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Wissenschaft, Forschung und Technik

Innovative Lötproduktion für PKD-Werkzeug

Die französische Astillo S.a.r.l lässt per Lohnfertigung Diamantwerkzeuge bei der Armin Hain GmbH & Co. KG herstellen

Innovative Lötproduktion für PKD-Werkzeug

Polykristalline Diamanten werden per Induktion verlötet

Die Astillo Technologies mit Sitz im Elsass, Frankreich entwickelt und produziert Maschinen und Werk-zeuge für die Oberflächenbearbeitung in Gebäuden. Für die Herstellung von PKD-Werkzeugen war der Betrieb auf der Suche nach einem geeigneten Produzenten, der die Polykristallinen Diamanten so verlöten kann, dass die bestmögliche Standzeit gewährleistet ist. Fündig wurde das Unternehmen bei der Armin Hain GmbH & Co.KG aus Rodenbach, die die Produktion seit eineinhalb Jahren übernommen hat.

Dass sich das Hartlöten von PKD-Diamanten anspruchsvoll verhält, ist allgemein bekannt. Die Arbeitstemperatur des Hartlotes und die maximal zulässige Temperatur des Diamanten liegen sehr eng beieinander. Der schmale Grat zwischen Ausschuss und bestmöglichem Endergebnis bedarf der Erfahrung eines Lötspezialisten sowie hochwertigem und präzisem Equipment.

Mit Sascha Hain fand die Astillo Technologies den richtigen Ansprechpartner. Der Anwendungstechniker für Löttechnik analysierte im hauseigenen Versuchslabor die Anforderungen und entwickelte in mehreren Durchläufen einen optimalen Lötprozess. Hierbei wird der Wolframcarbid, der als Trägermaterial für den synthetisch Hergestellten Diamanten dient, mit unserem Flussmittel AH Flux 120 benetzt und ein passend zugeschnittenes Lotformteil aus unserem Hartlot AH 30049 unter dem PKD-Blank platziert. Diese Vorgehensweise ist notwendig um Flussmitteleinschlüsse in der Mitte der zu verlötenden Fläche zu verhindern und aufgrund des „von innen nach außen fließende Hartlotes“ die bestmögliche Festigkeit zu gewährleisten. Anschließend wird per Induktionserwärmung inkl. SPS-Temperaturüberwachung auf die Löttemperatur von 690°C erwärmt und prozesssicher verlötet.

„Das Induktionslöten ist als Verbindungstechnik für PKD-Diamanten unter Atmosphäre nach wie vor die beste Methode“, erklärt Sascha Hain. „Wenn das Zusammenspiel zwischen Hartlot, Flussmittel und Temperatur stimmt, gibt es keine Verbindung, die bessere Ergebnisse in Bezug auf die Lebensdauer des Werkzeugs liefert“, so der Anwendungstechniker weiter.

Nach einer Reihe von Lötversuchen, konnte das optimale Ergebnis mit maximaler Festigkeit erzielt wer-den, denn diese war für den französischen Maschinenhersteller das entscheidende Auftragskriterium. Astillo Technologies ist bei seinen Kunden dafür bekannt, dass die Maschinen robust und langlebig sind. Das Unternehmen erfindet zur Bearbeitung der unterschiedlichen Oberflächen immer wieder neue Werkzeuge in PKD-Ausführung. Neben der Fertigungsqualität ist es für Astillo vor allem wichtig, wie ein Geschäftspartner die eigenen Ideen kreativ umsetzt. Bei der Armin Hain GmbH & Co.KG wurde dieses Kriterium erfüllt.

Seit 2016 werden nun die PKD-Werkzeuge im Werk 2 der Armin Hain GmbH & Co.KG produziert. Der weitgehend automatisierte und Pyrometer überwachte Lötprozess sichert dem Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität seiner Werkzeuge.

Infos zu den Unternehmen erhalten Interessenten unter http://www.astillo.com sowie http://www.armin-hain.de .

Die Firma Armin Hain GmbH & Co. KG ist einer der führenden Lieferanten in Sachen Löttechnik und bietet seinen Kunden eine große Vielfalt an Silberhartloten, Hartlötflussmitteln, Weichloten und Weichlötflussmitteln. Neben dem Vertrieb von Produkten der Marke BrazeTec gehören Silberhartlote, Hartlote und Weichlote aus eigener Produktion zum Portfolio der Armin Hain GmbH & Co.KG. Darüber hinaus können Kunden die anwendungstechnische Beratung in Anspruch nehmen. Die integrierte Versuchslöterei ermöglicht es Lötverfahren und -techniken kundenspezifisch zu entwickeln. Das Löten im Lohn per Flamm- und Induktionslötvefahren im Mittelfrequenz- und Hochfrequenzbereich schließt den Leistungsumfang der Armin Hain GmbH & Co.KG ab. Das Unternehmen ist zertifiziert nach ISO 9001.

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Die „Grüne Box“ senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Erfinder Anton Kluge, Patent dass Feinstaub aus der belasteten Luft filtert und entsorgt. Derzeit wird die stationäre Greenbox getestet, die in der Folge viele Arbeitsplätze schaffen kann.

