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Wissenschaft, Forschung und Technik

Toni Kluge und sein Feinstaubfiltersystem im ORF3 TV – Quantensprung

Der „einsame Kampf“ gegen den gefährlichen Feinstaub von Anton Kluge zeigte in China besonders hohe Erfolgswerte. Zudem wurde für den ORF ein Film gedreht, der die Filtertechnik zeigt.

Toni Kluge und sein Feinstaubfiltersystem im ORF3 TV - Quantensprung

© KK/KLUGE Feinstaubfilter in Nanjing (China

Anton Kluge in Spittal hat sich diesem Problem als Karrosseriespenglermeister mit einem Betrieb mit 16 Beschäftigten angenommen. Seit 2010 tüftelt er an einem Filtersystem zur Eindämmung der Feinstaubbelastung. Mittlerweile stehen in Spittal 17 Standfilter, zehn Fahrzeuge der Stadtgemeinde sind mit mobilen Filtern ausgestattet. Neben der Kleinproduktion dieser Geräte arbeitet er an einer „Indoor“-Version, alles unter dem Namen „Greenbox“ www.greenbox.at.

Den Feinstaub spürt man nicht. Er ist aber für jeden Menschen gefährlich. In den vergangenen Tagen und Wochen kam es zu extrem erhöhten Werten, vor allem im Klagenfurter Becken.

Jüngst exportierte Kluge einige Filtergeräte nach China: In der Millionenstadt Nanjing nahe Shanghai wurden in einem großen Lokal ebenso Standfilter aufgestellt wie in einem Schulhof. In einem Konferenzzentrum stellte er einen Prototyp vom „Indoor“-Gerät auf. „Es war für mich unglaublich zu sehen, wie die Menschen dort ständig mit Mundschutz unterwegs sind“, sagt Kluge, der das China-Projekt mit einem Salzburger Partner umgesetzt hat.

Er sprüht vor lauter Begeisterung: „Erst waren wir erstaunt ob der hohen Feinstaubelastung und dann über das extreme Sinken der Werte binnen weniger Stunden durch den Betrieb unserer Filter.“ So sank im Schulhof die PM-2,5-Feinstaubbelastung von über 800 Mikrogramm binnen einer Stunde auf 280 Mikrogramm, in einer Turnhalle binnen vier Stunden von 425 auf 170 Mikrogramm, im Restaurant in fünf Stunden von 286 auf 90 Mikrogramm.

Ein Filtergerät reinigt die Luft in einem China-Restaurant

Das Lokal, in dem ein Filtergerät aufgestellt wurde, wie sie in Spittal im Freien stehen, wirbt nun mit dem Slogan „feinstaubfreies Restaurant“. Kinder auf dem Schulhof applaudierten, wenn der Feinstaubwert auf der Anzeigetafel in Zehnersprüngen sank.

Ein weiterer Schritt in eine hoffnungsvolle Zukunft von Kluges Filtertechnik sind Filmaufnahmen, die für den ORF gemacht wurden. „Wir sind mit dem Müllauto der Stadt Spittal – vielen Dank für die Zurverfügungstellung – durch Graz gefahren. Dort hat Andreas Jäger alle Fakten und Daten während der Fahrt des Mülltaxis vor und nach dem Filter auf dem Lkw filmisch festgehalten“, erklärt Kluge. Jäger sei begeistert gewesen, dass Feinstaubwerte von etwas über 100 Mikrogramm auf 39 Mikrogramm sanken.

Feinstaub und Filter

Feinstaub ist Teil des vom Menschen verursachten Schwebstaubes. PM-10- und kleinere Partikel sind gefährlich, weil sie eingeatmet werden. Kluge-Filter reinigen die Luft bis über 90 Prozent. Der Standfilter reinigt 3000 Kubikmeter Luft je Stunde, der auf Autos montierte bis 11.000 Kubikmeter.

Kluge beim TV-Dreh mit Andreas Jäger

Der Beitrag wurde am Mittwoch, 15. Februar, auf „ORF III“ um 21 Uhr unter dem Titel „Quantensprung“ ausgestrahlt. Link zur Sendung: http://tv.orf.at/orf3/stories/2825604/

Kluge erhofft sich von all diesen Aktivitäten mehr Akzeptanz seines Kampfes gegen den gefährlichen Feinstaub. Auch deswegen, weil er bereits schriftliche Zusagen von Investoren für eine Produktion in Spittal hat. Unterstützt wird das Projekt auch von Ski-Legende Franz Klammer, der sich als Umweltbotschafter sieht: „Ich stehe schon lange hinter dieser Technologie, weil mir die Idee gefällt und es auch wichtig ist, etwas für die Umwelt zu tun“, sagt der Ex-Skiweltweister, Olympiasieger und begeisterte Golfer, der optimale Atemluft als höchstes Gut bewertet.. Mit dieser Technologie ist es erstmals möglich, den gesundheitsschädlichen Feinstaub im Straßenverkehr nachweislich einer effizienten und nachhaltigen Filterung zuzuführen.

