Category Archives: Wissenschaft, Forschung und Technik

Wissenschaft, Forschung und Technik

Fräsen mit „Xtended Technology“ – Xtratec XT

Walter AG präsentiert Werkzeuge der neuesten Generation

Fräsen mit "Xtended Technology" - Xtratec XT

Die Xtra·tec® XT Wendeschneidplatten-Fräser von Walter bieten Produktivität und Prozesssicherheit. (Bildquelle: Walter AG)

Tübingen, 18. September 2018 – Mit Xtratec® XT stellt Walter die nächste Generation seiner Fräswerkzeuge vor. Mehr Produktivität und Prozesssicherheit stehen im Fokus der Xtended Technology, kurz: XT. Vom Vorgänger Xtratec® unterscheidet sie mehr als nur die schwarze Optik; tatsächlich handelt es sich um eine komplett neue Fräser-Generation. Diese bringt Walter zunächst mit Eckfräsern sowie einem Planfräser auf den Markt – für nahezu alle Anforderungen im Eck- und Planfräsen, in allen gängigen Werkstoffgruppen. Auffälligstes Konstruktionsmerkmal der neuen Fräswerkzeuge ist die Einbaulage der Wendeschneidplatten: stärker geneigt und mit größerer Auflagefläche. Dadurch wird die Flächenpressung im Sitz verringert und die Stabilität erhöht. Der größere Querschnitt um die Schraubenbohrung stabilisiert die Wendeschneidplatte und die, nun möglichen, längeren Schrauben erhöhen die Spannsicherheit. Auch der Fräserkörper wird stabiler, denn er weist deutlich mehr Material hinter dem Plattensitz auf.

Neben mehr Prozesssicherheit ermöglicht die neue Einbaulage der Platten auch einen Zahn mehr – und damit eine höhere Produktivität. Die präzise 90°-Form der Eckfräser hilft, zusätzliche Schlichtoperationen zu reduzieren. Besser zugängliche Spannschrauben optimieren das Handling und tragen zur Vermeidung von Montagefehlern bei.
Eine weitere Neuerung sind die kleineren Wendeschneidplatten, mit denen die Fräser bestückt werden können. Sie zahlen auf den gegenwärtigen Trend zu kleineren Aufmaßen ein. Beim Planfräser M5009 gilt dies doppelt: Denn er verbindet kleine Schnitttiefen mit den Vorteilen der doppelseitigen Walter Tigertec® Wendeschneidplatten. Statt vier weisen diese acht nutzbare Schneidkanten auf. Dadurch sowie durch teilweise entfallende Schlichtoperationen erhöht der M5009 die Wirtschaftlichkeit. Innovativ beim Thema Nachhaltigkeit: Als Bestandteil von Walter Green sind die Produktion und Lieferkette der Xtratec® XT-Fräser CO2-kompensiert.

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
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Das Unternehmen
Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Präzises Wasserstrahlschneiden

Hezinger Maschinen GmbH bietet bedarfsgerechte Anlagen

Präzises Wasserstrahlschneiden

Die Wasserstrahlschneidmaschine WaterLine Baureihe EWO von Hezinger Maschinen GmbH. (Bildquelle: @Hezinger Maschinen GmbH)

Hohe Genauigkeit, saubere Schnittkanten und die Bearbeitung unterschiedlichster Materialien machen Wasserstrahlschneiden zur ersten Wahl, wenn es um das Formschneiden von Kunst- und Verbundwerkstoffen oder stark reflektierender, wärmeleitender Metalle geht. Hezinger Maschinen GmbH bietet Wasserstrahlschneidmaschinen, die sich in Größe und Leistung am Bedarf der Kunden anpassen lassen.

Als kaltes Schneidverfahren bietet Wasserstrahlschneiden höchste Flexibilität und eine enorme Bandbreite, was das zu bearbeitende Material betrifft. Die hochpräzise Schnittführung und die saubere Schnittkante machen Wasserstrahlschneiden gerade für anspruchsvolle Konturen zur ersten Wahl.

Den ungebrochenen Bedarf an leistungsfähigen Wasserstrahlschneidanlagen hat Hezinger Maschinen GmbH in zwei modulare Maschinenkonzepte übersetzt. Die Hezinger Wasserstrahlschneidmaschine WaterLine EWO für präzises 2D/3D-Formschneiden und die Wasserstrahlschneidanlage WaterLine HW zur Bearbeitung großer Materialstücke. Mit einer Genauigkeit von +/- 0,1 mm wird das Material über einen Reinwasser oder Abrasiv-Wasserstrahl mit bis zu 3.800 bar bearbeitet. Feine Düsen, korrosionsbeständige Materialien und modernste Positionier-Technologie machen das Wasserstrahlschneiden mit Hezinger Maschinen zu einer leichten Übung.