Die "Grüne Box" senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Better-Air „Greenbox“ (Bildquelle: © Camilla Kleinsasser)

Hier könnten für Spittal viele Arbeitsplätze entstehen“, ist Stadtrat Bernd Sengseis sicher. Denn mit Feinstaubbelastung haben viele Städte in Österreich und ganz Europa zu kämpfen und der Spittaler Unternehmer Toni Kluge hat mit seiner Firma „Better Air“ das „weltweit erste Patent, das Feinstaub aus der belasteten Luft entsorgt“, angemeldet. „Die stationäre „Greenbox“ ist eine Weiterentwicklung unserer mobilen Geräte“, sagt Kluge. Drei Stück dieser Feinstaubfilter sind derzeit in Spittal aufgestellt: einer im Innenhof von Kluges Firma, einer im Westen der Stadt und einer bei der Volksschule Ost. „Feinstaub ist gefährlich. Kleinste Partikel können in die Blutbahn geraten und gesundheitliche Schäden hervorrufen. Die Greenbox kann 99 Prozent des PM10 und 85 bis 95 Prozent PM1 aus der Umgebungsluft filtern. Den Beweis treten wir mit unserem Projekt bei der Volksschule Ost in Zusammenarbeit mit der Stadt Spittal und der Umweltabteilung des Landes Kärnten noch einmal an“, sagt Kluge.

Feinstaub reduzieren

Die dortige Anlage ist nämlich mit einer Messstation des Landes gekoppelt, „um zu untersuchen, inwieweit die Greenbox die Feinstaubbelastung reduziert“, erklärt Kluge. Die Ergebnisse werden vom Land nach dem Sommer ausgewertet. Positive Erfahrungen gibt es schon mit mobilen Filtern: „Mit den an Fahrzeugen angebrachten Greenboxen werden 20 bis 25 Prozent des durch ein Fahrzeug erzeugten Feinstaubs verringert. Das Projekt wurde von der Technischen Universität Graz begleitet“, sagt Kluge.

Die stationären Greenboxen bestehen aus beliebig vielen Modulen, von denen jedes 2500 Kubikmeter Luft pro Stunde filtern kann. Kluge: „Die Anlage bei der Volksschule hat eine Luftleistung von 10.000 Kubikmetern. Die Filter, durch die die Luft gesaugt wird, werden ein Mal pro Jahr getauscht, der Feinstaub über normalen Gewerbemüll entsorgt.“ Sengseis will nun Europaparlamentarier Eugen Freund und das Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel von den Möglichkeiten der Greenbox informieren: „Schließlich gibt die EU die Grenzwerte für Feinstaub vor, da sollen sie auch wissen, was man dagegen tun kann.“

Bild: Thomas Santer, Toni Kluge und Bernd Sengseis mit Greenbox und Messanlage im Hintergrund

Autor: Camilla Kleinsasser

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

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BHS-Sonthofen: Mischer aus Bayern auf dem Dach der Welt

Mischen von Staudammbeton: Doppelwellen-Chargenmischer im Einsatz in 3.700 m Höhe

BHS-Sonthofen: Mischer aus Bayern auf dem Dach der Welt

Sechs Mischer von BHS-Sonthofen befinden sich im Bauwerk der Dosieranlage

Beim Bau des Staudamms „Dagu“ in der Nähe der tibetanischen Stadt Zangmu werden sechs von BHS-Sonthofen gelieferte Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DKX 6.0 den Beton für den Dammkörper herstellen. Die Baustelle befindet sich auf 3.700 m Höhe über dem Meeresspiegel – noch nie sind Mischer von BHS an einem höher gelegenen Standort zum Einsatz gekommen. Für den Einsatz in dieser Höhe hat BHS die Mischer speziell an die besonderen Herausforderungen der Baustelle angepasst.

Die ersten beiden Mischer vom Typ DKX 6.0 haben am 12. Juli 2017 den ersten Beton hergestellt, vier weitere hat die Sinohydro No. 9 Engineering Company Mitte September 2017 in Betrieb genommen. Bis zum Ende der Bauzeit, voraussichtlich in 2019, werden die Mischer rund drei Millionen Tonnen Walzbeton (RCC – Roller Compacted Concrete) herstellen. Die gesamte, aus sechs Mischern bestehende Anlage ist auf eine Produktion von 160.000 m³ Festbeton pro Monat ausgelegt.

Die Mischer sind mit einem Grobkorn-Mischwerk ausgerüstet, das sich bei den im Staudammbau typischen Korngrößen von bis zu 160 mm auf vielen Baustellen weltweit bewährt hat.

Bei einem Austrag von 6 m³ Festbeton pro Charge und bis zu 48 Zyklen pro Stunde kann jeder Mischer bis zu 288 m³ Festbeton pro Stunde liefern. Zu den kurzen Taktzeiten tragen neben der intensiven Durchmischung des Betons auch die besonders großen Drehschieber am Boden des Mischtrogs bei, die den Entleervorgang deutlich beschleunigen.

Da außerordentlich große Mengen zu verarbeiten sind, hat BHS die Mischertröge mit seinen 28 mm dicken „Optilong“-Verschleißkacheln in verstärkter Ausführung ausgestattet. Ihre Lebensdauer ist im Vergleich mit den üblicherweise auf Baustellen verwendeten Rautenkacheln nahezu doppelt so hoch. Die unterschiedlichen Werkstoffhärten der einzelnen Kachelreihen gewährleisten eine gleichmäßige Abnutzung über sämtliche Verschleißzonen.