Publiziert durch ZAROnews

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden, mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

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Full-Service bei Hezinger Maschinen GmbH

Gerätesicherheit und Komplett-Service für Maschinen zur halbautomatischen Blechbearbeitung

Full-Service bei Hezinger Maschinen GmbH

Komplett-Service für Maschinen zur halbautomatischen Blechbearbeitung bei Hezinger Maschinen GmbH. (Bildquelle: @Hezinger Maschinen GmbH)

Seit mehr als 37 Jahren liegt die Kompetenz von Hezinger im Maschinenbau für die Blechbearbeitung. Hier erhält der Kunde Geräte und Anlagen für das Schneiden, Formen, Biegen und Entgraten zur variantenreichen und halbautomatischen Bedienung. Neben Deutschen Qualitätsstandards werden vor allem umfassende Service-Leistungen zugrunde gelegt.

Mit einem eigenen Team an Monteuren fährt Hezinger mehr als 1.200 Service-Einsätze pro Jahr. Von jährlichen Prüfungen der Abkantpressen zur Aktualisierung des Pressenprüfbuchs gemäß Gerätesicherheitsgesetz, der Aktualisierung des Scherenprüfbuchs, Ölwechsel, Wartungsarbeiten, Austausch von Ersatz- und Verschleißteilen bis hin zu Absprachen und Einlernen von Technikern vor Ort beim Kunden.

„Im Kern erhält der Kunde bei uns Full-Service. Denn wir lassen ihn nach Kauf der Maschine oder Anlage nicht allein, sondern begleiten ihn über den gesamten Produktlebenszyklus. Das bietet eine hohe Sicherheit und baut über die Jahre natürlich von beiden Seiten verstärkt Know-how und Vertrauen auf“ so Thomas-Alexander Weber, Geschäftsführer der Hezinger Maschinen GmbH.

So findet der Kunde von der Maschinenkonfiguration bis hin zur Rücknahme der gebrauchten Maschine in Hezinger einen Ansprechpartner. Das ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ein Argument, da schnelle Reaktion und Flexibilität bei hoher Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend sind für die Produktionssicherheit.

Seit mehr als 37 Jahren liegt die Kompetenz der Hezinger Maschinen GmbH im Maschinenbau für die Blechbearbeitung. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf das Schneiden, Formen, Biegen und Entgraten für die variantenreiche und halbautomatische Bedienung. Hezinger ist Hersteller, der europaweit produziert. Das sichert dem Kunden ein einmaliges Preis-/Leistungsverhältnis wie auch deutsche Qualitätsstandards und entsprechende Gewährleistungen. Durch langjährige Maschinenbau-Kompetenz berät Hezinger bedarfsgerecht und produzierte auf Wunsch entsprechende Sonderanfertigungen.

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Transnationales Netzwerk für die Personalisierte Medizin

Interreg-Projekt „Codex4SMEs“ zur Entwicklung von Begleit-Diagnostika gestartet

Transnationales Netzwerk für die Personalisierte Medizin

Dr. Margot Jehle ist Projektleiterin des Interreg-Projekts Codex4SMEs. (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH/Andreas Körner)

(Stuttgart) – Die BioRegio STERN Management GmbH ist deutscher Leadpartner des neuen Interreg-Projektes Codex4SMEs. Dessen Ziel ist der Aufbau eines transnationalen Netzwerkes, das die Entwicklung von Begleit-Diagnostika entlang der gesamten Wertschöpfungskette von kleinen und mittelständischen Unternehmen beschleunigt. Das Projekt ist im Rahmen des Interreg-Nord-West-Europa-Programms (INTERREG NWE) mit einem Gesamtbudget von 3,13 Millionen Euro ausgestattet. „Interreg“ ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union, die grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt.

Begleit-Diagnostika bzw. Companion Diagnostics sind für die „Personalisierte Medizin“ unerlässlich. Sie ermöglichen, dass vor einer Therapie Tests zur Aufklärung der molekularen Ursachen einer Erkrankung durchgeführt werden. Jeder Patient soll dadurch individuell das für ihn richtige Medikament in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit erhalten. Die Entwicklung von Begleit-Diagnostika ist bislang jedoch sehr zeit- und kostenaufwändig, daher gibt es sie aktuell nur für sehr wenige Therapien. Im Rahmen des Projekts Codex4SMEs (Companion Diagnostics expedited for small and medium-sized enterprises) wird nun ein Netzwerk von neun Partnern und zwei Subpartnern aus sieben Ländern etabliert, um Unternehmen bei der Entwicklung zu unterstützen:

– aus Irland beteiligen sich WestBIC (EU Business and Innovation Centre for Irelands Border, Midlands and Western Region) und CURAM (the Science Foundation Ireland Centre for Research in Medical Devices at NUI Galway),
– aus England die University of Leicester mit Medilink Midlands als regionalem Subpartner,
– aus Frankreich das Cluster Medicen Paris Region,
– aus den Niederlanden die BOM Holding BV (Technologieförderung Brabantse Ontwikkelings Maatschappij) und das Innovation Quarter mit einem regionalen Subpartner,
– aus Luxemburg die Integrated BioBank of Luxembourg – IBBL und
– aus Österreich die Biobank Graz an der Medical University of Graz.

