Category Archives: Wissenschaft, Forschung und Technik

Wissenschaft, Forschung und Technik

Asahi Kasei Medical: Neue Strategien für die Blutreinigung

Asahi Kasei Medical: Neue Strategien für die Blutreinigung

Asahi Kasei Medical Rheofilter (Bildquelle: @Asahi Kasei)

Düsseldorf, 5. Juli 2018 – Asahi Kasei Medical, ein führender Hersteller von Produkten für die Hämodialyse und therapeutische Apheresebehandlung, hat am 26. Mai vor 500 Teilnehmern das erste Apherese Meeting Industry Symposium im Rahmen des Industrie-Symposiums des 55. ERA-EDTA Kongresses in Kopenhagen veranstaltet.

Die therapeutische Apherese wird zur Behandlung einer Vielzahl von hartnäckigen Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen, rheumatoide Arthritis, periphere Arterienerkrankungen oder Lipidstörungen eingesetzt. Als Pionier in der Hohlfasertrenntechnologie bietet Asahi Kasei Medical therapeutische Aphereseprodukte an, die durch Membrantrennung und selektive Adsorptionstechnologie die Behandlung vieler medikativ nicht behandelbarer Krankheiten ermöglichen. Die therapeutische Apherese wird zunehmend in der Präventivmedizin eingesetzt.

Die bei der Hohlfasertrenntechnologie eingesetzte Membran lässt nur Plasma und Proteine passieren. Zelluläre Bestandteile wie Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten werden durch die feinen Poren der speziellen Hohlfasermemembran herausgefiltert. Plasma und pathogene (krankmachende) Substanzen können entfernt werden, das Plasma kann gereinigt und dem Patienten wieder zugeführt werden.

Professor Antonio Santoro (Bologna, Italien) leitete während des Apherese-Treffens drei Fachkonferenzen zur therapeutischen Apherese, die von Professor Lionel Rostaing (Grenoble, Frankreich), Dr. Alfonso Ramunni (Bari, Italien) und Professor Christoph Wanner (Universität Würzburg, Deutschland) gehalten wurden.

Die erste Fachkonferenz von Professor Christoph Wanner mit dem Titel „Lipid Apheresis and PCSK9-Antibodies: Complementary or Competitive?“ (Lipid-Apherese und PCSK9-Antikörper: komplementär oder kompetitiv) erläuterte, wie hohe Plasma-Lipoprotein(a)-Werte mit dem Risiko eines Myokardinfarkts in der Allgemeinbevölkerung zusammenhängen und welche präventive Wirkung die Apheresebehandlung durch die Entfernung von Lipoprotein(a) aus dem Blut des Patienten ausübt.

Die zweite Fachkonferenz, „Rheopheresis in Peripheral Artery Disease“ (Rheopherese in der peripheren Arterienerkrankung) von Dr. Alfonso Ramunni, konzentrierte sich auf die Entfernung von Fibrinogen aus dem Plasma des Patienten und seine Auswirkungen auf periphere Gefäßerkrankungen wie ischämischer diabetischer Fuß, kritische Gliedmaßenischämie, plötzlicher Hörverlust oder altersbedingte Makuladegeneration.

Die dritte und letzte Fachkonferenz von Professor Lionel Rostaing, „Desensitization in ABO0 incompatible kidney transplant candidates in order to achieve long term outcome“ (Desensibilisierung bei ABO- inkompatiblen Nierentransplantatkandidaten zur Erzielung von langfristigen Ergebnissen), erläuterte die Wirksamkeit der Apheresebehandlung mit Transplantatüberleben bei ABO- inkompatiblen Patienten.

ERA-EDTA (European Renal Association – European Dialysis and Transplant Association), gegründet 1963, zielt auf die Förderung der wissenschaftlichen und klinischen Arbeit in den Bereichen Nephrologie, Dialyse, Nierentransplantation, Bluthochdruck und verwandten Krankheiten mit einem starken Fokus auf die Verbesserung der Gesundheit der Patienten. Er zählt 7.253 Mitglieder.

Der ERA-EDTA-Kongress ist die jährliche internationale wissenschaftliche Veranstaltung, an der etwa siebentausend Ärzte und Fachbesucher aus Europa und der ganzen Welt teilnehmen. Der diesjährige Kongress fand vom 24. bis 27. Mai 2018 in Kopenhagen statt.

Asahi Kasei Medical
Asahi Kasei Medical ist einer der weltweit führenden Hersteller von Produkten für die Hämodialyse und therapeutische Apheresebehandlung. Das Unternehmen wurde 1974 als Teil der Asahi Kasei Gruppe gegründet, die weltweit 35.000 Mitarbeiter beschäftigt. Asahi Kasei Medical begann seine Tätigkeit mit der Herstellung und dem Verkauf von einzigartigen, weltweit führenden Dialysatoren. 1981 entwickelte und verkaufte das Unternehmen Filter für die therapeutische Apherese und erweiterte Behandlungsmöglichkeiten, um zur Lebensqualität der Patienten beizutragen. Asahi Kasei Medical hat sein Netzwerk weltweit durch Niederlassungen in Europa, Asien und Amerika erweitert und beschäftigt heute weltweit rund 2.200 Mitarbeiter.

Zur Asahi Kasei Corporation
Die Asahi Kasei Corporation ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit den drei Geschäftsbereichen Material, Homes und Health Care. Der Geschäftsbereich Material umfasst Fasern & Textilien, Petrochemikalien, Hochleistungspolymere, Hochleistungswerkstoffe, Verbrauchsgüter, Batterieseparatoren und Elektronikgeräte. Der Geschäftsbereich Homes bietet auf dem japanischen Markt Baustoffe bis hin zu fertigen Häusern an. Zum Bereich Health Care gehören Pharmazeutika, Medizintechnik sowie Geräte und Systeme für die Akut- und Intensivmedizin. Mit etwa 34.000 Beschäftigten in aller Welt betreut die Asahi Kasei Gruppe Kunden in mehr als 100 Ländern.