Auch der Lage der Baustelle in einer abgelegen Region trägt BHS Rechnung: Für den Fall, dass die Energieversorgung nicht zuverlässig ist, sind spezielle Motorkupplungen verbaut: Die hydrodynamischen Turbokupplungen reduzieren sowohl mechanische als auch elektrische Belastungsspitzen. Sie haben sich insbesondere bei kritischen Netzverhältnissen bewährt.

Da die Luft in großer Höhe weniger Wärme von den Elektromotoren abführt, hat BHS die Mischer mit Spezialmotoren ausgestattet, die über eine besondere Isolierung der Klasse „H“ verfügen.

Neben der außergewöhnlichen Höhe der Baustelle war auch die Entfernung eine Herausforderung: Der Transport der Mischer per Sattelschlepper von Tianjin, dem Sitz der Tochtergesellschaft von BHS-Sonthofen in der Nähe von Peking, bis zur fast 4.000 km entfernten Baustelle in Tibet dauerte 20 Tage.

Das Projekt:

Der Dagu Damm wird 126 m hoch und die Dammkrone 385 m lang sein. Das Kraftwerk wird eine Leistung von 640 MW haben.

Der Bau erfolgt im Rahmen eines Großprojektes der chinesischen Regierung, mit dem die östlichen Landesteile des Autonomen Gebietes Tibet einschließlich der entlegenen Dörfer mit elektrischer Energie versorgt werden sollen. Mit mehreren Staudämmen wird der Fluss Yarlung Tsangpo, der höchste Fluss der Welt, aufgestaut. Er fließt von West nach Ost durch Tibet und als Bramaputhra in Indien weiter.

Über BHS-Sonthofen GmbH

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

In der Bauindustrie werden die Mischer vor allem zur Herstellung von Transport-, Fertigteil-, Hochleistungs- und Staudammbeton oder von Betonpflastersteinen eingesetzt. BHS Mischer bewähren sich auch beim Mischen von Trockenmörtel, Zement und Kalksandsteinmassen sowie bei der Aufbereitung von lehmbehaftetem Gestein.

Für das Aufbereiten von Mineralgemischen, Deponiestoffen, Flugaschen, Stäuben oder Schüttgütern werden sie ebenso oft verwendet wie für das Konditionieren von Schlämmen und das Herstellen von Suspensionen – zum Beispiel bei der Rückverfüllung von Bergwerken oder dem Deponieren von mineralischen Abfällen.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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CeramOptec erweitert Portfolio um Spleißanwendungen

Hochpräzise Fusionsspleißungen von Endkappen und optischen Fasern

CeramOptec erweitert Portfolio um Spleißanwendungen

CeramOptec Faserkabel mit Endkappe (Bildquelle: @ CeramOptec)

Bonn, 11.10.2017 – CeramOptec, Spezialist für Multimode-Lichtwellenleiter aus Quarzglas, hat sein Angebotsportfolio um den Bereich Spleißanwendungen erweitert. Durch den Einsatz des CO2-Laser-Systems Nyfors Smartsplicer™, in dessen Entwicklung CeramOptec direkt involviert war, kann die Bonner biolitec-Tochter ab sofort hochpräzise und kundenindividuelle Fusionsspleißungen von Endkappen sowie verschiedensten optischen Fasern durchführen.

Das softwaregesteuerte Spleißsystem arbeitet mit Hilfe der patentierten Axicon Splicing™ Strahlformungstechnologie und realisiert einen ringförmigen Laserspot, dessen Durchmesser anwendungsabhängig variiert werden kann. Die Laserenergie wird gleichmäßig verteilt und exakt auf den vorgesehenen Spleißbereich ausgerichtet. Dadurch lassen sich insbesondere Endkappen mit großen Radien weitaus effektiver und präziser mit einer Faser fusionieren als beim Einsatz herkömmlicher Spleißgeräte. Besonders geeignet ist das System zudem für das Spleißen Photonischer Kristall- sowie Gradientenindexfasern. Auch Applikationen wie aktives Faserkollabieren und das Abrunden oder Verjüngen (Tapern) von Faserenden sind mit der neuen Spleißmaschine in bislang ungekannter Genauigkeit realisierbar.

Die stabile Softwaresteuerung und die hohe Präzision aller optischen und mechanischen Komponenten stellen selbst bei anspruchsvollsten Bearbeitungsszenarien eine exakte Reproduzierbarkeit der Prozessergebnisse sicher. Um stets die bedarfsoptimierte Konfiguration der Anwendung zu gewährleisten, begleitet CeramOptec seine Kunden durch umfassende Beratung sowie Testläufe in der eigenen Fertigung.

Der Smartsplicer™ entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes, an dem neben Nyfors und CeramOptec auch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) Jena beteiligt war. Während Nyfors das Lasersystem und das Fraunhofer IOF die optischen Komponenten entwickelte, war CeramOptec für die konsequente Erprobung der einzelnen Anwendungsszenarien zuständig. Nähere Informationen zum Fusionsspleiß-Portfolio von CeramOptec sowie zum Beratungs- und Testangebot gibt es auch online unter www.ceramoptec.com.