„Die Kombination aus regionalen Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Forschungsinstituten sowie Biobanken schafft ideale Voraussetzungen, um Unternehmen direkten Zugang zu speziellem Know-how wie beispielsweise der Validierung von Biomarkern, also Parameter biologischer Prozesse als Indikatoren für Krankheiten, zu ermöglichen“, erklärt Projektleiterin Dr. Margot Jehle von der BioRegio STERN Management GmbH.

Das Projekt im Rahmen des Interreg-Nord-West-Europa-Programms (INTERREG NWE) hat ein Gesamtbudget von 3,13 Millionen Euro. Die BioRegio STERN Management GmbH ist Leadpartner; ihr stehen für die Laufzeit von drei Jahren insgesamt knapp 640.000 Euro zur Verfügung von denen 60 Prozent gefördert werden. Das Kick-off-Meeting aller Partner findet am 29. und 30. Januar 2018 in Stuttgart statt.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Interview- und Medientraining für Spezialisten

Erfolgreiche Kommunikation mit der Öffentlichkeit

Interview- und Medientraining für Spezialisten

www.katharina-gerlach.de

Nicht viele Wissenschaftler, Techniker, Ingenieure, Forscher, innovative Menschen können ihr Wissen so aufbereiten, dass Laien ihnen folgen können. Das ist problematisch, wenn Sie eigentlich in die Öffentlichkeit verstanden werden müssen, um Gelder für weitere Forschungen einzuwerben. Wenn Sie als Redner eingeladen werden und das Publikum Ihnen nicht folgen kann und nichts von Ihrem Vortrag hat. Wenn danach erzählt wird, wie langweilig der Speaker war (obwohl Sie bahnbrechende Erkenntnisse zu bieten hatten!).

Haben Sie schon ein Interview- und Medientraining durchlaufen? Dabei lernen Sie genau das: Verständlich und klar zu sein. Das ist gerade für Wissenschaftler hart – aber wichtig! Einige wollen das nicht, sie leben nach dem Motto: Was sollen meine Standeskollegen von mir denken!
Langsam aber dreht sich auch im wissenschaftlichen und professoralen Lager der Zeiger hin zu einem allgemein verständlichen Auftreten. Die Vorteile sind immens: nur wer Sie versteht, kann sich Ihre Erkenntnisse merken und den Kern weiter erzählen. Das ist eine alte Weisheit aus der Pressearbeit. Verstehen – merken – weitersagen. Auch bekannt als Küchenzuruf.

Auch wenn Sie für das Jahr 2018 (noch) keine Pressetermine im Kalender stehen haben, sollten Sie ein Medientraining in Erwägung ziehen – Sie sind ja nicht nur in der Öffentlichkeit, wenn ein Journalist Ihnen sein Mikrofon vor die Nase hält. Ein Medientraining ist für jeden Auftritt vor Publikum oder allgemein in der Öffentlichkeit absolut hilfreich. Sie straffen Ihre Eigendarstellung enorm, konzentrieren sich auf Wesentliches, und durch einen Perspektivwechsel sprechen Sie so, dass man Sie versteht. Sie machen sich Ihre Kernbotschaften (noch einmal) bewusst und werden mit einem nachhaltig besseren Kommunikationsverhalten belohnt. Warum? Weil Sie sich zugesehen und zugehört haben. Weil Sie einen distanzierten Blick auf sich selber werfen können, weil Sie einen Kommunikationscoach haben, der Sie wertschätzend begleitet.

Zu den Aufgaben im Medientraining gehört, komplizierte Sachverhalte so darzustellen, dass jeder sie versteht. Eine gute Übung, von der jeder Gesprächspartner profitieren kann. Aber das ist längst nicht alles!

Beim Medientraining bekommen Sie Fachwissen von Journalisten präsentiert. Hier erfahren Sie, wie Journalisten und Redaktionen „ticken“. Wie kommen die Entscheidungen in den Redaktionen zustande? Worüber berichten die Medien und warum? Wie können Sie sich da einschalten und ihre Themen in die Öffentlichkeit bringen? Wie reagieren Sie wenn Sie als Interviewpartner angefragt werden? Was sollten Sie im Vorgespräch beachten? Können Sie sich als Experte in den Medien platzieren?

