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Wissenschaft, Forschung und Technik

LED Lupenleuchte MAX-View

maximale Flexibilität und hohe Funktionalität am Arbeitsplatz

LED Lupenleuchte MAX-View

austauschbare Linsen macht die MAX-View so flexibel

LED Lupenleuchten werden überall da eingesetzt, wo Licht und eine Vergrößerung des Arbeitsbereiches von Nöten sind.
Ob für präzise Arbeiten in Werkstätten, in der Fertigung, technischen Büros oder Zuhause – mittlerweile hat sich die LED Lupenleuchte als Allrounder für alle Arten von Kleinarbeiten durchgesetzt. „Wir sind heller“ bringt mit der MAX-View eine LED Lupenleuchte auf den Markt, die hohe Qualität, Funktionalität und besondere Flexibilität vereint.

Was macht die LED Lupenleuchte MAX-View so besonders?
Während viele Hersteller Lupenleuchten mit integrierter Linse anbieten, sind die hochwertigen Linsen in der LED Lupenleuchte MAX-View austauschbar. Je nach Arbeitseinsatz ist die Linse mit ein paar Handgriffen schnell auszutauschen. Hier stehen hochwertige Linsen mit 3, 5 oder 8 Dioptrien zur Verfügung. Dies macht die MAX-View unheimlich flexibel in ihrem Einsatzbereich und entpuppt sich bei falscher Einschätzung der Dioptrienzahl nicht als Fehlkauf. Denn aus Unkenntnis werden Lupenleuchten meist mit zu starker Vergrößerung gekauft, „viel hilft viel“ ist hier absolut fehl am Platz. Wo andere LupenleuchteN zurückgesandt werden müssen, wird bei der MAX-View nur die Linse ausgetauscht.

Schon eine Linse mit 3 Dioptrien ist für viele Anwendungen vollkommen ausreichend, denn die Vergrößerung fällt relativ kräftig aus und zeigt über fast den gesamten Bereich der Linse ein weitgehend unverzerrtes Bild. Außerdem verfügt diese Linse eine hohe Tiefenschärfe.5 Dioptrien ist ein guter Kompromiss, wenn es darum geht, kleine Dinge optimal zu vergrößern.
Eine 8-Dioptrien Linse sollte nur dann in Betracht gezogen werden, wenn winzige Teile (z. B. bei Laborarbeiten) stark vergrößert werden sollen. Durch die stärkere Vergrößerung verkleinert sich natürlich der Sichtbereich, das Werkstück wird nur ausschnittsweise dargestellt.

Nicht nur die Linse ist ein wichtiger Faktor für präzises und akkurates Arbeiten am Arbeitsplatz.
Der Schwenkarm und die Beleuchtung sollen ebenso von höchster Qualität sein. Die LED MAX-View von „Wir sind heller“ überzeugt mit ihrem hochbelastbaren Metallarm mit großer Reichweite und gewährleistet höchste Bewegungsspielräume. Der Metallarm ist genauestens arretierbar und bietet dadurch optimale Arbeitsbedingungen. 60 bis max 84 ringförmig angeordnete LEDs erzielen bis zu 1.600 Lux auf dem Arbeitsplatz und ermöglichen durch die blendfreie Abdeckung ein schattenfreies Arbeiten.

Die LED Lupenleuchte MAX-View ist mit einer praktischen Tischklemme erhältlich. Die MAX-View lässt sich ohne Aufwand schnell und einfach an unterschiedlichsten Arbeitstischen und -bänken befestigen. Einfach festklemmen und schon ist die MAX-View einsatzbereit.
LED Lupenleuchte MAX-View

Die WSH GmbH – „Wir sind heller“ mit Firmensitz in Gummersbach hat sich auf Industriebeleuchtung und LED Beleuchtung mit modernster Technik spezialisiert. Dabei begleitet das Unternehmen den Kunden von der Ideenfindung, der Visualisierung des Beleuchtungskonzeptes über die Finanzierung bis zur Montage über kompetente Partner. Das Produktportfolio von „Wir sind heller“ reicht von der LED Industriebeleuchtung (z.B. LED Hallenstrahler) über LED Außenbeleuchtung, LED Bürobeleuchtung bis zu Lichtsteuerungen. Wir sind heller bietet auch Leuchtenbau für Sonderlösungen und Kleinserien an.
Kompetente Beratung durch zertifizierte Fachplaner und eine perfekte Beleuchtungslösung für den Kunden gehören neben hochwertigen Produkten zur Strategie des Unternehmens. Dabei liegt besonders Augenmerk auf hervorragendem Licht bei möglichst geringem Energieverbrauch.

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CeramOptec erweitert Portfolio um Antireflexbeschichtungen

Beschichtungslösungen für Lichtwellen-Übertragungsbereiche von UV-C bis NIR verfügbar

CeramOptec erweitert Portfolio um Antireflexbeschichtungen

Anlage zur Antireflexbeschichtung (Bildquelle: @ CeramOptec GmbH)

Bonn/Livani, 05.09.2018 – CeramOptec, einer der international führenden Entwickler und Hersteller von Multimode-Lichtwellenleitern aus Quarzglas, erweitert sein Portfolio um Antireflexbeschichtungen für die Endflächen von optischen Fasern und Faserbündeln. In einer hochmodernen Vakuum-Beschichtungsanlage am Produktionsstandort in Livani/Lettland werden ab sofort entspiegelnde Beschichtungen aus Siliziumdioxid (SiO2), Aluminium(III)-oxid (Al2O3) und Hafniumdioxid (HfO2) sowie anderen Oxidverbindungen realisiert. Die Schichten werden via Gasphasenabscheidung erzeugt und senken die Reflexionsverluste von Faserkern und Fasermantel von üblicherweise sieben bis acht auf unter 0,1 Prozent. Die Antireflexbeschichtungen sind für Lichtwellen-Übertragungsbereiche von UV-C bis zu nahem Infrarotlicht (NIR) verfügbar. Eine typische Anwendung stellen zum Beispiel Beschichtungen für die optimierte Transmission von 266nm UV-C-Licht dar.

Mit der Portfolioerweiterung um Antireflexbeschichtungen reagiert CeramOptec auf die wachsenden industriellen Anforderungen an den Lichtdurchsatz quarzglasbasierter Faserprodukte. Darüber hinaus kann der Faseroptik-Spezialist nunmehr sämtliche Schritte der Glasfaserfertigung am eigenen Produktionsstandort durchführen. Das sichert höchste Qualitätsstandards und verkürzt vor allem die Lieferzeit kundenindividueller Faserprodukte erheblich. Die in Livani errichtete Vakuumkammer bietet dabei selbst für die Beschichtung von Spezialanfertigungen optimale Voraussetzungen. Mit über einem Kubikmeter Nutzraum und einem Innenkammer-Durchmesser von 1100mm verfügt sie über überdurchschnittliche Dimensionen, die auch eine Bestückung mit sehr langen Fasern und Faserbündeln erlauben. Damit deckt die Anlage das komplette Spektrum möglicher Antireflexbeschichtungslösungen für faseroptische Produkte ab. Nähere Informationen zum Beschichtungsportfolio sowie Kontaktdaten für individuelle Anfragen finden Interessenten unter www.ceramoptec.com.