About CeramOptec
CeramOptec specialises in the production of multimode optical fibres made of quartz glass. Founded in 1988, today this medium-sized company is a subsidiary of biolitec AG, one of the world’s leading medical technology companies in the field of laser applications. With offices in China and distribution partners in the USA, India, Japan and Korea, CeramOptec is strongly represented not only in Europe, but also in the Asian and North American markets. The company“s product portfolio includes fibers, fiber bundles, assemblies and cables for a wide range of applications, including industrial and medical laser applications, aerospace sensor systems and spectroscopic applications in astronomy and the chemical industry. A special feature is the manufacture of glass fiber cores with rectangular through to octagonal geometry (Non Circular Core Fibres/NCC), which are used especially in astrophysics. The biolitec group employs a total of 245 people.

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Pflanzenöl als Kraftstoff in der Landwirtschaft

Ertüchtigung von Traktoren für Multi-Fuel-Einsatz

Pflanzenöl als Kraftstoff in der Landwirtschaft

Ein Forschungsprojekt will Traktoren mit Pflanzenöl aus Raps mobil machen. (Bildquelle: TFZ)

In der Landwirtschaft könnte die Verbreiterung des Einsatzes von Pflanzenöl als Kraftstoff in Traktoren ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Rahmen einer ressourcenschonenden Bioökonomie sein. Allerdings muss die Verträglichkeit von kraftstoffführenden Bauteilen mit Pflanzenölkraftstoff geprüft werden, damit die Betriebssicherheit und Lebensdauer von Traktoren und anderen Landmaschinen gewährleistet ist. Um Pflanzenöl aus Raps als Teil einer Multi-Fuel Einsatzstrategie nutzbar zu machen, werden in einem Forschungsprojekt nun insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Kraftstoffen und Dieselinjektoren betrachtet.

Insbesondere an modernen Injektoren mit hohen Einspritzdrücken und geringen Spaltmaßen können sich durch den Einsatz biogener Kraftstoffe innere und äußere Ablagerungen bilden, die unter bestimmten Umständen zu Funktionsstörungen und Stillstandzeiten von Landmaschinen führen können. Für beide Ablagerungstypen sollen gezielt kritische Betriebspunkte (Fahrzyklen) identifiziert werden, die zu verstärkter Ablagerungsbildung führen können. Teil der zu untersuchenden Kraftstoffe werden insbesondere auch Mischungen zwischen Pflanzenöl- und konventionellen Dieselkraftstoffen sein, wie sie auch im Realbetrieb bei unterschiedlichen Betankungen auftreten. Darüber hinaus wird auch das Verhalten unterschiedlicher in Landmaschinen eingesetzter Injektoren untersucht.

Anhand der Untersuchungsergebnisse sollen einerseits additivgestützte „keep clean“-Strategien zur Vermeidung der Ablagerungsbildung entwickelt werden. Andererseits ist bei auftretenden Ablagerungen eine bedarfsgerechte Injektor-Regeneration im laufenden Betrieb zu entwickeln. Dazu sind die bereits in Vorgängerprojekten erkannten „clean-up“-Strategien mit Additivunterstützung zur Einsatzreife zu führen. Für den erfolgreichen Einsatz einer Regeneration ist eine Frühindikation auf der Basis von Kennwerten zur Entstehung innerer und äußerer Ablagerungen zu entwickeln. Forschungspartner sind das OWI Oel-Waerme-Institut, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, die regineering GmbH, die ERC Additiv GmbH und die TEC4FUELS GmbH. Industriepartner des Projekts sind die Unternehmen DEUTZ AG und John Deere sowie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP).

Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter dem Förderkennzeichen 22402417 gefördert.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.owi-aachen.de

Das OWI ist eine unabhängige, gemeinnützige und freie Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI an Konzepten und Technologien auf dem Gebiet der Wärme- und Stromerzeugung. Der Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und schadstoffarmen Nutzung flüssiger fossiler und regenerativer Brenn- und Kraftstoffe. Das Ziel ist die Entwicklung energieeffizienter und umweltschonender Produkte, die marktfähig sind. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

Kontakt
Oel-Waerme-Institut gGmbH (OWI)
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49 (0)2407 / 9518 – 138
m.ehring@owi-aachen.de
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Experten stehen den Betroffenen Rede und Antwort

Erster Retinitis pigmentosa Patiententag der Universitäts-Augenklinik in Tübingen war ein großer Erfolg

Experten stehen den Betroffenen Rede und Antwort

Retinitis pigmentosa Patiententag in Tübingen: P. Böhm, PD Dr. K. Stingl, Prof. E. Zrenner (v.l.n.r) (Bildquelle: Retina Implant AG/Bernhard Krause)

(Reutlingen/Tübingen) – Der erste Retinitis pigmentosa Patiententag am Department für Augenheilkunde der Universitäts-Augenklinik in Tübingen war ein riesiger Erfolg. Unter dem Motto „Meet the Experts“ boten weltweit anerkannte Spezialisten Blinden, Sehbinderten und ihren Angehörigen am vergangenen Samstag einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Patienten, die mittels Transkornealer Elektrostimulation therapiert werden oder ein elektronisches Netzhautimplantat erhalten haben, berichteten live von ihren Erfahrungen.

„Morgen beginnt die „Woche des Sehens““, begrüßte Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner die Zuhörer des ersten Retinitis pigmentosa Patiententages am vergangenen Samstag in Tübingen. Diese außergewöhnliche Veranstaltung, zu der das Zentrum für seltene Augenerkrankungen (ZSA) des Departments für Augenheilkunde der Universitäts-Augenklinik eingeladen hatte, passte perfekt in die bundesweite Kampagne, die vom 8. bis zum 15. Oktober 2017 Veranstaltungen unter dem Leitthema „Blindheit verstehen und verhüten“ zusammenführt. Über 500 Teilnehmer, Menschen mit Sehbehinderung und ihre Angehörigen, waren der Einladung nach Tübingen gefolgt. Aufgrund des großen Interesses musste bereits im Vorfeld der Veranstaltung in einen deutlich größeren Hörsaal in der Nähe der neuen Tübinger Augenklinik gewechselt werden.