Ein gutes Medientraining sollte Ihnen die Sicherheit geben, zielgerichtet Interviews zu geben. Darin stellen Sie sich oder Ihr Unternehmen / Ihr Produkt in der Öffentlichkeit dar und bleiben positiv in Erinnerung. Stellen Sie sich die Frage: Was sollen die Zuschauer morgen berichten, wenn sie sich zur Frühstückspause treffen? „Hast Du gestern auch den xy im Fernsehen gesehen? Der hat mir richtig gut gefallen! Endlich habe ich verstanden, wie das mit der Mietpreisbremse / Einspritzpumpe / Wechsel der Krankenversicherung etc funktioniert.“ Das wäre ein wirklich erfolgreicher Auftritt in den Medien.

Beim Medientraining zäumen Sie das Pferd von hinten auf: Sie fangen mit dem erwünschten Ergebnis an und arbeiten sich nach vorne.
Dazu gehören Perspektivwechsel. Was brauchen die Kunden? das Publikum? die Journalisten? Versetzen Sie sich in andere Rollen, um die Perspektive zu verändern. Denn als Experte auf Ihrem Gebiet fällt es Ihnen schwer, einfache Fragen zu Ihrem Spezialgebiet zu stellen. Sie wissen ja schon alles. Die einfachsten Fragen machen oft die größten Probleme. Achten Sie darauf, dass der Medientrainer individuelle Interviews für alle Seminarteilnehmer vorbereitet.

Nach einem Perspektivwechsel können Sie ihre Kernbotschaften besser formulieren, Sie können die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe mit einbeziehen. So kommen Ihre Botschaften viel besser an.

Medientrainings können Sie in offenen Seminaren buchen. Oder Sie buchen ein Inhouse-Training, individuell oder mit einer kleinen Gruppe. Dann können Sie sicher sein, dass der Medientrainer sich ganz speziell auf Sie und Ihre Bedarfe vorbereitet. Das homogene Gruppentraining hat große Vorteile, denn jeder lernt so von den anderen und muss nicht jeden Fehler selber durchleben.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

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Katharina Gerlach
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Startup aus der Universität Heidelberg gewinnt Patentstreit gegen mehrere Marktführer

FZM LuciaOptics erhält dadurch ein weiteres Hightech-Patent zur Super Resolution Mikroskopie

Startup aus der Universität Heidelberg gewinnt Patentstreit gegen mehrere Marktführer

Super Resolution Mikroskopie einer Knochenkrebszelle (Cremer Lab)

Patente schützen Innovationen vor unerwünschter Nachahmung. Doch nicht nur das Anmelden und Halten von Patenten bis hin zur Erteilung kann langwierig und teuer sein, auch die Verteidigung eines Patentes gegen andere ist äußerst kostspielig. Gerade, wenn es sich um eine besonders interessante Technologie handelt, ist es in der Industrie üblich, dass mit Einspruchsverfahren versucht wird, Patente der Konkurrenz widerrufen zu lassen.

Weil sich ein solches Einspruchsverfahren über mehrere Jahre hinziehen kann und einiges an Ressourcen verschlingt, geben deutsche Universitäten üblicherweise bei derlei Angriffen frühzeitig auf. Ganz im Unterschied zu den US Universitäten, die bemerkenswerte Erfolge bei Patentstreitigkeiten erzielten. So bekam die Universität Wisconsin nach einem jahrelangen Patentverletzungsstreit mit Apple dieses Jahr 506 Millionen Dollar zugesprochen.

Eine an der Universität Heidelberg entwickelte Technologie zur Superauflösung weckte das Interesse zweier Marktführer der optischen Industrie. Während der erste Branchenriese Einspruch gegen ein europäisches Patent zur Lokalisationsmikroskopie einlegte, sprang der nächste mit einer Eingabe seitens Dritter noch schnell mit auf. Die Lokalisationsmikroskopie ist eine spezielle Methode der Super Resolution Mikroskopie, einer neuen Lichtmikroskopie-Variante für den Nanobereich. Einige der grundlegenden Verfahren fanden 2014 internationale Beachtung durch Verleihung des Chemie-Nobelpreises.

Wenig später hat die Karlsruher Start-up FZM LuciaOptics um den Heidelberger Universitätsprofessor Christoph Cremer dieses und weitere der von ihm maßgeblich entwickelten Patente für unterschiedliche Verfahren und Geräte zur Superresolutionmikroskopie von der Universität Heidelberg übernommen und das Einspruchsverfahren auf eigene Kosten weitergeführt. Der große Mut des Start-ups wurde belohnt, als dieses Grundlagenpatent im Einspruchsverfahren vor dem Europäischen Patentamt, vertreten durch Dr. Maria Burger von der Kanzlei Müller-Bore & Partner, erfolgreich verteidigt wurde.