Über CeramOptec
Die CeramOptec in Kooperation mit Ceram Optec SIA hat sich auf die Herstellung von Multimode-Lichtwellenleitern aus Quarzglas spezialisiert. Das mittelständische Unternehmen wurde 1988 gegründet und ist heute Tochter der biolitec AG, eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen. Mit Niederlassungen in China und den Distributionspartnern in USA, France, Indien, Japan und Korea ist CeramOptec nicht nur in Europa, sondern auch auf den asiatischen und nordamerikanischen Märkten stark vertreten. Das Angebot umfasst Fasern, Faserbündel, Assemblies und Kabel für zahlreiche Einsatzbereiche, darunter industrielle und medizinische Laserapplikationen, Sensorsysteme in Luft- und Raumfahrt sowie spektroskopische Anwendungen in Astronomie und chemischer Industrie. Eine Besonderheit ist die Herstellung von Glasfaserkernen mit vier- bis achteckiger Geometrie (Non Circular Core Fibers/NCC), die vor allem in der Astrophysik eingesetzt werden. Die biolitec group beschäftigt insgesamt 245 Mitarbeiter.

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Sattelanprobe: Schulterfreie Sättel müssen auch gut angepasst werden

Alle Bewegungen gründen auf Muskeln bzw. auf dem Zusammenspiel von Nervensystem und Muskulatur, egal, ob das Pferd grast, trabt oder einen langen Galopp läuft. Die korrekte Sattelanprobe in der Bewegung und der Einsatz von schulterfreien Sätteln sind

Sattelanprobe: Schulterfreie Sättel müssen auch gut angepasst werden

Rückenaufwölbung zur Sattelanpasung

Korrekte Rückenvermessung bei der Sattelanprobe.
Besonders Schulterfreie Sättel müssen auch gut angepasst werden.

Alle Bewegungen gründen auf Muskeln bzw. auf dem Zusammenspiel von Nervensystem und Muskulatur, egal, ob das Pferd grast, trabt oder einen langen Galopp läuft. Die korrekte Sattelanprobe in der Bewegung und der Einsatz von schulterfreien Sätteln sind daher wichtig. Die Kissenform der schulterfreien Sättel muss dem Pferderücken in Bewegung angepasst werden.
Die ca. 260 Skelettmuskeln des Pferdekörpers machen 35 Prozent des Körpergewichts aus. Muskeln ziehen sich auf Befehl zusammen und entspannen. Jeder Muskel beziehungsweise jede Muskelgruppe hat – „festgehalten“ durch Sehnen – zwei oder mehrere Ansatzpunkte an den zu bewegenden Knochen sowie der folgenden Muskulatur. Ein Muskel arbeitet indem er sich anspannt, d.h. er verkürzt und wölbt sich auf. Durch einen Gegenmuskel wird er entspannt bzw. gedehnt. Wird ein Muskel überbeansprucht oder z.B. durch unpassende Ausrüstung, wie einen zu geschwungenen und zu eng anliegendem bzw. die Schulter Muskulatur einengenden Sattel dauerhaft gereizt, bleibt er im angespannten Zustand und wird in diesem nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Es kommt zu Verspannungen. Die Rückenform passt sich anhaltend der Kissenform an und wird zum Senkrücken, das Pferd hat Schwierigkeiten unter zu treten.
Folgend bildet sich die Muskulatur immer weiter zurück, es entsteht Muskelatrophie.
Diese bei Trapezmuskel-Atrophie („Schulterkuhle“ genannt) entstandene Rückbildung ist, wenn sie nicht zu lange unbehandelt geblieben ist, noch reparabel, in Extremfällen ist sie irreparabel (verklebte Muskel-Atrophie). Wie die Muskeln benötigen die Muskelfasern „Treibstoff“ – Bewegung kostet Energie. Für den Energienachschub sind die Blutgefäße zuständig. Der Treibstoff besteht aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen. Zahllose kleine Äderchen (Kapillaren) durchziehen die Bindegewebshüllen der Muskelfasern und umspinnen sie mit einem dichten Versorgungsnetz. Aneinandergereiht würden die winzigen Blutgefäße der menschlichen Muskulatur z.B. mehr als zweimal um die Erde reichen. Bei falsch angepasster Kissenform entstehen die schmerzhaften Blockaden im Bereich der Übergänge vom Trapezius zum logissimus dorsi. (roter Punkt auf dem oberen Bild) Die vom Blut gelieferten Nährstoffe enthalten zwar Energie, diese Energie ist chemisch gebunden und steht den Zellen nicht direkt zur Verfügung. Ebenso wie das Benzin in einem Motor, werden die Nährstoffe zuerst verbrannt, um Bewegung zu erzeugen. Das geschieht in speziellen Zellorganen (Mitochondrien), die in jeder Muskelzelle vorhanden sind. Wegen ihrer Funktion als Energieversorger werden die Mitochondrien als „Kraftwerke“ der Zellen bezeichnet, den kleinsten Einheiten des Muskels, in denen die Bewegung erzeugt wird. Dort gibt sie die gespeicherte Energie in dem Moment ab, in dem sich der Muskel zusammenzieht: Körperliches Training erhöht die Zahl der Myofibrillen und damit Dicke und Kraft des Muskels. Auch die Mitochondrien – Zellkraftwerke – lassen sich dadurch vermehren und verbessern die Energiereserven. Verklemmte oder „gequetschte“ Muskelpartien versorgen also die nachfolgenden Muskeln nicht mit Energie. Verspannte Muskeln sind verkürzte Muskeln, die sich nicht mehr optimal entspannen. Oder die Verspannung führt zur „Verkümmerung“ der folgenden Muskelpartie, z.B. dem Trapezmuskel. Das Problem liegt hier eindeutig in dem „Zusammenquetschen“ des vor bzw. unterhalb des Trapezmuskels liegenden Streckermuskels (Oberarmstrecker oder Musculus triceps brachii). Wird dieser „frei“ gelassen, arbeitet er ungehindert. Er wölbt sich auf, streckt und dehnt sich, der Trapezmuskel regeneriert und führt seine Stabilisierung hin zu den Rückenmuskeln fort. Bisher hat nur die Firma Testa Sattelkonzept ein Messsystem, bei dem die Aufwölbung und die Differenz zwischen dem tiefen und dem aufgewölbten Rücken (Dorsiflexion) gemessen und berechnet werden kann. Diese Sättel sind mit verstellbarer Kissenform ausgerüstet.
Dies war der Grund zur Entwicklung des TESTA Schulterfrei-Konzeptes!
Dieses Problem wurde von Testa als erstem und bisher einzigem Sattelhersteller gelöst. Durch die Zurückstellung des Schweißblattes und des Schulterkissens versorgt der Oberarmstrecker ungehindert den Trapezius mit der erforderlichen Energie, da er ohne Quetschdruck arbeitet und die energetische Kette nicht unterbrochen ist. Das Prinzip dieser Muskelfreistellung wurde von Testa patentiert.

Die Informationen stammen aus Forschungen verschiedener Kliniken sowie einer Vortragsreihe von Theo Stamm, Testa Entwickler

Presserecherche im Bereich Pferdehaltung und Reiten für Online-Portale

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Umfassendes Wissen über Therapiemöglichkeiten ist wichtig

Der erste Patienteninformationstag zum Thema erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik Sulzbach/Saar war ein großer Erfolg

Umfassendes Wissen über Therapiemöglichkeiten ist wichtig

Prof. Dr. Dr. Fischer, Universitätsaugenklinik Tübingen, beim Patienteninformationstag in Sulzbach (Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Sulzbach/Saar) – Ende August fand der erste Patienteninformationstag für erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik der Klinik Sulzbach/Saar unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Szurman statt. Zahlreiche Betroffene und ihre Angehörigen nutzten die Veranstaltung, um sich direkt bei Spezialisten aus Medizin, Forschung, Patientenverbänden und Industrie über den Stand der Wissenschaft und die heute verfügbaren Therapien zu informieren.