„Creating for Tomorrow“. Mit diesem Slogan verweist die Asahi Kasei Gruppe auf die gemeinsame Mission all ihrer Unternehmen, mit nachhaltigen Produkten und Technologien Menschen in aller Welt zu einem besseren Leben und Wohnen zu verhelfen. Weitere Informationen finden Sie unter
www.asahi-kasei.co.jp/asahi/en/
www.asahi-kasei.eu/

Die Asahi Kasei Corporation ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit den drei Geschäftsbereichen Material, Homes und Health Care.
Mit mehr als 30.000 Beschäftigten in aller Welt betreut die Asahi Kasei Gruppe Kunden in mehr als 100 Ländern. Mit „Creating for Tomorrow“ verweist die Asahi Kasei Gruppe auf die gemeinsame Mission all ihrer Unternehmen, mit nachhaltigen Produkten und Technologien Menschen in aller Welt zu einem besseren Leben und Wohnen zu verhelfen.

Firmenkontakt
Asahi Kasei Europe GmbH
Sebastian Schmidt
Am Seestern 4
40547 Düsseldorf
+49 (0)211 280 68 139
Sebastian.Schmidt@asahi-kasei.eu
https://www.asahi-kasei.eu/

Pressekontakt
financial relations GmbH
Henning Küll
Louisenstraße 97
61348 Bad Homburg
+49 (0) 6172 27159 12
h.kuell@financial-relations.de
http://www.financial-relations.de

Wissenschaft, Forschung und Technik

Männliche Sexualität schuld an Unterdrückung der Frau

Männliche Sexualität funktioniert offenbar nur, wenn sich die Frau unterwirft. Weltweit vererbtes Verhaltensphänomen.

Männliche Sexualität schuld an Unterdrückung der Frau

Zum Thema gibt es eine Neuerscheinung

Ein universales Verhaltensphänomen mit der Bezeichnung „vererbte Dominanz- und Unterwerfungssexualität“ ist offenbar der Grund dafür, weshalb Frauen weltweit unterdrückt werden.
Auf diesen Zusammenhang weist Markus Hauser vom Institut für Verhaltensforschung und Ethikbildung IVEB in Stuttgart hin. Bereits aus Tierversuchen sei bekannt, dass es bei den meisten Wirbeltieren erst dann zu einer erfolgreichen Verpaarung kommt, wenn es spezifisch dem Männchen gelingt, über das Weibchen zu dominieren, erklärt der Kybernetiker, der seit 2007 an verhaltenskybernetischen Modellen von Organismen forscht. Verhält es sich anders herum, wird männliche Sexualität tendenziell unterdrückt. Dieser Sachverhalt spiele auch in zwischenmenschlichen Paarbeziehungen eine Rolle.

Dominanz und Unterwerfung
Das Dominieren des Mannes über die Frau könne im Grunde auf zwei Arten geschehen, erklärt Hauser: Entweder über eine Art freiwillige Unterwerfung der Frau – etwa über ihre Liebe, wodurch der Mann automatisch in eine dominierende Position gerät – oder aber über repressive Dominanz des Mannes gegenüber der Frau, etwa durch das Herstellen und Ausnützen von Abhängigkeiten, über Bedrohung, Unterdrückung oder auch über sexuelle Gewalt. Dabei spiele Angst häufig eine entscheidende Rolle, da es über Angst zu autonomen Unterwerfungsreaktionen komme.

Unbewusstes Verhalten
Aufgrund dieses archaischen Verhaltensmusters, das immer noch weiter vererbt wird, sei weibliche Unterwerfung für das Funktionieren der männlichen Sexualität wichtig, erklärt der Wissenschaftler. Die subtil ablaufenden Verhaltensmechanismen der Dominanz- und Unterwerfungssexualität lassen Männer unbewusst dahingehend „verhalten“, in relevanten Situationen dominierende Positionen erreichen und diese erhalten zu wollen, insbesondere in Interaktionen mit Frauen. Unbewusst sei das Verhalten der Männer stets darauf ausgerichtet, solche Abhängigkeiten und Situationen herzustellen, die zu einem mehr oder weniger freiwilligen Unterwerfungsverhalten der Frau führen. Männern falle es daher auch schwer, Macht abzugeben, weil ihnen damit ein wichtiges Unterwerfungsinstrument verlorengehe, das ihre Sexualität ermögliche.

Gesellschaftspolitische Brisanz
Im Hinblick auf gesellschaftspolitische Gleichstellungsbemühungen zwischen den Geschlechtern sind diese Erkenntnisse allerdings von allerhöchster Brisanz, erklärt der Forscher, der dieses Phänomen in seinem Buch „Die 4 Konstellationen der Liebe. Warum es nicht egal ist, wer wen liebt“ beschreibt. Im Grunde laufen sie den Gleichstellungsbestrebungen zuwider. Andererseits läge die Lösung des Genderproblems auch nicht darin, die Erkenntnisse unter den Teppich zu kehren. Viel hilfreicher sei es hingegen, auf diese geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschiede hinzuweisen und sie für ein besseres gegenseitiges Verständnis der Geschlechter zu nutzen. Dies sei wichtig, wenn Beziehungen gelingen sollen, so sein Fazit.