„Wir sind sehr glücklich und erleichtert, dass es uns mit der hervorragenden Vertretung durch Frau Dr. Burger gelungen ist, unser Grundlagenpatent in Europa zu retten“, so Dr. Andrea Nestl, geschäftsführende Gesellschafterin des FZM LuciaOptics. „Mit den erteilten Patenten zur Lokalisationsmikroskopie in den USA, Japan, Australien und Singapur, decken wir weitere wichtige Märkte ab.“

Zwischenzeitlich ist dieses Lokalisationsmikroskop auf dem Markt verfügbar. Die Mainzer Hightech-Firma Surface Concept, ein langjähriger Partner von FZM LuciaOptics, hat ein für den Nutzer einfach zu bedienendes, robustes und mobiles Super Resolution Mikroskop entwickelt, das Ergebnisse in Echtzeit liefert.

„Ich freue mich, dass es mit dem NanoFleye endlich ein Super Resolution Mikroskop zu kaufen gibt, mit dem Anwender ohne spezielle Physikkenntnisse arbeiten können“, so der Erfinder Professor Christoph Cremer, „Routineuntersuchungen von Einzelmolekülen in der Molekularbiologie, der Pharmazie und diagnostischen Medizin werden endlich möglich.“

FZM LuciaOptics ist ein innovatives Start-up des Heidelberger Universitätsprofessors Christoph Cremer im Bereich der Super Resolution Mikroskopie und hält ein umfangreiches internationales Patentportfolio zu verschiedenen Technologien und Geräten der hochauflösenden Lichtmikroskopie. FZM LuciaOptics ist aktiv in Forschung & Entwicklung und Technologietransfer.

Kontakt
FZM LuciaOptics
Dr. Andrea Nestl
Vermontring 7e
76149 Karlsruhe
0049-15735377981
nestl@luciaopitcs.com
http://www.luciaoptics.com

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ERNTEMONITORING Raps – Sehen Sie Ihren Raps wachsen?

Bauen Sie die Winterrapssorten der EURALIS Saaten GmbH ES Imperio und ES Gaelis an? Dann teilen Sie Ihre Erfahrungen und gewinnen Sie einen RUNDFLUG über Ihren Betrieb.

ERNTEMONITORING Raps - Sehen Sie Ihren Raps wachsen?

Raps Erntemonitoring EURALIS

NEWS Aktuell: EURALIS Saaten GmbH
Norderstedt 11.12.2017

ERNTEMONITORING Raps – Sehen Sie Ihren Raps wachsen?

Landwirte berichten bis zur Rapsernte 2018 von Ihren Erfahrungen mit den Winterrapssorten ES Imperio und ES Gaelis der EURALIS Saaten GmbH. Wie ist Ihr Winterraps aufgelaufen und haben Sie auch die Winterrapssorten ES Imperio und ES Gaelis angebaut?
Hier wachsen ES Imperio und ES Gaelis: https://www.euralis.de/produkte/raps/erntemonitoring/
Jedes Jahr züchtet EURALIS 4.000 neue Hybriden, von denen zwei bis fünf auf den europäischen Markt gebracht werden. Die neuen Sorten werden in einem breiten Versuchsnetz in ganz Europa getestet. Die EURALIS-Zuchtziele sind maximale und stabile Erträge, Phomatoleranz, Winterhärte sowie Ölgehalt und
-qualität.

Kontakt
EURALIS Saaten GmbH
Gesa Sophia Christiansen, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Zentraleuropa
Oststraße 122, 22844 Norderstedt
Tel.: 040-60 88 77 54, Fax: 040 60 88 77 34
Mobil: 0151- 27 65 17 84
E-Mail: gesa.christiansen@euralis.de
Bitte beachten: Sämtliches zur Verfügung gestellte Bildmaterial darf nur mit der ausdrücklichen Quellenangabe „EURALIS Saaten GmbH“ abgedruckt werden.

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13 % des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

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Gesa Christiansen
Oststrasse 122
22844 Norderstedt
040 60887754
040 60887711
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Innovation: Greenbox Feinstaubfilter reinigen Luft in China

Erstmals Export der GreenBox Filtergeräte gegen den Feinstaub: Sechs Geräte der Spittaler Erfindung „landen“ in der chinesischen Millionenstadt Nanjing.

Innovation: Greenbox Feinstaubfilter reinigen Luft in China

© Stöflin – Anton Kluge, Manfred Striedinger – Filter für China

Erstmals Export der GreenBox Filtergeräte gegen den Feinstaub: Sechs Geräte der Spittaler Erfindung „landen“ in der chinesischen Millionenstadt Nanjing.