„Im Bereich Wasserstrahlschneiden bieten wir eine Bandbreite an Möglichkeiten. Die beiden genannten Anlagen sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Der modulare Maschinenaufbau ermöglicht zahlreiche Varianten. Selbst die Kombination von Wasser- und Plasmaschneidern ist bei uns möglich und bereits realisiert“, erläutert Thomas-Alexander Weber, Geschäftsführer der Hezinger Maschinen GmbH.

Seit Jahrzehnten ist der Stuttgarter Maschinenbauer eine Größe im Bereich des Schneidens, Kantens und Rundens von Blechen. Das Portfolio an halbautomatischen und automatischen Anlagen ist umfassend. Die Individualisierbarkeit aufgrund des modularen Angebotes hoch.

Seit mehr als 37 Jahren liegt die Kompetenz der Hezinger Maschinen GmbH im Maschinenbau für die Blechbearbeitung. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf das Schneiden, Formen, Biegen und Entgraten für die variantenreiche und halbautomatische Bedienung. Hezinger ist Hersteller, der europaweit produziert. Das sichert dem Kunden ein einmaliges Preis-/Leistungsverhältnis wie auch deutsche Qualitätsstandards und entsprechende Gewährleistungen. Durch langjährige Maschinenbau-Kompetenz berät Hezinger bedarfsgerecht und produzierte auf Wunsch entsprechende Sonderanfertigungen.

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Crain Global Polymer Group wird englischsprachige Tageszeitungen auf der K 2019 publizieren

Crain Global Polymer Group wird englischsprachige Tageszeitungen auf der K 2019 publizieren

Die Crain Global Polymer Group produziert regelmäßig Messe-Tageszeitungen weltweit. (Bildquelle: Crain Global Polymer Group)

Die Publikationen der Crain Global Polymer Group werden wieder gemeinsam die englischsprachigen Tageszeitungen auf der Kunststoffmesse K 2019 produzieren. Das Projekt wird von Plastics News geleitet, die über mehr als 28 Jahre Erfahrung in der Veröffentlichung preisgekrönter Tageszeitungen auf großen Kunststoffmessen verfügen. Der Veranstalter der K, die Messe Düsseldorf, und Crain Communications Inc. haben sich geeinigt, dass Plastics News zum dritten Mal in Folge die bewährten englischsprachigen Messe-Tageszeitungen veröffentlichen wird.

„Wir fühlen uns geehrt, dass die Messe Düsseldorf uns erneut beauftragt hat, die Besucher der K-Messe zeitnah mit Neuigkeiten und Informationen zu versorgen“, sagte Brennan Lafferty, Vice President und Group Publisher bei Crain. „Unsere Journalisten sind sehr angetan von diesen Projekten. Sie werden Print-Artikel, digitale Berichte sowie Videoreportagen von der K-Messe“ produzieren.

Redakteure und Reporter von Plastics News, Plastics News Europe, Rubber & Plastics News, European Rubber Journal und Urethanes Technology werden während der achttägigen Veranstaltung in Düsseldorf sechs Tageszeitungen produzieren.

Zitat der Messe Düsseldorf:
„Wir sind zuversichtlich, dass die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Crain Global Polymer Group unseren Service für Aussteller und Besucher auch auf der K 2019 bereichert“, kommentierte Petra Cullmann, Global Portfolio Director Plastics & Rubber, Messe Düsseldorf.
Erstmalig wird Crain in den Tageszeitungen zur K 2019 spezielle Rubriken über Gummi und Urethan-Neuigkeiten produzieren, da die K-Messe speziell Aussteller und Besucher, die an diesen Materialien interessiert sind, anzieht.

„Die Veröffentlichung von Messe-Tageszeitungen gibt unserem Team die Möglichkeit, den Lesern zu vermitteln, dass unsere Publikationen international führend bezüglich Polymer-Neuheiten und -Informationen sind“, sagte Plastics News Redakteur Don Loepp.

Die Crain Global Polymer Group produziert regelmäßig Messe-Tageszeitungen auf einigen der größten Kunststoffmessen weltweit, darunter die K-Messe, NPE, Fakuma und Plastimagen.

Um Neuigkeiten für die K 2019 zu besprechen, wenden Sie sich bitte an Don Loepp, Redakteur Plastics News unter dloepp@crain.com und Tel. 001-313-446-6767.

Um Anzeigenflächen in den K 2019 Show-Tageszeitungen zu reservieren, kontaktieren Sie Patrick Cannon unter pcannon@crain.com und Tel. 001-313-446-1625.