Das IVEB ist ein netzwerkbasiertes unabhängig arbeitendes Forschungsinstitut in der künftigen Rechtsform einer Stiftung. Es betreibt in einem Netzwerk interessierter Wissenschaftler interdisziplinäre Forschung und Wissenschaft in den Disziplinen Verhaltensbiologie, Humanethologie, Neurobiologie, Sozialpsychologie und Verhaltenskybernetik.
Gründungsjahr 2013

Kontakt
IVEB
Markus Hauser
Sindelfinger Str. 11
70771 Leinfelden-Echt.
+49(0)163 640 4993
iveb@web.de
http://iveb.eu

Wissenschaft, Forschung und Technik

In der Anatomie werden Ideen zum Leben erweckt

Workshop-Reihe Einschnitte – Einblicke mit dem Thema „Herz, Lunge, Thorax“

In der Anatomie werden Ideen zum Leben erweckt

Der Workshop „Einschnitte – Einblicke“ im Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik (Bildquelle: M. Latz/BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Tübingen) – Die Workshop-Reihe „Einschnitte – Einblicke, Medizintechniker und Ärzte im Dialog“ wurde im Juni 2018 mit dem Thema „Herz, Lunge, Thorax“ fortgesetzt. Die BioRegio STERN Management GmbH organisiert diese außergewöhnliche Veranstaltungs-Serie gemeinsam mit dem Interuniversitären Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) und dem Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. Auch bei der vierten Ausgabe der Veranstaltung diskutierten ärztliche Direktoren und leitende Oberärzte mit Medizintechnikern direkt an OP-Tischen in der Anatomie, welche Innovationen gewünscht und gebraucht werden.

Die Ärzte der Uniklinik Tübingen nennen die Veranstaltungsreihe bereits „Wünsch Dir was“, weil sie ihnen die Möglichkeit gibt, Medizintechnikern gegenüber ihre Wünsche für neue oder verbesserte Instrumente und Geräte ungefiltert durch Einkaufs- und Marketingabteilungen zu formulieren. Beim vierten Workshop der Reihe stand das Thema „Herz, Lunge, Thorax“ im Mittelpunkt. Parallel zu den Live-OP-Übertragungen und den praktischen Übungen im OP des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, diskutierten die ärztlichen Direktoren sowie leitenden Oberärzte des Universitätsklinikums Tübingen PD Dr. Helene Häberle, Leitende Oberärztin Intensivstation, Prof. Dr. Alfred Königsrainer, Ärztlicher Direktor Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Prof. Dr. Christian Schlensak, Ärztlicher Direktor Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie und Prof. Dr. Roland Syha, Bereichsleiter Interventionelle Radiologie über die potenziellen Innovationen. Prof. Dr. Peter P. Pott, Leiter des Instituts für Medizingerätetechnik der Universität Stuttgart, erklärte in dieser Runde das technisch Machbare. Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik fur Urologie sowie Leiter des Interuniversitären Zentrums für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) moderierte gemeinsam mit dem Gastgeber Prof. Dr. Bernhard Hirt, Ärztlicher Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik den Workshop. Rund 40 Vertreter von Medizintechnik-Unternehmen waren der Einladung gefolgt und erlebten spannende Einschnitte und Einblicke.

Bei einer Kunstherz-Implantation sowie einer minimal-invasiven Lungen- und einer Speiseröhren-Operation am anatomischen Präparat wurde sozusagen der Finger direkt in die Wunde gelegt: Während der Arzt einen Tubus in die Trachea, die Luftröhre, schiebt, erklärte er den Medizintechnikern – und per Live-Stream zugeschalteten Medizinstudenten -, warum ein zweiter Arbeitskanal sinnvoll wäre: „Häufig muss ein weiteres Gerät, beispielsweise eine Zange, eingeführt werden. Außerdem kann es zu Blutungen kommen, die den einen Kanal verstopfen.“ Bei der anschließenden Demonstration einer minimalinvasiven Lobektomie, der Entfernung eines Organlappens, erläuterte das OP-Team die Notwendigkeit einer zweiten Kamera, um das Geschehen im Inneren des Thorax aus einer zusätzlichen Perspektive überwachen zu können. Ein Stapler zur Anbringung von Klammern, der um 90 Grad abgewinkelt werden kann, kam ebenso auf die Wunschliste wie eine Reinigungsfunktion für die Kameralinse. In der Diskussion der Ärzte mit Prof. Pott wurde jedoch schnell klar, dass vieles von dem, was technisch machbar ist, im OP-Alltag gar nicht praktikabel ist: „Zusätzliche Funktionen benötigen Kabel und Schalter. Gleichzeitig sollen die Geräte aber immer kleiner und handlicher werden.“ Auch die Physik setze der Miniaturisierung ihre Grenzen: „Eine Kameralinse kann nur bis zu einem bestimmten Maß verkleinert werden, dann überträgt sie nichts mehr“, erläuterte Prof. Pott.

Bei der anschließenden Kunstherz-Transplantation wurde erneut deutlich, dass die Ärzte großen Wert auf kleine und wendige Geräte legen, um den Brustkorb so wenig wie möglich zu öffnen, da dies für die Patienten häufig mit großen Beschwerden verbunden ist. Um das 200 Gramm leichte Kunstherz einzusetzen, sind nur zwei Einschnitte notwendig; leider bleibt eine der Öffnungen dauerhaft unverschlossen, da die Kabel zur Steuerung und Stromversorgung über einen Akku nach außen gelegt werden müssen. Prof. Pott: „Natürlich gibt es, beispielsweise bei Hörgeräten, bereits die Möglichkeit einer kabellosen Energieversorgung. Wenn diese ausfällt, hört der Patient nichts mehr. Wenn sie aber beim Herzen ausfällt, lebt er nicht mehr.“

Es gibt also reichlich Innovationsbedarf und damit Gesprächsstoff zwischen den Entwicklern und den Anwendern. Ein Bedarf, der sich sicherlich auch in der nächsten Ausgabe im Februar 2019 mit dem Thema „Extremitäten, Bewegungsapparat“ nicht erschöpfen wird. „Soweit wir wissen, gibt es weltweit keine vergleichbare Veranstaltung“, erklärte Mitveranstalter und Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH Dr. Klaus Eichenberg. „Ärzte fordern neue Verfahren und Instrumente ein. Ich bin mir sicher, dass die hiesige Medizintechnikbranche die Herausforderung annimmt und einige der Ideen, die hier erstmals formuliert wurden, zum Leben erwecken wird.“

Save-the-Date! Die nächsten Workshop-Termine:
6.2.2019 „Extremitäten, Bewegungsapparat“
3.7.2019 „Intelligente Dauerimplantate“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Wissenschaft, Forschung und Technik

Bundeswirtschaftsministerium und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand geben grünes Licht für Verlängerung des Diagnostik-Netzwerkes BiomarkersNet

Das Anfang 2017 gegründete ZIM-Netzwerk BiomarkersNet setzt seine Arbeiten auch in den kommenden zwei Jahren fort. Durch die Zusammenarbeit innerhalb des ersten Jahres konnten Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 4 Millionen Euro erarbeite

Bundeswirtschaftsministerium und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand geben grünes Licht für Verlängerung des Diagnostik-Netzwerkes BiomarkersNet

Düsseldorf – Staatliche Förderung ist ein wesentlicher Baustein erfolgreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Deutschland und der EU. Unter dem Namen „BiomarkersNet“ bündeln die Netzwerkmanager der SilverSky GmbH, Düsseldorf, die Kompetenzen von mittlerweile 22 kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden. Das BiomarkersNet ist ein vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefördertes Kooperationsnetzwerk.