„Meet the Experts“ – das Motto des Patiententages durfte man wörtlich nehmen. Mit Prof. Zrenner sowie PD Dr. med. Katarina Stingl, Prof. Dr. med. Karl Ulrich Bartz-Schmidt, PD Dr. med. Andreas Schatz und Prof. Dr. med. Dr. phil Dominik Fischer waren weltweit anerkannte Spezialisten aus Medizin und Forschung des Universitätsklinikums Tübingen versammelt, um den Teilnehmern ganz persönlich Rede und Antwort zu stehen.

Dr. Stingl, die die Sprechstunde für erbliche Netzhauterkrankungen an der Universitäts-Augenklinik Tübingen als Nachfolgerin von Prof. Zrenner leitet, hatte wenige Tage vorher vom Patientenverband PRO RETINA den Retinitis-Pigmentosa-Forschungspreis 2017 erhalten. Die Fachärztin für Augenheilkunde referierte unter anderem über aktuelle Studien zu Netzhautimplantaten. Einigen der bereits erblindeten Patienten können Netzhautimplantate helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Prof. Dominik Fischer informierte die interessierten Besucher über die Möglichkeiten der Gentherapie, die allerdings zurzeit noch in der Studienphase sind. Prof. Bartz-Schmidt, der ärztliche Direktor der Tübinger Universitäts-Augenklinik, der zu den weltweit wenigen Spezialisten gehört, die diese Operation durchführen können, erläuterte anschließend, wie die Implantation eines subretinalen Sehchips durchgeführt wird. Er stellte auch andere Sehprothesen, die in Köln implantiert wurden, vor. Aufmerksam folgten die Zuhörer auch den Ausführungen von Prof. Zrenner. Er beschrieb den Stand der Forschung in Bezug auf Therapiemöglichkeiten bei RP. Je nach Patient und Krankheitsverlauf müsse entschieden werden, ob Prävention, Erhalt oder Wiederherstellung angezeigt seien. Entsprechend könnten medikamentöse oder Gentherapie sowie Elektrostimulation oder elektronische Implantate in Fragen kommen. Dr. Schatz, unter anderem Studienleiter in der Abteilung „Experimentelle Elektrophysiologie“ der Augenklinik, erklärte in seinem Vortrag „Die Transkorneale Elektrostimulation (TES) – ein erster Therapieansatz bei RP“ welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit bei RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen der Verlauf der Erkrankung mittels Elektrostimulation verlangsamt werden kann.

Was den Patiententag für die Betroffenen so außergewöhnlich machte, waren neben den Vorträgen der Experten vor allem die Berichte von Betroffenen wie Verena Heier. Die 26-jährige RP-Patientin war aus Köln angereist, um über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Elektrostimulation zu erzählen: „Die TES Therapie gibt mir die Sicherheit, etwas gegen das Voranschreiten der Erkrankung zu tun.“ Das Gefühl zu haben, etwas gegen die Krankheit tun zu können, war auch für Peter Böhm wichtig, als er sich das Implantat mit 47 Jahren einsetzen ließ. Der IT-Berater schilderte seine Erfahrungen mit dem Chip: „Der Chip half mir, mich im Dunkeln besser zu orientieren, vor allem bei starken Lichtquellen und Kontrasten. Das geht allerdings nicht ohne Training.“ Miikka Terho wurde von Prof. Zrenner als echter Pionier vorgestellt, da ihm 2008, als einer der ersten Patienten weltweit, der Chip der Retina Implant eingesetzt worden war. Der Finne konnte seinen Namen, der in 8 cm großen weißen Lettern auf schwarzem Grund vor ihm geschrieben stand, nicht nur entziffern, sondern sogar korrigieren: „Ein bis dato Blinder weist auf einen Schreibfehler in seinem Namen hin“, beschrieb Prof. Zrenner den damals Aufsehen erregenden Forschungserfolg. Inzwischen trägt der vollständig erblindete RP-Patient nach einer erfolgreichen Reimplantation die Weiterentwicklung des Chips: den RETINA IMPLANT Alpha AMS, der das CE-Kennzeichen besitzt.

Dass, bei allen Fortschritten in der Medizin, die Diagnose Retinitis pigmentosa zunächst ein Schock ist, beschrieb Karin Papp als Vertreterin der Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. sehr eindrücklich. Sie ist selbst Betroffene und schilderte, wie es sich anfühlt, wenn einem der Arzt erklärt, dass man an einer unheilbaren Krankheit leidet, die zur Zerstörung der Netzhaut und im Endstadium meist zur vollständigen Erblindung führen wird. Sich mit dem scheinbar unausweichlichen Verlauf der erblich bedingten degenerativen Netzhauterkrankung nicht abfinden zu wollen, war sicherlich die Triebfeder für viele der angereisten Teilnehmer. Und auch wenn die Experten ihnen keine Wunder versprechen konnten – und wollten -, so konnten sie ihnen doch eindrucksvoll vermitteln, dass es so viele aussichtsreiche Forschungsansätze zum Verständnis und zur Verhütung von Blindheit gibt, wie nie zuvor.