Die K 2016 begrüßte 232.000 Besucher und 3.293 Aussteller auf 173.000 m² Netto-Ausstellungsfläche.

The Crain Global Polymer Group is the world“s largest polymer publishing organization and is made up of Plastics News, Plastics News Europe, Rubber & Plastics News, European Rubber Journal, Tire Business, UTECH and Urethanes Technology International. The group publishes six newspapers and magazines, seven trade shows, more than a dozen conferences, multiple websites, industry award programs, dozens of e-newsletters, video webcasts and a national award-winning podcast.

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Die Ozonschicht stets unter dem Auge des Copernicus Programm der Europäischen Union

Internationaler Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16. September 2018

Reading, 17.09.2018 – Noch vor einigen Jahren las man ständig über das Ozonloch, doch heutzutage ist es nur noch wenig präsent in den Nachrichten. Nichtdestotrotz bildet es sich weiterhin jedes Jahr aufs Neue über der Antarktis. Im Zuge des Internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16. September veröffentlicht der Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) der Europäischen Kommission, implementiert vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, ein Video zum Thema.

Das Video zeigt die Hintergründe über die Entstehung des Ozonlochs, warum es sich im Winter und Frühling ausdehnt und welche Technologien und Werkzeuge CAMS nutzt, um es Tag für Tag zu überwachen und erforschen. Zusätzlich informiert eine neue Website über alle Neuigkeiten rund ums Ozonloch und über den Fortschritt seiner Entstehung in diesem Jahr. Zum ersten Mal ist dabei das Ozonloch als 3D-Animation zu sehen, die jede Woche mit den täglich ermittelten CAMS-Daten auf den aktuellen Stand gebracht wird.

Bis zu ersten Beobachtungen des Ozonlochs in den 80er Jahren stieg in der Atmosphäre die Konzentration von bestimmten Halogenkohlenwasserstoffen (FCKWs, HFCKWs und Halone) ungebremst. Durch den großflächigen Einsatz von ozonabbauenden Stoffen (engl. Ozone Depleting Substances, ODS), die vor allem in Produkten wie Kühlschränken, Spraydosen und Lösungsmittel vorkamen, entstanden seit Mitte der 1950er Jahre Emissionen, die die Ozonschicht angriffen. Erst das Montreal Protokoll, das im September 1987 unterzeichnet wurde und 1989 in Kraft trat, schaffte Abhilfe. Mit einem Verbot der Haupt-Halogenkohlenwasserstoffgruppen auf internationaler Ebene konnte die Konzentration von ODSs in der Atmosphäre verringert und die Regenerierung der Ozonschicht eingeleitet werden. Insgesamt 196 Länder und die EU unterzeichneten das Protokoll: Bis heute das Paradebeispiel für eine erfolgreiche, internationale Kooperation.

Trotz dieses Erfolges ist eine stetige Überwachung der Ozonschicht notwendig, um den Status des fortlaufenden Regenerationsprozesses zu überprüfen. Insbesondere, da es noch schätzungsweise vier Jahrzehnte dauern wird, bis sich die Ozonschicht erholt und ihren vorindustriellen Zustand erreicht haben wird.

Dafür sammelt CAMS gezielt Informationen von Satelliten und in-situ Forschungsstationen und speist diese in hochentwickelte Computermodelle der Atmosphäre. Mit den erhobenen Daten kann CAMS qualitativ hochwertige Daten über die atmosphärische Zusammensetzung errechnen und so den Status der Ozonschicht überprüfen.

Aufgrund der natürlichen Witterungsbedingungen auf der Südhalbkugel vergrößert sich das Ozonloch jeden Winter über der Antarktis. Hintergründe dieses Phänomens und weshalb es den Eintritt von potentiell schädlicher ultravioletter Strahlung in die Erdatmosphäre verstärken kann, erklärt das CAMS Video. Die Produktion des Videos unterstreicht die Bedeutung des diesjährigen Internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16. September, den 31ten Jahrestag der Unterzeichnung des Montreal Protokolls.

Das CAMS Ozon Video ist hier zu sehen: https://atmosphere.copernicus.eu/international-day-preservation-ozone-layer

Weitere Informationen und die 3D-Animation des Ozonlochs finden Sie hier:
https://atmosphere.copernicus.eu/monitoring-ozone-layer

Copernicus is the European Commission“s flagship Earth observation programme. It delivers freely accessible operational data and information services which provide users with reliable and up-to-date information related to environmental issues.

C3S is implemented by ECMWF on behalf of the European Commission. ECMWF also implements the Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS). ECMWF is an independent intergovernmental organisation, producing and disseminating numerical weather predictions to its 34 Member and Co-operating States.