Für die Phase 2 des Netzwerkes „Infektionsdiagnostik und Detektion von Biomarkern bei inflammatorischen Erkrankungen“ konnten vier weitere innovative Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen gewonnen werden: Die Molekulardiagnostikunternehmen Curetis GmbH und MetaSystems Indigo GmbH, das Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie (fzmb GmbH) sowie das niederländische Molekulardiagnostikunternehmen NYtor. „Wir freuen uns sehr, dass sich das Netzwerk erweitert und spannende Unternehmen für sich gewinnen kann“, berichtet Nina Neuert, Beraterin bei SilverSky LifeSciences und Netzwerkmanagerin. „Wir gehen davon aus, dass sich auch in diesem Jahr verschiedene Projektgruppen innerhalb des Netzwerkes bilden und wir gemeinsam Fördermittel für die Projekte generieren werden.“

Ziel des Netzwerkes ist die Entwicklung von Schnelldiagnostik-Verfahren für Infektionskrankheiten sowie die Detektion von Biomarkern, die zur Diagnose bei inflammatorischen Erkrankungen herangezogen werden. Gesteuert und organisatorisch betreut wird das Netzwerk von der SilverSky GmbH, um die anspruchsvolle Zielsetzung mit vielen verschiedenen Mitwirkenden zu erreichen. Sie unterstützt die Netzwerkpartner insbesondere bei der Akquise von öffentlichen Fördermitteln, wodurch erhöhte Chancen für die Bewilligung von F&E-Projektanträgen bestehen. „Durch die inhaltliche und die administrative Unterstützung des Netzwerkmanagements der SilverSky konnten wir unsere ursprüngliche Idee mit geringem Aufwand abrunden und ein neues Forschungsprojekt planen“, so Erk Gedig, Geschäftsführer der Xantec bioanalytics GmbH und Netzwerkpartner.

Darüber hinaus erhalten die Netzwerkpartner die Möglichkeit, kostenlos an Vortragsreihen sowie Workshops von renommierten Referenten teilzunehmen. Während des letzten Netzwerktreffens im Mai gab es beispielsweise einen spannenden Vortrag zum Thema „Diagnostik bei Tuberkulose“ von PD Dr. Andreas Wieser von der Universität München. Zudem leistet SilverSky Unterstützung in den Bereichen Business Development sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der einzelnen Netzwerkpartner.

SilverSky LifeSciences ist eine auf den Bereich Life Science fokussierte Corporate Finance Beratung, die ihre Mandanten bei M&A-Transaktionen, bei Kapitalbeschaffung oder Unternehmensbewertungen berät und bei Konzeption und Umsetzung von Buy & Build-Strategien operativ unterstützt. Die SilverSky LifeSciences wurde durch Unternehmer gegründet und kann auf eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Entwicklung und Begleitung von LifeSciences-Unternehmen von der Gründung bis zum erfolgreichen Exit zurückblicken. Basierend auf den Erfahrungen der Gründer verfolgt SilverSky LifeSciences einen sehr unternehmerischen und wirkungsorientierten Ansatz bei ihrer Beratung.

Kontakt
SilverSky GmbH
Nina Neuert
Brunnenstr. 23
40223 Düsseldorf
021130270812
info@silversky-lifesciences.com
http://biomarkers-net.com/

Wissenschaft, Forschung und Technik

Webinar rund um zukunftsweisende 3D Druck-Technologie

AI und HP schulen zum Thema 3D Printing für Kleinserien

Webinar rund um zukunftsweisende 3D Druck-Technologie

3D Printing für die Serienfertigung mit AI-Software und HP-Hardware

Am 10. Juli 2018 veranstaltet das auf additive Fertigung spezialisierte Software-Unternehmen Additive Innovation (AI) gemeinsam mit Hewlett Packard (HP) ein Webinar mit dem Titel „HP Jet Fusion – Die Revolution der Additiven Fertigung“.

Prozess- und Kostenoptimierung

Das Webinar zeigt auf, wie eine flexible Kleinserienproduktion und Prototypenfertigung von technisch hochwertigen und präzisen Kunststoffteilen ohne aufwendige, fertigungstechnisch dominierte Bauteildesigns und Werkzeugkonstruktionen zu deutlich niedrigeren Projektkosten und radikal schneller als alle bisherigen Verfahren initiiert werden. Dazu werden mit dem neuen HP 3D Druckverfahren durch vollflächige Verschmelzung der Materialschichten druckdichte, hochbelastbare Kunststoffbauteile mit isotropen Festigkeitseigenschaften sowie einer homogenen Oberfläche erzeugt, die ohne aufwändige Nacharbeit sofort in Industrieprodukten verbaut werden. Wie HP Jet Fusion die schnelle Fertigung von Kleinserienbauteilen mit höchster Festigkeit, Genauigkeit und Oberflächenqualität zu unschlagbaren Projektkosten ermöglich, wird im Webinar erklärt.