Nächster Schritt für eine innovative Erfindung aus der Innovationsschmiede des Toni Kluge in Spittal/Drau: Erstmals wurden die in der Firma „Better-Air“ von Anton Kluge entwickelten GreenBox ( www.greenbox.at) Feinstaubfilter nach China exportiert: Vier Stand-Filter, wie in Spittal 14 Stück in Betrieb sind, sowie je eine mobile Variante zur Montage auf Fahrzeugen und ein Indoor-Variante.

„Eine Salzburger Firma, die mit einer Millionenstadt in China enge geschäftliche Beziehung für innovative Produkte pflegt, hat unseren Betrieb besucht. Deren Geschäftsführer Christian Schneeberger und seine chinesische Geschäftspartnerin Xin Hou waren von unserer Filtertechnik begeistert. Vor Kurzem traten die ersten Geräte die Schiffsreise vom slowenischen Hafen Koper nach China an“, erklärt Kluge. Die Geräte sind fast sechs Wochen auf dem Seeweg bis in die Stadt Nanjing unterwegs. Diese Stadt hat 5,5 Millionen Einwohner. Sie ist die zweitgrößte Stadt in Ostchina und sechs Autostunden von Shanghai entfernt.

„Dort werden die Geräte in einem Schulzentrum und einer riesigen Einkaufs-Mall aufgestellt. Die Installation nehmen wir vor Ort vor. Die Filtergeräte dienen dort auch zu Forschungszwecken“, erklärt Manfred Striedinger, Verkaufsleiter bei Better-Air in Spittal.

Produziert werden die Filter in der von Kluge angemieteten Halle des ehemaligen Novak-Autohauses. Seitens der Salzburger Firma wurden vorher in China die notwendigen Patenrechte gesichert. „Es gibt bereits ein sogenanntes staatliches Schutzrecht auf unsere Geräte“, weiß Striedinger.

Premiere beim Land

Erfreut zeigen sich Kluge und Striedinger auch darüber, dass das Land Kärnten jüngst vier Filter angekauft hat. Kluge: „Landesrat Gerhard Köfer, der für die Straßen in Kärnten zuständig ist, hat dies eingeleitet.“ Drei Standfilter wurden in Klagenfurt und einer in Wolfsberg aufgestellt. Köfer sagt zu dieser Premiere des Landes: „Einerseits ist immer zu Beginn der Heizperiode die Aufregung um hohe Feinstaubbelastung groß. Andererseits versucht die Kärntner Straßenbauabteilung in verschiedenen Bereichen die Energiekosten und Feinstaubbelastung zu verringern. Die GreenBox Geräte aus Spittal sind ein interessantes Produkt.“

Ein Standfilter kann bis zu 3300 Kubikmeter Luft filtern, wobei die dafür benötigte elektrische Energie von der Sonne kommt.

Autor: Helmut Stöflin – Redakteur Regionalbüro Spittal/Drau Zur Website

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden, mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

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Verlosung ARTS Motivkalender 2018 „expertise4innovations“

Verlosung ARTS Motivkalender 2018 "expertise4innovations"

ARTS Motivkalender entstand in Kooperation mit Wolfram Schroll und Airbus.

Mit der 2018er Kampagne expertise4innovations stellt ARTS jeden Monat in seinem Motivkalender eine von Wolfram Schroll fotografierte Airbus-Innovation aus der Luft- und Raumfahrt vor. Zur Kampagne gehört auch eine gleichnamige Blogartikelreihe, in der ARTS jeweils zum ersten des Monats nicht nur die fotografierte Innovation sondern auch das eigene Innovationstreiben von ARTS in einem Fachartikel näher vorstellt.

ARTS verlost noch in diesem Jahr fünf Kalender mit den Motiven des Fotografens Wolfram Schroll. Wolfram Schroll ist seit über 12 Jahren Industriefotograf und arbeitet für kleine aber auch große Unternehmen, wie Airbus, Siemens und Bosch. Er konzentriert sich hauptsächlich auf die Branchen Maschinenbau, Stahlindustrie, Medizintechnik, Chemie, Forschung und Luft- und Raumfahrt und reist für seine Fotosessions mitunter wochenlang durch die ganze Welt. Für die Airbus-Bildreihe bereiste der Fotograf neun Forschungs- und Entwicklungslabore in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Die Herausforderung bestand darin, Technologieinnovationen, wie weltraumähnliche Radar-Echo-Kammern, das technische Innere von Satelliten, Akustiklabore und vieles mehr, festzuhalten.