The Copernicus Climate Change Service website can be found at https://climate.copernicus.eu/

The Copernicus Atmosphere Monitoring Service website can be found at
http://atmosphere.copernicus.eu/

The ECMWF website can be found at https://www.ecmwf.int/

Kontakt
Copernicus Communication
Silke Zollinger
Shinfield Park 1
RG2 9AX Reading
+44 (0)118 9499 778
copernicus-press@ecmwf.int
http://climate.copernicus.eu

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PRESSURE EQUIPMENT FORUM

25.09.2018, Dortmund, DASA

PRESSURE EQUIPMENT FORUM

https://info.lr.org/l/12702/2018-09-14/5gkx3n

Sieben Experten und ein Moderator von DGfzP, VDMA und Lloyd’s Register stehen in den Startlöchern:
Sie teilen mit Ihnen auf dem Pressure Equipment Forum 2018 neueste Entwicklungen und Möglichkeiten auf den Gebieten der Werkstoffe und Herstellungsprozesse im Kontext internationaler Normen und Gesetze. Seien Sie dabei, diskutieren Sie mit und lassen Sie sich im Anschluss in die Welt des Arbeitsschutzes entführen.
Der Treffpunkt für Hersteller und Betreiber von Druckgeräten.

Das PRESSURE EQUIPMENT FORUM ist der jährliche Treffpunkt von Herstellern und Betreibern von Druckgeräten. Die Veranstaltung bietet den Rahmen, um neueste Entwicklungen und Möglichkeiten auf dem Gebiet der Werkstoffe und Herstellungsprozesse im Zusammenhang mit internationalen Normen und Gesetzen kennenzulernen, sich darüber auszutauschen und für sich nutzbar zu machen.

Unter dem Motto Herausforderungen meistern und Chancen durch neue Wege in der Qualitätssicherung nutzen bietet die Veranstaltung Anwendungsbeispiele zu konkreten Herausforderungen in der Fertigung und gewährt spannende Einblicke in neue Methoden in der Qualitätssicherung.

Initiiert und veranstaltet wird das PRESSURE EQUIPMENT FORUM von Lloyd’s Register. Es ist für Einkäufer, Qualitätsmanager, Betriebsleiter sowie Konstrukteure von Druckgeräte-Herstellern und -Betreibern konzipiert. In seiner dritten Ausgabe wird es wieder von der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) unterstützt.

Das vollständige Programm finden Sie unter: info.lr.org/PEF2018.

Über Lloyd´s Register

Wir haben 1760 als Schiffsklassifizierungsgesellschaft begonnen. Heutzutage sind wir ein weltweit führender Anbieter technischer Unternehmensdienstleistungen und Technologien und verbessern die Sicherheit und Leistung kritischer Infrastrukturen unserer Kunden in über 75 Ländern, weltweit. Mit unseren Gewinnen finanzieren wir die Lloyds Register Foundation, eine wohltätige Stiftung, die die Wissenschafts- und Technik-bezogene Forschung, Ausbildung und unser öffentliches Engagement unterstützt. All das unterstützt uns bei unserem Ziel, das uns tagtäglich antreibt: Zusammen für eine sichere Welt zu arbeiten.
Wir wissen, dass in einer immer komplexeren Welt, die mit Daten und Meinungsäußerungen überfrachtet ist, Technologie allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Unsere Kunden benötigen einen erfahrenen Partner. Einen Partner, der genau zuhört, sich nicht ablenken lässt und sich auf das konzentriert, was für ihn und die Kunden wirklich wichtig ist. Unsere Ingenieure und technischen Experten engagieren sich für Sicherheit. Das bringt die Verpflichtung mit sich, neuen Technologien positiv zu begegnen und Leistungssteigerungen zu fördern. Wir prüfen die Bedürfnisse unserer Kunden mit Sorgfalt und Empathie und nutzen dann unsere Expertise und unsere über 250 Jahre Erfahrung, um allen eine intelligente Lösung zu bieten. Denn es gibt Dinge, die Technologie nicht ersetzen kann.
Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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LED-Messtechnik: MKS stellt Ophir FluxGage FG1500 vor

Großformatige LED-Leuchten komplett vermessen

LED-Messtechnik: MKS stellt Ophir FluxGage FG1500 vor

Ophir FluxGage FG1500 misst die Lichtqualität assemblierter, großformatiger LED-Leuchten. (Bildquelle: @MKS Ophir)

Mit dem neuen Ophir FluxGage FG1500 lässt sich die Lichtqualität assemblierter, großformatiger LED-Leuchten bis zu einer Größe von 144 auf 64 cm einfach vermessen. Das photometrische Messsystem von MKS Instruments misst den Gesamt-Lichtstrom, verschiedene Farbparameter und das Flimmern selbst bei großen LED-Paneelen, Straßenlampen oder industriellen Leuchten zuverlässig und schnell. Seine internationale Premiere feiert FluxGage FG1500 auf dem LED professional Symposium LpS 2018 vom 25.-27. September 2018 in Bregenz.