Retinitis pigmentosa (RP) gehört zu den erblichen Netzhauterkrankungen. Sie führt zur Zerstörung der Netzhaut und im Endstadium häufig zur vollständigen Erblindung. „RP ist bislang nicht heilbar“, erklärte Prof. Dr. med. Szurman, Chefarzt der Augenklinik Sulzbach und Leiter des Transplantationszentrums Saar. „Aber es gibt bereits aussichtsreiche Therapieansätze und wir freuen uns, dass die Klinik Sulzbach, die unter anderem auf Netzhauterkrankungen spezialisiert ist, den Betroffenen diesen Tag anbieten kann, den auch viele genutzt haben, um sich direkt bei den Spezialisten über den Stand der Wissenschaft zu informieren.“

Nach einem Übersichtsvortrag von Oberarzt Dr. Arno Haus von der Augenklinik Sulzbach zu den Grundlagen des Sehens und zum Krankheitsbild Retinitis pigmentosa gab Prof. Szurman einen umfangreichen Überblick über die Forschungs- und Entwicklungsschritte auf dem Weg zu subretinalen Netzhautimplantaten. Diese Implantate können blinden Menschen, die infolge einer degenerativen Netzhauterkrankung wie RP über keine oder nur noch über eine sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben. Prof. Szurman war von Anbeginn in die Grundlagen-Entwicklung sowohl epi- als auch subretinaler Netzhautimplantate aktiv involviert.

Funktionsoberarzt Ciprian Ivanescu erklärte anschließend die Transkorneale Elektrostimulation (TES) als Therapieansatz für RP-Patienten, deren Sehkraft noch teilweise erhalten ist. Durch die Elektrostimulation können mehrere so genannte neuroprotektive Wachstumsfaktoren aktiviert werden, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken. Betroffenen bietet sich so die Chance auf eine Verlangsamung ihres Krankheitsverlaufs.

Dr. Sandra Jansen repräsentierte die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. von und für Menschen mit Netzhautdegeneration. Die bundesweite Organisation mit etwa 6.000 Mitgliedern bietet für Betroffene ein Patientenregister an, das Menschen mit bestimmten Formen von Sehbehinderung ermöglicht, an der Entwicklung von Studien mitzuwirken. Das Register, das neutral, unabhängig und anonymisiert ist, unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Patienten, Ärzten und Wissenschaftlern und leistet dadurch einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien: „Es ist daher äußerst wichtig, dass möglichst viele Betroffene sich bereiterklären, ihre Daten im Patientenregister zur Verfügung zu stellen“, betonte Dr. Jansen.

Auf großes Interesse stießen auch die Vorträge von PD Dr. Dr. med. Boris Stanzel, Oberarzt an der Augenklinik Sulzbach und von Prof. Dr. Dr. med. Dominik Fischer, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik Tübingen. Sie vermittelten den Teilnehmern einen fundierten Überblick über die Chancen, aber auch über die noch bestehenden Herausforderungen der stammzell- und gentherapeutischen Ansätze in der RP-Therapie. Abgerundet wurde dieser umfassende Überblick durch die Vorträge von Dr. med. Annette Pütz und Dr. med. Anna-Maria Seuthe, beide von der Augenklinik Sulzbach, zum Thema „Vergrößernde Sehhilfen“ und einem bemerkenswerten Interview, das Dr. Haus mit zwei RP-Patienten führte, die bereits Erfahrung mit dem retinalen Implantat sowie der transkornealen Elektrostimulation gesammelt hatten und darüber sehr anschaulich und persönlich berichten konnten.

Abschließend betonte Prof. Szurman, dass auch kleinere Standardeingriffe wie die Behandlung des grauen Stars (Linsentrübung) oder eines bestehenden Makulaödems – beides Begleiterkrankungen, die bei RP häufig auftreten – zwar nicht zu einer Heilung, jedoch zu einer erheblichen Verbesserung der Sehschärfe führen können. Dies kann für einen RP-Patienten weitere Jahre Teilhabe und Mobilität bedeuten. Er rät daher zu einer besseren Grundversorgung und empfiehlt jedem Patienten, sich umfassend über diese Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Die Retina Implant AG aus Reutlingen, die gemeinsam mit Ärzten das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS und die TES-Therapie mit dem RI OkuStim® System entwickelt hat, war als Aussteller vor Ort. Die Spezialisten und Fachärzte beantworteten in der abschließenden Gesprächsrunde mit Patienten zahlreiche Fragen zu Therapie und Implantat.

Kontakt:
Augenklinik Sulzbach
Susanne Schneider
An der Klinik 10, 66280 Sulzbach
+ 49 68 97 5 74 – 1119
sek-augen@kksaar.de

Termine
22.9.2018 Haupt-Session zu Forschung, Diagnostik und Therapien bei erblichen Netzhautdystrophien im Rahmen des 18 EURETINA Kongresses, Reed Messe Congress Centre, Trabrennstraße 7, 1021 Wien
27.9. 2018 Symposium Biomaterialien in der Augenheilkunde mit Vortrag zu Biomaterial- und mikrotechnische Anforderungen an elektronische subretinale Implantate durch Prof. H. Sachs, WorldCCBonn, Bonn
24.11.2018 Patienteninformationstag für Retinitis pigmentosa an der Augenklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg

Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Die Zukunft kreativ gestalten – Mayr Antriebstechnik eröffnet neues Kommunikationszentrum mayr.com

Im Allgäu verwurzelt, mit der Welt verbunden – mit dem neuen Kommunikationszentrum mayr.com bekräftigt Mayr Antriebstechnik sein Bekenntnis zum Standort in
Mauerstetten und stärkt gleichzeitig seine internationale Ausrichtung. Am Mittwoch, den 18.

Die Zukunft kreativ gestalten - Mayr Antriebstechnik eröffnet neues Kommunikationszentrum mayr.com

Chr. Mayr GmbH + Co. KG

„Mit dem neuen Kommunikationszentrum mayr.com schaffen wir einen Ort der Begegnung, einen Ort der direkten Kommunikation von Mensch zu Mensch, im Gegensatz zur heute immer anonymer werdenden Kommunikation über das Internet und Social Media“, erklärt Seniorchef Fritz Mayr. Daher ist auch der Name „Kommunikationszentrum“ bewusst gewählt, in Abgrenzung zu einem Technologie- oder Schulungszentrum. „Es geht uns um die Wertschätzung der persönlichen, direkten Kommunikation. Denn Kommunikation erzeugt Stabilität und schafft Vertrauen“, betont Fritz Mayr. Dieses Verständnis von Kommunikation kommt auch in der runden Form des neuen Gebäudes zum Ausdruck. Bei der Eröffnungsfeier zeigten sich die etwa 140 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter der umliegenden Kommunen und Schulen sichtlich beeindruckt von dem rundum gelungenen, repräsentativen Neubau.

Wichtiger, bodenständiger Arbeitgeber im Ostallgäu

„Ein weiteres Ziel, das wir mit dem mayr.com verfolgen, ist die Integration der Firma Mayr in die Umgebung“, ergänzt Fritz Mayr. „Denn wir stehen in enger Beziehung zu unserer Umgebung, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Menschen in der Region.“ Dass das renommierte Familienunternehmen ein wichtiger und bodenständiger Arbeitgeber im Ostallgäu ist, bekräftigte auch Landrätin Maria Rita Zinnecker im Rahmen der Podiumsdiskussion. Und Armin Holderried, Bürgermeister der Gemeinde Mauerstetten ergänzte: „Wir sind stolz, mit Mayr Antriebstechnik einen Global Player in der Gemeinde zu haben. Wir erleben das Unternehmen als starken Partner und verlässlichen Arbeitgeber, der stabil und zukunftssicher aufgestellt ist.“ Das Besondere an Mayr Antriebstechnik als Arbeitgeber ist die Ausrichtung als Familienunternehmen. Seit der Gründung im Jahr 1897 steht die Familie Mayr hinter dem Unternehmen – heute bereits in der fünften Generation. So ist mit Ferdinand Mayr mittlerweile der Enkelsohn von Fritz Mayr Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsführung. „Wir betrachten unser Unternehmen mit allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen als gewachsene Mayr-Familie“, erklärte Ferdinand Mayr in seinem Grußwort. „Für uns als Inhaberfamilie ist es wichtig, vor Ort im Unternehmen da zu sein, mitzugestalten und unsere gelebten Werte umzusetzen. Unsere Mitarbeiter weltweit verlassen sich darauf.“ Auch Angelika Schorer, Abgeordnete im Bayerischen Landtag, würdigte dieses Engagement und bedankte sich bei der Familie Mayr, die mit Weitblick und Innovation ihr Unternehmen betreibe.

