Fachkräftemangel im Fokus der Landesdelegiertenversammlung des Berufsausbilder-Verbandes Bayern e.V.

Am 09.04.2011 traf sich die jährliche stattfindende
Landesdelegiertenversammlung des Berufsausbilderverbandes
Bayern e.V. im Palottihaus in Freising.
Fachkräftemangel im Fokus der  Landesdelegiertenversammlung des  Berufsausbilder-Verbandes Bayern e.V.

Von 10 Uhr bis 18 Uhr standen die neusten Entwicklungen im Bereich Berufsausbildung im Fokus der Versammlung. Im Zuge der positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt entsteht auch ein neuer Wettbewerb um Fachkräfte, dem die Unternehmen in Zukunft verstärkt ausgesetzt sein werden. Deshalb stellt der Berufsausbilder Verband Bayern
das Thema Fachkräftemangel ins Zentrum seiner Landesdelegiertenversammlung. Zur Begrüßung präsentierte Oberbürgermeister Dieter Thalhammer die aktuelle Bildungs- und Ausbildungssituation der Schulstadt
Freising. In Vertretung der bayerischen Arbeitsministerin Christine Haderthauer sprach die Ministerialdirigentin
Ingrid Kaindl. Thema war die bayerische Arbeitsmarkt- und Berufsausbildungssituation. Zukünftige
Fachkräfteengpässe und die Ausbildung bayerischer Fachkräfte standen im Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Im
Anschluss daran skizzierte der Geschäftsführer der IHK München und Oberbayern, Abteilung Berufsausbildung, Dr. Josef Amann, die „Berufsausbildung im Spannungsfeld von
Fachkräftemangel und Demografie“.
Oberbürgermeister Dieter Thalhammer sieht in dem objektiv bestehenden Fachkräftemangel bereits eine drohende Behinderung unternehmerischer Entwicklung. Im März 2011 standen im
Landkreis Freising den 1064 offene Stellen nur 2406 Arbeitslose gegenüber. Eine aktuelle Blitzumfrage der Agentur für Arbeit in Freising von letzter Woche zum Wegfall der siebenjährigen
Übergangsfrist der Beschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für acht osteuropäische EU-Mitgliedstaaten und ihre Auswirkung auf den Arbeitsmarkt hat ergeben: Die Erwartungen der Arbeitgeber an das neue Arbeitnehmerpotenzial sind hinsichtlich einer Kompensation ihres Fachkräftemangels eher gering. Für die Ministerialdirigentin Ingrid Kaindl ist das Anerkennungsgesetz ausländischer Bildungsnachweise ein erster
politischer Schritt, um Engpässe bei den Fachkräften zu begegnen. Den entscheidenden Schritt für einen erfolgreichen, bayerischen
Wirtschaftsstandort sieht sie in der verstärkten Ausbildung des bayerischen Nachwuchses. Der IHK-Vertreter, Dr. Josef Amann, sieht beim Thema
Fachkräftemangel die betrieblichen Ausbilder der Unternehmen gefordert. „Raus aus dem Betrieb und rein in die Schule. Es muss gelingen, die Unternehmensleistungen als Elemente einer Strategie zur Bewerber Akquise im Betrieb zu platzieren und zu verkaufen.
Employer branding ist das Stichwort dazu.“
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