Die Retina Implant AG unterstützte die Veranstaltung
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Berliner Unternehmen im Bereich spezieller Laborausrüstung

Laborausrüstung für sterile, partikelarme Luftumgebung in der Medizin-, Pharma-,Mikroelektronik- und Lebensmittelindustrie

LAMSYSTEMS GmbH ist ein junges Berliner Unternehmen, welches innovative Produkte des Herstellers LAMSYSTEMS in Deutschland und EU anbietet. Dank Top-Qualität und Innovationen avancierte LAMSYSTEMS innerhalb von 17 Jahren zu einem der führenden Unternehmen im Bereich spezieller Laborausrüstung für sterile, partikelarme Luftumgebung in der Medizin-, Pharma-, Mikroelektronik- und Lebensmittelindustrie. Von der Planung, Entwicklung, Ausführung und Qualifizierung von reinraumtechnischen Geräten und Anlagen erstreckt sich das Leistungsspektrum des Unternehmens über eine breite Produktpalette. Dazu gehören Laminar-Flow-Werkbänke, mikrobiologische Sicherheitswerkbänke Klasse II und III, Isolatoren, PCR-Werkbänke, Laborabzüge sowie Reinraumkabinen. Mehr Informationen über die Produkte von LAMSYSTEMS finden Sie auf der Website des Unternehmens: http://www.lamsys.com/de/

Durch die systematische Entwicklung neuer Produkte und Modelle wird die Produkt- und Prozessqualität ständig verbessert. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung durch TÜV NORD für die mikrobiologische Sicherheitswerkbank Klasse II NEOTERIC, forcierte der Hersteller die Entwicklung der neuen Generation der Sicherheitswerkbänke der Klasse II – das Modell SAVVY. Diese Sicherheitswerkbank hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt. Viele zufriedene Kunden betonen die Zuverlässigkeit, die Einfachheit der Bedienung und den niedrigen Geräuschpegel dieses Models.

Während der Teilnahme an der führenden internationalen Fachmesse MEDICA, die vom 13 bis 14 November 2017 in Düsseldorf stattfindet, wird die neueste Entwicklung von LAMSYSTEMS vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Isolationszelt für Patienten mit lebensbedrohlichen Infektionen: http://www.lamsys.com/de/isolationszelt Das Isolationszelt ist ein mobiles Gerät für den Transport von Personen, die im Verdacht stehen, mit besonders gefährlichen Infektionen infiziert zu sein, oder für den geschützten Transport von organtransplantierten und immungeschwächten Patienten.
Durch optimale und zeitnahe Kundenbetreuung hat LAMSYSTEMS GmbH viele solide und dauerhafte Partnerschaften weltweit aufgebaut und arbeitet ständig daran die bestehenden Geschäftsverbindungen auszubauen und den Kundenstamm zu erweitern.

LAMSYSTEMS GmbH
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Robert-Rössle-Str. 10
13125 Berlin
Tel.: +49 (0)30 9489 2080
Fax.: +49 (0)30 9489 2081
info@lamsys-euro.com

LAMSYSTEMS GmbH ist ein junges Berliner Unternehmen, welches innovative Produkte des Herstellers LAMSYSTEMS in Deutschland und EU anbietet. Dank Top-Qualität und Innovationen avancierte LAMSYSTEMS innerhalb von 17 Jahren zu einem der führenden Unternehmen im Bereich spezieller Laborausrüstung für sterile, partikelarme Luftumgebung in der Medizin-, Pharma-, Mikroelektronik- und Lebensmittelindustrie.

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„Eine Brücke zwischen Patienten, Medizin und Forschung“

Retina Implant bei der DOG 2017: „Internationaler Tag der Netzhaut“ der PRO RETINA

"Eine Brücke zwischen Patienten, Medizin und Forschung"

(Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Berlin) – Die Retina Implant AG präsentierte den Stand ihrer Produktentwicklung im Rahmen des 115. DOG-Kongresses der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft, der vom 28.9. bis 1.10.2017 in Berlin stattfand. Das Medizintechnikunternehmen engagierte sich bei dieser Jahrestagung außerdem gemeinsam mit der PRO RETINA Deutschland e.V. für den „Internationalen Tag der Netzhaut“ am 30.9. Die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA bot Menschen mit Sehbehinderung an diesem Tag eine kostenlose Eintragung in ihr Patientenregister an, das für die Erforschung und Therapie seltener erblicher Netzhauterkrankungen wie Retinitis pigmentosa von großer Bedeutung ist.