Das praktische photometrische Messgerät mit Messkavität in 2Pi-Geometrie ermöglicht die präzise Kontrolle der Lichtqualität am Ende der Fertigungslinie. Gleichzeitig kann man den Entwicklungsprozess beschleunigen, da die vollständigen LED-Leuchten sehr schnell getestet werden können. Im Rahmen von Wareneingangsprüfungen neuer Leuchten oder Austauschleuchten lassen sich die Module hinsichtlich ihrer Konsistenz sortieren.

„Ophir FluxGage liefert einen revolutionären Ansatz bei der Lichtmessung von LED-Leuchten im Rahmen der Qualitätsprüfung und vereinfacht auch die Leuchtenentwicklung signifikant“, erklärt Dr. Simon Rankel, Business Development Manager LED bei Ophir Photonics. „Bisher war es undenkbar, das Licht jeder gefertigten großformatigen Leuchte so kostengünstig und schnell zu prüfen. Mit dem neuen Ophir FluxGage FG1500 lässt sich beispielsweise der Gesamt-Lichtstrom einer 120 x 60 cm Einbauleuchte in wenigen Sekunden ermitteln.“

Ophir FluxGage nutzt Solarmodule an den Innenseiten des Gehäuses zur Messung des Lichts. Die Detektorfläche ist mit einer Diffusorfolie bedeckt, die eine Messung unabhängig vom Einfallswinkel ermöglicht sowie einer schwarzen, aufgedruckten Beschichtung mit feinen Öffnungen. Durch dieses Design wird die Reflektion der Solarmodule deutlich reduziert. Das gesamte photometrische Messgerät muss nur unwesentlich größer sein als die zu messende Leuchte. Mittels eines integrierten Spektrometers lassen sich mit Ophir FluxGage die Farbparameter, CCT (correlated color temperature), CRI (color rendering index), TM-30-15 (fidelity and gamut index), Duv und der Farbwert bestimmen. Zusätzlich verfügt das Ophir FluxGage-System über einen schnellen Photosensor zur Messung von Flimmer und Lichtintensität.

Eine integrierte Software vereinfacht Inbetriebnahme und Nutzung des photometrischen Messgeräts. Alle optischen Daten der Leuchte werden übersichtlich auf dem Bildschirm dargestellt. Ophir FluxGage FG1500 wird direkt über eine USB-Schnittstelle mit dem PC verbunden. Eine kalibrierte, NIST-rückführbare LED-Quelle wird zur Kalibration des Systems im Feld verwendet. Spezifikationen zum Ophir FluxGage FG 1500 erhalten Sie hier: https://www.ophiropt.com/led/wp-content/uploads/2016/06/FluxGage-spec.pdf

Über Ophir Spiricon Europe GmbH:
Ophir, eine Marke der MKS Instruments, Inc., bietet eine breite Palette an Messtechnik, darunter Leistungs- sowie Energiesensoren und Strahlprofilmessgeräte und entwickelt kontinuierlich innovative Produkte zur Messung von Lasern und LED-Leuchten. Die modularen, individuell anpassbaren Lösungen werden rund um die Welt in Fertigung, Medizintechnik, im militärischen Bereich und der Forschung eingesetzt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ophiropt.de

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Starke Performance auf allen Maschinen

Der universell einsetzbare Walter Gewindeformer TC420 Supreme

Starke Performance auf allen Maschinen

Der Walter Gewindeformer TC420 Supreme ist universell einsetzbar. (Bildquelle: @Walter AG)

Tübingen, 12. September 2018 – Mit dem TC420 Supreme stellt die Walter AG einen Gewindeformer vor, der sowohl mit universeller Einsetzbarkeit als auch sehr speziellen Eigenschaften aufwartet: Dank eines bis zu 30 Prozent geringeren Drehmoments eignet sich der neuartige HSS-E-PM-Gewindeformer auch für Maschinen mit geringerer Leistungsaufnahme. Gleichzeitig ermöglicht er hohe Schnittgeschwindigkeiten und eine bessere Oberfläche als beim Gewindebohren. Grund dafür ist eine neue Werkzeuggeometrie: Die einzelnen Polygone am Umfang des Werkzeugs sind so ausgelegt, dass sie kürzer in Kontakt mit dem Werkstoff sind. Dies reduziert die Reibung. Hinzu kommt eine neuartige Vor- und Nachbehandlung. In Summe wird das Drehmoment dadurch geringer und die Standzeit erhöht.

