Nach Katastrophe in Japan: Ökostrom gefragter denn je

Die Vorfälle in Japan sorgen für ein Umdenken bei den Verbrauchern. Die Nachfrage nach Ökostromtarifen ist derzeit so hoch wie nie. Dabei bedeutet der Abschluss eines Tarifes mit sogenanntem “Grünen Strom” nicht automatisch eine höhere Stromrechnung.

Die deutschen Anbieter von Ökostrom verzeichnen aktuell eine Rekordnachfrage. Nach Aussagen einiger Stromanbieter haben sich die Aufträge nach der schweren Erdbebenkatastrophe und den daraus resultierenden Reaktorunfällen in Japan nahezu verzehnfacht. Auch wenn die Nachfrage unaufhörlich steigt, wird es in naher Zukunft keine Versorgungsengpässe geben. “Grüner Strom” wird in ausreichendem Maß produziert, sodass die Versorger die steigende Nachfrage problemlos bewältigen können.

Genug “Grüner Strom” vorhanden
“Wir haben noch reichlich Luft nach oben”, äußerte sich Daniel Kluge vom Bundesverband Erneuerbare Energien e. V. (BEE) auf die Frage, ob genug Ökostrom für die ansteigende Nachfrage produziert würde. Nach aktuellen Schätzungen der Strombranche bezogen im Jahre 2010 etwa 2 Millionen Haushalte in Deutschland Strom aus erneuerbaren Energien. Legt man den durchschnittlichen Stromverbrauch zugrunde, bedeutet das in etwa sieben Milliarden Kilowattstunden Jahresverbrauch. In Zusammenhang mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz wurden 2010 demgegenüber 105 Milliarden Kilowattstunden der umweltfreundlichen Energievariante produziert und in das deutsche Netz eingespeist – das sind mehr als zehn Mal so viel. Diese Tatsache lässt die Ökostromanbieter gelassen auf eine steigende Nachfrage blicken. Und sollte der Bedarf noch größer werden, besteht für die Anbieter immer noch die Möglichkeit, zusätzlichen Strom nachzukaufen – beispielsweise Wasserkraftenergie aus Österreich.

Umweltfreundlicher und atomfreier Strom ist nicht zwingend teurer
“Wer immer noch im Grundversorgungstarif ist, kann beim Wechsel zu Ökostrom auf jeden Fall sparen?, so der Energieexperte der Stiftung Warentest Thomas Müller. Der freie Strommarkt bietet Privatverbrauchern die Gelegenheit, ihren Stromanbieter frei zu wählen. Dabei kann neben einem günstigen Tarif auch die Art der Erzeugung berücksichtigt werden. Im besten Fall für den Verbraucher kann er sich hier für einen Anbieter entscheiden, der die bevorzugte Stromvariante günstiger als den konventionellen Tarif anbietet. Die Verbraucherzentralen raten Privatkunden zu einem Online-Tarifvergleich. Spezielle Vergleichsportale im Internet bieten ihren Kunden kostenlos einen Vergleich der Stromtarife an, bei dem unkompliziert und mit nur wenigen Klicks direkt zum favorisierten Stromanbieter gewechselt werden kann.

Die wechseln.de GmbH wurde im Jahr 2007 als Reaktion auf die ansteigenden Energiepreise gegründet. Das nutzerfreundliche Serviceportalet seinen Besuchern kostenlos die Möglichkeit, sowohl Strom- und Gas- als auch Handy- und DSL-Tarife zu vergleichen und mit nur einem Mausklick ihren Anbieter zu wechseln. Für den unabhängigen Überblick sorgen erfahrene Spezialisten auf dem Vergleichsmarkt. Für die Qualität des Unternehmens stehen über 12 Millionen Besucher pro Jahr und ein TÜV-geprüfter Kundenservice.

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