Die Retina Implant AG arbeitet seit 15 Jahren intensiv an der Erforschung und Behandlung seltener erblicher Netzhauterkrankungen. Das Medizintechnikunternehmen unterstützte daher die Initiative der Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. von und für Menschen mit Netzhautdegeneration, die am 30. September, dem „Internationalen Tag der Netzhaut“, einmalig und kostenlos ihr Patientenregister für Betroffene freischaltete. „Das Patientenregister ist neutral, unabhängig und selbstverständlich anonymisiert. Es ermöglicht Menschen mit bestimmten Formen von Sehbehinderung an der Entwicklung von Studien mitzuwirken. Denn Forscher, die an einer Studie arbeiten, können sich an PRO RETINA wenden und wir fragen dann die Patienten an“, erklärt Markus Georg, Geschäftsführer der PRO RETINA Deutschland e.V. „Wir fördern dadurch aktiv die Forschung in der Augenheilkunde, gerade auch bei seltenen Erkrankungen wie beispielsweise Retinitis pigmentosa. Unsere Datenbank bildet eine Brücke zwischen Patienten, Medizin und Forschung.“

Das subretinale Netzhautimplantat der Retina Implant AG kann blinden Menschen, die wegen verschiedenen Formen degenerativer Netzhauterkrankungen wie z.B. Retinitis pigmentosa über keine oder sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben. Ein großer Teil der Patienten, denen der Chip implantiert wurde, nehmen beispielsweise Lichtquellen wahr und können sich dadurch wieder besser im Raum orientieren. „Jeder, der die Forschung und Weiterentwicklung auf dem Gebiet der degenerativen Netzhauterkrankungen unterstützt, wird diese Aktion der PRO RETINA begrüßen“, erklärt Reinhard Rubow, CEO der Retina Implant AG. „Das Patientenregister ist wichtig, um Patienten und Angehörige sowie Ärzte und Wissenschaftler zusammenzubringen mit dem Ziel, die Versorgung für Menschen mit RP zu verbessern. Das ist auch unsere Aufgabe und deswegen freuen wir uns über diese Initiative und unterstützen sie.“

PRO RETINA veranstaltete am Tag vor dem DOG-Kongress außerdem ein Patientensymposium zum Thema: „Netzhautdegeneration – Einblicke und Ausblicke“. Unter anderem stellte Prof. Dr. Florian Gekeler von der Augenklinik am Katharinenhospital Stuttgart Therapieansätze von der Transkornealen Elektrostimulation bis zum Netzhautchip vor. Der subretinale Netzhautchip RETINA IMPLANT Alpha AMS war auch ein Vortragsthema beim DOG-Kongress von PD Dr. Katarina Stingl vom Tubinger Forschungsinstitut fur Augenheilkunde. Sie präsentierte die Ergebnisse der aktuellen Studie, in der die Wirksamkeit des Retina Implantats bei 15 blinden Patienten mit erblicher Netzhautdegernation (“ Efficacy of retina implant alpha AMS in 15 patients blind from inherited retinal degenerations„) untersucht wurde.

Kontaktformular Patientenregister der PRO RETINA Deutschland e.V.:
http://www.pro-retina.de/forschungsfoerderung/patientenregister/formular

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Gerhard-Kindler-Str. 13
72770 Reutlingen
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Wissenschaft, Forschung und Technik

Analyse von Emissionen für höchste Ansprüche

Durch das weltweit wachsende Umweltbewusstsein werden immer höhere Ansprüche an die Standards zur Umweltüberwachung gestellt. Heraeus Noblelight hat eine flexible Plug&Play-Lichtlösung für sehr präzise NOx-Messungen entwickelt.

Analyse von Emissionen für höchste Ansprüche

Elektrodenlose NOx-Entladungslampe

Die Überwachung der Umwelt beinhaltet verschiedene Prozesse, Tests und Untersuchungen, die durchgeführt werden, um den Zustand der Umwelt und ihre Veränderungen zu überwachen und die Umwelt zu verstehen und zu schützen. Ein wesentlicher Bereich dieser Überwachung ist die Überwachung der Luftqualität, die hochgenaue Messinstrumente erfordert. Die neue Lichtlösung von Heraeus Noblelight wurde für schnelle NOx-Messungen mit hoher Genauigkeit in Echtzeit bei sehr geringen Betriebskosten entwickelt.

Die Plug&Play-Lösung mit Licht von Heraeus
Bisher war die Entwicklung von Systemen auf der Grundlage der UV-Resonanzabsorptionsspektroskopie (UV-RAS) schwierig, weil es eine Herausforderung darstellte, den Betrieb der UV-Lampe auf ihre Umgebung abzustimmen, um optimale Lebensdauer und Intensität zu bieten.

Die elektrodenlose NOx-Entladungslampe (EDL) ist ein Strahler mit einer Füllung aus Stickstoff und Sauerstoff, die Strahlung im Wellenlängenbereich von 200 nm bis 600 nm abgibt. NOx-spezifische Spektrallinien im 200 nm-Bereich können zum Nachweis von NO, NO2, H2S, NH3, SO2 und anderen Molekülen verwendet werden.
Die neue Plug&Play-Lichtlösung von Heraeus Noblelight für zuverlässige NOx-Messungen ist ein Lampenmodul mit einer abgestimmten UV-Lichtquelle in einer stabilen Umgebung. Das NOx-Lampenmodul besteht aus einer integrierten Entladungslampe und einem passenden Vorschaltgerät. Dies macht den Ersatz von UV-RAS-Systemen von Erstausrüstern bzw. die Integration in diese sehr einfach und kostengünstig.

Schnell und äußerst präzise
Alle Messvorgänge erfordern hohe Genauigkeit und Stabilität. Das neue NOx-Modul bietet beides, und mehr. Es ist flexibel und effizient im Betrieb, bei sehr geringen Betriebskosten. Wegen der schnellen Reaktionszeiten spart es bei der Messung Zeit und ermöglicht dynamische Messungen in Echtzeit – ein echter Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu anderen Technologien.