Exakte CAD Daten für 3D Printing

Mit Mit dem AI Software-Tool 4D Additive werden CAD Daten aller gängigen Systeme und Formate eingelesen und im Handumdrehen für 3D Druckverfahren aufbereitet. Die B-Rep Healing-Funktionen sorgen für eine optimale Präzision und Datenqualität der konvertierten und für den 3D Druck optimierten Modelle, die als 3mf, amf, und stl sowie in den gängigen Slicing-Formaten abgespeichert werden. Durch intelligente Nesting-Funktionen wird die schnelle, einfache Füllung und optimale Ausnutzung des Bauraums sichergestellt. Analyseverfahren sorgen hierbei zunächst für die optimale Ausrichtung und Positionierung der Bauteile und somit für bestmögliche Oberflächen sowie eine optimale Wärmeverteilung. Durch Batch-Funktionen wird das Nesting und die Bestückung der Bauräume der vorher verfahrenstechnisch optimierten Teile vollständig automatisiert.

Automatische Identifizierung von Teilen

CAD Modelle werden mit spezifischen Prüfprofilen vollautomatisch für die verschiedenen 3D Druck-Verfahren analysiert und ausgefiltert. Alle Analysen können im Batchmodus mit Multiprozessorberechnung über eine große Anzahl von Modellen ausgeführt werden, sodass auch sehr große Datenbestände automatisch und innerhalb kürzester Zeit vorsortiert werden.

Diese und weitere Anwendungshinweise werden im kostenfreien Webinar von AI und HP am 10. Juli 2018 um 16.00 Uhr erläutert. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind abrufbar unter http://additive-innovation.com/nc/news
+++

Als Spin-off des weltweit erfolgreichen Software-Herstellers CoreTechnologie und Vertriebspartner von Hewlett Packard (HP) hat das im Januar 2018 gegründete Unternehmen Additive Innovation GmbH seinen Betrieb am Firmenstandort in Mömbris nahe Aschaffenburg aufgenommen. Basierend auf fünfzehn Jahren Expertise des Geschäftsführers Michael Knaak, einem der renommierten Spezialisten in Sachen 3D-Druck, unterstützt Additive Innovation Unternehmen dabei, die aus dem Additive Manufacturing resultierenden Vorteile effizient zu realisieren. Die Mission von Additive Innovation ist die Optimierung additiver Fertigungsprozesse, die speziell auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens adaptiert werden. Hierbei stehen die Prozesse im Vordergrund und so verfolgt der neue Innovationstreiber einen ganzheitlichen Ansatz bei der Evaluierung und Implementierung von 3D-Druckverfahren in Unternehmen. Das Team von Additive Innovation hat direkten Zugriff auf die stets am Puls der Zeit entwickelten Software-Tools von CoreTechnologie sowie auf das topaktuelle Knowhow des Technologiepartners HP. So kann das Innovationsteam von Additive Innovation neuen Anforderungen sofort mit intelligenten Funktionen antworten und einen nahtlosen Übergang von der Konstruktion und dem 3D-Modell zum 3D-Print ermöglichen. Weitere Informationen: www.additive-innovation.com .

Firmenkontakt
Additive Innovation GmbH
Michael Knaak
Frankenstraße 3
63776 Mömbris
06029 95 882 50
06029 95 882 99
info@additive-innovation.com
http://www.additive-innovation.com

Pressekontakt
PR Solutions by Melanie Schacker
Melanie Schacker
Bsuch 241
5760 Saalfelden
0043 678 1 29 27 25
presse@pr-schacker.de
http://www.pr-schacker.de

Wissenschaft, Forschung und Technik

Gigantische Blechteile formen

XXL-Abkantpresse von Hezinger Maschinen GmbH

Gigantische Blechteile formen

Die Tandem-Presse von Hezinger verfügt über eine Presskraft von 12.000 kN bei einer Kantlänge von 8m (Bildquelle: @Hezinger Maschinen GmbH)

In Osterholz-Scharmbeck werden von der Firma Faun Umwelttechnik GmbH & Co. KG große Behälter für Entsorgungs-Container und LKW-Aufbauten zur Entsorgung von Müll und Reststoffen gebaut. Für den Bau werden Bleche eingesetzt, die in Größe und Blechstärke ein übliches Maß bei weitem überschreiten. Mit Unterstützung einer XXL-Abkantpresse aus dem Hause Hezinger Maschinen GmbH aus Stuttgart wird diese Aufgabe seit kurzem problemlos inhouse gemeistert.

Die Erstellung von Containern und LKW-Aufbauten mit eingebauten Verdichtungs-Kompressen, zur Entsorgung von Müll und Reststoffen, sind für die Blechbearbeitung eine Herausforderung. Die Komponenten für Container und Fahrzeuge sind nicht nur in der Größe außergewöhnlich, sondern müssen auch hinsichtlich der Stabilität und Robustheit viel aushalten. Daher werden die containerähnlichen Aufbauten aus besonders dicken und schweren Blechen mit erhöhten Festigkeiten gefertigt. Eine Herausforderung für den Bau entsprechender Abkantpressen, für den Zuschnitt benötigter Blechteile. Denn nicht viele Hersteller bieten Maschinen in den benötigten Dimensionen an. Für die Faun Umwelttechnik GmbH & Co. KG wurde von Hezinger Maschinen GmbH eine XXL-Tandem-Abkantpresse erstellt. Zwei Maschinen sind hier synchronisiert und bieten eine Arbeitskraft von 12.000 kN für 8 m lange, dicke Bleche.

Vor Anschaffung der XXL-Abkantpresse wurde der Zuschnitt der benötigten Blechkomponenten outgesourct. Alternativ konnten je nach Konstruktion zwar einige Teile auch über kleinere, weniger leistungsstarke Abkantpressen erstellt werden. Dies war aber immer mit nachgelagerten Schweißarbeiten verbunden. Um die beständig steigende Nachfrage weiterhin mit höchster Qualität bedienen zu können, entschied sich Faun Umwelttechnik für die Anschaffung einer Abkantpresse, die auch hinsichtlich der Blechgröße und Leistung mit den Anforderungen Schritt halten konnte.