Im Allgäu verwurzelt, mit der Welt verbunden

„Mit dem mayr.com schaffen wir einen Raum für die Gestaltung unserer Kommunikation“, so Ferdinand Mayr. „Kommunikation ist Bindung, ist Verbindung. Und Verbindung bzw. Vernetzung ist auch das Stichwort für die Herausforderungen der modernen Industrie. Es geht um die Vernetzung von Produkten, Maschinen, Prozessen und auch den Menschen – und dies weltweit. Dafür steht das neue Gebäude. Hier kommunizieren wir künftig zum Beispiel mit Kunden und Partnern, Schülern, Studenten und den eigenen Mitarbeitern. Die Schlagworte sind Knowledge und Learning. Denn bei den heute sich schnell verändernden Anforderungen und Märkten ist Weiterbildung eine Investition in die Zukunft. Mit dem neuen Kommunikationszentrum stärken wir unsere internationalen Verbindungen genauso wie unseren Stammsitz in Mauerstetten. Dazu gehört ganz klar auch unsere neue, 4.500 m2 große Montage- und Logistikhalle, die 2017 in Betrieb genommen wurde. Mit diesen großen Standortinvestitionen bewältigen wir die Herausforderungen der voranschreitenden Digitalisierung. Gleichzeitig erfüllen wir die wachsenden Marktanforderungen an eine herausragende Logistik. Wir sind schon heute stark aufgestellt und freuen uns darauf, die Zukunft kreativ zu gestalten.“

International stark aufgestellt

Günther Klingler, Geschäftsführer von Mayr Antriebstechnik, hob in seiner Ansprache Stabilität, Zuverlässigkeit, Innovation und Kontinuität als die tragenden Säulen des Unternehmens hervor: „Seit der Gründung im Jahr 1897 sichert das Unternehmen mit innovativen Produkten die Bewegungen dieser Welt.“ Die internationale Ausrichtung von Mayr Antriebstechnik kam auch im Grußwort von Yu Wang, dem Geschäftsführer von Mayr China in Zhangjiagang bei Shanghai zum Ausdruck. „Mayr Antriebstechnik ist Marktführer in der mechanischen Antriebstechnik und arbeitet mit international führenden Unternehmen zusammen.“ Das Unternehmen ist weltweit in über 60 Branchen aktiv und hat insgesamt über 1.200 Mitarbeiter. Neben Mauerstetten betreibt Mayr Antriebstechnik zwei weitere Werke in Polen und China und ist mit Vertriebsniederlassungen in den USA, in Frankreich, Großbritannien, Italien, Singapur und in der Schweiz sowie rund 40 weiteren Ländervertretungen global aufgestellt. Auch das Internationale Sales Meeting mit über 50 Teilnehmern, das im Anschluss an die Eröffnung als eine der ersten Veranstaltungen im neuen mayr.com stattfindet, spiegelt diese Ausrichtung wider.

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Mayr Antriebstechnik eröffnet neues Kommunikationszentrum mayr.com

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Smart Textiles Symposium 2018 in Dornbirn, Österreich

MEDIENINFORMATION

-In wenigen Tagen beginnt das Smart Textiles Symposium 2018 (12.-13 September) im Messequartier in Dornbirn, diesmal in Kooperation mit der Dornbirn-GFC (Global Fiber Congress):

-24 spannende Vorträge an zwei Tagen und eine begleitende Fachausstellung beleuchten das Spannungsfeld zwischen Mikroelektronik, IT, Software und Textilindustrie.

-Gemeinsame Eröffnung des 57. GFC-Dornbirn und Netzwerk Gala-Abend in der Messe Dornbirn mit rund 700 Teilnehmern aus über 30 Ländern

Dornbirn, 03.09.2018 – Das seit 7 Jahren im Rahmen der Smart Textiles Plattform Österreich erfolgreich von Günther Grabher organisierte Smart Textiles Symposium wird am 12. September gemeinsam mit dem 57. GFC-Dornbirn eröffnet. Zu diesem Anlass wird der amtierende österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz eine Videobotschaft überbringen. Das eigentliche Smart Textiles Symposium wird von dem Keynote Speaker James Holbery, Microsoft USA eröffnet. Er wird auf die Chancen von textiler Elektronik für Industrie und Gesellschaft jetzt und in naher Zukunft eingehen. Er sieht im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ein enormes Wachstumspotential für textile Elektronik. Integrierte Sensoren, flexible Displays und allgegenwärtige Netzwerkanbindung sind für den Verbraucher selbstverständlich geworden. Der Durchbruch bei flexiblen Strukturen, gedruckter Elektronik und in Textilien integrierte Elektronik eröffnen ganz neue Anwendungsbereiche für smarte Bekleidung und Accessoires im Sportbereich, aber auch bei Medizintextilien und Industrieanwendungen. Wie eine Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWI der Bundesrepublik Deutschland (Jan. 2018) zu „FashionTech – Smart Texiles“ aufgezeigt hat, ist häufig der Sportswear-Sektor der Treiber. Technologien, die beispielsweise in der Raumfahrt zum Einsatz kamen, finden neue Funktionalitäten im Sport und werden so einer breiten Nutzeröffentlichkeit zugänglich gemacht.
Analysten erwarten durch die Kombination von Technologie und Mode für die kommenden Jahre einen interessanten Markt mit jährlichen Steigerungsraten von über 20 Prozent auf internationaler Ebene. Laut der BMWI-Studie befindet sich Europa im Spitzenfeld, wenn es um die Entwicklung von Smart Textiles geht. Neben dem Militär wird besonderes Entwicklungspotential in den Wirtschaftsbereichen Luftfahrt- und Automobilwirtschaft, Energiewirtschaft, Bau- und Maschinenbauindustrie sowie in der Gesundheitstechnologie gesehen (s. S. 17/18). Zu den größten Herausforderungen für die Massenfertigung von Smart Textiles zählen die Haltbarkeit, Stromversorgung und Zuverlässigkeit der Kontaktpunkte, d.h. die Nutzerfreundlichkeit der Produkte. Eine klare Standardisierung und Zertifizierung sowie bindende Rechtsgrundlagen hinsichtlich Produktion, Sicherheit, Konnektivität und Nachhaltigkeit sind immer noch ein Desideratum.

Dr. Isa Hofmann, GF IHOFMANN, wird das Thema Künstliche Intelligenz und die neuen Möglichkeiten der automatisierten Kommunikation näher beleuchten. Künstliche Intelligenz prägt schon heute die Alltagsabläufe: von der Navigation auf dem Handy bis zur Produktempfehlung im Online-Shop. Ein Schwerpunkt des Vortrags werden Automatisierungs-Tools im Bereich der social media Kommunikation sein, sowie produktbezogene Instrumente in der Kundenkommunikation. Die sogenannten Chatbots werden immer häufiger im Kundenservice eingesetzt, nicht nur um einen Mehrwert im Kundenkontakt zu schaffen, sondern auch zur Entlastung der Mitarbeiter. Es werden verschiedene Typen von Chatbots aufgezeigt und auch konkrete Beispiele präsentiert.