Walter bietet den Gewindeformer in zwei Varianten an: als Spezialist für abrasive Stähle (zum Beispiel C45) – mit TiCN-Beschichtung in der Sorte WW60BA sowie für alle anderen Werkstoffe – mit TiN-Beschichtung in der Sorte WW60AD. Mit und ohne Schmiernuten, ohne und mit Innenkühlung (axial/radial). Das HSS-E-PM-Substrat ist dabei deutlich härter als seine HSS-E-Vorgänger. Deshalb, und aufgrund der generellen Vorteile von Gewindeformern, wie keine Spanbildung, kein Verschneiden, bessere Oberflächen und die hohe Festigkeit geformter Gewinde, eignet sich der TC420 Supreme für vielfältige Anwendungen: insbesondere für ISO-Werkstoffe P, M, K und N – zum Beispiel im Allgemeinen Maschinenbau, im Energiebereich oder in der Automobilindustrie. Für mittlere bis große Losgrößen – und universell.

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Mehr Drive durch Flexibilität – einzigartiger Fahrsimulator entwickelt

Projekt KoSi an der Hochschule Kaiserslautern entwickelt äußerst vielseitigen und flexiblen Fahrsimulator, der auf jeden Fahrzeugtyp anwendbar ist

Mehr Drive durch Flexibilität - einzigartiger Fahrsimulator entwickelt

Artur Barz benutzt den Fahrsimulator mit der VR-Brille, neben ihm sitzt Tobias Puderer. (Bildquelle: Foto: Susanne Lilischkis)

Wie benutzerfreundlich ist das neue Auto? Wie kommen die Menschen mit der Anordnung von Bedienelementen im Cockpit zurecht? Was bringen Fahrerassistenzsysteme wirklich? Diese Fragen nach der Human Computer Interaction (HCI) sind für die Autoindustrie existenziell – doch die HCI-Forschung an realen Autos ist teuer. Am Studienort Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern gehen die Forschenden jetzt einen neuen Weg. Mit einem Fahrsimulator wird unter anderem das perfekte Benutzererlebnis im Umgang mit Fahrzeugen erforscht. Das Besondere daran: Der Simulator ist auf jeden Fahrzeugtyp anwendbar. Und die Software ist äußerst flexibel.

„Wir untersuchen im Projekt KoSi die Mensch-Technik Interaktion“, erklärt Prodekan Prof. Dr.-Ing. Jan Conrad vom Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik. „Dabei ist es letztlich sogar unerheblich, ob es sich um ein Fahrzeug handelt oder um andere Cockpits oder Leitstände.
Informationen, die wir mit dem Simulator gewinnen, lassen sich gut übertragen.“ Ein Vorteil des hochschuleigenen Simulators, den das Team um Prof. Conrad und Prof. Dr. Dieter Wallach aufgebaut hat, ist die Herstellerneutralität. So erreichen die Forscher eine große Flexibilität. Sie sind noch nicht einmal an ihren Fahrsimulator im Labor gebunden – die Simulationsumgebung lässt sich in ein reales Auto mitnehmen.

Denn das Einzigartige dieses Fahrsimulators liegt in der Software. Die Kommunikation der einzelnen Komponenten mittels eines flexiblen und standardisierten Bussystems fur Telemetrie-Daten ermöglicht es, neue Software und Hardware einzubinden oder auszutauschen – die Grundlage fur Rapid Prototyping. Der eigens entwickelte Simulator Hub leitet die Telemetriedaten an den Kommunikationsbus weiter. Aufmerksamkeitsstudien, die ein standardisiertes Testszenario erfordern, können zum Beispiel mit Hilfe des ISO Lane Change Task unter Verwendung der Open Source Software OpenDS durchgefuhrt werden. Doch die Forscher gehen noch einen Schritt weiter. Gerade entwickeln sie die BSD-lizensierte, also frei verwendbare, Fahrsimulationssoftware OnSide. Damit lassen sich in schnellen Prozessschritten realistische Straßenzüge unter Verwendung von OpenStreetMap-Karten und SRTM-Höhendaten generieren.