Hezinger Maschinen GmbH ist spezialisiert auf Maschinen für die Blechbearbeitung. Für Abkantpressen bietet der Hersteller aus Kornwestheim ein breites, individualisierbares Angebot. Für die Anfrage seitens der Firma Faun aber musste Hezinger auf die Erstellung einer Tandem-Presse zurückgreifen. Hier werden zwei Maschinen elektronisch gekoppelt. „Die Maschinen müssen für den Zuschnitt der Bleche exakt parallel laufen. Die Synchronisation der Tandem-Presse ist eine technische Herausforderung, welche die Ingenieure und Elektroniker bei Hezinger problemlos meistern konnten“, so Thomas-Alexander Weber, Geschäftsführer der Hezinger Maschinen GmbH. Die Tandem-Presse verfügt über eine Presskraft von 12.000 kN und kann eine Kantlänge von 8 Metern verarbeiten. Damit zählt die Abkantpresse zu den Giganten in ihrem Bereich.
Zusätzlich ist die Tandem-Presse auch mit einem kundenspezifischen Sicken-Werkzeug ausgestattet. Hier werden in einem Arbeitsgang zwei gegenläufige Kantungen erstellt. Eine Besonderheit, die technische Expertise im Maschinenbau erfordert.

Vor dem Einsatz der XXL- Abkantpresse von Hezinger wurden viele Teile bei Faun Umwelttechnik an zuverlässige Lieferanten vergeben. „Mit der eigenen Presse aber konnte nun wertvolle Wertschöpfung wieder ins Haus geholt werden. Seit Juni diesen Jahres werden mit der Hezinger XXL-Abkantpresse nicht nur Komponenten in time selbst gefertigt, sondern auch Kosten reduziert und Arbeitsplätze geschaffen“, so der einhellige Tenor der Faun Umwelttechnik.

Seit mehr als 37 Jahren liegt die Kompetenz der Hezinger Maschinen GmbH im Maschinenbau für die Blechbearbeitung. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf das Schneiden, Formen, Biegen und Entgraten für die variantenreiche und halbautomatische Bedienung. Hezinger ist Hersteller, der europaweit produziert. Das sichert dem Kunden ein einmaliges Preis-/Leistungsverhältnis wie auch deutsche Qualitätsstandards und entsprechende Gewährleistungen. Durch langjährige Maschinenbau-Kompetenz berät Hezinger bedarfsgerecht und produzierte auf Wunsch entsprechende Sonderanfertigungen.

Firmenkontakt
Hezinger Maschinen GmbH
Thomas-Alexander Weber
Max-Planck-Str. 1
70806 Kornwestheim
+49 7154 8208 00
+49 7154 8208 25
info@hezinger.de
http://www.hezinger.de

Pressekontakt
KOKON – Marketing Profiling PR
Marion Oberparleiter
Gutenbergstraße 18
70176 Stuttgart
+49 711 6939 3390
+49 711 6939 6105
info@kokon-marketing.de
http://www.kokon-marketing.de/

Wissenschaft, Forschung und Technik

Erfolgreiche Kooperation verknüpft Biologie und Technik

ZIM-Projekt „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte verlängert

Erfolgreiche Kooperation verknüpft Biologie und Technik

Logo Kooperationsnetzwerk „biohymed“ (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWi fördert das Kooperationsnetzwerk „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren für weitere zwei Jahre. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen (KMU) wird die BioRegio STERN Management GmbH damit die Biologisierung der Medizintechnik weiter vorantreiben. Im Rahmen des biohymed-Netzwerkes wurden bisher Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus der BioRegion STERN mit einem Volumen von insgesamt zwei Millionen Euro genehmigt. Weitere Unternehmen haben nun Gelegenheit, sich als Partner zu bewerben, um zielgerichtet unterstützt zu werden und bei Bedarf ebenfalls erfolgversprechende Anträge für Forschung und Entwicklung beim ZIM einreichen zu können.

Im April 2017 startete biohymed – zunächst begrenzt auf ein Jahr. Inzwischen ist unter der Leitung der BioRegio STERN Management GmbH ein aktives Kooperationsnetzwerk mit 15 Unternehmen und neun weiteren Forschungspartnern entstanden, das den beteiligten Partnern ideale Rahmenbedingungen bietet, um vom BMWi Fördermittel für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu erhalten. Bisher wurden im Rahmen des biohymed-Netzwerkes mehrere Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem Volumen von insgesamt zwei Millionen Euro genehmigt. Weitere Projekte sind bereits in der Beantragungsphase.

Das ZIM fördert daher das erfolgreiche Projekt nun weitere zwei Jahre. Dr. Verena Grimm, Projektleiterin der BioRegio STERN Management GmbH, freut sich über die Zusage: „Die Akteure des biohymed-Netzwerks forschen und entwickeln in einem der zukunftsträchtigsten Felder im Gesundheitswesen. Für die Kombination aus biologischen und technischen Produkten oder Verfahren ist eine intensive branchenübergreifende Kooperation, wie sie von unserem Projekt auf den Weg gebracht wird, unerlässlich.“

Weitere KMU als Projektpartner sind willkommen. Interessierte Unternehmer können sich bei Dr. Verena Grimm melden: grimm@bioregio-stern.de, T 0711-870354-27

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Wissenschaft, Forschung und Technik