Die 24 Vorträge beleuchten unterschiedliche Aspekte von Smart Textiles. So wird Stefan Rohringer von Infineon Technologies die technischen Möglichkeiten von Halbleitern im Kontext des Internet of Things aufzeigen. Sven Böhmer von der Statex Produktions & Vertriebs GmbH wird ebenfalls auf die multiple Funktionalität von textilen Elektroden eingehen. Konkrete Produkte wie Gesundheits-trackende Schuheinlagen der Firma Stappone, Sportshirts oder auch Inkontinenz-Betteinlagen werden von Thomas Fröis, Texible GmbH, Österreich, vorgestellt. Die intelligente Betteinlage erkennt den Nässegrad und ermöglicht durch Alarmierung eine gezielte Pflege. Pete Krimmer, stAPPtronics GmbH, Österreich, zu der smarten Einlegesohle: „Ausgestattet mit innovativen Druck- und Beschleunigungssensoren erkennt die Sohle Anomalien sowie Haltungsprobleme. Angeschlossen an eine benutzerfreundliche App motiviert sie ihre Träger ohne Leistungsdruck zu mehr und richtiger Bewegung im Alltag.“ Nachhaltigkeit ist Gegenstand des Vortrags von Andreas Röhrich, Wolford AG, Österreich, „Circular economy, Fluch oder Segen für die Modeindustrie“ lautet der Titel. Röhrich: „Wir glauben, eine Möglichkeit gefunden zu haben, die Veränderungen zu unterstützen, die in der Modebranche notwendig sind und um uns selbst zu verändern, nachhaltiger zu werden“.
Das Thema Design bei Smart Textiles wird von der französischen Designerin Florence Bost, Sable Chaud, ausgeführt, die u.a. gemeinsam mit Guillermo Crosetto den Buchtitel „Textile innovations et matieres actives“ herausgebracht hat.
Am zweiten Tag des Symposiums wird u.a. Werner Faymann, Bundeskanzler a. D. Österreich über Innovation in Österreich sprechen und Alexander Pogany vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zur Produktion der Zukunft. Christian Wenner, Kapsch AG, Österreich, spricht über den Einsatz intelligenter Textilien in unterschiedlichen Industrien im Kontext der Kapsch BusinessCom Beratungs- und Entwicklungs-Aktivitäten.
Marcus Kottinger, IBM/Axians, Österreich, zeigt auf, wie in der Schwerindustrie durch smarte Bekleidung Unfälle drastisch reduziert bzw. vermieden werden können. Kottinger: „Auf Grund der Strategie Industrie 4.0 / Smart Factory hält die vernetzte Welt nun endgültig Einzug in die produzierende Industrie. Dies betrifft nicht nur die roboterunterstützte Fertigung, sondern auch die Erhöhung der Sicherheit mit Hilfe von Smart Textiles. Am Beispiel der NorthStar Implementierung sehen Sie, wie intelligente Arbeitsbekleidung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Umwelt schützen können.“

Das komplette Symposiumsprogramm finden Sie unter: http://www.smart-textiles.com

Smart Textiles Symposium 2018: 12.-13. September in Dornbirn, Österreich

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AMB 2018: encee zeigt 3D-Metalldruck

AMB 2018:  encee zeigt 3D-Metalldruck

Mit dem Studio System lassen sich Metallteile direkt im Büro herstellen (Bildquelle: encee CAM/CAD Systeme GmbH)

Die 3D-Druck Experten von encee stellen das Studio System des amerikanischen Hightech-Startup Desktop Metal vor und geben einen umfassenden Einblick in das 3D-Druckverfahren Bound Metal Deposition sowie dessen Anwendungsspektrum.
Das BMD-Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass es Werkstücke erzeugt, die durch eine hohe Stabilität und Bauteildichte sowie eine homogenere Oberflächenstruktur im Vergleich zu Gussteilen verfügen. Darüber hinaus erhält der Anwender eine hohe Konstruktionsfreiheit und kann so auch hochgradig komplexe Konstruktionen, wie beispielsweise Scharniere oder andere bewegliche Teile, herstellen. Diese Eigenschaften machen es in der Praxis für Anwendungen wie das Rapid Prototyping und die Kleinserienproduktion besonders attraktiv.
Das Studio System kann im Büro betrieben werden, da die verwendeten festen Stäbe aus einer Metall-Wachs-Mischung dafür sorgen, dass keine gefährlichen Partikel in die Luft gelangen – Atemschutz und die Einrichtung umfangreicher Belüftungssysteme, wie bei pulverbasierten Metalldruck-Systemen, sind deshalb obsolet. Durch den Verzicht auf Lasertechnologie erschließt das Verfahren weiterhin neue Anwendungsgebiete, wie die Herstellung von Leichtbaufüllungen. Als Stromanschluss genügen für den Betrieb des Systems lediglich 120V, 20A, 50-60Hz – das bedeutet, dass keine Starkstromanbindung nötig ist und auch hier die hohen Sicherheitsvorkehrungen wegfallen, die Unternehmen bei dem Einsatz von laserbasierten Fertigungsverfahren einhalten müssen. Da das Komplett-System, bestehend aus 3D-Drucker, Entbinder und Sinterofen, ohne weitere Maschinenkomponenten von Drittanbietern auskommt, lässt es sich schnell und unkompliziert einrichten und in nahezu jeder Umgebung betreiben. Auch die Wartung der Maschinen kann hierdurch effektiver durchgeführt werden.
Damit sich jeder selbst von der Qualität des innovativen Bound Metal Deposition-Verfahrens überzeugen kann, haben die praxiserfahrenen Experten von encee auch durch das Studio System gefertigte Teile mitgebracht, anhand denen sie die neue Technologie anschaulich erklären.
Besucher der AMB 2018 finden encee in Halle 2, Stand 2A47.

Über encee CAD/CAM Systeme GmbH
Für die CAD/CAM-Lösungen ZW3D und ZWCAD von ZWSOFT ist die encee CAD/CAM Systeme GmbH, Kümmersbruck bei Amberg, exklusiver Händler in Deutschland. Als regionaler Ansprechpartner werden Beratung und technischer Support gewährleistet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden mehr als 1000 Kunden in den Bereichen Industrie-Design, Werkzeug- und Formenbau, Kunststofftechnik, Maschinenbau sowie der Luft- und Raumfahrttechnik betreut. Zudem vertreibt encee als autorisierter Partner die gefragten 3D-Drucker von Stratasys und Desktop Metal. Das Service-Angebot von encee, das neben den Bereichen Consulting, Schulung und Wartung auch eine Hotline umfasst, gewährleistet den Kunden ein umfassendes Dienstleistungs-Paket.

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Wissenschaft, Forschung und Technik

Doppelte Standzeiten dank einmaliger Verschleißfestigkeit.

Walter AG präsentiert Cermet-Dreh-Wendeschneidplatte WEP10

Doppelte Standzeiten dank einmaliger Verschleißfestigkeit.

