und sich auf das konzentriert, was für ihn und die Kunden wirklich wichtig ist. Unsere Ingenieure und technischen Experten engagieren sich für Sicherheit. Das bringt die Verpflichtung mit sich, neuen Technologien positiv zu begegnen und Leistungssteigerungen zu fördern. Wir prüfen die Bedürfnisse unserer Kunden mit Sorgfalt und Empathie und nutzen dann unsere Expertise und unsere über 250 Jahre Erfahrung, um allen eine intelligente Lösung zu bieten. Denn es gibt Dinge, die Technologie nicht ersetzen kann.
Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Lloyd´s Register Deutschland GmbH
Carl Ebelshäuser
Adolf Grimme Allee 3
50829 Köln
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Umwelt und Energie

Franchisegründer-Preis 2018 für Annette Meyer von Town & Country Haus

Franchisegründer-Preis 2018 für Annette Meyer von Town & Country Haus

(Mynewsdesk) Besondere Auszeichnung für Annette Meyer aus Osnabrück: Die Franchise-Partnerin von Deutschlands führender Hausbaumarke Town & Country Haus wurde jetzt als „Franchisegründerin des Jahres 2018“ ausgezeichnet. Der Preis des Deutschen Franchiseverbands e.V. wurde am 5. Juni 2018 in Berlin im Rahmen des Franchiseforums 2018 verliehen. Er würdigt die außerordentliche Leistung der Unternehmerin im Unternehmensaufbau: Mit einer Entwicklung deutlich über Plan erreichte Annette Meyer binnen drei Jahren die Marktführerschaft in ihrer Region.

„Als Franchise-Geber macht es uns besonders stolz, dass Annette Meyer diese besondere Auszeichnung erhalten hat“, freut sich Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus. „Sie zeigt eindrucksvoll, was man mit einem starken Team und einem starken Konzept als Franchise-Partnerin bereits in kurzer Zeit erreichen kann.“

Bei den diesjährigen Franchise-Awards war Town & Country Haus als einziges System in allen drei Preiskategorien nominiert: Auch beim „Franchisegeber des Jahres“ und „Green Franchise Award“ gehörte das 1997 gegründete Franchise-System zu den Finalisten.

Als Quereinsteigerin an die Spitze der Hausanbieter in der Region Bis zu ihrem Schritt in die Selbstständigkeit gab es bei Annette Meyer keine Berührungspunkte mit dem Thema Hausbau. Über 17 Jahre war die 48-Jährige in verantwortlichen Positionen in Marketing und Produktmanagement tätig. Die Gründung ihres Unternehmens war für sie der Einstieg in eine völlig neue Branche. Im Mai 2015 war Baubeginn des ersten Hauses – der Auftakt einer erfolgreichen Entwicklung.

„In den ersten beiden vollen Geschäftsjahren haben wir uns weit über Plan entwickelt und doppelt so viele Häuser verkauft als angenommen“, berichtet Annette Meyer. Über 85 Bauherren-Familien haben sich allein in den letzten beiden Jahren für Massivhaus Meyer entschieden, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Mit einem Marktanteil von inzwischen 15 Prozent steht sie damit in ihrem Gebiet an der Spitze der Hausanbieter – und das bei einem Wettbewerb, der aus national und regional etablierten Hausanbietern sowie alteingesessenen Unternehmen besteht.

Weichen für Wachstum gestellt Die konsequente Umsetzung des Town & Country-Konzepts, eine klare Zielgruppenfokussierung und ein gezieltes Marketing gehören zu Meyers Erfolgsfaktoren. „Schwierig war es in der Aufbauphase, richtig gute Mitarbeiter zu finden“, sagt Annette Meyer. „Heute habe ich ein großartiges Team, das sich durch eine hohe Motivation, Spaß an der Arbeit und einen ehrlichen Umgang mit Menschen auszeichnet.“

Die Weichen für künftiges Wachstum hat die Unternehmerin ebenfalls bereits gestellt: 2017 hat Annette Meyer ihr Gebiet um den benachbarten Landkreis Minden-Lübbecke erweitert. „Viele unserer Bauherren empfehlen uns weiter – da bin ich sehr stolz drauf! Und damit tragen sie natürlich auch dazu bei, dass wir unsere gute Marktposition weiter halten und stärken können.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

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Das 1997 in Behringen (Thüringen) gegründete Unternehmen Town & Country Haus ist die führende Massivhausmarke Deutschlands.