DSGVO laut Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky überholt

Datenschutz: Gesetz geht am Ziel vorbei

DSGVO laut Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky überholt

Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky

Sven Gabor Janszky ist Gründer der Denkfabrik 2b AHEAD ThinkTank und veröffentlicht regelmäßig Trendstudien. Doch mit seiner kürzlich veröffentlichten Trendanalyse „Das letzte Gefecht: Wird der Datenschutz künftig asozial?“ greift der bekannte Zukunftsforscher ein Thema auf, das aktueller nicht sein könnte. Erst Ende Mai trat die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft und sorgte in der Wirtschaftswelt für enorme Zusatzbelastungen. Unternehmen hadern mit der Umsetzung der Regelungen und fürchten hohe Bußgelder. 5 Sterne Redner Janszky denkt schon einen Schritt weiter und hält das Gesetz bereits jetzt für veraltet, da es nicht an das digitale Zeitalter angepasst ist.
Denn mit der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung ändert sich laut Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky auch die Einstellung zum Datenschutz. Unser Leben in einer vernetzten, von Daten überfluteten Welt kann nur funktionieren, wenn Informationen sinnvoll gefiltert und ausgewertet werden. „Die Politik muss verstehen, dass sie dem Bürger nicht das Verheimlichen seiner Daten erleichtern muss, sondern dem Bürger eine Möglichkeit schaffen muss, seine Daten freizugeben und gleichzeitig die Souveränität über seine Daten zu behalten“, stellt Janszky fest. In einem neuen Vortrag spricht er über die Zukunft des Datenschutzes.
Technologien wie intelligente Assistenzsysteme gestalten den Alltag einfacher, bringen Ordnung in das Datenchaos. Sie können aber nicht auf die Bedürfnisse ihrer Besitzer reagieren, wenn diese dafür nicht ihre Daten freigeben. Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky stellt in seiner Trendanalyse fest, dass dafür ein Umdenken in den Köpfen vieler unumgänglich ist. „Die heutige Datenschutzdebatte ist ein Relikt der alten Zeit und das vermutlich letzte Gefecht des überkommenen Datenschutzes“, so das Fazit des innovativen Redners, der mit fundierten Studien, faszinierenden Zukunftsszenarien und einmaliger Rhetorik sein Publikum zum Staunen bringt.
Auf Grundlage dieses Zukunftsszenarios veröffentlicht der 5 Sterne Redner Sven Gabor Janszky in der Trendanalyse neun Datenschutztrends. Gemeinsam mit seinem Team von 2b AHEAD ThinkTank, dem größten Zukunftsforschungsinstitut Europas, hat er Ansätze für neue, disruptive Geschäftsmodelle entwickelt. Denn auch Unternehmen müssen im Zuge dieser Entwicklung umdenken, um die Markenbindung und das Vertrauen ihrer Kunden aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig birgt der gegenwärtige Trend zu datenschutzbasierten Technologien Chancen, den Kundenkontakt persönlicher und zielgerichteter zu gestalten.
Die vollständige Trendanalyse des 2b AHEAD ThinkTank „Das letzte Gefecht: Wird der Datenschutz künftig asozial?“ findet sich hier zum kostenlosen Download.

5 Sterne Redner ist eine Redneragentur für Top Speaker aus den Bereichen Comedy, Motivation, Sport und Gesundheit, Teambuilding und Führung sowie Zukunftstrends und Innovation.Zum Portfolio gehören bekannte Sportler wie der U21 Fußball Nationaltrainer Stefan Kuntz, Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Schiedsrichter Knut Kircher ebenso wie die Motivationstrainer Nicola Fritze, Hermann Scherer und Extremsportler Norman Bücher. Die Referentenagentur 5 Sterne Redner vermittelt gefragte Redner wie Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky und Gedächtnisweltmeister Dr. Boris Nikolai Konrad und prominente Redner wie Top-Manager Thomas M. Stein und Rechtsanwalt Franz Obst. Darüber hinaus betreut und fördert 5 Sterne Redner auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente. www.5-sterne-redner.de

Firmenkontakt
5 Sterne Redner
Heinrich Kürzeder
Untere Hauptstraße 5
89407 Dillingen/Donau
09071-77035-0
presse@5-sterne-team.de
http://www.5-sterne-redner.de

Pressekontakt
5 Sterne Team
Tanja Ohnesorg
Untere Hauptstraße 5
89407 Dillingen/Donau
09071-77035-0
presse@5-sterne-team.de
http://www.5-sterne-team.de

Wissenschaft, Forschung und Technik

RoboCup WM 2018: B-Human spielt starkes Turnier

In Russland startet für die verbliebenen Mannschaften aus Fleisch und Blut die heiße Phase, in der Weltmeisterschaft der Fußball-Roboter stehen die Sieger fest. Das von CONTACT Software gesponserte Team B-Human des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität Bremen ist erneut vorne dabei.

Mit CONTACTs Unterstützung sind 15 Studierende und ihre wissenschaftlichen Betreuer ins kanadische Montreal zur RoboCup WM 2018 gereist. B-Human hat zunächst das Elfmeterschießen in der „Technical Challenge“ und die „Mixed Team Competition“ gewonnen. Am Schluss lieferte sich der sechsfache Weltmeister der Standard Platform League ein Herzschlag-Finale mit dem Leipziger HTWK Team. Es war ein hochkarätiger, bis zum Ende offener Schlagabtausch, bei dem letztendlich nur ein einziges Tor fiel – für Leipzig.

Neue Spielregeln
In der Standard Platform League spielen jeweils fünf NAO-Roboter von Softbank Robotics mit gleicher Hardware, aber unterschiedlicher Software auf einem Kunstrasenfeld gegeneinander. „Wesentlich für den Erfolg ist, wie schnell ein Team auf neue Spielregeln reagiert“, sagt Roland Drewinski, Mitglied der Geschäftsleitung von CONTACT Software. „B-Human gelingt dies top“.

In 2018 hat die Einführung von Freistößen und Torwartabstößen die Anforderungen an die Teams deutlich erhöht. Fouls werden stärker geahndet, indem sich die Dauer von Zeitstrafen mit jeder weiteren steigert. Und nicht zuletzt muss die Kommunikation zwischen den Robotern wesentlich kompakter ausfallen, weil die verfügbare WLAN-Bandbreite um fast zwei Drittel reduziert wurde.

Erfolg mit Deep Learning
B-Human setzt dieses Jahr verstärkt auf Deep Learning mittels neuronaler Netze. So hat das Team bei den RoboCup German Open im Frühjahr umfangreiche Daten aufgezeichnet und analysiert, um verschiedene Aspekte des Systems zu verbessern. Die Bilanz für die Bremer: Vize-Weltmeister in der Standard Platform League.