Die dynamische Software lässt sich für alle erdenklichen Szenarien einsetzen. So kann man zum Beispiel die Übergabe vom autonomen Fahren zur Übernahme des Steuers durch einen Menschen simulieren, weite Strecken können abgefahren werden oder Tests mit ortskundigen Fahrern eines speziellen Gebietes gemacht werden. Ein weiterer Pluspunkt des Fahrsimulators ist der Beifahrersitz. So werden Tests mit zwei Personen im Auto ermöglicht. Fahren mit der integrierbaren Virtual-Reality-Brille ist ebenso Teil des Projektes. Rasch auf wechselnde Interessen und Fragestellungen aus der Branche eingehen, wir so möglich, zum Beispiel: Wie werden Bedienkonzepte vereinfacht und Fahrerlebnisse intensiviert?

„Gerade läuft eine Studie über ein Assistenzsystem, das dem Fahrer anzeigt, wo die Straße verläuft. Das kann im Nebel oder bei schlechten Witterungsbedingungen nützlich sein“, erklärt Prof. Conrad. „Wir untersuchen, wie sehr sich die Leute auf die Anzeige verlassen. Und wir haben den Verdacht, dass je besser das System funktioniert, die Folgen eines Systemausfalls dramatisch werden“. Die Arbeitsgruppe um Prof. Conrad ist Mitglied der Offensive für die Fahrzeugindustrie „We move it“ des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dem Standort in Zweibrücken ist man klar im Vorteil: Der ehemalige Militärflughafen in Zweibrücken ist in eine Teststrecke umgewandelt worden. Dort bieten sich hervorragende Möglichkeiten für die Automobilindustrie und damit für das KoSi-Team.

http://smart-machines.hs-kl.de/projekte/konzeptsimulator

Die Hochschule Kaiserslautern ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit fachlicher Fokussierung auf Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Gesundheit sowie Informatik als integrierender Querschnittskompetenz. Rund 6200 Studierende aus mehr als 80 Nationen und etwa 150 Professorinnen und Professoren lernen, lehren und forschen in fünf Fachbereichen an den Studienorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken.

1996 aus einer Abteilung der ehemaligen Hochschule Rheinland-Pfalz hervorgegangen, nutzte die Hochschule, deren Wurzeln bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen, ihre Selbstständigkeit, um sich den Kernaufgaben der grundständigen Lehre, der akademischen Weiterbildung und der angewandten Forschung und Entwicklung mit dem damit verbundenen Technologietransfer zu widmen und ihre Wettbewerbsposition weiter auszubauen.

Kontakt
Hochschule Kaiserslautern
Elvira Grub
Schoenstraße 11
67659 Kaiserslautern
0631/3724-2163
presse@hs-kl.de
http://www.hs-kl.de

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Neuer Gleitschleif-Prozess erhöht die Effizienz von Turbinen

Speziell ausgesuchte Schleifkörper ermöglichen die optimale Umströmung der Schaufeln.

Neuer Gleitschleif-Prozess erhöht die Effizienz von Turbinen

Die MV-Multivibratoren werden von hochtourigen Unwuchtmotoren angetrieben.

Auf der ALUMINIUM 2018 stellt Walther Trowal erstmals ein neues Verfahren für die schonende Oberflächenbearbeitung von Leitschaufeln für Turbinen und Verdichter vor, das die Oberflächenrauheit reduziert und so die Umströmung der Leiträder optimiert.

Nach dem Fräsen von Leiträdern für Turbinenläufer oder Verdichter aus einem Aluminium-Gussteil gilt es, eine möglichst glatte Oberfläche herzustellen, damit jede Leitschaufel optimal umströmt wird. Das war bisher mit hohem mechanischem Aufwand verbunden.

Jetzt hat Walther Trowal ein Verfahren entwickelt, das die Oberfläche der Leitschaufeln nach dem Fräsen gleichmäßig und schonend glättet, aber ihre führenden Kanten nur auf das zulässige Maß verrundet – ein entscheidender Beitrag zur hohen Effizienz der Turbine.

Die Basis sind die Multivibratoren der Baureihe MV von Walther Trowal, die Leiträder mit einem Durchmesser von bis zu 800 mm aufnehmen. Als Schleifmedium verwendet das Unternehmen spezielle, besonders kleine keramische Schleifkörper, die das Bauteil optimal umströmen und auch die Oberfläche am Schaufelfuß glätten.

Die Leiträder oder auch Blisks werden auf einer Halterung montiert, die magnetisch in den Arbeitsbehälter eingespannt wird. So macht das Leitrad die hochfrequenten, überlagerten Schwingungen des Multivibrators mit, die zu einem intensiven Kontakt der Schleifkörper mit der Oberfläche der Schaufeln führen.