Die neue Walter Cermet-Sorte WEP10 für glänzende Oberflächen mit höchster Maßgenauigkeit. (Bildquelle: @Walter AG)

Tübingen, 28. August 2018 – Mit WEP10 präsentiert die Walter AG eine neue Cermet-Wendeschneidplatte speziell für das Drehen. Die Sorte besteht aus einem extrem feinkörnigen Substrat auf TiCN/CN-Basis mit Ni/Co-Binder. Gegenüber beschichteten Hartmetall-Wendeschneidplatten aus Wolframcarbid bietet das Cermet-Substrat in Verbindung mit der hoch verschleißfesten Mehrlagenbeschichtung zwei wesentliche Vorteile bei der Schlichtbearbeitung: zum einen sehr viel höhere Standzeiten, zum anderen so gut wie keine Maßschwankungen. Dank einer speziellen Kantenpräparation können Anwender mit der Cermet-Sorte zudem spiegelnde Oberflächen am Bauteil erzielen – sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Schnittgeschwindigkeiten. Diese optisch hochwertigen Oberflächen sind insbesondere bei sichtbaren Bauteilen gewünscht, wo ein guter Ra-/Rz-Wert alleine nicht ausreicht, zum Beispiel in Automobilinnenräumen.

Die WEP10 eignet sich für ISO P-Werkstoffe, aber auch für rostfreie Stähle und Guss. Ihre außergewöhnlich hohe Maßhaltigkeit minimiert den Nachstellaufwand, zum Beispiel bei Passungen am Bauteil. Anwender profitieren von einer hohen Qualität am Bauteil sowie steigender Produktivität durch weniger Ausschuss und geringere Wechselzeiten. Typische Anwendungsgebiete sind, laut Walter, der allgemeine Maschinenbau, aber auch die Energie- und Automobilindustrie. Hier vor allem das Schlichten, zum Beispiel von Getriebewellen und Zahnrädern, im kontinuierlichen oder leicht unterbrochenen Schnitt.

Weitere Informationen auf Video erhalten Sie unter folgendem Link:
Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=X39m6Ayw184
Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=py5D3GNKqZc

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
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Das Unternehmen
Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Gesichert: Das Energiemodell Neutrino Energy

Die Befreiung vom auf fossile Energieträger gestützten Energieversorgungssystem und die durch „Freie erneuerbare Energie“ neu gewonnene Freiheit

Gesichert: Das Energiemodell Neutrino Energy

„Die Befreiung vom auf fossile Energieträger gestützten Energieversorgungssystem und die durch „Freie erneuerbare Energie“ neu gewonnene Freiheit“ –
Schon diese Überschrift polarisiert. Je nachdem welchen Standpunkt ein Betrachter einnimmt oder welche philosophische Interpretation zugrunde gelegt wird, reden die Beteiligten oft über verschiedene Dinge aber Sie verwenden die gleichen Begriffe, was zu einer ordentlichen Verwirrung führt. Wissenschaftler orientieren sich in der Regel konsequent an dem nachgewiesenen Wissen. Der philosophische Ansatz genügt diesen Anforderungen allerdings oft nicht. Trotzdem können beide Seiten auf ihre jeweilige Weise auch Recht haben.

Was soll der Begriff „Freiheit“ bei freier Energie sein? Tatsächlich Kostenfreiheit?
Einstein hat mit seiner berühmten Formel E=mc² gezeigt, dass zwischen Masse und Energie ein direkter Zusammenhang besteht. Die Voraussetzung für Energie ist also Masse in Bewegung. Nun ist Energie damit aber überall. Sie ist die Triebkraft der Natur, die alles Leben in Bewegung versetzt und hält. Energie kann der Mensch spüren oder auf andere Weise wahrnehmen. Wir können ihre Wirkung beobachten und eventuell die Umwandlung einer Energieform in eine andere verfolgen. Ein Beispiel dafür ist die Umwandlung von Reibung in Wärme.

Wo kommt die Energie her?
Laut dem ersten Satz der Thermodynamik kann Energie nicht vernichtet, nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden. Die Summe der Energie bleibt dabei aber konstant. Auch was wir normalerweise als Energieverlust bezeichnen, ist nur die Umwandlung in eine, in diesem Zusammenhang nicht nutzbare Energieform. Die ersten Vorüberlegungen zu diesem Energieerhaltungssatz wurden schon im Jahr 1841 von J. Robert von Mayer formuliert. Wir halten also fest: In einem geschlossenen System kann Energie weder erzeugt noch vernichtet werden. Sie kann nur zwischen den Erscheinungsformen potenzielle Energie, kinetische Energie, thermische Energie, chemische Energie und elektrische Energie wechseln. Sie lässt sich von einer Form in eine andere umwandeln und von einem System in ein anderes transportieren. Die Gesamtsumme der Energie ändert sich dabei nicht.

Unser Universum besteht aus einer unglaublichen Vielzahl von Bestandteilen, die wir heute längst noch nicht alle kennen. Zur Ausstattung des Universums gehört natürlich vor allem auch Energie. Diese kosmische Energie oder kosmische Strahlung ist eine heute allgemein akzeptierte Beobachtung. Die kosmische Strahlung und der Begriff der Neutrinos sind heute Bestandteil des allgemeinen Sprachgebrauchs. Nun sind die Verhältnisse im Kosmos sehr extrem und die Menge der vorhandenen Energie ist für uns nahezu unvorstellbar. Nur einen Teil davon können wir als Sonnenstrahlung unmittelbar wahrnehmen. Sie beleuchtet unsere Welt und macht ein Leben auf unserer Erde erst möglich. Der größte Teil der kosmischen Strahlung ist allerdings für den Menschen nicht direkt wahrnehmbar. Diese unsichtbaren, nicht spürbaren Teilchen haben etwas Geisterhaftes. Deshalb wurden Neutrinos bis vor kurzem auch Geisterteilchen genannt. Sie kommen sowohl aus der Tiefe des Weltalls als auch direkt von der Sonne und treffen unseren Planeten in unvorstellbaren Mengen. Sie geben der menschlichen Fantasie in Bezug auf die Entstehung des Weltalls und ihrer Nutzung in der Zukunft reichlich Nahrung.

Neutrinos sind zurzeit Gegenstand internationaler milliardenschwerer Grundlagenforschungsprogramme, denn dieses Phänomen fasziniert nicht nur die Forscher weltweit. Einigen ist nämlich klar, dass diese Milliarden nicht nur für Forschung über die Geheimnisse des Universums ausgegeben werden und wenige Eingeweihte wissen: Da steckt viel mehr dahinter! Seit ein paar Jahren kommen die Geheimnisse langsam ans Licht, denn seit der Vergabe des Nobelpreises für Physik im Jahr 2015 sind die Geisterteilchen nicht mehr so geisterhaft, wie vorher noch von der breiten Öffentlichkeit geglaubt. Die mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Wissenschaftler haben klar bewiesen, dass die Neutrinos eine Masse besitzen. Nun weiß aber jeder, der im Physikunterricht aufgepasst hat, dass sich bewegende Masse auch immer gleichbedeutend mit Energie ist. Also jagen die Wissenschaftler nicht nur nach Wissen, sondern nach Energie, der unvorstellbaren Menge „freier erneuerbarer Energie“ der kosmischen Strahlung.

Auch für diese Strahlung gelten die physikalischen Gesetze, wie der Energieerhaltungssatz und die Bedingungen der Quantenmechanik. Das heißt auch für sie: Energie ist das Produkt aus der Masse und dem Quadrat ihrer Geschwindigkeit. Diese Energie ist allerdings nicht „frei“. Es soll nämlich an dieser Stelle erst einmal geklärt werden, was unter „freier erneuerbarer Energie“ verstanden werden soll. Jede Energie, die noch nicht in elektrische Energie umgewandelt und dem Verbraucher kostenpflichtig zur Verfügung gestellt wurde?