Die RoboCup WM endet jedes Jahr mit einem internationalen Symposium, auf dem die Teilnehmer die wissenschaftlichen und technischen Fortschritte in der Robotik und KI diskutieren. Das nächste Turnier wird 2019 in Sydney ausgetragen.

CONTACT ist der führende Anbieter von offener Standardsoftware für den Produktentstehungsprozess und die digitale Transformation. Unsere Produkte helfen, Projekte zu organisieren, Prozesse verlässlich auszuführen und weltweit anhand von virtuellen Produktmodellen und ihrem digitalen Zwilling zusammenzuarbeiten. Unsere offene Technologie und die Elements Plattform sind ideal, um weitere IT-Systeme und das Internet of Things für durchgängige Geschäftsprozesse zu verbinden. Wir hören zu und sind stolz auf viele langjährige Kundenbeziehungen.

Firmenkontakt
CONTACT Software GmbH
Barbara Scholvin
Wiener Str. 1-3
D-28359 Bremen
+49 (421) 20153-0
+49 (421) 20153-41
info@contact-software.com
https://www.contact-software.com

Pressekontakt
CONTACT Software GmbH
Barbara Scholvin
Wiener Str. 1-3
D-28359 Bremen
+49 (421) 20153-17
barbara.scholvin@contact-software.com
https://www.contact-software.com/de/newsroom/

Wissenschaft, Forschung und Technik

CeramOptec: 30 Jahre Glasfasertechnik für Industrie und Medizin

biolitec-Tochter zählt heute zu den international führenden Faseroptikspezialisten

CeramOptec: 30 Jahre Glasfasertechnik für Industrie und Medizin

Firmensitz der CeramOptec in Bonn (Bildquelle: @ CeramOptec GmbH)

Bonn, 12.06.2018 – Die CeramOptec GmbH aus Bonn, einer der international führenden Spezialisten für optische Technologien (Quarzglasfasern und medizinische Laser), feiert ihr dreißigjähriges Bestehen. Nach der Gründung im Jahr 1988 lag der Schwerpunkt des Unternehmens zunächst auf Glasfasern für die Lasertechnik, die Sensorik und die Spektroskopie. In den Folgejahren rückten jedoch zunehmend auch medizinische Anwendungen in den Fokus. Das führte 1999 zur Gründung der biolitec AG, die heute zu den weltweit führenden Unternehmen der Lasermedizin gehört und inzwischen als Mutterkonzern von CeramOptec fungiert.

Neben der Fokussierung auf Industrie und Medizin war für CeramOptec von Anfang an die internationale Ausrichtung prägend. Schon 1991 wurde eine Niederlassung in Malaysia gegründet, weitere Niederlassungen in China (Peking), Indien (Bangalor) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Dubai) folgten. Hinzu kamen Distributionspartner in Frankreich, den USA, Japan und Südkorea. Mit der Gründung der CeramOptec SIA mit Hauptsitz in Riga wurde die Glasfaserproduktion 2014 komplett nach Lettland ausgelagert. Am Produktionsstandort im hauptsitznahen Livani stellt CeramOptec dabei nicht nur Glasfasern und Glasfaserbündel, sondern – als einziger Produzent solcher Spezialfasern – auch seine eigenen Glasfaser-Rohlinge (Preformen) her.

Ein zentraler Meilenstein der Produktentwicklung von CeramOptec war der weltweit erste Diodenlaser für die Photodynamische Therapie. Er kam noch vor der biolitec-Gründung auf den Markt und wird bis heute von CeramOptec produziert. Highlights im Bereich Glasfaser-Entwicklung waren die Optran© NCC-Faser, deren rechteckiger Faserkern die Struktur von Laserstrahlen verändern kann, sowie die Optran© UVNSS-Faser – die erste Glasfaser, die unter dem Einfluss von UV-Licht nicht abdunkelt.

Ausruhen will sich CeramOptec auf diesen Erfolgen aber nicht. „Wir sind stolz auf unser kontinuierliches Wachstum und die Innovationskraft unseres Unternehmens“, betont CeramOptec-Geschäftsführer Dr. Roland Dreschau. „Das ist für uns aber kein Grund, uns zurückzulehnen. Wir sind entschlossen, unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und auch in den nächsten drei Jahrzehnten zur Weiterentwicklung der Glasfasertechnik beizutragen.“

Über CeramOptec
Die CeramOptec in Kooperation mit Ceram Optec SIA hat sich auf die Herstellung von Multimode-Lichtwellenleitern aus Quarzglas spezialisiert. Das mittelständische Unternehmen wurde 1988 gegründet und ist heute Tochter der biolitec AG, eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen. Mit Niederlassungen in Malaysia, China, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Distributionspartnern in Frankreich, den USA, Japan und Südkorea ist CeramOptec nicht nur in Europa, sondern auch auf den asiatischen und nordamerikanischen Märkten stark vertreten. Das Angebot umfasst Fasern, Faserbündel, Assemblies und Kabel für zahlreiche Einsatzbereiche, darunter industrielle und medizinische Laserapplikationen, Sensorsysteme in Luft- und Raumfahrt sowie spektroskopische Anwendungen in Astronomie und chemischer Industrie. Eine Besonderheit ist die Herstellung von Glasfaserkernen mit vier- bis achteckiger Geometrie (Non Circular Core Fibers/NCC), die vor allem in der Astrophysik eingesetzt werden. Die biolitec group beschäftigt insgesamt 245 Mitarbeiter.

Firmenkontakt
CeramOptec GmbH
Holger Bäuerle
Brühler Straße 30
53119 Bonn
+49 (0) 228 / 97 967 – 12
+49 (0) 228 / 97 967 – 99
holger.baeuerle@ceramoptec.com
http://www.ceramoptec.de

Pressekontakt
fr financial relations gmbh
Jörn Gleisner
Louisenstraße 97
61348 Bad Homburg
+49 (0) 6172 / 27159 – 0
j.gleisner@financial-relations.de
http://www.financial-relations.de