Das Ergebnis des automatisch ablaufenden Prozesses: Die Frässpuren der vorangegangenen mechanischen Bearbeitung werden entfernt und es entsteht eine glatte Oberfläche. Mit dem neuen Verfahren reduziert Walther Trowal die Rauheit Ra der Oberfläche in einem Arbeitsschritt von 4 auf 1 µm. Dabei werden die führenden Kanten nur minimal verrundet. Auf diese Weise schafft das Gleitschleifen ideale Bedingungen für die optimale Umströmung der Schaufeln.

Außerdem zeigt Walther Trowal auf der ALUMINIUM die Rundvibratoren, die unter anderem für die Oberflächenbearbeitung von Gussteilen aus Aluminium oder das Entfernen von Graten verwendet werden.

Walther Trowal auf der ALUMINIUM 2018
Düsseldorf, 18. bis 22. September 2018
Halle 12, Stand G50

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit über 85 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand ein breites Spektrum von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

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Wissenschaft, Forschung und Technik

Suche nach dem „perfekten“ Heizöl

Ablagerungen bei der Gemischaufbereitung sind technisch beherrschbar

Suche nach dem "perfekten" Heizöl

Test der Langzeitstabilität von Heizöl im Wärmeschrank.

Flüssige Brenn- und Kraftstoffe können sich in technischen Systemen wie Dieselmotoren oder Heizgeräten bei der Verdampfung sehr unterschiedlich verhalten. Die Verdampfung ist ein Vorgang, bei dem der flüssige Brennstoff in ein Brenngas überführt wird. Wenn dabei Brennstofftropfen heiße, metallische Oberflächen benetzen, können Ablagerungen (Verkokungen) entstehen, die jedoch in der Regel unschädlich sind. Unter welchen Bedingungen der Umfang der Ablagerungen variiert und sich in seltenen Fällen akkumuliert und zu Funktionsstörungen führen kann, haben das OWI Oel-Waerme-Institut und der Lehrstuhl für Analytische Chemie der Universität Rostock in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben untersucht. Auch der noch ungeklärten Frage, welche Inhaltsstoffe in reinem Heizöl für Ablagerungen verantwortlich sind, gingen die Forscher nach.

Am OWI wurden zwei Prüfstände entwickelt, mit denen sich die Verkokungsneigung technischer Gemischaufbereitungssysteme (poröses Medium und Dralldruckzerstäuber) untersuchen lässt. Es stellte sich heraus, dass Heizöl mit biogenen Anteilen von 10 und 20 % Fettsäuremethylester (FAME, fatty acid methyl ester) deutlich stärker zur Ablagerungsbildung neigt als reines Heizöl und Heizöl mit einem Anteil von 10 % hydriertem Pflanzenöl (HVO). Bei gealterten Heizöl-FAME-Mischungen zeigte sich sehr eindeutig, dass gealterte Brennstoffe zu vermehrter Ablagerungsbildung neigen. Durch die Zumischung eines Additivs zum Bioheizöl wurden die Ablagerungen deutlich verringert, ließen sich aber nicht ganz vermeiden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt war die Regeneration verkokter metallischer Oberflächen. Hier zeigte sich, dass die in den Versuchen mit reinem Heizöl und Heizöl mit 10 % hydriertem Pflanzenöl gebildeten Ablagerungen durch eine thermische Behandlung bei zirka 300 °C innerhalb weniger Minuten abgebaut werden konnten. Bei Bioheizöl-Mischungen führten höhere Temperaturen von 450 bis 500 °C zu dem gleichen Ergebnis. Die Ergebnisse bei den Ablagerungen und ihrer Regeneration zeigten sich in beiden Prüfständen gleichermaßen und sind damit unabhängig von der Art des Gemischaufbereitungssystems.

Die Frage, warum auch auf Basis der Anforderungsnorm scheinbar identische reine Heizöle zu stark unterschiedlicher Ablagerungsbildung neigen können, ließ sich nicht abschließend klären. Detaillierte analytische Untersuchungen der chemisch-physikalischen Eigenschaften eines unkritischen und eines kritischen Heizöls ergaben allerdings Hinweise darauf, dass kleine, aber messbare Unterschiede von aromatischen Verbindungen und langkettigen Alkanen in den beiden Brennstoffen eine Rolle spielen könnten. Reste dieser Verbindungen wurden auch in den untersuchten Ablagerungen gefunden. Diese Verbindungen befinden sich bereits im Rohöl und werden offenbar durch die Verarbeitung in Raffinerien nicht ganz aus den Mineralölprodukten entfernt. In einem Folgeprojekt sollen mögliche Zusammenhänge näher untersucht werden.

Das IGF-Vorhaben 18675 N der Forschungsvereinigung Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. – DGMK, Überseering 40, 22297 Hamburg wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Oel-Waerme-Institut gGmbH (OWI)
Michael Ehring
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