Verschiedene Methoden zur Messung von Stickoxiden (NOx)
Stickoxid ist ein Oberbegriff für die Stickstoffoxide NO und NO2. Stickoxide reagieren mit der uns umgebenden Luft, wobei sie eine Vielzahl giftiger Produkte bilden und die Bildung von erdnahem (troposphärischem) Ozon fördern.
Die meisten Stickoxide werden vom Menschen erzeugt: durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas in Kraftwerken, die Verbrennung von Müll, einige chemische Prozesse und die Verbrennung von Treibstoffen für den Transport zu Wasser, in der Luft und auf dem Land, z. B. durch moderne Dieselfahrzeuge.

Gängige Methoden zur Messung von NOx sind die Messung mit Sensoren auf der Grundlage von Chemolumineszenz und elektrochemische Verfahren.
Diese erfordern die Umwandlung von NO2 in NO, um den NO2-Gehalt aufgrund eines angenommenen Verhältnisses von NO zu NO2 zu messen bzw. zu berechnen. Außerdem können Stickoxide mit Infrarotstrahlung gemessen werden, wobei die Messung vom Gehalt an H2O und CO2 in der Probe beeinflusst werden kann. Die direkte UV-Absorptionsmessung von sowohl NO als auch NO2 ist die präzisere Methode zur Messung des Gesamtgehalts an NOx zur kontinuierlichen Emissionsüberwachung, und die Messung im UV-Bereich ist nicht vom Gehalt an H2O und CO2 abhängig.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein 1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Mit fachlicher Kompetenz, Innovationsorientierung, operativer Exzellenz und unternehmerischer Führung streben wir danach, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern.
Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir Material-Kompetenz mit Technologie-Know-how verbinden. Unsere Ideen richten sich auf Themen wie Umwelt, Energie, Gesundheit, Mobilität und Industrielle Anwendungen. Unser Portfolio reicht von Komponenten bis zu abgestimmten Materialsystemen. Sie finden Verwendung in vielfältigen Industrien, darunter Stahl, Elektronik, Chemie, Automotive und Telekommunikation.
Im Geschäftsjahr 2016 erzielte Heraeus einen Umsatz ohne Edelmetalle von 2,0 Mrd. EUR und einen Gesamtumsatz von 21,5 Mrd. EUR. Mit weltweit rund 12.400 Mitarbeitern in mehr als 100 Standorten in 38 Ländern hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.
Heraeus ist 2016 von der Stiftung Familienunternehmen als eines der „Top 10 Familienunternehmen“ in Deutschland ausgezeichnet worden.
Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2016 weltweit 707 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Kontakt
Heraeus Noblelight GmbH
Juliane Henze
Heraeusstraße 12-14
63450 Hanau
+49 (6181) 35-8539
juliane.henze@heraeus.com
https://www.heraeus.com/de/hng/products_and_solutions/lamps_for_optics_and_analytics/nox_measurement.aspx

Wissenschaft, Forschung und Technik

TAPKO – das Kompetenzzentrum für KNX feiert Geburtstag

Ein Pionier der KNX Branche feiert 18 Jährigen

TAPKO - das Kompetenzzentrum für KNX feiert Geburtstag

18 Jahre Kompetenz in EIB / KNX Technologie

Vor achtzehn Jahren haben Dipl. Ing. Klaus Adler und Dipl. Petar Tomic Ihr Start-up TAPKO aus der Taufe gehoben. Die Kompetenz verhalf dem Unternehmen einen Traumstart mit erstklassigen Beratungs- und Entwicklungsprojekten. Beide Gesellschafter waren bereits seit Jahren mit interessanten Entwicklungen im EIB / KNX System betraut und haben maßgeblich beigetragen dort Standards weiterzuentwickeln. TAPKO Technologies erarbeitete sich in der KNX Szene schnell den Ruf eines Kompetenzzentrums und die Firma wuchs kontinuierlich. Über die Jahre veränderten sich zwar die Anforderungen des Marktes immer wieder, doch TAPKO konterte dies erfolgreich mit Technologie-Highlights, zusätzlichen Firmen-Partnerschaften und herausragenden Mitarbeitern.

In diesen Tagen feiert die TAPKO Technologies GmbH ihren Geburtstag. Die Geschäftsleitung dankt allen Kunden und Partnern für die bisherige Zusammenarbeit. Das Unternehmen befindet sich aktuell in Messevorbereitungen für die „light & building 2018“ in Frankfurt. Mit Sicherheit einen Besuch wert.

TAPKO Technologies GmbH was founded in October 1999 by Klaus Adler and Petar Tomić. The two managing directors, Dipl. Klaus Adler and Dipl.-Ing. Petar Tomić, have were a driving force in the EIB/KNX market for ten years before the establishment of TAPKO GmbH. Company headquarters are located in Regensburg, South Germany. TAPKO is a full member of the KNX Association and is certified according to ISO 9001/2008.
TAPKO“s growth from a German KNX specialist to a brand of European and international repute is based on its strong technology innovation and successful collaboration with partner companies.
This cooperation with partner companies was instrumental in building TAPKO into a company able to offer – from development to production – all process steps of KNX components from a single source. The portfolio covers the entire service for product ideas, product development and manufacturing. TAPKO can provide to customers all the necessary components and services for this purpose, including our own TestLab.

Firmenkontakt
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Petar Tomic
Im Gewerbpark A15
93059 Regensburg
(+49) 941 30747-0
info@tapko.de
http://www.tapko.de

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