Die Physiker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten zurzeit mit einer 60 Millionen Euro teuren Waage, um die exakte Masse des Neutrinos feststellen zu können. Erst wenn diese Messung erfolgreich durchgeführt wurde, kann die Energie des einzelnen Neutrinos nach der bekannten Formel auch mathematisch korrekt berechnet werden. Heute ist dies nur für den sichtbaren Teil der Strahlung möglich. Das Neutrino hat also sein Geheimnis noch nicht komplett preisgegeben, es hat sich jedoch bereits gezeigt, dass die uns täglich erreichende Strahlung mehr Energie beinhaltet als alle noch auf der Erde vorhandenen fossilen Brennstoffe gemeinsam haben, d. h., pro Tag erreichen uns sichtbare und unsichtbare Strahlungsenergien für viele tausend Jahre Weltenergiebedarf (elektrischen Strom), die jedoch überwiegend ungenutzt bleiben.

Die Kernfusion im Innern der Sonne ist nur eine Entstehungsquelle dieser Strahlung. Nach dem heutigen Wissensstand unterliegen einzelne Neutrinos nur geringen Wechselwirkungskräften. Dies mag aber auch nur daran liegen, dass unsere heutigen Messmethoden noch nicht fein genug sind, um entsprechende Effekte zeigen zu können. Solche Irrtümer kommen in der Physik häufiger vor. Man hielt ja auch jahrzehntelang die Neutrinos für masselos und überhaupt ohne jede Wechselwirkung. Mittlerweile sind die kleinsten Detektoren nur noch so groß wie eine Milchkanne, insbesondere liegt es daran, da heutzutage spezielle Nanomaterialien mit ungeheurer Dichte und rechnerisch gewaltiger physikalischer Oberfläche gefertigt werden können, was noch vor Jahren völlig unmöglich war. Ein gewaltiger physikalischer Hebel wird dadurch möglich.

Der Japaner Prof. Dr. Takaaki Kajita und der Kanadier Prof. Dr. Arthur McDonald wurden im Jahr 2015 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Sie hatten unabhängig voneinander nachgewiesen, dass Neutrinos eine Masse haben. Damit haben sie das herrschende Weltbild der Physik auf den Kopf gestellt. Schul- und Physikbücher müssen neu geschrieben werden. Richtig interpretiert und zwischen den Zeilen gelesen, stellen diese Erkenntnisse die Antwort auf die Frage dar, was man unter „freier Energie“ verstehen kann. Energie im Überfluss. Davon haben viele Menschen schon lange geträumt. Ausgenommen selbstverständlich alle, die mit der umweltschädlichen Verbrennung fossiler Energieträger heute noch ihre Geschäfte machen und andere in Abhängigkeit halten.

Das Ziel muss es jetzt sein, diese neuen klaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Nutzen der Menschheit durch entsprechende Techniken umzusetzen. Jeden Tag prasselt ein unendlicher Strom hochenergetischer kleinster Teilchen auf die Erde nieder. Diese unvorstellbaren Mengen „freier Energie, freier erneuerbarer Energie“ zu nutzen und in elektrische Energie umzuwandeln, sollte auch politisches Ziel sein. Selbstverständlich werden auch zum Nutzung dieser „freien erneuerbaren Energie“ Geräte notwendig sein, wie wir es ja schon von der Nutzung der „freien Sonnenenergie“ oder der „freien Windenergie“ her kennen.

Versteht man unter „freier Energie“ also Energie, die unendlich, an beliebigen Orten, kostenfrei zur Verfügung steht? Und ist diese wirklich kostenfrei?
Dieser Wunsch nach einer unerschöpflichen, kostenlosen Energiequelle ist verständlich. Besonders, da ein Ersatz für fossile Energien dringend benötigt wird. Aber dieser Begriff „freie Energie“ ist irreführend, da er schon anderweitig benutzt wird. Dieser Begriff „freie Energie“ wird im zweiten Hauptsatz der Thermodynamik definiert. Er stellt ein Maß für das Arbeitsvermögen eines thermodynamischen Systems dar. Die Formel für den Verwandlungswert ist F = U – T * S. Diese bedeutet: Die freie Energie ergibt sich als Differenz aus der inneren Energie eines Systems und dem Produkt aus der absoluten Temperatur und der Entropie. Diese, in Joule (J) gemessene, „freie Energie“, auch Helmholtz-Energie genannt, ist eine Zustandsgröße, die den aktuellen Zustand des Systems beschreibt. Alle Formen der Energieübertragung werden durch den Energieerhaltungssatz definiert, da jede Form der Energie an Masse gebunden ist.

Das „Perpetuum mobile“ ist ein alter Wunsch der Menschheit. Bei seiner Realisierung würde durch das Zusammenspiel verschiedener Systeme ein Energieüberschuss in einem geschlossenen System entstehen. Dies ist aber nach den Gesetzen der Thermodynamik nicht möglich, weil damit Energie aus dem Nichts geschaffen würde. Es hat des Öfteren für Verwirrung gesorgt, dass bei Neutrino Energie über ein Perpetuum Mobile gesprochen wird; dies ist allerdings nicht der Fall, weil es sich um ein nach oben offenes System handelt und der Fluss der energiereichen Teilchen permanent auf uns einwirkt. Wie ein Wind, der immer wehen würde oder die Sonne, wenn Sie nicht unter ginge. Aus Unwissenheit oder mehr aus bösem Willen wird diese Aussage von Kritikern gerne verwendet, um die angebliche physikalische Unmöglichkeit des Neutrino-Energiesystems zu begründen und die klar messbaren tatsächlichen Effekte zu diskreditieren und zu denunzieren. Neutrinos werden bei der Neutrino Energie auch nicht eingefangen, genauso wenig wie bei den Windrädern der Wind eingefangen wird. Es wird ein Teil der Bewegungsenergie in elektrische Energie gewandelt.

Die uns aus dem Weltall erreichende „freie erneuerbare Energie“ besteht aus der kosmischen Strahlung und der von der Sonne abgestrahlten Energie. Sie ist nach menschlichen Ermessen unendlich und bietet für die Zukunft die Möglichkeit, im Einklang mit den Gesetzen der Thermodynamik einen unendlichen Reichtum an nutzbarer elektrischer Energie zur Verfügung zu haben und wird im populärwissenschaftlichen Überbegriff mit „Neutrino Energie/Neutrino Energy“ bezeichnet.

Schon heute werden alte Kraftwerke, die elektrische Energie durch die Verbrennung von Öl, Gas, Kohle oder Kernenergie gewinnen, abgeschaltet. Durch den Ausstoß von Millionen von Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase haben diese Techniken zu nicht mehr tolerierbaren Klimaveränderungen geführt. Als zusätzliches Problem dieser Kraftwerke wird sich der mangelnde Nachschub an fossilen Energieträgern erweisen. Die Restbestände an Öl, Gas und Kohle sind in absehbarer Zukunft aufgebraucht und die Risiken der Atomenergie unkalkulierbar.

Die Neutrino-Energy-Group hat sich die Koordinierung der Erforschung der Wandlung der nichtsichtbaren Strahlungsenergie, ihre Nutzbarmachung und die Bekanntmachung der Möglichkeiten zu ihrer Aufgabe gemacht. In Deutschland gehört die Neutrino Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin zu dieser Gruppe. Ein Teilziel ist es, gemeinsam mit der Industrie Prototypen und Produkte für den täglichen Gebrauch in der Zukunft zu entwickeln. Kleine und große sogenannte „Neutrino Power-Cubes“, „Neutrino Energiezellen“ und „Neutrino Kleinstkraftwerke“ sollen entwickelt werden. Diese „Freie erneuerbare Energie-Zellen“ werden selbstverständlich den Strom nicht kostenlos zur Verfügung stellen können, denn schließlich müssen die Techniken und Geräte entwickelt, produziert und verkauft werden. Der Verbraucher wird also für ihre Anschaffung bezahlen müssen auch wenn nach den jetzigen Erkenntnissen danach die Kosten weit unter den herkömmlichen Aufwendungen für eine vergleichbare Kilowattstunde aus dem heutigen Stromnetz liegen.