Im Jahr 2017 verkaufte Town & Country Haus mit über 300 Franchise-Partnern 4.466 Häuser und erreichte einen Systemumsatz-Auftragseingang von 844,29 Millionen Euro. Mit 2.790 gebauten Häusern 2017 und einem Systemumsatz-gebaute Häuser von 512,92 Millionen Euro ist Town & Country Haus erneut Deutschlands meistgebautes Markenhaus.

Rund 40 Typenhäuser bilden die Grundlage des Geschäftskonzeptes, die durch ihre Systembauweise preisgünstiges Bauen bei gleichzeitig hoher Qualität ermöglichen. Für neue Standards in der Baubranche sorgte Town & Country Haus bereits 2004 mit der Einführung des im Kaufpreis eines Hauses enthaltenen Hausbau-Schutzbriefes, der das Risiko des Bauherrn vor, während und nach dem Hausbau reduziert.

Für seine Leistungen wurde Town & Country Haus mehrfach ausgezeichnet: So erhielt das Unternehmen zuletzt 2013 den Deutschen Franchise-Preis. Für seine Nachhaltigkeitsbemühungen wurde Town & Country Haus zudem mit dem Green Franchise-Award ausgezeichnet. 2014 wurde Town & Country Haus mit dem Preis TOP 100 der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Zudem wurde Town & Country Haus bei zahlreichen Wettbewerben nominiert und erhielt im Jahr 2017 den Hausbau-Design-Award für das Doppelhaus Aura 136 in der Kategorie Moderne Häuser. 

Firmenkontakt
Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH
Annika Levin
Hauptstraße 90 E
99820 Hörselberg-Hainich OT Behringen
03625475282
presse@tc.de
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Umwelt und Energie

VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem: Start der Feldtests und Implementierungsprojekte

VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem: Start der Feldtests und Implementierungsprojekte

Es werden Standards bezüglich der Beauftragung, Beschaffung, Montage und Inbetriebnahme definiert.

In der Anwendergemeinschaft Messsystem (AWG) begleitet VOLTARIS seine Kunden während des gesamten Smart Meter Rollouts. Mittlerweile arbeiten 35 Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber im Rahmen von Workshops, moderiertem Erfahrungsaustausch und Schulungen zusammen. Nun starten die Feldtests und Implementierungsprojekte für den intelligenten Messstellenbetrieb.

Für den Feldtest werden Standards bezüglich der Kernprozesse Beauftragung, Beschaffung, Montage und Inbetriebnahme definiert. Ziel ist die Nutzung der gemeinsamen Felderfahrung, um Gateway-Administration (GWA) und Messdatenaufbereitung in das Betriebsmodell, die Systeme und die Prozesse zu integrieren, so dass mit dem operativen Rollout gestartet werden kann. Parallel werden Prozesse und Lösungen – insbesondere Mehrwertdienste – weiterentwickelt.

Interessierte Stadtwerke können noch teilnehmen
Am 19. und 20. Juni findet an den VOLTARIS-Standorten Maxdorf und Merzig jeweils ein Workshop „Feldtest und Implementierung“ für die Mitglieder der Anwendergemeinschaft statt, in dem das gemeinsame Vorgehen für sowohl den Feldtest als auch die Implementierung der Lösung GWA/Messdatenaufbereitung konzipiert wird. Mit dem Modul iMSB Basis bietet VOLTARIS ein Lösungsmodul für alle notwendigen Kernprozesse des intelligenten Messstellenbetriebs. Es beinhaltet die Übernahme der GWA sowie den Empfang, die Aufbereitung und die Bereitstellung der Messwerte – und somit alle Kernelemente, welche die Stadtwerke für den reibungslosen Start in das intelligente Messwesen benötigen. Mit iMSB Basis können sowohl die Anforderungen des grundzuständigen als auch des wettbewerblichen Messstellenbetreibers umgesetzt werden.