Interessenten, die an der Verlosung teilnehmen möchten, können eine Email mit dem Betreff „Verlosung ARTS“, ihren Namen und ihrer Adresse an marketing@arts.aero bis zum 31. Dezember 2017 schicken. Die Auslosung erfolgt in der darauffolgenden Woche und die Gewinner werden per Email von ARTS informiert. Es gelten die Datenschutzerklärung und Teilnahmebedingung von ARTS Holding SE.
https://arts.aero/downloads/teilnahmebedingung
https://arts.aero/de_DE/data-privacy-statement
http://expertise4innovations.com/

ARTS (Aircraft Related Technical Service) unterstützt weltweit die Luft- und Raumfahrtindustrie mit Expertise: Mit Menschen und ihrem Wissen oder schlüsselfertigen Lösungen. An 6 Niederlassungen und über 25 Projektstandorten sind mehr als 500 technische und kaufmännische Experten bei ARTS tätig. Mit seiner Expertise für die Branche verhilft ARTS seinen Kunden zu neuen Ideen sowie zusätzlichen Kapazitäten, damit diese Engpässe überbrücken und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Unter der Dachmarke ARTS vereinen sich drei Servicefelder Experts, Processes und Solutions. Jedes Servicefeld wird innerhalb der ARTS-Gruppe durch ein eigenständiges ARTS-Unternehmen verantwortet.

Kontakt
ARTS Holding SE
Melanie Wolf
Hermann-Reichelt-Str. 3
01109 Dresden
+4935179580842
melanie.wolf@arts.aero
http://www.arts.aero

Wissenschaft, Forschung und Technik

Ein Beitrag zur Energieeffizienz

Dr. Klaus Seppeler Preis 2017 vergeben

Ein Beitrag zur Energieeffizienz

Ali Soleimani-Dorcheh (li.) erhält den Stiftungspreis aus den Händen von Prof. Dr. Ralf Feser.

Hochtemperaturlegierungen werden in Gasturbinen in Kraftwerken und in Flugzeugen eingesetzt. Die Anwendungstemperatur liegt bei 1150 °C. Dr.-Ing. Ali Soleimani-Dorcheh hat im Rahmen seiner Dissertation an der RWTH Aachen nach Legierungen geforscht, die auch höheren Temperaturen standhalten. Dafür hat er nun den Stiftungspreis der Dr. Klaus Seppeler Stiftung erhalten, der in diesem Jahr bereits zum 13. Mal vergeben wurde.

„Eine Arbeit, die zur sicheren und effizienten Energienutzung beiträgt“, wie Prof. Dr. Ralf Feser, Vorsitzender der Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V. (GFKORR) in seiner Begrüßung hervorhob. Hierzu hat Dr.-Ing. Soleimani-Dorcheh das Oxidations- und Nitrierungsverhalten von Chrom-Legierungen untersucht, eine experimentell sehr aufwändige Arbeit, wie Prof. Dr. Feser betont. Im Verlauf seiner Forschung hat der Preisträger auch selbst Modellegierungen hergestellt, die eine entscheidende Verbesserung der Beständigkeit der Chromlegierungen erreichten und die Dr.-Ing. Soleimani-Dorcheh in zahlreichen Untersuchungen nachweisen konnte. Die Ergebnisse seiner Arbeit stoßen auf großes Interesse bei der Industrie.

Seit Gründung 2003 fördert die Dr. Klaus Seppeler Stiftung unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung sowie kulturelle Aktivitäten insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Eine Fachjury, besetzt aus Mitgliedern des Fachbeirates der GFKORR, hat sich aus zahleichen eingereichten Arbeiten für die Dissertation von Dr.-Ing. Ali Soleiman-Dorcheh entschieden. Prof. Dr. Feser: „Wir sind für diesen Preis sehr dankbar, ermöglicht er uns doch, jungen, aufstrebenden Ingenieuren und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit ihrer Forschungsarbeiten honoriert zu bekommen und sie gleichzeitig für dieses zukunftsträchtige Arbeitsgebiet weiter zu motivieren und zu begeistern.“

Der Dr. Klaus Seppeler Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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Seppeler Holding & Verwaltungs GmbH & Co. KG
Stefanie Jungewelter
Bahnhofstraße 55
33397 Rietberg
05244/983310
stefanie.jungewelter@seppeler.de
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Goldstraße 16-18
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0521/93256-11
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Wissenschaft, Forschung und Technik

Risikogesellschaft – Folgen der globalisierten Welt?

Fortschritt (gleich) Risiko? – Konzept der Risikogesellschaft – Logik, Wissen, Institution, Illusion – Kann mit dem Risiko planbar gelebt werden?

Risikogesellschaft - Folgen der globalisierten Welt?

Leuchtturm – Zeigt den Ausweg aus dem Risiko

„Jetzt bin ich der Tod, der Zerstörer der Welt“, beschrieb Robert Oppenheimer seine Gefühle, nachdem 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen war. Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, erkannte seinen Fehler. Sein Team von Wissenschaftlern hatte eine Waffe hergestellt, dessen tödliche Wirkung weit über ihre Vorstellungskraft hinausging. Die Entwicklung der Atombombe ließ keinen Raum für kontrolliertes Experimentieren. Experimente mussten notwendigerweise in der realen Welt mit allen verbundenen Risiken durchgeführt werden. Dies ist typisch für die heutige Risikogesellschaft, so der Soziologe Ulrich Beck: „Unsere Technologien sind mächtig geworden, dass wir ihre Folgen weder voraussagen noch reagieren können. Wir sind Opfer unseres technologischen Erfolges.“ Heute sind die atomaren Bedrohungen des Overkills und die Umweltzerstörung in den Hintergrund gerückt. Risiken der Technisierung und Globalisierung der Welt sowie politische Mächte beherrschen die Diskussionen.