Die aus dem Kosmos „frei Haus“ gelieferte Strahlungsenergie hat den Vorteil, dass sie natürlich und nach allem, was wir heute wissen, unerschöpflich ist. Da sie immer und überall gleichmäßig, 365 Tage und 24 Stunden, weltweit „gerecht verteilt“, vorkommt, ist sie auch an bestehende Leitungsnetze und die dadurch entstehenden Kosten und Abhängigkeiten nicht mehr gebunden. Auch wird die politische Abhängigkeit von den Ländern ein Ende finden, die uns heute noch mit ihrem Monopol die Preise und Wohlwollen ihnen gegenüber diktieren. Man denke an die Menschenrechtsverletzungen, die unsere Politik bei vielen Ländern heute toleriert, da diese die Haupterdöllieferanten sind. So wird die Welt in Zukunft in ihren politischen Entscheidungen mit „freier erneuerbarer Energie“ freier und gerechter. Denn wenn etwas überall und frei verfügbar ist, so wird es darum auch keine Kriege mehr zu führen geben.

Daher sollte es die vordringliche Aufgabe unserer und der kommenden Generation sein, Verfahren und technische Geräte weiter zu entwickeln, die diese Form der Energie für die Stromversorgung der Menschheit nutzbar machen und damit einen möglichst reibungslosen Übergang der Systeme zu ermöglichen. Zwangsläufig wird es ein Miteinander der verschiedenen Energieversorgungssysteme über einige Dekaden geben müssen, um den weiter steigenden Energiebedarf der Gesellschaft für die Zukunft damit zu sichern. Die mit den neuen Technologien gewonnene elektrische Energie wird zwar genauso wenig kostenfrei sein, wie unser heutiger elektrischer Strom, aber wesentlich mehr Freiheit bieten als alle Energieformen, die wir heutzutage verwenden. Niemand sollte mehr sagen, es geht nicht, theoretisch und praktisch ist das Energiemodell Neutrino Energy/Neutrino Energie für die Zukunft längst gesichert.

NEUTRINO Deutschland GmbH ist ein Deutsch-US-Amerikanisches Forschungs-und Entwicklungsunternehmen unter Führung des Mathematikers Holger Thorsten Schubart. Dieses, mit Hauptsitz in Berlin, steht in Kooperation mit einem weltweiten Team an Wissenschaftlern und verschiedensten internationalen Forschungsstätten, welche sich mit der Anwendungsforschung, der Wandlung nichtsichtbarer Strahlenspektren der Sonne, unter anderem den Neutrinos (hochenergetischen Teilchen, die unaufhörlich die Erde erreichen) in elektrischen Strom beschäftigt.

Besonderer Schwerpunkt stellt dabei die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen im Bereich der Grundlagenforschung dar sowie die Bildung eines internationalen Forschungsnetzwerkes für alternative Energietechnologien.

Das wirtschaftliche Ziel der NEUTRINO ENERGY Gruppe ist, aus den Erkenntnissen der Grundlagen-forschungen, technische Anwendungslösungen für den täglichen Gebrauch zu entwickeln und diese zu vermarkten.

Die US-Amerikanische Muttergesellschaft NEUTRINO INC., gegründet 2008, plant in den nächsten Jahren den Börsengang an der US Technologiebörse NASDAQ. Der Werbeslogan des Unternehmens lautet: „NEUTRINO ENERGY, THE ENERGY OF THE FUTURE.“

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Wissenschaft, Forschung und Technik

Weniger Gussfehler durch digitalen Bentonit-Schnelltest

Formstoffe in der Gießereitechnik: Elektronische Messung der Nasszugfestigkeit liefert bereits nach einer Minute Ergebnisse.

Weniger Gussfehler durch digitalen Bentonit-Schnelltest

Das neue Nasszugfestigkeits-Prüfgerät WJ1 von Jung Instruments

Das neue Prüfgerät WJ1 von Jung Instruments misst die Nasszugfestigkeit von Formsand automatisch und zeigt den Messwert nach einer Minute digital in N/cm² an. So erhöht die Messung die Prozesssicherheit schon vor dem Gießen und reduziert damit Nacharbeit und Ausschuss.

Die Nasszugfestigkeit des Formsandes hängt entscheidend vom Anteil an aktivem Bentonit ab: Ist er zu gering, können Gussfehler wie zum Beispiel Schülpen entstehen, die durch Risse oder Abplatzungen der Gießform verursacht werden.

Das neue Prüfgerät WJ1 ermöglicht es den Gießern, die Nasszugfestigkeit innerhalb kürzester Zeit zu bestimmen und den Bentonitgehalt entsprechend anzupassen.

Als weltweit erstes arbeitet das neue System vollelektronisch mit einer kalibrierten Kraftmessdose, einer digitalen Anzeige der Messwerte und einer optionalen Schnittstelle für den Datentransfer.

Carsten Jung, der Entwicklungsleiter von Jung Instruments, sieht deutliche Vorteile für seine Kunden: „Da die Messung automatisch abläuft, ist sie unabhängig von subjektiven Einflüssen wie zum Beispiel der Qualifikation des Bedieners. Und das Gerät ist einfach: Der Aufwand beschränkt sich auf das Starten der Messung per Knopfdruck und das Ablesen des Messwertes. Während der Messung kann der Bediener andere Untersuchungen ausführen, das spart Zeit und Geld.“

Die Technik im Detail

Das Prüfgerät misst die Zugkraft, die benötigt wird, um einen Norm-Prüfkörper im Zugversuch zu zerreißen. Beim Füllen des Prüfrohres mit Sand wird ein Zugring eingepresst. Nachdem das Rohr in das Messsystem eingesetzt ist, wird die Probe bei etwa 300 °C so lange erwärmt, dass die Bruchfläche nach dem Abreißen der Sandschale in der Höhe des oberen Randes des Prüfkörperrohrs liegt; ein praxisnaher Richtwert beträgt etwa 35 Sekunden. Dadurch entsteht im Prüfkörper die Kondensationszone, die bei der Produktion von Gussteilen in der Gießform besonders für die Vermeidung des Schülpen-Fehlers eine bedeutende Rolle spielt.

Nach Ablauf der Heizzeit wird der Zugring automatisch axial abgezogen und die Probe reißt. Die dabei gemessene Kraft entspricht der Nasszugfestigkeit, sie wird am Display in N/cm² angezeigt.

Der gesamte Vorgang läuft automatisch: Der Bediener startet die Messung mit einem Knopfdruck, nach etwa einer Minute kann er den Messwert ablesen.

Über Jung Instruments
Die 2008 gegründete Jung Instruments GmbH entwickelt und produziert Messgeräte für die Gießereiindustrie. Ein Schwerpunkt der Produktpalette sind die vom Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) und dem Österreichischen Giesserei-Institut (ÖGI) entwickelten und nach den Richtlinien des BDG gefertigte, normgerechte Formstoffprüfgeräte.

Neben der Produktion erbringt Jung Instruments umfangreiche Dienstleistungen, so zum Beispiel Wartung und Service vor Ort. Die Kalibration der Geräte führt das Unternehmen mit vom DKD kalibrierten Messmitteln aus und ist berechtigt, entsprechende Zertifikate auszustellen.

Das Unternehmen nach ISO 9001:2015 zertifiziert.

Am Firmen-Stammsitz in Viersen beschäftigt das Unternehmen zurzeit 7 Mitarbeiter.

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