Umsetzung der Pilotprojekte nach FNN-Teststufenplan
Die von VDEIFNN koordinierte Testphase ist der größte branchenweite Praxistest des iMSys und wird von einem Konsortium aus VDEIFNN und 16 Unternehmen der Energiewirtschaft durchgeführt. Da auch Kooperationspartner und Lieferanten eingebunden sind, werden fast alle derzeit am Markt erhältlichen Systeme und Komponenten in die Tests einbezogen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Standardisierung bei VDEIFNN ein.

Vorteile für Teilnehmer der Anwendergemeinschaft
Teilnehmer der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem profitieren von praxisnahen Services, Mehrwertleistungen und modularen Angeboten. Ein weiterer Vorteil liegt in der Umsetzung unterschiedlichster Schnittstellen zu Branchenlösungen, z.B. SAP, SIV, Schleupen, Wilken und Neutrasoft und der damit verbundenen Nutzung von optimalen Skalen- und Synergieeffekten. Für die Entstehung des Gesamtsystems nutzt VOLTARIS die GWA-Software des langjährigen Partners robotron und den BSI-zertifizierten Rechenzentrumsbetrieb der GISA GmbH. VOLTARIS ist nach ISO/IEC 27001 für das ISMS und der technischen Richtlinie 03109-6 des BSI als Gateway-Administrator zertifiziert. Kunden, welche die GWA-Dienstleistung in Anspruch nehmen, benötigen demnach keine eigene BSI-Zertifizierung. Interessierte Stadtwerke können an der Anwendergemeinschaft noch teilnehmen.

VOLTARIS ist der Experte für den sicheren Smart Meter Rollout, die Gateway-Administration und den Messstellenbetrieb für Energievertriebe, Netzbetreiber, Erzeuger und Industrie. Die Dienstleistungen sind modular aufgebaut. Sie umfassen sowohl das klassische Metering für alle Energiearten, die Zählerfernauslesung und das Energiedatenmanagement für alle Marktrollen als auch den Betrieb der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme. Ergänzt wird das Portfolio von Mehrwertdiensten wie Steuerung und Visualisierung.

Firmenkontakt
VOLTARIS GmbH
Simone Käfer
Voltastraße 3
67133 Maxdorf
06237/935-460
simone.kaefer@voltaris.de
http://www.voltaris.de

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Ansel & Möllers GmbH
Simone Setka
König-Karl-Straße 10
70372 Stuttgart
0711/92545-0
s.setka@anselmoellers.de
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Umwelt und Energie

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

Abwechslungsreiche Ernährung durch neue Gemüsesorten ist besonders für die Kinder wichtig.

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

München/Dano, 7. Juni 2018. Um den Bereich Landwirtschaft in ländlichen Regionen Äthiopiens zu stärken, arbeitet die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe eng mit Bauern und deren Familien zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung unterstützen sie dabei, neue Anbaumethoden zu testen, die eine bessere Ernte versprechen und helfen ihnen, Haus und Hof neu zu organisieren.