Das Konzept der „Risikogesellschaft“, das Beck in den 1980er Jahren einführte, war ein unmittelbarer Hit in der Soziologie. Erkenntnis: die bisherigen nationalen Institutionen können auf Krisen durch die Verwirklichung von Risiken nicht angemessen reagieren. Dies gilt beispielsweise für den Klimawandel oder die Bankenkrise, bzw. die Macht des Internets: Unsere nationalen Institutionen bieten keine adäquaten Lösungen für Probleme auf globaler Ebene. Es gibt einen organisierten Mangel an Verantwortung.

Globale Risiken folgen der Logik des Marktes

Dass wir globale Risiken mit unserem Wissen und unseren Institutionen überwinden können, ist eine Illusion. Unsere Technologien entwickeln sich nicht auf einer rational geplanten Route, sondern setzen die unregelmäßige Logik des Marktes fort. Vor einem Jahrhundert hatte niemand vermutet, dass es eine Milliarde Kraftfahrzeuge auf unserem Planeten geben würde, geschweige, dass ein Wissenschaftler seine Auswirkungen auf die Atmosphäre testen können. Um einen solchen Test durchzuführen, mussten zunächst die Fahrzeuge hergestellt werden. Unser wissenschaftliches Labor, das ist die Welt. In der Praxis ist die Theorie ein Schritt nach vorn, macht es wenig Sinn, theoretische Zukunftsszenarien zu skizzieren. Die Hauptaufgabe der Theoretiker ist es, die Ergebnisse der Moderne kritisch zu bewerten.
Um die Auswirkungen der erkannten Risikogesellschaft (einigermaßen) beherrschbar zu machen, bedarf es verschiedener Techniken u.a. der globalen Rationalisierung der
Problemstellungen und das Anstreben von Resilienz.

Mit dem Risiko leben lernen

Hat sich das Risiko vermehrt? Auf jeden Fall hat es sich verändert. Bestand bei unseren Vorfahren noch das Risiko vom „Säbelzahntiger“ zerfleischt zu werden ist es heute das zersplitterte Smartphone Display, was uns Angst macht. Fakt ist, dass wir Menschen älter werden. Und das ist mit deutlich mehr Geld und Möglichkeiten und deutlich Krankheiten und Leiden verbunden. Trotzdem ist Angst und Schrecken weit verbreiten. Täglich erreichen uns Nachrichten was in unserer Welt gerade alles Schreckliches passiert und noch schlimmer was alles passieren könnte. Das ist hochinteressant, solche Nachrichten lösen eine ungemeine Faszination auf den Menschen aus. Vor der Globalisierung und den digitalen Medien gab es Gewalt und Tragödien auf der Welt. Früher hat das Wissen darüber den Menschen nicht erreicht. Heute ist es nur noch ein Mausklick entfernt. Dieser ständige Blick auf das Risiko von persönlichen Schicksalen verstellt den Blick für die Risiken der gesamten Gesellschaft.
Das beschreibt Beck als die Herausforderung: für Risiken der Risikogesellschaft hat der Mensch keine Antennen.

Wie überlebt die Risikogesellschaft?

Die Diskussion ist von Beck angestoßen und eingebettet in die Annahme, dass die Risiken eine Folge von wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Maßnahmen sind. Die Menschen denken zu viel in ökonomischer Hinsicht und auf der Grundlage ökonomischer Logik. Das ist nicht zu ändern. Beck meint, dass Öffentlichkeit, Politik und Moral korrigieren Handel, technologisch-wirtschaftliche Entwicklung und Wissenschaft nicht angemessen. Seine Feststellung ist, dass unser bisheriges System nicht in der Lage ist die Risiken zu beherrschen:

-Risiken sind nicht zeitlich begrenzt. (Selbst) Menschen, die noch geboren werden müssen, können unter den Risiken leiden, die heute verursacht werden.
-Risiken sind nicht mehr lokalisiert, sondern weltweit; jeder, unabhängig von Klasse , Rasse , Alter (oder) Geschlecht , erlebt die Risiken;
-Risiken haben die Fähigkeit, eine Gesellschaft nachhaltig zu stören;
-Risiken sind nicht sichtbar. „Um sie sehen zu können, sind wir auf Experten angewiesen.“

Diese Darstellung ist Teil II des Beitrages: Risikogesellschaft: Leben im Alltag

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