Kleinbauern produzieren 70 Prozent der Lebensmittel

Seit der Gründung der Stiftung Menschen für Menschen im Jahr 1981 hat sich die Zahl der Menschen in Äthiopien von 36 auf 106 Millionen etwa verdreifacht. Mittlerweile sinkt zwar die Geburtenrate, doch die Bevölkerung wächst weiter – und mit ihr der Bedarf an Lebensmitteln. Schon heute leben die meisten hungernden Menschen in Afrika und Asien – und die Mehrheit von ihnen auf dem Land, dabei werden gerade dort die meisten Lebensmittel hergestellt. Nach Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) produzieren Kleinbauern in Afrika und Asien rund 70 Prozent der lokalen Lebensmittel. Das bedeutet auch: Sie sind der Schlüssel zur Ernährungssicherheit ihrer Länder. „Wer die wachsende Bevölkerung in Äthiopien versorgen will, muss die Kleinbauern fördern“, sagt Mulu Meriga, die als Entwicklungsberaterin bei Menschen für Menschen in der Projektregion Dano, rund 200 Kilometer westlich von Addis Abeba, tätig ist. Die Aufgabe der studierten Agrarexpertin ist es, die Erträge der Kleinbauern in der Region zu steigern. Ihre Kundschaft: 35 „Modellfarmer“. So nennt die Stiftung Landwirte, die sich besonders offen für Veränderungen zeigen – und mittelfristig anderen Bauern als Vorbilder dienen können. „Sobald unsere Modellfarmer Erfolge verzeichnen, kopieren die übrigen Bauern ihre Methoden“, weiß Mulu. „So können wir langfristig die Landwirtschaft einer ganzen Region verändern.“

Neue Nutzpflanzen für ein besseres Leben

Bis vor etwa zwei Jahren baute Kleinbauer Tesfaye Dhaba mit seiner Frau Meseret ausschließlich Teff und Sorghumhirse an. Er konnte seine Familie mehr schlecht als recht ernähren. Um zusätzlich etwas zu verdienen, half er anderen Bauern bei ihrer Ernte. Ein schlecht bezahlter Nebenjob. Vor etwa drei Jahren traf Tesfaye zufällig bei einem Nachbarn auf die Entwicklungsberaterin Mulu Mergia. Sie hatte dem Nachbarn Kaffeesetzlinge mitgebracht und erklärte ihm, worauf man achten muss, wenn man sie pflanzt. Tesfaye fragte, ob er auch solche Setzlinge haben könne, und schon am nächsten Tag stand Mulu vor seiner Tür – mit 50 Pflänzchen. „Manche Menschen sind eher bereit, ein Risiko einzugehen“, berichtet Mulu. Als Tesfaye die Kaffeepflanzen sah, habe er sich doch ein wenig gefürchtet vor der Veränderung. „Aber ich dachte mir: Wenn sie studiert hat, wird sie schon wissen, wovon sie spricht“, sagt er. Und so machten die beiden sich an die Arbeit.

Wenn Mulu Mergia heute skeptischen Bauern zeigen will, was sie mit ihrer Hilfe erreichen können, geht sie mit ihnen in Tesfayes Garten. Sie zeigt ihnen die Beete, in denen Zwiebeln, Rote Bete und Chilis sprießen, das Elefantengras, mit dem Tesfaye das Vieh füttert. Und weiter hinten die kniehohen Kaffeepflanzen – rund 700 Stück sind es mittlerweile. „In drei Jahren werfen diese Pflanzen 20 Zentner Kaffee ab“, schätzt sie. Tesfaye muss schmunzeln, wenn er an diese Besuche denkt. „Manche Bauern, die hier waren, hatten Zweifel“, erinnert er sich. Sie seien es nicht gewohnt, dass eine Frau Anweisungen gebe. „Aber wenn sie sehen, wie Mulu auf dem Feld die Hacke schwingt, folgen sie ihrem Rat.“

Das Leben des Modellfarmers und seiner Familie hat sich enorm verbessert. Das Nahrungsangebot für die Familie ist viel abwechslungsreicher und gesünder. Einen Teil der Erträge kann er auf dem lokalen Markt verkaufen, er ist kein reiner Selbstversorger mehr. Von den Einnahmen kann Tesfaye beispielsweise Schulbücher für seine Kinder kaufen.

Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit rund 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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